Tiere und Pflanzen auf dem Firmengelände
In Städten und Industriegebieten ist ein großer Teil der Fläche zugebaut. Man spricht von Versiegelung, wenn Beton, Glas oder Asphalt den Erdboden bedecken. Parks und Grünflächen dazwischen stellen oft nur eine künstliche Natur her. Um den Fortbestand heimischer Tiere und Pflanzen zu erhalten, müssen andere Bedingungen und Lebensräume geschaffen werden. In Bremen gibt es dafür jetzt die Kampagne „Orte der biologischen Vielfalt“.
Naturnahes Firmengelände
Ziel der Kampagne ist es, Betriebsgelände naturnah zu gestalten oder umzugestalten. Damit sollen heimische Pflanzen und Tiere mehr Lebensraum erhalten. Die Gestaltungsideen reichen von ganz einfachen Maßnahmen bis hin zu Biotopen:
- Obstbäume statt Ziersträucher pflanzen,
- Dachbegrünung statt Dachpappe verlegen,
- Nistkästen aufhängen,
- Bienenstöcke aufstellen,
- einen kleinen Teich anlegen,
- den Rasen mit Schafen statt elektrisch mähen.
Überschaubare Kosten
Das Bremer Projekt ist bisher einzigartig in Deutschland. Das Unternehmensnetzwerk „partnerschaft umwelt unternehmen“ führt es gemeinsam mit dem Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) durch. Der BUND besucht interessierte Unternehmen, schaut sich Gebäude und Grundstück an und berät, welche Maßnahmen passen. Die Kosten belaufen sich je nach Umfang pro Firma auf maximal 500 Euro. Die ersten 50 Unternehmen zahlen nur 50 Prozent.
Der BUND gibt auch ein Kostenbeispiel: Einen jungen Baum zu pflanzen kostet etwa 50 Euro. Hinzu kommen jährlich 40 Euro für den Pflegeschnitt.
Wertschätzung für und durch die Mitarbeiter
In die Natur zu investieren lohnt sich auf alle Fälle. Auch die Mitarbeiter wissen das Engagement zu schätzen. Der Blick ins Grüne, das Ernten eines Apfels in der Mittagspause, Schmetterlinge und Vogelgezwitscher heben das Wohlbefinden. Wer an so einem Ort arbeitet, fühlt sich wohl und tut es mit gutem Gewissen in Sachen Umweltschutz.
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