10.11.2014 | Sicher und geschützt durch Herbst und Winter

Dicke und trockene Luft im Büro vermeiden

Kopfweh durch dicke und trockene Luft? Büro richtig lüften hilft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wer in den Herbst- und Wintermonaten ein Büro oder einen Besprechungsraum betritt, läuft nicht selten gegen eine Wand. Im Raum hängt schlechte Luft, zu warm, zu trocken, verbraucht. Und die Menschen, die darin arbeiten, sind am Gähnen, fühlen sich müde und unkonzentriert. Doch das muss nicht sein.

Draußen kalt und innen übermäßig heizungswarm führt meist zu trockener Luft in den Räumen. Das verbraucht unnötig Energie und belastet die Beschäftigten. Hinzu kommt noch, dass sich die Raumluft zusätzlich erwärmt, wenn sich mehrere Personen über einen längeren Zeitraum darin aufhalten.

Trockene Luft macht krank

Bei geringer Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus. Das spürt man, wenn die Augen jucken oder brennen, die Nase blutet oder der Hals kratzt. Doch die Schleimhäute haben noch eine weitere Schutzfunktion. Ist diese beeinträchtigt, können Viren, Bazillen und Bakterien in den Körper eindringen. Ist ein Mitarbeiter erkältet, kann sich sein Infekt schnell ausbreiten und im schlimmsten Fall eine ganze Abteilungen durch Krankmeldungen lahmlegen.

Verbrauchte Luft macht unkonzentriert

Frische Luft ist sauerstoffreich. Der Körper braucht Sauerstoff, um leistungsfähig zu sein. Nach einiger Zeit ist die Luft im geschlossenen Raum allerdings verbraucht. Gemeint ist damit, dass die Luft nicht mehr genug Sauerstoff enthält, sondern nun zu viel CO2. Das liegt z. T. daran, dass wir mehr Sauerstoff ein- als ausatmen und dass in der Ausatemluft mehr CO2 enthalten ist.

Zu hohe CO2-Werte in der Luft können z. B. Konzentrationsschwächen, Minderung der Leistungsfähigkeit oder Kopfschmerzen verursachen. Wenn der Kollege also gähnend nach „Luft schnappt“, kann das ein Zeichen sein, mal wieder für frische Luft zu sorgen.

Frische Luft macht gutes Raumklima

In jedem dritten Büro ist die Luft schlecht. Für gute Luft sorgen bereits einfache Maßnahmen:

  • Spaltlüften oder mehrmals täglich 5 Minuten Stoßlüften.
  • Die Heizung so einstellen, dass die Temperatur zwischen 19 und 21 Grad liegt.
  • Für Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % sorgen, eventuell über einen Luftbefeuchtungssystem.
  • Klima- und Heizungsanlagen regelmäßig warten lassen und die Einstellungen kontrollieren.

Checkliste "Luftbefeuchtung"

Mit der Checkliste "Luftbefeuchtung" verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, ob das Raumklima hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit an den Arbeitsplätzen stimmt und sie enthält die notwendigen Schritte für die Planung einer künstlichen Luftbefeuchtung für das Unternehmen.

Schlagworte zum Thema:  Büroarbeitsplatz, Großraumbüro, Raumklima, Klimaanlage, Falsches Lüften, Lüften

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