Viele in Deutschland träumen vom Home Office. Und dieser Traum wird für immer mehr Arbeitnehmer auch wahr. Arbeiten von Zuhause ist weiter auf dem Vormarsch. Aber es gibt auch kritische Stimmen.

Laut einer Bitkom-Studie ist das Home Office in 30 % der deutschen Unternehmen bereits Berufsalltag. Doch das ist noch lange nicht genug.

Anstieg in den nächsten 5 – 10 Jahren erwartet

  • 35 % der Befragten sagen, dass sie für die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten, ihre Stelle wechseln würden.
  • 43 % der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass in den kommenden 5 - 10 Jahren deutlich mehr Beschäftigte zu Hause arbeiten werden als bisher.

In deutschen Unternehmen hat das Home Office also durchaus noch Zukunft. Anders sieht das in z. B. amerikanischen Unternehmen aus, bei denen der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden jahrzehntelang praktiziert wurde.

IBM holt 2.600 Mitarbeiter aus dem Home Office zurück

Bei IBM konnten die Mitarbeiter seit 1980 im Home Office arbeiten. Jetzt holt sie das Unternehmen in die betriebseigenen Büros zurück. Betroffen davon sind u. a. 2.600 Marketing-Mitarbeiter.

Produktivität und Kreativität nur im direkten Austausch möglich?

Grund für die Auflösung der Home Office-Möglichkeit ist die Erkenntnis, dass Kreativität und Inspiration nur Schulter an Schulter entstehen kann. Übrigens eine Ansicht, die auch die 46 % der Unternehmen in Deutschland vertreten, die bislang ihren Mitarbeitern kein Arbeiten im Home Office ermöglichen. Denn sie befürchten, dass ohne direkten Austausch zwischen Kollegen Leistungsbereitschaft und Produktivität sinken könnten.

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