05.12.2013 | Serie Glück bei der Arbeit

Was wir nicht mögen, macht uns unglücklich

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Warum die Arbeit unglücklich macht, kann viele Gründe haben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Hinter Gesundheit und Familie nimmt die Arbeit – laut Wissenschaft – Platz 3 bei der Lebenszufriedenheit ein. Berufswahl und der richtige Job entscheiden also mit über das Lebensglück. Vielen fällt es aber leichter zu sagen, was sie nicht mögen und sie unglücklich macht.

Verlust der Arbeit und anhaltende Arbeitslosigkeit belasten am meisten. Dabei geht es nicht nur ums Geld, sondern vor allem um den Verlust an Ansehen und sozialen Kontakten. Und wer nicht mehr regelmäßig zur Arbeit geht und seine Kollegen trifft, dem fehlt schnell auch die Tagesstruktur. Für manche geht sogar der Sinn des Lebens verloren.

Lange Fahrtzeiten und simple Tätigkeiten

Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung in den USA mit 900 berufstätigen Frauen wurde auch die Zufriedenheit rund um die Arbeit abgefragt. Dabei wurden vor allem einige banale Aspekte als unbeliebt genannt:

  • die Anfahrt zur Arbeit am Morgen,
  • lange Wegzeiten auf dem Nachhauseweg sowie
  • die Verrichtung von simplen Tätigkeiten.

Ärger, Stress und Angst machen unglücklich

Eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup mit Arbeitnehmern erweitert die Liste. Die Aussagen nennen eine ganze Reihe an Aspekten, die wir am Arbeitsplatz nicht mögen und die uns unglücklich machen:

  • Ärger und Stress,
  • ungelöste Streitigkeiten,
  • unkooperative Kollegen,
  • mangelnde Unterstützung von Vorgesetzten,
  • kein Eingreifen bei Mobbing,
  • permanente Angst um den Arbeitsplatz.

Die wirtschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahren machen es schwierig, Berufe mit einer sicheren Zukunft zu benennen. Denn auch einst als lukrativ und sicher geltende Berufe, etwa in der Bank, haben in der Zwischenzeit ihre Krisen erlebt.

Eine Grundbedingung fürs Glück: ein Beruf, der einen interessiert

Doch auch wer dauerhaft einer Arbeit nachgeht, ist nicht unbedingt zufrieden. Der Beruf muss einen auch interessieren. Das ist vor allem bei der Berufswahl ein wichtiges Kriterium.

Zweite Grundbedingung fürs Glück: ein Arbeitsplatz, der zu einem passt

Bei der Wahl des Arbeitsplatzes sollte man bedenken, dass Arbeit aus verschiedenen Momenten besteht. Glücksmomente können es werden, wenn man sich wohl fühlt. Während dem einen die Gespräche beim gemeinsamen Kantinenessen gut tun, freut sich ein anderer über regen Kundenkontakt und ein Dritter arbeitet am liebsten im stillen Kämmerchen vor sich hin.

Schlagworte zum Thema:  Arbeit, Berufliche Tätigkeit, Berufliche Anerkennung, Glück, Berufung

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