Fast die Hälfte der Deutschen ist immer online
Bei der Umfrage Digitale Nutzung in Deutschland 2018 des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) und der Forschungsagentur DCORE zeigte sich, dass die Deutschen der Digitalisierung gegenüber einerseits sehr offen gegenüberstehen, anderseits aber durchaus auch Bedenken haben. Doch „viele sehen die Vorteile und wollen nicht mehr darauf verzichten“, so Achim Himmelreich, Vize-Präsident des BVDW.
Immer online und somit immer erreichbar
- 46% der Deutschen sind immer online und immer online erreichbar.
- 69 % der 16- bis 34-Jährigen nutzen während des Alltags vor allem das Smartphone, um online zu gehen. 77 % der 55- bis 69-Jährigen nutzen ein Laptop oder einen Desktop-PC.
Abschalten fällt schwer
- 60 % der Nutzer geben an, ihre digitalen Geräte gelegentlich bewusst für ein paar Stunden auszuschalten.
- 38 % räumen allerdings ein, dass es ihnen schwer fällt, offline zu sein.
Digitalisierung verändert Kommunikation und Konsum
- 73 % der Befragten sagen, dass Kommunikation immer mehr auf digitalen Kanälen stattfindet. Und wer diese nicht nutzt, bekommt nichts mehr mit.
- 42 % können sich vorstellen, ihre Einkäufe online zu erledigen.
- 38 % trauen Produktbewertungen im Internet mehr als der Beratung in einem Geschäft vor Ort.
Digitalisierung wird befürwortet, allerdings nicht blindlings
- 63 % der Deutschen befürworten die Digitalisierung, allerdings mit Bedenken.
- 71 % der Befragten wollen bestimmte digitale Anwendungen nicht nutzen, da sie diese aus Datenschutzgründen für bedenklich halten. Um welche es sich dabei handelt, geht aus der Studie nicht hervor.
Digitalisierung: Vorsicht Suchtgefahr!
Vor allem die Jüngeren nehmen es nicht mehr bewusst wahr, ob sie digital unterwegs sind oder nicht. Ihnen fällt es zudem schwer, offline zu sein und für eine bestimmte Zeit Smartphone bzw. Tablet abzuschalten und wegzulegen.
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