Fachbeiträge & Kommentare zu Rechtsprechung

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / e) E-Bilanz: Keine eigenständige Buchführungspflicht für atypisch stille Gesellschaft

Für die atypisch stille Gesellschaft an dem Geschäftsbetrieb einer GmbH besteht – trotz Beurteilung als Mitunternehmerschaft und als eigenständiges Gewinnermittlungssubjekt – keine eigenständige Buchführungspflicht gem. §§ 140, 141 AO. Im Fall von atypisch stillen Gesellschaften müssen daher nach § 5b Abs. 1 S. 1 und 2 EStG nur der Jahresabschluss des Geschäftsinhabers, die ...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / i) Wertzuwächse bei Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft

Hat ein Steuerpflichtiger nach dem 31.12.2001 Anteile an einer Kapitalgesellschaft veräußert und war er innerhalb der letzten fünf Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar mindestens zu 1 %, aber nicht mindestens zu 10 % beteiligt, sind bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns auch Wertzuwächse zwischen dem 26.10.2000 und dem 31.12.2001 zu berücksichtig...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / a) Flughafengelände als erste Tätigkeitsstätte

Für die Annahme einer ersten Tätigkeitsstätte ist es erforderlich – aber auch ausreichend –, dass der Arbeitnehmer am Ort der ersten Tätigkeitsstätte zumindest in geringem Umfang Tätigkeiten zu erbringen hat, die er arbeitsvertraglich oder dienstrechtlich schuldet und die zu dem von ihm ausgeübten Berufsbild gehören. Nur dann kann die erste Tätigkeitsstätte als Anknüpfungspunkt...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / 3. Einkünfte aus Kapitalvermögen: Übertragung eigener Anteile einer GmbH an Alleingesellschafter

Streitig waren die steuerrechtlichen Folgen des Erwerbs eigener Anteile durch den Alleingesellschafter einer GmbH. Die GmbH hatte ihrem Alleingesellschafter Anteile zugewandt; er erhielt damit ein Wirtschaftsgut, das er zuvor nicht hatte. Dieses Wirtschaftsgut konnte er veräußern oder anderweitig darüber verfügen. Das FA sah in der Anteilsübertragung eine verdeckte Gewinnaus...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / a) Wiederkehrende Renten aus einem vor dem 1.1.2005 abgeschlossenen, begünstigten Versicherungsvertrag mit Kapitalwahlrecht

Rentenzahlungen, die auf einem begünstigten Versicherungsvertrag i.S.d. § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG 2004 beruhen, sind – soweit nicht die Kapitalauszahlung gewählt wird – nach § 52 Abs. 28 S. 5 EStG n.F. mit dem Ertragsanteil gem. § 22 Nr. 1 S. 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG zu versteuern. Die in dieser Vorschrift liegende echte Rückwirkung hält das FG Schleswig-Hols...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Beiträge der Rentenversicherung zur privaten Krankenversicherung

Leistet eine gesetzliche Rentenversicherung Zuschüsse zu einer privaten Krankenversicherung, mindern diese die als Sonderausgaben abzugsfähigen Beiträge des Steuerpflichtigen. Denn nach § 10 Abs. 2 Nr. 1 Halbs. 1 EStG ist Voraussetzung für den Abzug der in § 10 Abs. 1 Nr. 2,3 und 3a EStG bezeichneten Beträge (Vorsorgeaufwendungen), dass sie nicht in unmittelbarem wirtschaftl...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / f) Prioritätsregeln beim Kindergeld

Erhält ein nach Deutschland vorübergehend entsendeter Arbeitnehmer in seinem Heimatstaat (Mitgliedstaat) Familienleistungen für sein Kind, so folgt aus Art. 68 Abs. 2 S. 3 VO 883/2004, dass kein Anspruch auf deutsches (Differenz-)Kindergeld besteht. Das FG stellte heraus, dass mit dem Vordruck A 1 für einen einzelnen Arbeitnehmer dokumentiert wird, welches Recht welchen Staat...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / d) Kein Abzug von Aufwendungen für das Studium eines Kindes nach § 33 EStG

Aufwendungen der Eltern für das Studium eines Kindes im Ausland, welches das Kind auf Grund der Nichterlangung eines kostenlosen Studienplatzes im Inland aufgenommen hat, sind mit den Freibeträgen nach § 32 Abs. 6 und § 33a Abs. 2 EStG abgegolten und können nicht daneben nach § 33 EStG abgezogen werden. FG Düsseldorf v. 26.5.2025 – 14 K 1459/24 E, EFG 2026, 327, NZB eingelegt...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / h) Hinzurechnung eines Kindergeldanspruchs trotz dessen fehlender Auszahlung

Bei der Hinzurechnung eines Anspruchs auf Kindergeld nach § 31 S. 4 EStG kommt es allein auf dessen Bestehen, nicht hingegen auf die Auszahlung des Kindergeldes an. Nach § 31 S. 5 EStG bleibt ein Anspruch auf Kindergeld bei der Hinzurechnung nur dann unberücksichtigt, wenn ein Bescheid der Familienkasse vorgelegt wird, aus dem sich ergibt, dass Kindergeld festgesetzt, aber m...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Investitionsabzugsbetrag für geplante Anschaffung einer PV-Anlage bei Stromproduktion für Privatverbrauch?

Die Nutzung einer betrieblichen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) stellt sich nicht als betriebliche Nutzung i.S.d. § 7g Abs. 1 S. 1 EStG dar, soweit mit der PV-Anlage Strom für den privaten Haushalt des Steuerpflichtiger produziert wird. Denn die (fast) ausschließliche betriebliche Nutzung i.S.d. § 7g Abs. 1 S. 1 EStG erfordert einen Anteil der betrieblichen Nutzung von mindes...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / d) Buchführungspflicht nach ausländischem Recht

Die gesetzliche Verpflichtung, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen, kann sich auch aus ausländischen Vorschriften (im Streitfall: Luxemburgisches Recht) ergeben. Voraussetzung ist, dass die ausländischen Vorschriften eine laufende Buchführungspflicht normieren, mit der eine Abschlusspflicht einhergeht. Die Abschlusspflicht muss darauf gerichtet sein, eine Gr...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / h) Verfassungsrechtliche Grenzen der Besteuerung des Veräußerungsgewinns i.S.d. § 17 EStG im Geltungsbereich des Steuersenkungsgesetzes v. 23.10.2000

Hat der Steuerpflichtiger nach dem 31.12.2001 Anteile an einer Kapitalgesellschaft veräußert und war er innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Verkündung des Steuersenkungsgesetzes (StSenkG) v. 23.10.2000 (BGBl. I 2000, 1433) am 26.10.2000 am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar mindestens zu 1 %, aber nicht mindestens zu 10 % beteiligt, unterliegen dem Zeitrau...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / f) Feststellung einer Gewinnhinzurechnung nach § 15a Abs. 3 EStG nach "Entprägung" einer KG

Die sinngemäße Anwendung des § 15a EStG bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung führt dazu, dass für die Beteiligung des Kommanditisten einheitlich und einkünfteartübergreifend zu verfahren ist. Dies gilt insbesondere für die Regelung des § 15a Abs. 3 EStG. Entsprechend ist nach einer "Entprägung" einer vormals gewerblich geprägten KG zum Zeitpunkt des Wechsels der...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Urlaubsabgeltungsanspruch als Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit

Zahlungen zur Urlaubsabgeltung stellen – wie Überstundenvergütungen – Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten gem. § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG dar, wenn der Nachzahlungszeitraum sich über mindestens zwei Veranlagungszeiträume erstreckt und länger als zwölf Monate dauert. Das FG stellte heraus, dass der Annahme, dass die Abgeltungszahlung für eine Tätigkeit geleistet worden ist, nich...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / a) Abzug finaler Betriebsstätten-Verluste im Ansässigkeitsstaat?

Hat der Ansässigkeitsstaat bilateral – insbesondere auf Grund eines DBA (im Streitfall: DBA-Belgien) – auf seine Befugnis zur Besteuerung von Einkünften des Steuerpflichtigen aus einer ausländischen Betriebsstätte verzichtet, besteht im Ansässigkeitsstaat (Belgien) kein (unionsrechtlicher) Anspruch auf Berücksichtigung eines ausländischen Verlustes als sog. finaler Verlust. N...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Vorherige Anwachsung des Anteils eines ausgeschiedenen GbR-Gesellschafters

Der Hinzuerwerb eines Anteils an einer grundbesitzhaltenden GbR gegen Abfindung infolge des Ausscheidens eines Gesellschafters ist eine Anschaffung i.S.d. § 23 EStG. Denn die verbleibenden Gesellschafter erwerben infolge der Anwachsung einen weiteren Anteil an der GbR und erfüllen damit den Tatbestand des § 23 Abs. 1 S. 4 EStG als anteilige Anschaffung. FG München v. 25.6.202...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / c) Besteuerungsrecht für in Luxemburg steuerbegünstigte Beteiligungsprämien

Die anteilige Steuerbefreiung für Beteiligungsprämien in Luxemburg führt zur Anwendung der Rückfallklausel in Art. 22 Abs. 1 Buchst. a DBA-Luxemburg i.V.m. § 50d Abs. 9 S. 4 EStG – mit der Folge, dass der in Luxemburg steuerfreie Anteil der Beteiligungsprämien in Deutschland der Besteuerung unterliegt. Beachten Sie zu § 50d Abs. 9 S. 4 EStG auch die Entscheidung des BFH v. 4....mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / a) Verfassungsmäßigkeit des Grundfreibetrages im VZ 2023

Der Grundfreibetrag nach § 32a Abs. 1 S. 2 Nr. 1 EStG ist für den VZ 2023 anzuwenden. Das FG Münster hat zwar verfassungsrechtliche Bedenken, ist aber gleichwohl nicht von der Verfassungswidrigkeit der Vorschrift überzeugt. Entsprechend kam es im Streitfall nicht zu einer Vorlage an das BVerfG (Art. 100 Abs. 1 GG) und einer damit einhergehenden Verfahrensaussetzung (§ 74 FGO...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / c) Aufwendungen für Medikamente außerhalb der Zulassung

Der Einsatz eines Medikamentes außerhalb seiner Zulassung stellt eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode i.S.d. § 64 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f EStDV dar. Entsprechend muss der Nachweis der Zwangsläufigkeit der Aufwendungen i.S.d. § 33 Abs. 1 EStG zwingend durch ein vor Erwerb des Medikamentes ausgestelltes amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheini...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / e) Nachträgliche Berücksichtigung eines Pflege-Pauschbetrages

Die Änderungsnorm des § 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AO (d.h. Anpassung von Folgebescheid an Grundlagenbescheid) ist auch dann anzuwenden, wenn die Bindungswirkung des Bescheids über die Einstufung in einen Pflegegrad sich nicht auf sämtliche Tatbestandsmerkmale von § 33b Abs. 6 EStG erstreckt. Das Vorliegen der übrigen Voraussetzungen der Norm ist vom FA in diesem Fall von Amts we...mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Besteuerungsrecht für in Luxemburg steuerfreie Überstundenvergütungen

In den drei Streitfällen ging es um die Frage, ob in Luxemburg gezahlte steuerfreie Überstundenvergütungen eines Steuerpflichtigen, der als Pilot im internationalen Luftverkehr tätig ist, im Inland steuerpflichtig sind. Das FG hat dies in allen drei Streitfällen bejaht. Nach Art. 14 Abs. 1 DBA-Lux 2012 können – vorbehaltlich der Art. 15-19 DBA-Lux 2012 – Gehälter, Löhne und ä...mehr

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Fondsetablierungskosten als... / [Ohne Titel]

Vorsitzender RiFG Dipl.-Finw. Dr. Sascha Bleschick[*] Geschlossene Fonds – etwa Private-Equity-Fonds (d.h. Fonds, die sich an nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen), Immobilienfonds oder Schiffsfonds – sind regelmäßig als Personengesellschaften strukturiert. Dabei konzipiert ein Projektanbieter (Initiator) das Fondskonzept einschließlich eines vorformulierten Vertragsw...mehr

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Fondsetablierungskosten als... / b) Vorformuliertes Vertragswerk (Rz. 5)

Ein vorformuliertes Vertragswerk i.S.d. § 6e Abs. 1 S. 1 EStG liegt vor, wenn der Projektanbieter das Vertragswerk vorgibt, der Anleger weder Vertragsgestaltung noch dessen Durchführung wesentlich beeinflussen kann und ihm nur die Entscheidung Nichtbeteiligung oder Beteiligung bleibt (Rz. 5). (Mögliches) Bündel von Einzelverträgen: Das Vertragswerk kann auch aus einem Bündel ...mehr

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Fondsetablierungskosten als... / 6. Fazit und Ausblick

Das erste Anwendungsschreiben zu § 6e EStG schließt eine seit Einführung der Norm im Jahr 2019 bestehende Lücke und schafft erstmals handhabbare Vorgaben für die Beratungspraxis. Die Finanzverwaltung interpretiert den Anwendungsbereich weit und stellt zugleich strenge Anforderungen an den Nachweis wesentlicher Einflussnahmemöglichkeiten. Gegenüber dem Entwurf hat die Endfass...mehr

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Fondsetablierungskosten als... / c) Wesentliche Einflussnahmemöglichkeiten (Rz. 6–10)

Die Frage, ob Anleger über wesentliche Einflussnahmemöglichkeiten verfügen, ist der zentrale Prüfstein für die Anwendbarkeit des § 6e EStG: Fehlen solche Möglichkeiten, greift – ungeachtet des Vorliegens eines vorformulierten Vertragswerks i.S.d. § 6e Abs. 1 S. 1 EStG – die Aktivierungspflicht (§ 6e Abs. 1 S. 2 EStG). Bestehen hingegen wesentliche Einflussnahmemöglichkeiten, b...mehr

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Bewerbungsverfahren: Frager... / 1.3.1 Frage nach Schwangerschaft

Gemäß § 1, § 2 Abs. 1 Nr. 1 und § 7 AGG dürfen Bewerber beim Zugang zur selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit nicht wegen des Geschlechts benachteiligt werden. Eine unmittelbare Benachteiligung gemäß § 3 Abs. 1 AGG wegen des Geschlechts liegt auch im Fall einer ungünstigen Behandlung einer Frau wegen Schwangerschaft oder Mutterschaft vor. In Anbetracht der um...mehr

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Bewerbungsverfahren: Frager... / 2.3 Offenbarung der Schwerbehinderteneigenschaft

Für den Bereich der Schwerbehinderung bestand sowohl in der arbeitsrechtlichen Literatur als auch in der Rechtsprechung Einigkeit darüber, dass der Mensch mit Schwerbehinderung von sich aus nicht über die bestehende Behinderung aufklären muss, soweit ihm die Tätigkeit dadurch nicht unmöglich gemacht wird.[1] Spätestens seit Geltung des Diskriminierungsverbots für schwerbehin...mehr

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Bewerbungsverfahren: Frager... / 2.1 Offenbarung der Schwangerschaft

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass erst nach Einstellung einer Arbeitnehmerin bekannt wird, dass diese bei Abschluss des Arbeitsvertrags bereits schwanger war und dies auch wusste, diese Tatsache also bewusst verschwiegen hat. Nach § 15 Abs. 1 MuSchG soll eine werdende Mutter ihre Schwangerschaft dem Arbeitgeber zwar anzeigen. Selbst im bestehenden Arbeitsverhältni...mehr

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Forderungsverkauf: Factorin... / Zusammenfassung

Überblick Factoring und Asset-Backed-Securities (ABS) sind 2 Finanzierungsinstrumente, die eine Alternative zum klassischen Bankkredit darstellen. Zwar sind weder die bilanzielle Behandlung von Factoring noch die von ABS im deutschen Handelsgesetzbuch explizit geregelt, doch liegen mit IDW RS HFA 8, der auf den bereits entwickelten GoB für Factoring aufsetzt, Klarstellungen ...mehr

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Bewerbungsverfahren: Frager... / 2.2 Offenbarung von Gesundheitszustand, Erkrankungen

Eine allgemeine Offenbarungspflicht über ausgeheilte oder akute Erkrankungen besteht nicht. Auch eine lediglich latente Gesundheitsgefährdung ist nicht offenbarungspflichtig. Die Interessen des potenziellen Arbeitgebers sind dadurch geschützt, dass er unter den von der Rechtsprechung entwickelten Voraussetzungen im Einstellungsgespräch die erforderlichen Fragen nach dem Gesu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Zypern / Zusammenfassung

Begriff Übt ein in Deutschland wohnender Arbeitnehmer seine Tätigkeit in Zypern ausübt, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen. Dasselbe gilt umgekehrt für einen in Zypern wohnenden Arbeitnehmer, der seine Tätigkeit in Deutschland ausübt. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, besteht zwischen Deutschland und Zypern ein Doppelbesteuerungsabkommen, im Folgenden: DBA. Dies...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Bulgarien / Zusammenfassung

Begriff Wenn ein in Deutschland wohnender Arbeitnehmer seine Tätigkeit in Bulgarien ausübt, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen. Dasselbe gilt umgekehrt für einen in Bulgarien wohnenden Arbeitnehmer, der seine Tätigkeit in Deutschland ausübt. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, besteht zwischen Deutschland und Bulgarien ein Doppelbesteuerungsabkommen, im Folgenden:...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Dänemark / Zusammenfassung

Begriff Übt ein in Deutschland wohnender Arbeitnehmer seine Tätigkeit in Dänemark aus, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen. Dasselbe gilt umgekehrt für einen in Dänemark wohnenden Arbeitnehmer, der seine Tätigkeit in Deutschland ausübt. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, besteht zwischen Deutschland und Dänemark ein Doppelbesteuerungsabkommen - im Folgenden: DBA. ...mehr

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Bewerbungsverfahren: Frager... / 3.2 Pflichten des Bewerbers

Mit der Aufnahme von Einstellungsverhandlungen und bereits in deren Vorfeld bei den ersten Anbahnungsmaßnahmen treffen auch den Bewerber gemäß § 311 Abs. 2 BGB rechtliche Pflichten. Auch hier spielt es keine Rolle, ob später ein Arbeitsvertrag zustande kommt oder nicht. Selbst wenn die Gespräche mit dem Bewerber nicht zum Abschluss eines Arbeitsvertrags geführt haben, kann d...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Ungarn / Zusammenfassung

Begriff Übt ein in Deutschland wohnender Arbeitnehmer seine Tätigkeit in Ungarn aus, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen. Dasselbe gilt umgekehrt für einen in Ungarn wohnenden Arbeitnehmer, der seine Tätigkeit in Deutschland ausübt. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, besteht zwischen Deutschland und Ungarn ein Doppelbesteuerungsabkommen, im Folgenden: DBA. Dieses ...mehr

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Erbschaftsteuer: Berliner T... / Zusammenfassung

Überblick Das Berliner Testament wird von Eheleuten häufig gewählt, um ihre Erbfolge zu regeln. Hierbei setzen sie sich gegenseitig zum Alleinerben ein und bestimmen, dass eine Dritte Person Schlusserbe sein soll. Erbschaftsteuerlich ist das Berliner Testament bei kleineren Vermögen unproblematisch, insbesondere wenn das Vermögen sich innerhalb der Freibeträge bewegt. Anders s...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Erbschaftsteuer: Berliner T... / 1.2.4 Jastrowsche Klausel

Zur Verstärkung der Abschreckungswirkung einer Pflichtteilsklausel wurde die Jastrowsche Klausel entwickelt. Mit dieser wird erreicht, dass sich der Nachlass des Letztversterbenden durch die Vermächtnisse vermindert, was dazu führt, dass sich auch Pflichtteilsansprüche verringern.[1] Die Jastrowsche Klausel lautet etwa wie folgt[2]: "Verlangt einer unserer Abkömmlinge auf den ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Bewerbungsverfahren: Frager... / 3.1.2 Aufbewahrung/Löschung von Bewerberdaten

Wird ein Bewerber eingestellt, dürfen dessen Daten aus dem Bewerbungsprozess in die nunmehr zu führende Personalakte in dem zur Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlichen Umfang übernommen werden, soweit sie für das begründete Beschäftigungsverhältnis benötigt werden. Führt das Bewerbungsverfahren dagegen nicht zum Abschluss eines Arbeitsvertrags, sind die B...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Balkonkraftwerke (Miete) / 2.7 Vermietete Eigentumswohnung

Im Bereich des Wohnungseigentums verleiht § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 WEG den Wohnungseigentümern bauliche Veränderungen, "die der Stromerzeugung durch Steckersolargeräte" dienen. Ein Gleichlauf von Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht ist bereits deshalb erforderlich, da ca. die Hälfte der Eigentumswohnungen vermietet sind. Achtung Gestattungsbeschluss stets erforderlich Allerdi...mehr

Urteilskommentierung aus Steuer Office Kanzlei-Edition
"Kulturkostenzuschuss" der öffentlichen Hand an Betreiber eines Kulturzentrums: umsatzsteuerpflichtig

Erhält ein Unternehmer von der öffentlichen Hand sogenannte Kulturkostenzuschüsse , unterliegen diese beim Betreiber des Kulturzentrums der Umsatzsteuer (keine echten Zuschüsse), wenn ein Zusammenhang zwischen den Leistungen (hier Durchführung kultureller Veranstaltungen im Rahmen der Betriebspflicht für ein Kulturzentrum) und den Zahlungen besteht. Ein zuvor von der Stadt...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 1 Allgemeines

Rz. 1 § 19 BetrVG regelt die Anfechtung der Betriebsratswahl. Die Regeln der Wahlanfechtung gelten auch für die Anfechtung der Wahl einer Jugend- und Auszubildendenvertretung.[1] Die Rechtsprechung wendet die Grundsätze der Wahlanfechtung nach § 19 BetrVG entsprechend auch auf andere betriebsverfassungsrechtliche Wahl- und Entscheidungsakte an, die nicht unmittelbar die Betr...mehr

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Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 2.5 Anfechtungsverfahren

Rz. 8 Die Wahlanfechtung findet auf Antrag an das Arbeitsgericht im Beschlussverfahren statt.[1] Ausschließlich zuständig ist das Arbeitsgericht am Sitz des Betriebs.[2] In gravierenden Ausnahmefällen ist auch der Abbruch der Betriebsratswahl im Wege der einstweiligen Verfügung denkbar. Grundsätzlich kommen allerdings nur berichtigende Eingriffe in Betracht. Das BAG, das nich...mehr

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Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 2.5.5 Gegenstandswert einer Wahlanfechtung

Rz. 16 Der Gegenstandswert einer Wahlanfechtung wurde zumindest bis 2013 von verschiedenen Gerichten höchst unterschiedlich festgesetzt; einem Beschluss des BAG haben sich nicht alle Arbeits- und Landesarbeitsgerichte angeschlossen.[1] Nahezu generell wurde jedoch von einem Ausgangswert in Anlehnung an den Regelgegenstandswert von 5.000 EUR des § 23 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 2 ...mehr

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Tariferhöhung im öffentlich... / 5.1 Erhöhung der Wechselschicht- und Schichtzulage

Zum 1.7.2026 wird die Zulage für ständige Wechselschichtarbeit gemäß § 8 Abs. 7 Satz 1 TV-L – von bisher 105 EUR monatlich – auf 200 EUR monatlich angehoben. Die Zulage für nicht ständige Wechselschichtarbeit gemäß § 8 Abs. 7 Satz 2 TV-L erhöht sich – von bisher 0,63 EUR – auf 1,19 EUR pro Stunde. Die Zulage für ständige Schichtarbeit gemäß § 8 Abs. 8 Satz 1 TV-L wird – von ...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Tariferhöhung im öffentlich... / Zusammenfassung

Überblick Mit den in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden Tarifverhandlungen werden – häufig rückwirkend – die Entgelte erhöht und teilweise auch Einmalzahlungen vereinbart. Im nachfolgenden Beitrag erhalten Sie eine Anleitung zur korrekten Umsetzung von Tariferhöhungen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Änderungstarifverträge zum TV-Lmehr

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Australien / Zusammenfassung

Begriff Für Australien gilt das deutsch-australische Abkommen über Soziale Sicherheit. Das Abkommen gilt für alle Sachverhalte, die vom persönlichen, sachlichen und gebietlichen Geltungsbereich erfasst werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Sozialversicherung: Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Australien wurde das deutsch-australische Abkommen über Soziale...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Philippinen / Zusammenfassung

Begriff Für die Philippinen gilt das deutsch-philippinische Abkommen über Soziale Sicherheit. Das Abkommen gilt für alle Sachverhalte, die vom persönlichen, sachlichen und gebietlichen Geltungsbereich erfasst werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Sozialversicherung: Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Philippinen wurde das deutsch-philippinische Abkomme...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Uruguay / Zusammenfassung

Begriff Für die Republik Östlich des Uruguay gilt das deutsch-uruguayische Abkommen über Soziale Sicherheit. Das Abkommen gilt für alle Sachverhalte, die vom persönlichen, sachlichen und gebietlichen Geltungsbereich erfasst werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Sozialversicherung: Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Uruguay wurde das deutsch-uruguayische Ab...mehr

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Erbschaftsteuer: Gütergemei... / Zusammenfassung

Überblick In der Regel werden Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. Sie haben aber auch die Möglichkeit die Gütergemeinschaft zu wählen. Des Weiteren können die Ehegatten auch vereinbaren, dass beim Tod eines Ehegatten die Gütergemeinschaft mit den gemeinschaftlichen Abkömmlingen fortgesetzt wird. Aus erbschaftsteuerlicher Sicht kommen für die G...mehr

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Türkei / Zusammenfassung

Begriff Übt ein in Deutschland wohnender Arbeitnehmer seine Tätigkeit in der Türkei aus, kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen. Dasselbe gilt umgekehrt für einen in der Türkei wohnenden Arbeitnehmer, der seine Tätigkeit in Deutschland ausübt. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, besteht zwischen Deutschland und der Türkei ein Doppelbesteuerungsabkommen, im Folgenden: ...mehr