Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.3.2.2 Umsatzkostenverfahren

Rz. 17 Den Ausgangspunkt des UKV bilden die innerhalb der Abrechnungsperiode erzielten Umsatzerlöse, von denen zur Ergebnisermittlung die für den Absatzprozess angefallenen Aufwendungen (Umsatzaufwand) unabhängig von ihrem (ursprünglichen) zeitlichen Anfall in Abzug gebracht werden. D. h., dem effektiven Periodenumsatz werden nicht die gesamten Periodenaufwendungen gegenüber...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.1 Inhalt und Regelungszweck

Rz. 1 § 290 HGB beinhaltet die Bestimmung der Voraussetzungen für die Pflicht zur Konzernrechnungslegung einer KapG sowie die Vorgabe der Aufstellungspflicht des Konzernabschlusses. Dabei orientiert sich der Gesetzgeber an dem Vorliegen bestimmter Unternehmensbeziehungen. Ein Mutterunternehmen (MU) mit Sitz in Deutschland ist konkret nach Abs. 1 zur Aufstellung eines Konzern...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.2.2 Sonstige Dritte

Rz. 86 Die Regelungen des § 323 HGB stellen abschließend die Haftung des Abschlussprüfers aus dem Prüfungsvertrag ggü. dem Auftraggeber und verbundenen Unt bei Pflichtprüfungen dar. Eine Ausweitung der Haftung des Abschlussprüfers aus § 323 HGB im Weg der Auslegung oder eines Analogieschlusses auf Dritte ist nicht möglich. § 323 HGB entfaltet aber auch keine allgemeine Sperr...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.2 Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen (Abs. 3 Nr. 2)

Rz. 214 Als HK sind die im Herstellungsbereich des Unt angefallenen Aufwendungen der verkauften Erzeugnisse und in Rechnung gestellten Leistungen auszuweisen. Dieser Ausweis ist unabhängig vom zeitlichen Anfall der Aufwendungen, da er sich allein daran orientiert, welche Aufwendungen zur Erzielung der Umsatzerlöse des betreffenden Gj beigetragen haben. Entscheidend ist der B...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 7 International Standards on Auditing-Anwendung (Abs. 5)

Rz. 151 § 317 Abs. 5 HGB dient der Umsetzung von Art. 26 Abs. 1 der Abschlussprüferrichtlinie, nach dem die EU-Mitgliedstaaten die Abschlussprüfer zu verpflichten haben, die nach Art. 48 Abs. 2 der Abschlussprüferrichtlinie von der EU übernommenen internationalen Prüfungsstandards bei der Durchführung von Abschlussprüfungen anzuwenden. Entsprechend diesen Vorgaben weist Abs....mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.3 Anforderungen an die Offenlegung

Rz. 31 Die Offenlegung hat nach Maßgabe des § 325 HGB zu erfolgen (§ 325 Rz 31 ff., sowie zu möglichen Formen § 325 Rz 114 f. und zu evtl. Erleichterungen § 325 Rz 11 ff.). Dies gilt jedoch nur, soweit das ausländische Recht keine Vorgabe enthält. Im Regelfall richtet sich damit die Offenlegung nach den Vorschriften des Staats der Hauptniederlassung. Ergänzend gilt § 325 HGB...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2 Informationsfunktion des Bilanzvermerks

Rz. 5 Die Funktionen des handelsrechtlichen Jahresabschlusses sind insb. in folgenden Bereichen zu sehen: Gläubigerschutz, Kapitalerhaltung, Ausschüttungsbemessung. Dagegen dient die internationale Rechnungslegung (IFRS) insb. der Informationsfunktion. Mit der Umsetzung des BilMoG wurde erstmals auch die "Informationsfunktion des handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschlusses...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3.1 Zeitpunkt der Rückstellungsbildung

Rz. 13 Eine Rückstellung ist im Jahresabschluss zu berücksichtigen, wenn eines der in § 249 HGB genannten Ansatzgebote vorliegt. Die Höhe der Rückstellung ist unbeachtlich, d. h., es gibt (derzeit) keinen Wesentlichkeitsgrundsatz. Ein Weglassen einer der Höhe nach für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unbedeutenden Rückstellung ist somit ein Verstoß gegen § 246 HGB, un...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.1 Abgrenzung Forschung und Entwicklung

Rz. 182 § 255 Abs. 2a Satz 4 HGB stellt im Ergebnis eine Ansatzvorschrift dar. Somit kommt der Abgrenzung von F&E besondere Bedeutung zu. Der Gesetzgeber hat dieses Problem aufgegriffen und mit den Sätzen 2 und 3 der Vorschrift versucht, sachgerechte Definitionen zu geben. Ob diese Definitionen allerdings ausreichen, eine sachgerechte Abgrenzung vorzunehmen, darf bezweifelt w...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3 Berichtspflichten bei Änderung des Konsolidierungskreises (Abs. 2)

Rz. 20 Hinsichtlich der Vergleichbarkeit aufeinanderfolgender Konzernabschlüsse stellt sich das Problem, dass sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unt insb. aufgrund von Erwerb oder Veräußerung von Anteilen im Laufe des Gj ändern kann oder aus bilanzpolitischen Überlegungen modifiziert werden sollen. Für den Fall wesentlicher Änderungen des KonsK...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.1.4.2 Geringwertige Wirtschaftsgüter

Rz. 200 Die grundsätzliche Idee, wahlweise die AHK von GWG im Jahr ihrer Anschaffung, Herstellung oder Einlage sofort ergebniswirksam abzuschreiben, entstammt originär steuerlichen Vorschriften. Danach handelt es sich bei GWG um abnutzbares bewegliches AV, das einer selbstständigen Nutzung fähig ist und (seit der Änderung durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.1 Grundsatz der Neubewertung (Abs. 2 Satz 1)

Rz. 35 Bei der Einbeziehung von Unt in den Konzernabschluss sind Neubewertungen zur Vereinheitlichung der Bewertung gem. § 308 Abs. 2 Satz 1 HGB erforderlich, wenn die in den Konzernabschluss aufzunehmenden VG und Schulden des MU oder der TU in den Jahresabschluss dieser Unt nach Methoden bewertet worden sind, die sich von denen unterscheiden, die auf den Konzernabschluss an...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.1.4.1 Komponentenansatz

Rz. 193 Mit Blick auf den Einzelbewertungsgrundsatz nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB ließe sich begründen, dass eine Differenzierung zwischen Bilanzierungs- und Bewertungseinheiten handelsrechtlich nicht vorgesehen und daher ein planmäßig abzuschreibender VG nach einem einheitlichen Plan insgesamt einheitlich abzuschreiben sei. Rz. 194 Dennoc...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1 Überblick

Rz. 1 Die Unternehmensberichterstattung befindet sich in einem Umbruch. Die Tendenz geht dabei weg von der rein finanziellen Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hin zur Darstellung von nichtfinanziellen Faktoren. Schon bisher haben große KapG im Konzernlagebericht über die bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, wie Informationen über Umwelt- und ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Abs. 2 Satz 2)

Rz. 98 Die im Lagebericht anzugebenden Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung betreffen zukunftsgerichtete Aussagen. Regelmäßig sind hiervon der Prognose- und Risikobericht erfasst. Rz. 99 Der frühere Nachtragsbericht nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB aF wurde im Zuge des BilRUG durch eine Verlagerung in den Anhang (§ 285 Nr. 33 HGB) abgelöst. Rz. 100 Eine umfassende Prüfung ...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.4.2.2 Bewertungsgrundlagen

Rz. 117 Hierunter werden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und wertbestimmende Faktoren erfasst. Die Erläuterungspflicht umfasst demgemäß das Eingehen auf die Ausübung von Ansatz- und Bewertungswahlrechten und die Bestimmung maßgeblicher Faktoren (Parameter, Annahmen, Ausübung von Ermessensspielräumen). Die Erläuterungspflicht verlangt nicht eine Wiederholung der bereits...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 10.1 Wechsel der Rechtsform

Rz. 176 Die Offenlegungspflichten gelten nur für KapG und KapCoGes. Folglich unterliegen klassische PersG und Einzelunternehmer nicht der Offenlegungspflicht gem. § 325 HGB. Für sie gelten allenfalls die Regelungen des § 9 PublG. Hiermit sind insb. die folgenden Vorteile verbunden: Rz. 177 Die Offenlegungspflicht gilt nur, wenn nach Maßgabe des § 1 Abs. 1 PublG eine Rechnungs...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Schwellenwerte

Rz. 7 Unternehmen gelten gem. § 267a Abs. 1 Satz 1 HGB als KleinstKapG, wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Gj nicht mehr aufweisen als 350.000 EUR Bilanzsumme, 700.000 EUR Nettoumsatzerlöse und eine durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter eines Gj von zehn. Rz. 8 Insgesamt ergeben sich damit folgende Schwellenwerte für größenklassenabhängige Befr...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.2 Prüfungsdurchführung

Rz. 139 Prüfungsobjekt ist das Risikofrüherkennungssystem i. S. v. § 91 Abs. 2 AktG, das Teil des umfassenderen Risikomanagementsystems ist. Das Risikomanagementsystem umfasst auch die Reaktionen des Vorstands auf erfasste und kommunizierte Risiken, die nicht der Prüfung durch den Abschlussprüfer unterliegen. Es handelt sich bei der Prüfung nach § 317 Abs. 4 HGB um eine Syst...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.13 Angaben zu nahestehenden Personen (Abs. 1 Nr. 13)

Rz. 80 Angaben sind zumindest über wesentliche marktunübliche Geschäfte des MU und der TU mit nahestehenden Unt und Personen, einschl. der Angaben über deren Wert, über die Art der Beziehung zu den nahestehenden Unt und Personen, in den Konzernanhang aufzunehmen. Dabei ist es freigestellt, ob nur über die wesentlichen marktunüblichen Geschäfte oder über alle Geschäfte mit na...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.5 Vollständigkeit

Rz. 34 Der Grundsatz der Vollständigkeit beinhaltet die Forderung, dass der Prüfungsbericht alle in den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften oder vertraglichen Vereinbarungen geforderten Feststellungen enthält. Der Grundsatz der Vollständigkeit wird durch den Grundsatz der Klarheit begrenzt. Daher sind insb. wesentliche Feststellungen und Ergebnisse der Prüfung darzustellen....mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.3.7.2.2 Wertpapiergebundene Altersversorgungsverpflichtungen

Rz. 99 § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB stellt eine vereinfachte Bewertungsvorschrift für die sog. wertpapiergebundenen Altersversorgungsverpflichtungen dar. Die wertpapiergebundenen Pensionszusagen haben in der Unternehmenspraxis vermehrt Zuspruch gefunden, da die Unt immer weniger bereit sind, das biometrische Risiko aus Versorgungszusagen zu tragen. Die vereinfachende Bewertungsvo...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.4 Nachträgliche Änderung

Rz. 108 Erfolgt eine nachträgliche Änderung von bereits offengelegten bzw. hinterlegten Unterlagen, ist dies offenzulegen bzw. eine erneute Hinterlegung vorzunehmen. Hierbei stellt der Wortlaut auf "die Änderung" ab. Hieraus ist jedoch nicht zu folgern, dass nur die Änderung als solche beim BAnz einzureichen ist. Vielmehr muss sich dies nach dem Sinn und Zweck der Regelung a...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5 ABC der Rückstellungen

Rz. 192 Abbruchkosten: Für vertragliche Verpflichtungen zum Abbruch von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden besteht Rückstellungspflicht. Die Rückstellungsbildung erfolgt als sog. unechte Ansammlungsrückstellung bzw. Verteilungsrückstellung. Für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen ist analog zu verfahren, soweit mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnah...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.2 Zweistufiges Enforcement-Verfahren

Rz. 6 Auf Basis einer intensiven Diskussion hat sich der deutsche Gesetzgeber letztlich dafür entschieden, das Enforcement-System in Deutschland zweistufig auszugestalten: mit einer privatrechtlich organisierten Organisation auf der 1. Stufe und der staatlichen BaFin auf der 2. Stufe. Die Vertretung des deutschen Enforcement-Systems im Ausland wird primär von der BaFin wahrge...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 1.3 Normenzusammenhänge

Rz. 19 Die Regelung lässt die Buchführungspflicht aufgrund von §§ 238 ff. HGB unberührt. Sofern die inländische Zweigniederlassung Kaufmannseigenschaft hat, entsteht hieraus eine selbstständige Buchführungspflicht. Rz. 20 Die generellen Offenlegungsvorschriften für inländische KapG gem. § 325 HGB werden durch § 325a HGB für inländische Zweigniederlassungen von EU- und EWR-Ges...mehr

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Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Forderungsverkauf: Factorin... / 5.1 Bilanzielle Behandlung des Factorings nach HGB

Rz. 28 Für die bilanzielle Zuordnung von Vermögenswerten ist ausschließlich das wirtschaftliche Eigentum maßgebend. In der Regel deckt sich zivilrechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer. Ist der zivilrechtliche Eigentümer eingeschränkt, über den Vermögenswert zu verfügen, diesen zu veräußern, zu nutzen oder als Sicherheit einzusetzen, ist er aus wirtschaftlicher Sicht nic...mehr

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Forderungsverkauf: Factorin... / 6.1.1 Bilanzielle Behandlung des echten Factorings nach IFRS

Rz. 63 Die Bilanzierung des echten Factorings nach IFRS ist eindeutig. Der Anschlusskunde verkauft die Forderungen an den Factor. Dieser übernimmt das Ausfallrisiko für die Forderungen. Nach IFRS 9 kommt es zu einer Ausbuchung der Forderung beim veräußernden Unternehmen, da im Wesentlichen alle Risiken und Chancen auf den Factor übergehen (IFRS 9.3.2.6a). Die Nichtübernahme d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Forderungsverkauf: Factorin... / 1 Einleitung

Rz. 1 Factoring und Asset-Backed-Securities (ABS) sind 2 Finanzierungsinstrumente, die eine Alternative zum klassischen Bankkredit darstellen. Sowohl für den deutschen Mittelstand als auch für Großunternehmen bieten Factoring und ABS gute Möglichkeiten, sich den nötigen finanziellen Spielraum für Investitionen zu verschaffen. Dabei hat vor allem das Image von ABS-Papieren se...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Forderungsverkauf: Factorin... / 5.2 Bilanzierung von Asset-Backed-Securities nach HGB

Rz. 36 Die Behandlung der Bilanzierung von Asset-Backed-Securities ist im deutschen Handelsgesetzbuch – wie auch das Factoring – nicht gesondert geregelt. Die Bedeutung der bilanziellen Behandlung stieg durch das Rundschreiben 4/97 des damaligen Bundesaufsichtsamtes für Kreditwesen, das Kriterien für eine eigenkapitalentlastende Veräußerung von Kreditforderungen im Rahmen vo...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 5. Finanzkontrolle Schwarzarbeit

a) Organisation Rz. 1285 Zur Koordinierung der Ermittlungen der zuständigen Behörden von Zoll, Arbeitsverwaltung, FinB und Polizei zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung, Schwarzarbeit und Scheinselbständigkeit ist seit Beginn des Jahres 2004 der Arbeitsbereich "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" (FKS) der Zollverwaltung eingerichtet worden. Nach der jüngsten Umstrukturierung dur...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ferienwohnung (Miete) / 1 Die Mietvertragspartner

Um eine Ferienwohnung handelt es sich dann, wenn die Wohnung aufgrund ihrer Lage, Größe, Ausstattung, Erschließung und Versorgung für den Erholungsaufenthalt geeignet und dazu bestimmt ist, überwiegend und auf Dauer einem wechselnden Personenkreis zur Erholung zu dienen. Anmietung vom Reiseveranstalter Bei Anmietung einer Ferienwohnung von einem Ferienwohnungsvermittler bzw. einem R...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausverwalter - Bestellung,... / 4 Sonstige Aufgaben

Zur Verpflichtung des Verwalters zur Erteilung von Auskunft und Rechnungslegung nach Beendigung des Verwaltervertrags siehe Urteil des OLG Saarbrücken vom 25.8.1999. Mieter können zur Geltendmachung ihrer Rechte (z. B. Rückforderung der geleisteten Kaution nach Beendigung des Mietverhältnisses) vom Haus- bzw. Wohnungsverwalter die Herausgabe der vollständigen Adresse ihres Ve...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausverwalter - Bestellung,... / 2 Vollmacht

Der WEG-Hausverwalter ist auch zur Kündigung des Mietvertrags im Namen des Vermieters berechtigt und aufgrund einer erteilten Hausverwaltervollmacht prozessführungsbefugt. Der Verwalter eines Mietshauses dagegen (Verwalter von Sondereigentum) kann wegen Verstoßes gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz auch dann keine Räumungsklage vor Gericht vertreten, wenn er zu dieser Recht...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Latente Steuern bei Persone... / Zusammenfassung

Überblick Latente Steuern zeigen in der Handelsbilanz künftige Änderungen von Ertragsteuern, die sich aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Werten von Bilanzposten ergeben. Der Ansatz latenter Steuern hat zum Ziel, den Steueraufwand in der Handelsbilanz so darzustellen, als wäre der handelsrechtliche Gewinn auch das steuerpflichtige Einkomm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Geschäfts- oder Firmenwert ... / 3 Weiterführende Literatur

Hoffmann/Lüdenbach, Inhaltliche Schwerpunkte des BilMoG-Regierungsentwurf, DStR-Beihefter zu Heft 30/2008 v. 23.7.2008. IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften, IDW RS HFA 7, Stand 6.2.2012. IDW, WPH Edition, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung 15. Aufl. 2017. Lüdenbach/Hoffmann/Freiberg, Haufe IFRS-Kommentar...mehr

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Integrierte Berichterstattu... / 5.3 Adressaten

Rz. 32 Der integrierte Bericht verkörpert ein mehrdimensionales Rechnungslegungsinstrument, wodurch den Adressaten ein differenzierteres Bild über die zentralen Bestimmungsfaktoren der unternehmerischen Wertschöpfung vermittelt wird. Diesen wird folglich ein zentrales Berichtsinstrument zur Verfügung gestellt, um sich einen Gesamteindruck über das unternehmerische Handeln ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integrierte Berichterstattu... / 6 Zusammenfassung & Ausblick

Rz. 34 Die Ausgestaltung der externen Unternehmenspublizität ist durch eine hohe Veränderungsdynamik gekennzeichnet. Eine Bestrebung stellt die differenzierte Erläuterung des unternehmerischen Handelns auf der Grundlage quantitativer und qualitativer Berichtsaspekte dar. Einen möglichen Ansatz verkörpert das Berichterstattungskonzept des Integrated Reportings, wodurch eine n...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integrierte Berichterstattu... / 3 Integrated Reporting im System der externen Unternehmenspublizität

Rz. 8 Vor dem Hintergrund einer weitergehenden Analyse des Berichterstattungskonzepts der integrierten Berichterstattung, scheint dessen Einordnung im Rahmen der externen Unternehmenspublizität (insbesondere hinsichtlich einer Abgrenzung vom Finanz- und Nachhaltigkeitsbericht) zielführend zu sein. Der integrierte Bericht weist mit dem Nachhaltigkeitsbericht Übereinstimmungen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vorratsvermögen im Abschlus... / 2.2.4.2 Niedrigerer "beizulegender" Wert

Rz. 25 Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen, so ist nach § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB der "beizulegende Wert" anzusetzen. Dieser Wert ist dem Vermögensgegenstand nach bestmöglicher Schätzung beizulegen; er muss allerdings auch niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten sein. Bei einer Orientierung nach dem Beschaffungsmarkt ist von den Wiederherstellung...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integrierte Berichterstattu... / 5.2 Prüfungspraxis

Rz. 29 Wenngleich die Prüfung bzw. prüferische Durchsicht eines integrierten Berichts einen Beitrag zur Steigerung der Glaubwürdigkeit leisten kann, sieht sich die Prüfungspraxis in diesem Zusammenhang mit neuartigen Herausforderungen konfrontiert. Hierbei gilt es zunächst hervorzuheben, dass auch ein hinsichtlich nachhaltigkeitsrelevanter Berichtsaspekte erweiterter (Konzer...mehr

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Integrierte Berichterstattu... / 2.1 Institution

Rz. 4 Vor dem Hintergrund der (Fort-)Entwicklung und Förderung des Konzepts der integrierten Berichterstattung wurde auf besondere Veranlassung des The Prince’s Accounting for Sustainability Project (A4S) und der in Amsterdam ansässigen Global Reporting Initiative (GRI) im August 2010 das International Integrated Reporting Committee gegründet. Die Institution wurde kurze Zei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Probleme beim Hedge Account... / 5 Zusammenfassende Betrachtung

Die Modifizierung von § 254 HGB in Folge der Angleichung nationalen Rechts an die internationale Rechnungslegung mit Umsetzung des BilMoG hat durchaus zu einer erheblichen Verbesserung des Hedge Accounting geführt. Die synthetische Aufteilung der gesamten Sicherungsbeziehung in einen effektiven und einen ineffektiven Teil ist grundsätzlich richtig und sachgerecht. Sowohl dem...mehr

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Probleme beim Hedge Account... / 4 Empfehlungen für eine Verbesserung der GuV-orientierten HGB-Bilanzierung von Bewertungseinheiten im Corporate Treasury

Das zuvor unter Abschnitt 4 aufgeführte Beispiel hat die Probleme, Risiken und Mängel des Hedge Accounting deutlich werden lassen. Die von den Unternehmen zu entwickelnde und zu dokumentierende Risikostrategie muss diese Effekte unmittelbar mitberücksichtigen und ein Lösungsszenario dafür erarbeiten. Dies gilt insbesondere für die Leistung von Cash Variation Margin-Zahlungen...mehr

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Probleme beim Hedge Account... / Zusammenfassung

Überblick Das Finanzmanagement international tätiger Unternehmen erfordert die Absicherung von Währungspositionen und Zinsänderungsrisiken durch Finanzinstrumente und Termingeschäfte wie Zins- und Währungsswaps, Zinsoptionen oder Forward Rate Agreements. Vor dem Hintergrund der Bankenkrise und dem Bestreben, Kontrahentenrisiken zu reduzieren, werden diese Geschäfte in immer ...mehr

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Probleme beim Hedge Account... / 2 Bewertungs- und Bilanzierungsbestimmungen von Sicherungsbeziehungen nach Handelsrecht und Steuerrecht

Die OFD Frankfurt am Main hatte 2012festgelegt, dass die steuerliche Anerkennung von Bewertungseinheiten hinsichtlich Ansatz als auch Bewertung § 5 Absatz 1a Satz 2 EStG folgt und damit für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich ist. Das entfaltet nicht nur für die Einkommensteuer von Personengesellschaften, sondern – wie allgemein anerkannt – auch für die Körperschafts...mehr

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Probleme beim Hedge Account... / 3 Problematik der Messung der Effektivität, der Berücksichtigung von Cash Flow- und Margin-Effekten sowie der Validierung von Bewertungsparametern in illiquiden und volatilen Märkten

Es ist nicht möglich, die vielfältigen Risiken von Hedge-Positionen im Rahmen von Bewertungseinheiten umfänglich möglichst in einem Gesetzesparagraphen, hier § 254 HGB, abzubilden. Doch auch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sind mit den zum Teil komplexen Risikostrukturen aus Finanzinstrumenten nur unzureichend vertraut. In der Praxis haben sich daher zahlreiche Fallkonst...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 2.8 Erleichterungen bei der Rechnungslegung, Abschlussprüfung und Offenlegung

§§ 264 Abs. 3 und 4, 264b HGB sowie § 5 Abs. 6 PublG eröffnen für Tochterunternehmen Erleichterungen bei der Aufstellung, Prüfung und/oder Offenlegung ihrer Rechnungslegung, die zuletzt durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) grundlegend geändert wurden (s. ausführlich Oser, Beck'sches Handbuch der Rechnungslegung, 56. Aufl., B 110, Stand: August 2018). Der HFA d...mehr

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Bilanz Check-up 2019: Natio... / 3 Öffentliche Rechnungslegung

3.1 Europäische Rechnungsführungsgrundsätze für den öffentlichen Sektor (EPSAS) Das öffentliche Rechnungswesen in Europa steht derzeit vor tiefgreifenden Veränderungen. In 2011 hat die Europäische Kommission unter der Federführung von Eurostat ein Reformprojekt begonnen, dessen Ziel die Modernisierung und Harmonisierung des öffentlichen Rechnungswesens in den EU-Mitgliedstaat...mehr