Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Erstanwendung IFRS / 3.2.3 Leasing

Rz. 45 IFRS 16.9 ff. enthält Vorschriften zur "Entschleierung verdeckter Leasingverhältnisse". Der zur IFRS-Rechnungslegung übergehende Bilanzierende braucht nicht zum Zeitpunkt des Beginns der einzelnen Verträge, die ein Leasingverhältnis beinhalten können, zu prüfen, ob Verträge Leasingverhältnisse beinhalten (können). Nach IFRS 1.Appendix D 9 kann der Bilanzierende stattde...mehr

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Kapitalgesellschaften: Rech... / 5 Gewinn- und Verlustrechnung

Rz. 94 Die Gewinn- und Verlustrechnung ist ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses, für die die allgemeinen Grundsätze des Jahresabschlusses gelten. So gilt nach § 246 Abs. 1 HGB das Vollständigkeitsgebot und das Verrechnungsverbot. Die Gewinn- und Verlustrechnung hat daher alle Aufwendungen und Erträge zu enthalten, die in dem Geschäftsjahr bei der Kapitalgesellschaft a...mehr

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Kapitalgesellschaften: Rech... / 4 Bilanz

Rz. 90 Neben diesen allgemeinen Gliederungsgrundsätzen enthält § 266 HGB besondere für die Bilanz geltende Gliederungsvorschriften. Die Bilanz ist danach für alle Kapitalgesellschaften in Kontoform aufzustellen; eine Aufstellung in Staffelform ist nicht zulässig. Diese Regelungen gelten auch für die in § 264a HGB bezeichneten offenen Handelsgesellschaften und Kommanditgesell...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.13 Abraumbeseitigungskosten während der Produktionsphase eines Tagebauwerks

Rz. 69 Nach IFRIC 20.8–20.11 sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Abraumbeseitigungstätigkeit im Tagebau stehen, als zusätzliche Komponente eines bestehenden langfristigen Vermögenswertes und entsprechend der Klassifizierung dieses Vermögenswerts als materieller oder immaterieller Vermögenswert (Zuordnung zu dem noch nicht abgebauten Bestand an Mineralien oder Erzen)...mehr

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Erstanwendung IFRS / 4.2 IFRS-Anpassungen der Buchwerte des Mutterunternehmens

Rz. 77 Bei der M-AG sind folgende Sachverhalte anzupassen: Der Verlustvortrag beinhaltet ein künftiges Steuerminderungspotenzial, welches als aktive latente Steuern abzugrenzen ist, sofern die Voraussetzungen des IAS 12.24 i. V. m. 12.34 vorliegen. Dies ist offensichtlich der Fall, da nach dem Sachverhalt davon auszugehen ist, dass der Verlustvortrag in künftigen Perioden gen...mehr

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Erstanwendung IFRS / 5 Zwischenberichterstattung im Rahmen der IFRS-Erstanwendung

Rz. 84a Der Übergang zur IFRS-Rechnungslegung hat auch Auswirkungen auf die Berichterstattung nach IFRS. IAS 34 enthält die (allgemeinen) Grundsätze der IFRS-Zwischenberichterstattung. IFRS 1.32 schreibt den zu IFRS übergehenden Unternehmen nicht vor, Zwischenberichte auf Basis der IFRS-Rechnungslegung zu erstellen. IFRS 1.32 ist allein in dem Falle zu beachten, dass einem z...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.5 Unterschiedliche Erstanwendungszeitpunkte von Mutterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen

Rz. 49 Ein Tochterunternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein assoziiertes Unternehmen darf bei erstmaliger Veröffentlichung eines IFRS-Abschlusses die Werte übernehmen, die es zuvor für die Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens bzw. Gesellschafters ermittelt hat. Das Tochterunternehmen (bzw. das Gemeinschaftsunternehmen oder das assoziierte Unte...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.12 Übergangsvorschriften aus erstmaliger Anwendung des IFRS 11 "Gemeinschaftliche Vereinbarungen"

Rz. 68 Nach IFRS 1.Appendix D 31 Satz 1 dürfen die Übergangsvorschriften des IFRS 11 auch von einem zur IFRS-Rechnungslegung übergehenden Bilanzierenden angewendet werden. In Abweichung von IFRS 11.Appendix C 3 hat ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehender Bilanzierender, welcher in Übereinstimmung mit IFRS 11 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen statt nach der zuvor angewand...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.9 Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten in Übereinstimmung mit IFRIC 12

Rz. 64 Ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehender Bilanzierender kann gem. IFRS 1.Appendix D 22 die Übergangsvorschriften des IFRIC 12 zur Bilanzierung von finanziellen und immateriellen Vermögenswerten aus Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen nutzen. Dies bedeutet, dass im Falle der Impraktikabilität der retrospektiven Anwendung der Regeln des IFRIC 12 nach IFRIC 12.30 d...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.8 Versicherungsverträge

Rz. 63 Sofern ein IFRS-Erstanwender IFRS 4 anwendet, so kann er beim Übergang zur IFRS-Rechnungslegung nach IFRS 1.Appendix D 4 entscheiden, entweder IFRS 4 vollständig auf alle Berichtsperioden anzuwenden oder die Übergangsbestimmungen des IFRS 4 anzuwenden.mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2 Wahlrechte bei der retrospektiven Anwendung

Rz. 27 Ein auf IFRS umstellendes Unternehmen hat das Wahlrecht, in den nachstehenden Fällen auf die retrospektive Anwendung der IFRS-Vorschriften zu verzichten: Unternehmenszusammenschlüsse (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix C); Anteilsbasierte Vergütung (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 2–3); Versicherungsverträge (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 4); Beizulegender Zei...mehr

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Erstanwendung IFRS / 4.3 IFRS-Anpassungen der Buchwerte des Tochterunternehmens

Rz. 78 Die Rückstellung nach § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB ist als Aufwandsrückstellung wegen Fehlens einer Verpflichtung i. S. d. IAS 37.15 nach IFRS nicht ansatzfähig. Da die Rückstellung nach § 5 Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig ist, entsteht durch die Eliminierung der Aufwandsrückstellung in der IFRS-Eröffnungsbilanz eine passive latente Steuerdifferenz, die sich bei N...mehr

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Erstanwendung IFRS / 4.5 Angabepflichten im ersten IFRS-Konzernabschluss

Rz. 83 Im ersten offengelegten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2019 ist u. a. gem. IFRS 1.24a (i) eine Abstimmung des Eigenkapitals zum Übergangsstichtag zur IFRS-Eröffnungsbilanz zu veröffentlichen. Diese Abstimmung hat folgende Gestalt:mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.10 Fremdwährungstransaktionen und im Voraus erbrachte oder erhaltene Gegenleistungen

Rz. 65 IFRIC 22 regelt die Umrechnung von Fremdwährungstransaktionen, wie z. B. Umsatzgeschäften oder Beschaffung von Materialien, bei welchen der Bilanzierende entweder im Voraus Gegenleistungen erhalten und hierfür eine nicht monetäre Verbindlichkeit erfasst hat bzw. im Voraus Gegenleistungen erbracht und dementsprechend einen nicht monetären Vermögenswert, z. B. Vertragsv...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erstanwendung IFRS / 3.2.15 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung

Rz. 69b IFRIC 23 regelt eine Reihe von Detailfragen hinsichtlich der Abbildung von Unsicherheiten im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung, z. B. Einzel- vs. Gesamtbetrachtung, Anwendung des Wahrscheinlichkeitskonzepts auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung sowie Auswirkung der Änderung von Fakten und Umständen. Rz. 69c Sofern de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erstanwendung IFRS / 3.2.14 Anwendung der Übergangsvorschriften zu IFRS 15 und Verzicht auf ein Restatement der bereits vor dem Übergangsstichtag erfüllten Kundenverträge

Rz. 69a Nach IFRS 1.Appendix D 34 darf ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehendes Unternehmen, welches IFRS 15 zur Abbildung der Kundenverträge anwendet, zum Zeitpunkt des Übergangs zu den IFRS-Rechnungslegungsnormen die Übergangsvorschriften des IFRS 15.Appendix C 5 und C 6 nutzen. Zudem braucht ein IFRS-Erstanwender Kundenverträge nicht retrospektiv nach Maßgabe des IFRS 15...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / Literaturtipps

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1 Rechnungslegung allgemein

1.1 Allgemeines Barrantes/Zülch, Herausforderungen und Chancen der digitalen Berichterstattung, IRZ 5/2019, S. 191; Dahlhoff, Produktivität im externen Rechnungswesen, BC 6/2019, S. 266; Zülch/Weuster, ESEF – Die vergessene Herausforderung?, KOR 5/2019, S. 257. 1.2 Spezialfragen Behrendt/Charifzadeh/Herberger, Rechnungslegungspraxis gemeinnütziger Vereine – Bedarf es eigener Rege...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.50 Steuern in der Rechnungslegung

Brauchle/Spingler/Tenzer, Bilanzierung bestrittener Steuerforderungen und -schulden im Handelsrecht, WPg 12/2019, S. 664; Pflaum, Wann sind Rückstellungen für Steuernachzahlungen zu bilden? StBp 6/2019, S. 176.mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.21 Grundsätze der IFRS-Rechnungslegung

Bach/Schreiber, Modernisierung des Konzepts der Wesentlichkeit durch den IASB, KOR 6/2019, S. 268; Teitler-Feinberg/Hebestreit, Angabeninitiative – Principles of Disclosure: ein Projekt des IASB, IRZ 5/2019, S. 219; Zimmermann/Klindt, Lobbyingaktivitäten in der Entstehung des IFRS 16 – Welche Charakteristika bestimmen Lobbyingerfolg? –, KOR 5/2019, S. 219.mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.47 Rechnungslegung nach IFRS

Anders, IFRS in Afrika Sinn und Nicht-Sinn der Anwendung, PiR 6/2019, S. 176; Antonakopoulos/Weidenfeller, Relevanz des Other Comprehensive Income (OCI) in den Abschlüssen der DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen und seine Berücksichtigung in der Erfolgsanalyse, IRZ 6/2019, S. 263; Dietrich/Stoek, Auswirkungen der Änderungen des IFRS 3 auf die Bilanzierung von Immobiliene...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.55 Wertpapiere

Eggert, Bearbeitung und Plausibilisierung von Finanzanlagen: KMU-Jahresabschluss – Best Practice Teil 5, BBK 9/2019, S. 415; Kühnberger, Rechnungslegung, Fremdkapital und Debt Covenants, KOR 5/2019, S. 235; Lorson/Haustein/Beske/Schult/Poller, Rechnungslegung im privaten und staatlichen Sektor – Grundlegende Fragen der Bilanzierung nach HGB & SsD sowie IFRS & IPSAS – Teil 8: B...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.52 Verbindlichkeiten

Freiberg, Bilanzierung und Bewertung eines Besserungsscheins, PiR 5/2019, S. 160; Herrfurth, Verfassungsrechtliche Zweifel am steuerbilanziellen Zinssatz zur Abzinsung von Verbindlichkeiten in § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG - Anmerkungen zum Beschluss des FG Hamburg vom 31.1.2019, StuB 9/2019, S. 341; Kühnberger, Rechnungslegung, Fremdkapital und Debt Covenants, KOR 5/2019, S. 235; Mela...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.25 Insolvenzrechnungslegung

Richter/Schemminger, Neufassung des IDW S 6: Kommt die Disruption zu kurz?, BB 26/2019, S. 1512; Schmittmann, Rechnungslegung in der Insolvenz - Rechnungslegungspflichten des Insolvenzverwalters, StuB 9/2019, S. 360.mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1.1 Allgemeines

Barrantes/Zülch, Herausforderungen und Chancen der digitalen Berichterstattung, IRZ 5/2019, S. 191; Dahlhoff, Produktivität im externen Rechnungswesen, BC 6/2019, S. 266; Zülch/Weuster, ESEF – Die vergessene Herausforderung?, KOR 5/2019, S. 257.mehr

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Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 1.2 Spezialfragen

Behrendt/Charifzadeh/Herberger, Rechnungslegungspraxis gemeinnütziger Vereine – Bedarf es eigener Regelungen? Eine empirische Untersuchung, WPg 10/2019, S. 556; Ernstberger/Keiling/Reuter/Romeike, Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie in Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung, WPg 9/2019, S. 488; Fülbier/Seitz/Fridgen, Blockchain im Rechnungswesen: Einige Gedanken über Mög...mehr

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Vorräte: Abschreibung/Zusch... / 4 Literaturhinweise

Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, Teilbd. 1, 6. Aufl. 1995. Beck’scher Bilanz-Kommentar, Handels- und Steuerbilanz, §§ 238 bis 339, 342 bis 342e HGB mit IFRS-Abweichungen, 11. Aufl. 2018. Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller (Hrsg.), Haufe HGB Bilanz Kommentar, 9. Aufl. 2018. Blümich, EStG, KStG, GewStG, Loseblatt-Kommentar 145. Aufl., 2019 ff. Groh...mehr

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Vorräte: Abschreibung/Zusch... / Zusammenfassung

Überblick Vorräte sind nach dem Bewertungsprogramm des § 253 Abs. 4 HGB zu jedem Abschlussstichtag auf ihre Werthaltigkeit zu überprüfen. Das erfordert einen Vergleich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. des niedrigeren Buchwerts mit dem Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Diese Niederstbewertung ist für das Handels- und Steuer...mehr

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Abkürzungs- und Literaturve... / I

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Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abkürzungs- und Literaturve... / P

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ZErb 07/2019, Behindertente... / Aus den Gründen

Die zulässige Klage hat in der Sache keinen Erfolg. I. Die Klage ist zulässig. Insbesondere ist das Landgericht Heidelberg gemäß § 1 ZPO, §§ 23, 71 Abs. 1 GVG sachlich und nach § 27 Abs. 1 ZPO örtlich zuständig und es besteht keine doppelte Rechtshängigkeit. Mit der versehentlich an das Amtsgericht Heidelberg adressierten, jedoch eindeutig für das Landgericht bestimmten Klage...mehr

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Vorräte: Ermittlung der Ans... / Zusammenfassung

Überblick Von Dritten erworbene Vorräte sind beim Zugang mit ihren Anschaffungskosten anzusetzen. Das sind die beim Erwerb eines Vorratsguts und dessen Versetzen in seinen betriebsbereiten Zustand anfallenden, dem Vermögensgegenstand einzeln zuordenbaren Aufwendungen. Sie umfassen den Anschaffungspreis erhöht um anfallende Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffun...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Sauer, SGB II § 11 Zu berüc... / 2.1 Einkommensbegriff

Rz. 11 Einkommen i. S. d. § 11 ist im Ergebnis die Summe aller Einkünfte in Geld oder Geldeswert, die überhaupt als Einkommen zu berücksichtigen sind, weil sie nicht nach Abs. 1 Satz 1, § 11a bzw. der Alg II–V von der Berücksichtigung ausgenommen sind, abzüglich der nach § 11b Abs. 1 und 2 abzusetzenden Steuern, Beiträge und Werbungskosten sowie des Freibetrages bei Erwerbst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.14 Rechnungslegung bei Abwicklung

§ 270 AktG regelt die Pflicht zur Bilanzierung bei einer Liquidation der Gesellschaft, das Gesetz spricht bei einer AG von einer Abwicklung. Dabei sind einige Besonderheiten zu beachten, die aus dem Umstand resultieren, dass die Gesellschaft nicht mehr fortgeführt werden soll; darüber hinaus schreibt das Gesetz besondere Rechnungslegungspflichten im Falle einer Liquidation v...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung

Zusammenfassung Überblick Das HGB kennt eine Vielzahl von Bestimmungen zur Rechnungslegung, die für Kapitalgesellschaften die allgemeinen Regelungen über den Jahresabschluss ergänzen. Diese Bestimmungen betreffen neben speziellen Regelungen zu einzelnen Bilanzposten vor allem den Lagebericht, den Anhang und die Offenlegung des Jahreabschlusses und weiterer Unterlagen sowie di...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / 6.1 Rechtsnatur der KGaA

Ebenfalls im AktG geregelt ist die Kommanditgesellschaft auf Aktien. Hierbei handelt es sich um eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter persönlich haftender Gesellschafter ist und das übrige Grundkapital aus Aktien besteht. Die Aktionäre haften hierbei nicht für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Es handelt sich damit bei der...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.5 Gesetzliche Rücklagen bei der AG

Eine der zentralen Bestimmungen für die Besonderheiten der Rechnungslegung bei einer AG gegenüber anderen Kapitalgesellschaften ist § 150 AktG, der verschiedene Bestimmungen zur Bildung von Rücklagen bei einer AG beinhaltet. Verstöße gegen diese Norm führen zur Nichtigkeit des Jahresabschlusses. 3.5.1 Pflicht zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage § 150 Abs. 1 AktG bestimmt, ...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / Zusammenfassung

Überblick Das HGB kennt eine Vielzahl von Bestimmungen zur Rechnungslegung, die für Kapitalgesellschaften die allgemeinen Regelungen über den Jahresabschluss ergänzen. Diese Bestimmungen betreffen neben speziellen Regelungen zu einzelnen Bilanzposten vor allem den Lagebericht, den Anhang und die Offenlegung des Jahreabschlusses und weiterer Unterlagen sowie die Prüfung des J...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.11.1 Gegenstand der Prüfung

Nach § 171 AktG hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss nebst Lagebericht und Gewinnverwendungsvorschlag zu prüfen. Gleiches gilt für einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht sowie einen internationalen Einzelabschluss. Zu prüfen ist, ob die Rechnungslegung im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften und eventuellen Satzungsbestimmungen steht. Die Prüfung überschneide...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 2.5.1 Besonderheit bei den Größenklassen

Eine Kapitalgesellschaft gilt stets als große Gesellschaft und hat die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen anzuwenden, wenn sie einen organisierten Markt in Anspruch nimmt oder die Zulassung beantragt hat. Zwar kann auch eine GmbH oder selbst eine Personengesellschaft kapitalmarktorientiert sein, die etwa eine Anleihe an einem organisierten Markt platziert hat, doch wir...mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.10.3 Kenntnis aller Aufsichtsratsmitglieder

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats hat das Recht, von den Vorlagen und Prüfungsberichten Kenntnis zu nehmen. Die Vorlagen sind grundsätzlich jedem Mitglied zu übermitteln. Der Aufsichtsrat kann allerdings beschließen, dass hiervon abweichend nur den Mitgliedern von Ausschüssen die Unterlagen übermittelt werden. Dies hat Bedeutung vor allem bei großen Gesellschaften, in denen e...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.1 Verwendung des Jahresüberschusses

§ 58 AktG normiert verschiedene Bestimmungen zur Verwendung des Jahresüberschusses einer AG. Die Regelungen betreffen vor allem die Einstellung in Rücklagen, aber auch den Anspruch der Aktionäre auf eine Ausschüttung. 3.1.1 Einstellung in Rücklagen gem. Satzung Nach § 58 Abs. 1 Satz 1 AktG kann die Satzung vorsehen, dass für den Fall der Feststellung des Jahresabschlusses durc...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.11.3 Zuleitung an den Vorstand

Der Aufsichtsrat hat für seine Prüfung einen Monat Zeit nach Vorlage des Jahresabschlusses und der ergänzenden Unterlagen. Innerhalb dieser Frist hat er seinen Bericht dem Vorstand zuzuleiten. Nach Ablauf eines Monats hat der Vorstand dem Aufsichtsrat eine Frist von einem weiteren Monat zu setzen. Wird auch innerhalb dieses 2. Monats der Bericht nicht zugeleitet, gilt der Ja...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 2.5.6 Keine größenabhängige Erleichterung von der Konzernrechnungslegungspflicht

Eine Besonderheit hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses normiert § 293 Abs. 5 HGB für kapitalmarktorientierte Gesellschaften. Dies sind im Regelfall Aktiengesellschaften. Hiernach ist in jedem Fall ein Konzernabschluss durch eine kapitalmarktorientierte Gesellschaft zu erstellen, auch wenn diese die in § 293 Abs. 1 HGB angeführten Größenmerkmale n...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.12.1 Feststellung des Jahresabschlusses durch Vorstand und Aufsichtsrat

Billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, so ist dieser festgestellt, sofern nicht Vorstand und Aufsichtsrat beschließen, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.15 Besondere Berichterstattung im Lagebericht der AG aufgrund der Pflicht zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts

Sofern ein Abhängigkeitsbericht zu erstellen ist, ist die Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts im Lagebericht anzugeben. Bei einer kleinen AG, deren Vorstand keinen Lagebericht zu erstellen braucht, soll diese in den Anhang aufgenommen werden.mehr

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AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.1.4 Einstellung weiterer Beträge in Gewinnrücklagen

Ergänzend zu den vorgehenden Absätzen bestimmt § 58 Abs. 3 Satz 1 AktG, dass die Hauptversammlung in ihrem Beschluss über die Gewinnverwendung weitere Beträge in Gewinnrücklagen einstellen oder als Gewinn vortragen kann. Gesetzliche Obergrenzen normiert das AktG nicht. Sofern die Satzung dies vorsieht, kann die Hauptversammlung auch eine andere Gewinnverwendung beschließen. ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.13 Gewinnverwendung

§ 174 Abs. 1 AktG billigt der Hauptversammlung die Kompetenz über die Verwendung des Bilanzgewinns zu. Diese ist dabei an den festgestellten Jahresabschluss gebunden. In dem Beschluss über die Gewinnverwendung sind nach § 174 Abs. 2 AktG anzugeben: Bilanzgewinn Der an die Aktionäre auszuschüttende Betrag oder Sachwert Die in Gewinnrücklagen einzustellenden Beträge Ein Gewinnvortr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.1.6 Zulässigkeit von Sachausschüttungen

Die Hauptversammlung kann eine Sachausschüttung beschließen, wenn die Satzung diese Möglichkeit vorsieht. Ein besonderes Prob­lem ist die Bewertung der Sachausschüttung. Wie eine solche richtig zu bewerten ist, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Zutreffend erscheint es, vom Verkehrswert als dem richtigen Wert auszugehen.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
AG und KGaA: Besonderheiten... / 3.3.2 Leistung bei besonderer Einlageleistung

Abweichend von dem Grundsatz des § 60 Abs. 1 AktG regelt § 60 Abs. 2 AktG die Verteilung, wenn die Einlagen nicht auf alle Aktien in demselben Verhältnis geleistet wurden. In einem solchen Fall erhalten die Aktionäre 4 % der geleisteten Einlage vorweg auf den Gewinn. Reicht der Gewinn hierzu nicht aus, kommt ein niedrigerer Satz zum Tragen. Einlagen, die im Lauf eines Jahrs ...mehr