Fachbeiträge & Kommentare zu Rechnungslegung

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Abrechnung: Inhalte

Leitsatz In die Abrechnung sind sämtliche im Wirtschaftsjahr getätigte Ausgaben einzustellen, und zwar unabhängig davon, ob sie nachvollziehbar oder durch Kontoauszüge belegt sind. Auch solche Ausgaben sind in die Abrechnung aufzunehmen, die zu Unrecht erfolgt sind oder bei denen wegen fehlender Kontounterlagen oder Belege jedenfalls eine Prüfung, ob sie sachlich zu Recht er...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Kanzleibericht zum digitale... / 2.2 MEHR-Wert-Beratung erfordert IT-Know-how

Schon jetzt ist erkennbar, dass sich die Erwartungshaltung der Unternehmer gegenüber ihren Beratern ändert: Sie wünschen sich Unterstützung durch hoch spezialisierte, IT-affine Berater, die ihnen durch wirkliche "Mehr-Wert"-Beratung helfen, z. B. Compliance-Systeme einzurichten, Prozesse zu verschlanken und zukunftsgerichtete Digitalisierungsstrategien umzusetzen und eine in...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Kanzleibericht zum digitale... / 3.1 Wettbewerbsstrategien für die Steuerkanzlei von morgen

Wenn ich mich frage, mit welchen Wettbewerbsstrategien sich eine Steuerkanzlei zukünftig in Wertschöpfungsnetzen empfehlen kann, glaube ich, dass sich der Steuerberater von morgen moderner Recherche-, Diagnostik- und Analysetools bedienen wird, um eine an ihn gerichtete Rechtsfrage schnell und auf die Bedürfnisse des Mandanten ausgerichtet zu beurteilen. Er wird sich als gle...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.6 Finanzinstrumente

Rz. 50 Im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten enthält IFRS 1 insbesondere folgende Wahlrechte beim Übergang: zusammengesetzte Finanzinstrumente, Klassifizierung von bislang bereits angesetzten Finanzinstrumenten, Ausbuchungsregeln nach IFRS 9 bzw. IAS 39, Ersteinbuchung von Finanzinstrumenten zum Fair Value, Bilanzierung von Umwandlungen finanzieller Verbindlichkeiten in Eigenkap...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.2 Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Finanzinvestitionen

Rz. 35 Im Zusammenhang mit Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten sind derzeit folgende Wahlrechte bei Übergang auf die IFRS-Rechnungslegung bedeutend: beizulegender Zeitwert oder Neuwert als Ersatz für fortgeführte Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Fortführung der landesrechtlich bilanzierten Werte für Vermögenswerte in der Öl- und Gasindustrie, Fortführung der nac...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.1 Unternehmenszusammenschlüsse und kumulierte Umrechnungsdifferenzen

Rz. 28 Die zentrale Vereinfachung enthält IFRS 1.18 i. V. m. Appendix C. Diese Vorschrift entfaltet ihr gesamtes Potenzial an Vereinfachung in Zusammenhang mit der – ebenfalls in diesem Abschnitt dargestellten – Regelung zur Erfassung der kumulierten Umrechnungsdifferenzen. Falls das auf IFRS umstellende Unternehmen die Ausnahme von der retrospektiven Bilanzierung von Untern...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.11 Übergang aus signifikanten hyperinflationären Ökonomien

Rz. 67 Motivation dieses Amendments zu IFRS 1 vom Dezember 2010 ist es, Unternehmen und Konzernen, die in hyperinflationären Ökonomien agieren bzw. agierten, den Übergang zur IFRS-Rechnungslegung zu erleichtern. Gem. IFRS 1.Appendix D 27 liegt eine signifikante hyperinflationäre Ökonomie vor, wenn sowohl ein zuverlässiger allgemeiner Preisindex nicht existiert als auch eine K...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.1 Verbote der retrospektiven Anwendung

Rz. 16 IFRS 1.13 untersagt in folgenden Fällen die retrospektive Anwendung von IFRS-Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Ausbuchung von Finanzinstrumenten, Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting), Vornahme von Schätzungen, Darstellung und Bewertung von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter, Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte nach ...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.3 Leasing

Rz. 44a IFRS 1 enthält sowohl Übergangsvorschriften im Falle der Anwendung von IAS 17 als auch von IFRS 16 zur Abbildung von Leasingverhältnissen. Rz. 45 Der sich auf IAS 17 beziehende IFRIC 4 enthält Vorschriften zur "Entschleierung verdeckter Leasingverhältnisse". Nach IFRS 1.Appendix D 9 a. F. kann der zur IFRS-Rechnungslegung übergehende und IAS 17 anwendende Bilanzierend...mehr

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Erstanwendung IFRS / 6 Würdigung

Rz. 85 Nach dem Grundsatz des IFRS 1.7 sind auf den erstmals veröffentlichten IFRS-Abschluss einheitlich die IFRS-Rechnungslegungsmethoden anzuwenden, welche am Ende der ersten IFRS-Berichtsperiode gelten. Von diesem Grundsatz gibt es eine begrenzte Anzahl von zwingend zu beachtenden Ausnahmen, jedoch eine vergleichsweise große und im Zeitablauf auch gewachsene Zahl von Wahl...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.10 Bilanzierung der von Kunden übertragenen Vermögenswerte

Rz. 65 IFRIC 18 regelt – für die noch nicht IFRS 15 zur Bilanzierung von Kundenverträgen anwendenden Unternehmen – die Bilanzierung der Übertragung von Sachanlagen, die Unternehmen von ihren Kunden erhalten, z. B. im Energiesektor zwecks Anschluss an das Netz oder zur Ermöglichung des dauerhaften Zugangs zur Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen. Nach IFRIC 18.21 i. V....mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.4 Anteile an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen im separaten Einzelabschluss

Rz. 47 Nach IFRS 1.Appendix D 14 hat der zur IFRS-Rechnungslegung übergehende Bilanzierende im separaten Einzelabschluss das Wahlrecht, seine Beteiligungen an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen entweder zu (fortgeführten) Anschaffungskosten oder nach Maßgabe des IFRS 9 zu bewerten. Dieses Wahlrecht ist für alle Kategorien von Beteiligun...mehr

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Erstanwendung IFRS / 2.2 Retrospektive Anwendung der IFRS-Vorschriften

Rz. 6 Die allgemeine Regel für die Umstellung von nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen auf IFRS enthält IFRS 1.7. Der erstmals aufgestellte IFRS-Abschluss hat hinsichtlich der Bilanzierung zwei Grundsätzen zu genügen: Stetigkeit der IFRS-Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für alle im ersten IFRS-Abschluss dargestellten Berichtsperioden. Damit schließt IFRS 1 insbesondere ...mehr

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Gewinn- und Verlustrechnung... / 3 Prinzipien der GuV-Rechnung nach IFRS

Rz. 29 Entsprechend wie in der HGB-Rechnungslegung gelten für die IFRS-GuV-Rechnung die allgemeinen Grundsätze für die Erstellung von Abschlüssen, die im Wesentlichen im Conceptual Framework niedergelegt sind. Im Gegensatz zur HGB-Rechnungslegung enthalten die IFRS keine spezifischen Gliederungsvorschriften für Unternehmen, die in einer bestimmten Rechtsform geführt werden o...mehr

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Erstanwendung IFRS / 2.1 Begriff der IFRS-Erstanwendung

Rz. 5 Zur Umstellung von nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen auf IFRS ist eine IFRS-Eröffnungsbilanz zu erstellen, welche die Ausgangsbasis für die künftige IFRS-Rechnungslegung bildet. Der erste IFRS-Abschluss ist gem. IFRS 1.3 jener, in dem die vollständige Übereinstimmung mit den Vorschriften der IFRS erstmals ausdrücklich und uneingeschränkt bestätigt und zusammen mit...mehr

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Erstanwendung IFRS / 5 Zwischenberichterstattung im Rahmen der IFRS-Erstanwendung

Rz. 84a Der Übergang zur IFRS-Rechnungslegung hat auch Auswirkungen auf die Berichterstattung nach IFRS. IAS 34 enthält die (allgemeinen) Grundsätze der IFRS-Zwischenberichterstattung. IFRS 1.32 schreibt den zu IFRS übergehenden Unternehmen nicht vor, Zwischenberichte auf Basis der IFRS-Rechnungslegung zu erstellen. IFRS 1.32 ist allein in dem Falle zu beachten, dass einem z...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.5 Unterschiedliche Erstanwendungszeitpunkte von Mutterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen

Rz. 49 Ein Tochterunternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein assoziiertes Unternehmen darf bei erstmaliger Veröffentlichung eines IFRS-Abschlusses die Werte übernehmen, die es zuvor für die Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens bzw. Gesellschafters ermittelt hat. Das Tochterunternehmen (bzw. das Gemeinschaftsunternehmen oder das assoziierte Unte...mehr

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Gewinn- und Verlustrechnung... / 1 IFRS-GuV-Rechnung und sonstiges Gesamtergebnis als Bestandteil des IFRS-Abschlusses

Rz. 1 In Deutschland ist die EU-Verordnung, welche die Anwendung der IAS/IFRS-Standards ab 2005 für kapitalmarktorientierte Konzerne grundsätzlich verpflichtend vorsieht, durch das Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung (sog. Bilanzrechtsreformgesetz – BilReG) umgesetzt worden. Neben der Verpflichtu...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.13 Abraumbeseitigungskosten während der Produktionsphase eines Tagebauwerks

Rz. 69 Nach IFRIC 20.8–20.11 sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Abraumbeseitigungstätigkeit im Tagebau stehen, als zusätzliche Komponente eines bestehenden langfristigen Vermögenswertes und entsprechend der Klassifizierung dieses Vermögenswerts als materieller oder immaterieller Vermögenswert (Zuordnung zu dem noch nicht abgebauten Bestand an Mineralien oder Erzen)...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.12 Übergangsvorschriften aus erstmaliger Anwendung des IFRS 11 "Gemeinschaftliche Vereinbarungen"

Rz. 68 Nach IFRS 1.Appendix D 31 Satz 1 dürfen die Übergangsvorschriften des IFRS 11 auch von einem zur IFRS-Rechnungslegung übergehenden Bilanzierenden angewendet werden. In Abweichung von IFRS 11.Appendix C 3 hat ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehender Bilanzierender, welcher in Übereinstimmung mit IFRS 11 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen statt nach der zuvor angewand...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.9 Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten in Übereinstimmung mit IFRIC 12

Rz. 64 Ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehender Bilanzierender kann gem. IFRS 1.Appendix D 22 die Übergangsvorschriften des IFRIC 12 zur Bilanzierung von finanziellen und immateriellen Vermögenswerten aus Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen nutzen. Dies bedeutet, dass im Falle der Impraktikabilität der retrospektiven Anwendung der Regeln des IFRIC 12 nach IFRIC 12.30 d...mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.8 Versicherungsverträge

Rz. 63 Sofern ein IFRS-Erstanwender IFRS 4 anwendet, so kann er beim Übergang zur IFRS-Rechnungslegung nach IFRS 1.Appendix D 4 entscheiden, entweder IFRS 4 vollständig auf alle Berichtsperioden anzuwenden oder die Übergangsbestimmungen des IFRS 4 anzuwenden.mehr

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Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.1.1.6 Abschreibungen

Rz. 70 Abschreibungen auf Vermögenswerte sind nach IFRS in unterschiedlichen Posten auszuweisen:mehr

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Gewinn- und Verlustrechnung... / 2.1.4 Trennung von Periodenergebnis und sonstigem Gesamtergebnis

Rz. 17 Obwohl allein die GuV-Rechnung und das sonstige Gesamtergebnis als ein Rechnungslegungsinstrument im Sinne der IFRS-Rechnungslegung gilt und die GuV-Rechnung keinen eigenständigen Stellenwert als Rechnungslegungsinstrument besitzt, bleibt auch bei Offenlegung der Gesamtergebnisrechnung in einem einzigen Abschlussinstrument der Grundsatz gewahrt, dass erfolgswirksam er...mehr

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Erstanwendung IFRS / 4.5 Angabepflichten im ersten IFRS-Konzernabschluss

Rz. 83 Im ersten offengelegten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2017 ist u. a. gem. IFRS 1.24a (i) eine Abstimmung des Eigenkapitals zum Übergangsstichtag zur IFRS-Eröffnungsbilanz zu veröffentlichen. Diese Abstimmung hat folgende Gestalt:mehr

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Erstanwendung IFRS / 3.2.14 Anwendung der Übergangsvorschriften zu IFRS 15 und Verzicht auf ein Restatement der bereits vor dem Übergangsstichtag erfüllten Kundenverträge

Rz. 69a Nach IFRS 1.Appendix D 34 darf ein zur IFRS-Rechnungslegung übergehendes Unternehmen, welches IFRS 15 zur Abbildung der Kundenverträge anwendet, zum Zeitpunkt des Übergangs zu den IFRS-Rechnungslegungsnormen die Übergangsvorschriften des IFRS 15.Appendix C 5 und C 6 nutzen. Zudem braucht ein IFRS-Erstanwender Kundenverträge nicht retrospektiv nach Maßgabe des IFRS 15...mehr

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Erstanwendung IFRS / 4.2 IFRS-Anpassungen der Buchwerte des Mutterunternehmens

Rz. 77 Bei der M-AG sind folgende Sachverhalte anzupassen: Der Verlustvortrag beinhaltet ein künftiges Steuerminderungspotenzial, welches als aktive latente Steuern abzugrenzen ist, sofern die Voraussetzungen des IAS 12.24 i. V. m. 12.34 vorliegen. Dies ist offensichtlich der Fall, da nach dem Sachverhalt davon auszugehen ist, dass der Verlustvortrag in künftigen Perioden gen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.3 Steueraufwand

Rz. 106 Unter dem Steueraufwand sind sowohl die Ertragsteueraufwendungen als auch die Ertragsteuererträge auszuweisen, die nicht auf aufgegebene Geschäftsbereiche (m. a. W. auf das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) entfallen. Die Ertragsteuern umfassen dabei sowohl die effektiven, d. h. die tatsächlich zu leistenden, Ertragsteuern als auch die latenten Ertragst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erstanwendung IFRS / 3.2 Wahlrechte bei der retrospektiven Anwendung

Rz. 27 Ein auf IFRS umstellendes Unternehmen hat das Wahlrecht, in den nachstehenden Fällen auf die retrospektive Anwendung der IFRS-Vorschriften zu verzichten: Unternehmenszusammenschlüsse (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix C) Anteilsbasierte Vergütung (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 2–3) Versicherungsverträge (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 4) Beizulegender Zeitwe...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung

Zusammenfassung Begriff Gemäß § 28 Abs. 4 WEG können die Wohnungseigentümer durch Mehrheitsbeschluss jederzeit vom Verwalter Rechnungslegung verlangen. Dieser Anspruch entspricht dem Auskunftsanspruch gemäß §§ 675, 666 BGB. Im Gegensatz zur Verpflichtung der Aufstellung des Wirtschaftsplans sowie der Jahresabrechnung, die nur einmal jährlich zu erfüllen ist, können die Wohnun...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 2.3 Zeitraum der Rechnungslegung für ausgeschiedenen Verwalter

Die Verpflichtung zur Rechnungslegung betrifft den Zeitraum zwischen letzter Jahresabrechnung und dem Zeitpunkt des Ausscheidens. Zu diesen Zeitpunkten ist der ausgeschiedene Verwalter zur Rechnungslegung verpflichtet Beispiel für unterjährige Verpflichtung Die jeweilige Wirtschaftsperiode innerhalb der Gemeinschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der Verwalter legt am 15.7.2016...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 5 Gerichtliches Verfahren zur Durchsetzung der Rechnungslegung

Sollte sich der Verwalter weigern, dem Verlangen der Wohnungseigentümer auf Rechnungslegung nachzukommen, muss die Gemeinschaft den entsprechenden Anspruch gerichtlich geltend machen. Der Verwalter ist auf Rechnungslegung zu verklagen. Klage auf Auskunft, Rechnungslegung und Herausgabe gegen den ehemaligen Verwalter Amtsgericht Zivilgericht Abteilung für Wohnungseigentumssache...mehr

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Rechnungslegung / 3.2 Muster zur Rechnungslegung

Darstellung einer Rechnungslegung Rechnungslegung – Zeitraum 1.1. bis 31.7.2016 (alle Angaben in EUR)mehr

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Rechnungslegung / 2.1 Amtierender Verwalter

Das Verlangen nach Rechnungslegung trifft in aller Regel den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter. Daneben kann die Eigentümergemeinschaft eine Rechnungslegung jedoch auch vom amtierenden Verwalter verlangen. Dies wird insbesondere der Fall sein, wenn Zweifel an einer ordnungsmäßigen Kassenführung oder Finanzverwaltung des Verwalters bestehen. In diesen Fällen ist der...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 3.1 Formbild entsprechend Jahresgesamtabrechnung

Die Rechnungslegung ist in Bezug auf Inhalt und Form mit der Jahresgesamtabrechnung vergleichbar. Grundsätzlich muss die Jahresabrechnung eine geordnete und übersichtliche inhaltlich zutreffende Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben in dem betreffenden Kalenderjahr enthalten. Sie ist eine schlichte Einnahmen- und Ausgabenberechnung, welche die tatsächlich angefallenen Beträ...mehr

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Rechnungslegung / 1 Prozessablauf

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Rechnungslegung / Zusammenfassung

Begriff Gemäß § 28 Abs. 4 WEG können die Wohnungseigentümer durch Mehrheitsbeschluss jederzeit vom Verwalter Rechnungslegung verlangen. Dieser Anspruch entspricht dem Auskunftsanspruch gemäß §§ 675, 666 BGB. Im Gegensatz zur Verpflichtung der Aufstellung des Wirtschaftsplans sowie der Jahresabrechnung, die nur einmal jährlich zu erfüllen ist, können die Wohnungseigentümer da...mehr

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Rechnungslegung / 3 Form und Inhalt

Die inhaltlichen Anforderungen an die Rechnungslegung sind in § 259 BGB geregelt. Hiernach hat der Verwalter eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben vorzunehmen sowie die zugehörigen Belege vorzulegen. Eng verknüpft mit dem Anspruch auf Rechnungslegung ist ein korrespondierender Anspruch der Gemeinschaft auf Unterlageneinsicht. 3.1 Formbild entsprechend Jah...mehr

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Rechnungslegung / 2.2 Ausgeschiedener Verwalter

Der Verwalter ist ganz allgemein nach Beendigung des Verwalteramts zur Rechnungslegung verpflichtet. Der Anspruch auf Auskunft und Rechnungslegung geht nicht mit dem Vertragsende unter. Dies ergibt sich aus der Bestimmung des § 666 BGB, wonach der Beauftragte "nach der Ausführung des Auftrags Rechenschaft abzulegen" hat. Den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter trifft ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 4 Beschlussfassung

Nach der Bestimmung des § 28 Abs. 5 WEG beschließen die Wohnungseigentümer nicht nur über die Jahresabrechnung und den Wirtschaftsplan, sondern auch über die Rechnungslegung des Verwalters. Freilich besteht aber keine Verpflichtung der Wohnungseigentümer, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Der Beschluss über die Genehmigung der Rechnungslegung ist wie jeder andere Bes...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 6 Rechtsprechungsübersicht

Amtsbeendigung Der Verwalter ist verpflichtet, den Wohnungseigentümern nach Beendigung seiner Tätigkeit Rechnung zu legen und Guthaben auf den Gemeinschaftskonten an sie herauszugeben. Ausgeschiedener Verwalter Der Verwalter ist aufgrund des Verwaltervertrags grundsätzlich gemäß den §§ 259, 260, 666, 675 BGB verpflichtet, auf Verlangen jederzeit Auskunft über den Stand seiner V...mehr

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Rechnungslegung / 2.4 Schadensersatzanspruch bei Ersatzvornahme

Kommt insbesondere der ausgeschiedene Verwalter seiner Rechnungslegungsverpflichtung nicht in der gebotenen Art und Weise nach und ist daher die Eigentümergemeinschaft gezwungen, einen Dritten mit der ordnungsgemäßen Erstellung zu beauftragen, so ist der Verwalter im Hinblick auf den hierfür entstandenen Aufwand zum Schadensersatz verpflichtet. Erstellung trotz fehlender Ve...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Rechnungslegung / 2 Grundsätze

2.1 Amtierender Verwalter Das Verlangen nach Rechnungslegung trifft in aller Regel den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter. Daneben kann die Eigentümergemeinschaft eine Rechnungslegung jedoch auch vom amtierenden Verwalter verlangen. Dies wird insbesondere der Fall sein, wenn Zweifel an einer ordnungsmäßigen Kassenführung oder Finanzverwaltung des Verwalters bestehen. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausgeldinkasso: Zwangsvoll... / 5.2.4 Verwaltung des Wohnungseigentums durch Zwangsverwalter

Der Zwangsverwalter rückt in die Stellung des Wohnungseigentümers ein, soweit sich dies ausdrücklich aus seinem Pflichtenkreis heraus ergibt. Er hat gem. § 152 Abs. 1 ZVG das Recht und die Pflicht, alle Handlungen vorzunehmen, die erforderlich sind, um das Grundstück in seinem wirtschaftlichen Bestand zu erhalten und ordnungsgemäß zu benutzen. Daneben spielen u. a. folgende P...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sonderumlage richtig erheben / 2.1 Keine Sonderumlage ohne vorherige Beschlussfassung

Da die Sonderumlage eine Ergänzung des Wirtschaftsplans darstellt, entsteht eine Beitragspflicht der Wohnungseigentümer nur aufgrund entsprechender Beschlussfassung. Stellen sich die Ansätze aus dem Wirtschaftsplan als zu gering heraus, kann statt der Erhebung einer Sonderumlage auch ein neuer entsprechend modifizierter Wirtschaftsplan beschlossen werden. In aller Regel werd...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sonderumlage richtig erheben / 8 Rechtsprechungsübersicht

Änderung der Sanierungsmaßnahme Haben die Wohnungseigentümer zur Finanzierung umfangreicher Sanierungsarbeiten die Erhebung einer Sonderumlage beschlossen, wird dieser Eigentümerbeschluss, der die auf die einzelnen Wohnungseigentümer entfallenden Beträge der Sonderumlage fällig stellt, nicht dadurch außer Kraft gesetzt, dass die Wohnungseigentümer später einen Beschluss über ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kapitaldienstfähigkeit / 1 Begriff und Wesen

Die Kapitaldienstfähigkeit ist im Rahmen eines Kreditverhältnisses von Bedeutung und bezeichnet die Eigenschaft eines Kreditnehmers, zukünftig und nachhaltig den vereinbarten Kapitaldienst aus allen bestehenden Kreditverhältnissen tragen zu können. Der Kapitaldienst ist definiert als Summe aller Zins- und Tilgungszahlungen und beinhaltet auch Tilgungssurrogate. Bei Privatpers...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cashflow/Kapitalflussrechnung / 1 Rechtsgrundlagen und Aufgaben der Kapitalflussrechnung

Im Rahmen der internationalen Rechnungslegung nach IFRS oder US-GAAP ist die Cashflow-Rechnung (Kapitalflussrechnung) gleichberechtigt zu Bilanz, GuV und Anhang. Sie ist wie diese Pflichtbestandteil der jährlichen Rechnungslegung. Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sehen eine entsprechende Verpflichtung nur für Konzernabschlüsse und kapitalmarktorientierte Kapital...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cashflow/Kapitalflussrechnung / 2.2 Finanzmittelfonds

Zur Abgrenzung des Finanzmittelfonds werden in der Cashflow-Rechnung Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Als solche gelten nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegende Finanzmittel mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als 3 Monaten, z. B. Geldmarktpapiere. Dem Zahlungsmittelbereich zugeordnet werden müssen ebenfalls (als Negativposten) Konto...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Basel III: Auswirkungen auf... / 3.3.2 Bilanzpolitische Maßnahmen zur Verbesserung des Ratings

Das Rating garantiert zwar ein objektives Verfahren, doch letztlich lassen sich keine objektiven Aussagen über die Bonität eines Unternehmens treffen, da es sich hierbei um eine Zukunftseinschätzung handelt, die lediglich aus bestimmten Indikatoren ableitbar ist. Diese Erkenntnis führt dazu, dass kreditnachfragende Unternehmen zur Erreichung eines besseren Ratings lediglich ...mehr