Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lastaufnahmemittel / 4 Beispiel

Zu den Lastaufnahmemitteln gehören z. B. "Ausgleicher, Brooken, C-Haken, Container-Geschirre, Gehänge, Gießpfannen, Greifer, Klauen, Klemmen, Kübel, Lasthebemagnete, Paletten-Geschirre, Pratzen, Traversen, Vakuumheber, Zangen. Lastaufnahmemittel können auch durch Kupplungen, die für häufiges Lösen bestimmt sind, mit dem Hebezeug verbunden sein" (Abschn. 2 Nr. 3 Kap. 2.8 DGUV...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 1.2 Einsatzgebiete

Typische Einsatzgebiete für PSA gegen Ertrinken sind z. B. (s. Anhang 2 DGUV-R 112-201): Binnenschifffahrt: Außenbordarbeiten; Schiffsbau: Übernahme oder Abgabe von Festmacherleinen; Baugewerbe: schwimmende Anlagen; Hafen: Be- und Entladen; öffentlicher Dienst: Arbeiten in Abwasserbehandlungsanlagen; Hütten- und Walzwerke: Beizbecken; Maschinen- und Stahlbau: Stahlbrücken über Gewä...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 2.1 Unmittelbare Gefährdung

Der Sturz in eine Flüssigkeit (z. B. Fluss, Kanal, Becken) stellt eine unmittelbare Gefährdung dar (Abschn. 3.1.1.1 DGUV-R 112-201). Dabei sind verschiedene Situationen oder Kombinationen davon möglich: Sturz in bewegungsunfähigem Zustand oder Ohnmacht, z. B. durch einen Unfall; Bewegungsunfähigkeit nach dem Sturz, durch Schock, Kreislaufversagen oder Ohnmacht; Bewegungsunfähig...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lastaufnahmemittel / 1 Betriebsanleitung und Unterweisung

Die Betriebsanleitung zum Lastaufnahmemittel muss am Einsatzort an leicht erreichbarer Stelle jederzeit eingesehen werden können. Personen dürfen mit der selbstständigen Anwendung von Lastaufnahmeeinrichtungen nur beauftragt werden, wenn sie mit diesen Aufgaben vertraut sind. Vertraut sein schließt mit ein, dass die betreffenden Personen unterwiesen worden sind, die Betriebs...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lastaufnahmemittel / Zusammenfassung

Begriff Lastaufnahmemittel sind Einrichtungen, die zum Aufnehmen der Last mit dem Tragmittel des Hebezeugs verbunden werden, z. B. Greifer, Lasthebemagnete, Traversen oder Vakuumheber. Lastaufnahmemittel gehören nicht zum Hebezeug, zählen aber zu den Lastaufnahmeeinrichtungen. Weitere Lastaufnahmeinrichtungen sind Anschlagmittel und Tragmittel. Gesetze, Vorschriften und Rech...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flüssigkeitsstrahler / 1.2 Von Hand gehaltene Spritzeinrichtungen

Wenn z. B. für bestimmte Arbeitsverfahren und Oberflächen des zu bearbeitenden Gegenstands eine mechanisch geführte Spritzeinrichtung betriebstechnisch nicht möglich ist, werden von Hand gehaltene Spritzeinrichtungen eingesetzt (Abschn. 3.6.1 Kap. 2.36 DGUV-R 100-500). Das Gefährdungspotenzial ist im Vergleich zu mechanisch geführten Spritzeinrichtungen erhöht, Gefahren entst...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Rammen / Zusammenfassung

Begriff Rammen sind Arbeitsmittel, die meist im Spezialtiefbau eingesetzt werden. Mit Rammen werden Rammelemente aus Stahlprofilen oder Stahlbetonfertigteilen bzw. für Ortbetonrammpfähle in den Untergrund getrieben. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Die wichtigsten Anforderungen an die sichere Verwendung von Rammen sind in DGUV-R 101-008 "Arbeiten im Spezialtiefbau" en...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochbau / 4 Erste Hilfe und Notfallmanagement

Die DGUV-V 1 fordert, dass auf Baustellen ausreichend Sachmittel und geschultes Personal (Ersthelfer) zur Verfügung stehen, ärztliche Hilfe angefordert werden kann und Verletzte sachkundig abtransportiert werden können. Bei 2 bis 20 Personen muss es mindestens einen Ersthelfer geben, sonst für Baustellen 10 % der Beschäftigten. Ab 50 Beschäftigte muss ein Erste-Hilfe-Raum zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lastaufnahmemittel / 3 Prüfungen

Prüfungen müssen durch befähigte Personen vor der ersten Inbetriebnahme und in regelmäßigen Abständen nach den Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung durchgeführt werden. Außerordentliche Prüfungen an Lastaufnahmeeinrichtungen sind nach Schadensfällen und besonderen Vorkommnissen, die die Tragfähigkeit beeinflussen können sowie nach Instandsetzung durch befähigte Persone...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Winden / 5 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) Winden sind die Festlegungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten, insbesondere Anhang 1 Abschnitt 2 "Besondere Vorschriften für die Verwendung von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten". Eine Spezifizierung der Betriebsvorschriften enthält Abschnitt IV "Betrieb" der DGUV-V 54 "Winden, Hub- und Zuggeräte". Dort sind u. a....mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutz / 4.2 Belastung von Atemschutzgeräteträgern

Atemschutzgeräteträger werden bei der Benutzung von Atemschutzgeräten besonders belastet. Belastungsfaktoren, die berücksichtigt werden müssen, sind: Gerätegewicht, Atemwiderstand, körperliche Arbeit, Umgebungstemperatur, ggf. eingeschränkter Wärmeaustausch (isolierende Schutzkleidung). Aufgrund dieser Belastungsfaktoren wird die Dauer pro Arbeitseinsatz, die Anzahl der Einsätze p...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hubgeräte / Zusammenfassung

Begriff Hubgeräte sind Geräte, die allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen (z. B. Krane, Erdbaumaschinen, Hebebühnen, Flurförderzeuge, Regalbedienungsgeräte, Fahrzeuge) zum Heben und Senken von Lasten oder von Personen verwendet werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Für Hubgeräte, die gleichzeitig Maschinen sind, gelten die Beschaffenheitsanforderungen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chlorungsanlagen / 2.2 Brand- und Explosionsgefahren

Chlor ist ein sehr reaktionsfähiges Element. Außer mit Edelgasen, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff reagiert es mit vielen Elementen sowie organischen und anorganischen Verbindungen heftig unter Wärmeentwicklung. So können z. B. Gemische von Chlor mit Wasserstoff (Chlorknallgas) eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Zur Zündung genügt Sonnenlicht. Bei Erhitzung über 1...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Ammoniumnitrat / 2.3 Persönliche Maßnahmen

Schürze und Stiefel oder Chemikalienschutzanzug (flammhemmend) Augenschutz: Gestellbrille mit Seitenschutz ausnahmsweise Atemschutz (DGUV-R 112-190), z. B. bei unbeabsichtigter Stofffreisetzung geeignete Handschuhe aus Natur-, Nitril-, Butyl- oder Fluorkautschuk, Polychloropren oder PVC, Handschuhe vor dem Ausziehen vorreinigen und danach gut belüftet aufbewahren Hautschutz: nac...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zuggeräte / Zusammenfassung

Begriff Zuggeräte sind Geräte, die allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen zum Ziehen von Lasten oder zum Spannen verwendet werden. Zuggeräte sind z. B. Seil- und Kettenzüge (Flaschenzüge), Mehrzweckzüge mit Kette oder Seil oder Elektro- und Druckluftzüge mit Seil, Kette oder Band. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Für Zuggeräte, die gleichzeitig Maschinen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chemikalienschutzhandschuhe / Zusammenfassung

Begriff Chemikalienschutzhandschuhe sind Handschuhe, die als persönliche Schutzausrüstung die Hände vor Schädigungen durch chemische Einwirkungen schützen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen mit Gefährdungen der Hände/Arme durch Chemikalien zu rechnen ist, müssen den Mitarbei...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuge / 2 Antriebsarten

I. d. R. sind Verbrennungskraftmaschinen im Einsatz, v. a. Dieselverbrennungsmotoren (vgl. Dieselmotoremissionen). Der Unternehmer muss dafür sorgen, dass Gesundheitsgefährdungen bzw. Belästigungen der Beschäftigten durch Abgase das "unvermeidbare Maß" nach dem Stand der Technik nicht überschreiten (§ 16 DGUV-V 70). Beschäftigte müssen vor Verbrennungen an heißen Oberflächen...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Begasung / 4.3 Persönliche Maßnahmen

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird festgelegt, welche Persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist. Im Wesentlichen sind das: Atemschutz (DGUV-R 112-190"Einsatz von Atemschutzgeräten)", Schutzanzug bzw. körperbedeckende Arbeitskleidung, Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe, Gesichtsspritzschutz oder Schutzbrille.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chlorungsanlagen / 2.1 Gesundheitsgefahren

Chlor wird hauptsächlich über die Atemwege aufgenommen. Mögliche Gesundheitsgefährdungen sind (vgl. DGUV-I 213-040): Bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen (wenige ml/m³) wirkt Chlorgas reizend auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Rachen sowie auf die Augen. Es verursacht Tränenfluss und Husten, bei längerer Einwirkung Bluthusten, Erstickungserscheinungen und Atemnot. B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Rammen / 3 Prüfungen

Für Rammen sind durch den Arbeitsgeber nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen zu ermitteln und die notwendigen Voraussetzungen zu ermitteln und festzulegen, welche die Personen erfüllen müssen, die von ihm mit der Prüfung oder Erprobung von Rammen zu beauftragen sind (befähigte Person). Rammen als Maschinen, Geräte und ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitsvorbereitung / 1 Beurteilung des Arbeitssystems

Die Arbeitsvorbereitung kann mit einer Abgrenzung des Arbeitssystems erarbeitet werden. Das Arbeitssystem beinhaltet laut DGUV "das Zusammenwirken und die Wechselwirkung von Mensch und Arbeitsmittel im Arbeitsablauf, um die Arbeitsaufgabe am Arbeitsplatz/der Arbeitsstätte in der Arbeitsumgebung unter den durch die Arbeitsaufgabe gesetzten Bedingungen zu erfüllen." Eine Bewert...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alternative Betreuung / Zusammenfassung

Begriff Alternative Modelle zur sog. Regelbetreuung im Arbeitsschutz werden als alternative Betreuung bzw. Unternehmermodell bezeichnet. Die alternative, bedarfsorientierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung kann in Betrieben mit bis zu max. 50 Beschäftigten angewendet werden. Dabei legt die zuständige Berufsgenossenschaft (BG) als gesetzlicher Unfallversi...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 1.1 Kennzeichnung

PSA gegen Ertrinken müssen mind. das CE-Kennzeichen tragen. Weitere erforderliche Kennzeichnungen sind u. a. (s. Abschn. 3.4 DGUV-R 112-201): Bezeichnung, Größenbereich, Mindestauftrieb, Hinweise auf Lagerung, Handhabung, Reinigung und Wartung, Modellbezeichnung, Seriennummer, Quartal oder Monat und Jahr der Herstellung, Wartungsintervall, Wartungsdatum.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 2.2 Mittelbare Gefährdungen

Weitere Gefährdungen können zum Sturz beitragen (Abschn. 3.1.1.2 DGUV-R 112-201): unzureichende oder fehlende Absturzsicherungen; Stürzen oder Stolpern; Ausrutschen auf Verunreinigungen, z. B. Ölfleck; austretende Flüssigkeiten oder Gase; mechanische Einwirkungen, z. B. Stoß oder Schlag; optische Einwirkungen, z. B. Blendung, Spiegelung, unzureichende Beleuchtung; chemische Einwirk...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flüssigkeitsstrahler / 3.1 Technisch

Soweit betriebstechnisch möglich, sollten mechanisch geführte Spritzeinrichtungen verwendet werden. Für handgeführte Spritzeinrichtungen gilt v. a. (Kap. 2.36 DGUV-R 100-500): Sie müssen von einem sicheren Standplatz aus betätigt werden, Leitern oder Behelfsgerüste bieten keinen sicheren Stand und sind deshalb nicht geeignet (Abschn. 3.7.1). Der Rückstoß muss vom Beschäftigten ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Phenole / 4 Weitere Informationen

Handbuch Mikrobiologische Bodenreinigung, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, www.lubw.baden-wuerttemberg.de. Stoffverhalten von gaswerkspezifischen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg] Wirtschaftlichkeit und Qualität von Bauprozessen, www.offensive-gutes-bauen.de www.gisbau.de www.gischem.de DGUV, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 2.3 Gefährdungen durch besondere Arbeitsplatzbedingungen

Besondere Bedingungen am Arbeitsplatz können die Schutzwirkung der PSA beeinträchtigen und stellen damit zusätzliche Gefährdungen dar (Abschn. 3.1.1.3 DGUV-R 112-201), z. B.: Hitze, heiße Flüssigkeiten; Kälte; Stich, Stoß; Staub, Schmutz; chemische Einflüsse. Der Arbeitgeber muss auch das Risiko beurteilen, also Ausmaß des Schadens und Wahrscheinlichkeit für den Schadenseintritt.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 3 Maßnahmen

Damit PSA gegen Ertrinken geeignet und funktionsfähig sind, muss der Arbeitgeber u. a. Folgendes organisieren: Erproben der PSA, und zwar im erwarteten Einsatzbereich, z. B. bei Schweißarbeiten nur Westen mit alubedampfter Oberfläche verwenden; Betriebsanweisung erstellen, ggf. mit weiteren erforderlichen PSA und deren sachgerechter Kombination; Unterweisungen und praktische Üb...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Winden / Zusammenfassung

Begriff Winden sind Geräte, die allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen (z. B. Krane, Erdbaumaschinen, Fahrzeuge) zum Ziehen von Lasten, zum Spannen oder zum Heben und Senken von Personen verwendet werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Für Winden, die gleichzeitig Maschinen sind, gelten die Beschaffenheitsanforderungen der Maschinenverordnung (außer Alt...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektroprüfung / 6 Dokumentation

Das Prüfungsergebnis muss aufgezeichnet werden. Inhalt, Form und Aussehen der Aufzeichnungen sind gesetzlich nicht vorgegeben. Möglich sind Aufzeichnungen in Form eines Prüfbuches, einer Karteikarte, eines Erfassungsbogens oder einer IT-unterstützten Dokumentation. Bewährt hat sich in der Praxis die Verwendung von Prüfplaketten, auf denen z. B. die Prüfgrundlage, z. B. Norm, und ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitsmittel / Zusammenfassung

Begriff Arbeitsmittel sind Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen. Diese setzen sich aus mehreren Funktionseinheiten zusammen, die zueinander in Wechselwirkung stehen. Der sichere Betrieb dieser Arbeitsmittel wird im Wesentlichen von diesen Wechselwirkungen bestimmt. Zu den Arbeitsmitteln gehören auch überwachungsbedürftige Anlagen, die zu den Technischen Arbeitsmitteln z...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeughebebühnen / 5 Wartung und Prüfung

Für den sicheren Betrieb von Fahrzeughebebühnen sind regelmäßige Wartungsarbeiten gemäß den Herstellerangaben notwendig. Unabhängig von dieser Wartung durch den Betreiber muss die Hebebühne nach der DGUV-G 308-002 "Prüfung von Hebebühnen" (bisher BGG 945) mind. einmal jährlich durch einen Sachkundigen (befähigte Person) geprüft werden. Durch bestimmte Umstände (Verschleiß, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Stolpern und Stürzen / 3.2 Technik

Aufwendiges Nachbessern kann vermieden werden, wenn bereits bei der Planung berücksichtigt wird, Stolpern und Stürzen zu vermeiden. Dies betrifft die Bereiche: Bodenbeläge, Verkehrswege, Beleuchtung, Transport- und Fördereinrichtungen. Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV liefert u. a. Positivlisten für geeignete Bodenbeläge, Leitern und Tritte usw. Gegen Witterungseinflüsse m...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Fachkraft für Arbeitssicher... / 3.2 Betriebsspezifischer Teil der Betreuung

Die Grundbetreuung kann aufgrund betrieblicher Besonderheiten um einen betriebsspezifischen Teil ergänzt werden, sodass sich durch die Aufgabenwahrnehmung dieser Tätigkeiten die Einsatzzeit erhöht. Zentrale Aufgabenfelder der betriebsspezifischen Betreuung sind (zu Details siehe Anhang 2 DGUV-V 2): regelmäßig vorliegende betriebsspezifische Unfall- und Gesundheitsgefahren, Er...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Spindelpresse / 3 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) von Spindelpressen sind die Forderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten. Eine Spezifizierung dieser Betriebsvorschriften für Spindelpressen enthält DGUV-R 100-500 "Betreiben von Arbeitsmitteln". In Kap. 2.3 "Pressen der Metallbe- und -verarbeitung" wurden die Betriebsvorschriften der 1993 außer Kraft gesetzten VB...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Aufsichtspersonen / Zusammenfassung

Begriff Aufsichtspersonen sind von den gesetzlichen Unfallversicherungsträger beschäftigte Personen, die die Mitgliedsfirmen hinsichtlich des Arbeitsschutzes beraten und überwachen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung § 18 f. SGB VII und § 10 DGUV-V 1 (bisher BGV A1) regeln die Pflichten und Rechte der Aufsichtspersonen.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Holzschutzmittel / 4.2 Brand- und Explosionsgefahr

Beim Verarbeiten lösemittelhaltiger Holzschutzmittel kann Brand- und Explosionsgefahr bestehen. Beim Spritzverfahren sind feinverteilte Tröpfchen grundsätzlich immer entzündbar; eine Ausnahme bilden Produkte mit hohem Wasseranteil. Lösemitteldämpfe können sich am Boden anreichern und in tiefer liegende Bereiche (Stockwerke, Senken, Gruben und Hohlräume) kriechen. Es besteht da...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutzanzug / Zusammenfassung

Begriff Atemschutzanzug ist ein Anzug, der Kopf und Körper vollständig oder teilweise umschließt und über eine Atemluftversorgung den Geräteträger direkt aus dem Anzug mit Atemluft versorgt. Er stellt somit den Atemanschluss dar. Die Luftversorgung erfolgt von außen mit einem Frischluft- oder Druckluft-Schlauchgerät. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bei der Benutzung ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutz / 2.2 Gasfilter

Gasfilter gibt es für Vollmasken, Halbmasken, Viertelmasken, Mundstückgarnituren. Je nach Gas werden die Filtertypen eingeteilt in A-Filter, B-Filter, E-Filter und K-Filter. Wie bei den Partikelfiltern gibt es eine Klasseneinteilung in jeweils 3 Klassen (A1, A2, A3, …, K3). Die Filterklasse gibt dabei an, ob eine niedrige Gaskonzentration = 1, eine mittlere Gaskonzentration = 2 ode...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schwefelkohlenstoff / 3.3 Persönliche Maßnahmen

Augenschutz: Gestellbrille mit Seitenschutz, ggf. Korbbrille Handschuhe aus Fluorkautschuk Wichtig Schwefelwasserstoff als Prüfchemikalie für Schutzhandschuhe Schwefelwasserstoff ist Prüfchemikalie für Schutzhandschuhe. Handschuhe, die für den Umgang mit schwefelhaltigen organischen Verbindungen geeignet sind, tragen nach DIN EN 374-1 den Kennbuchstaben E (DGUV-I 212-007). Atems...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chemikalienschutzhandschuhe / 5 Einsatz

Bei der Benutzung der Chemikalienschutzhandschuhe sind die entsprechenden Abschnitte der DGUV-R 112-195 "Einsatz von Schutzhandschuhen" anzuwenden. Besonders wichtig sind die folgenden Punkte: Es gibt nicht "den" geeigneten Chemikalienschutzhandschuh. Die Auswahl ist abhängig von den Gefährdungen der Chemikalien oder der Zubereitungen. Der Hersteller muss bzgl. der Eignung ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzeinrichtungen / Zusammenfassung

Begriff Viele Risiken beim Betrieb von Maschinen lassen sich nur durch den Einsatz von Schutzeinrichtungen reduzieren. Dabei wird zwischen trennenden, nicht trennenden und abweisenden Schutzeinrichtungen unterschieden. Eine trennende Schutzeinrichtung ist ein Maschinenteil, das Schutz vor einem Gefahrenbereich mittels einer physischen Barriere bietet. Eine nicht trennende Sc...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Tageslicht / Zusammenfassung

Begriff Tageslicht gilt als ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Deshalb sieht die Arbeitsstättenverordnung verbindlich vor, dass die Räume, in denen sich Menschen im Wesentlichen während der Anwesenheit im Betrieb aufhalten, ausreichend Tageslichteinfall und eine Sichtverbindung nach außen haben. Diese Kriterien wirken sich erheblich auf ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochbau / 2.5 Gefahrstoffe

Moderne Bauverfahren beziehen neben quasi natürlichen Stoffen immer mehr künstliche Stoffe mit ein. Selbst Zement oder Löschkalk ist aufgrund der chemischen Eigenschaften für Haut und Augen gefährlich. Mithilfe von Zuschlagstoffen können besondere gewünschte Eigenschaften erzeugt werden. Diese Zuschläge sind jedoch meist für den Menschen gefährlich. Daher wird mittlerweile v...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zuggeräte / 3 Prüfungen

Für Zuggeräte müssen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen ermittelt und die notwendigen Voraussetzungen ermittelt und festgelegt werden, welche die Personen erfüllen müssen, die mit der Prüfung oder Erprobung von Winden beauftragt werden (befähigte Person). Zuggeräte sind auch nach den Bestimmungen von Abschnitt III "...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Ammoniumnitrat / Zusammenfassung

Begriff Ammoniumnitrat ist ein fester, farbloser, kristalliner Stoff, der in Wasser sehr leicht löslich ist. V. a. seine brandfördernde Wirkung erfordert Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. Ammoniumnitrat selbst brennt nicht, erhöht jedoch die Feuergefahr bei Kontakt mit brennbaren Stoffen und kann einen bestehenden Brand erheblich fördern. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Anschläger / 2 Gefahren

Besonders gefährdet sind Kopf, Füße, Hände und Ohren des Anschlägers. Mögliche Gefährdungen sind z. B.: Anstoßgefahr, z. B. an Kranhaken, beim Annehmen der Anschlagmittel, herabfallende Gegenstände, Verletzung an spitzen oder scharfen Gegenständen im Fußbereich, Verletzung durch Seile oder scharfe Kanten, Unfälle bei Arbeiten im Außenbereich, z. B. durch Lastwagenverkehr. Wichtig...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Spindelpresse / Zusammenfassung

Begriff Spindelpressen gehören zu den häufig in der Metallbearbeitung eingesetzten Pressen, wie auch Exzenter- und hydraulische Pressen. Pressen sind meist Maschinen, die der Form gebenden Be- und Verarbeitung von Werkstoffen und Gemengen dienen, bei denen die Werkzeugbewegung als geradlinige Schließbewegung und die Be- und Verarbeitung durch die Werkzeugschließbewegung erfolgt....mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Galvanotechnik / Zusammenfassung

Begriff In der Galvanotechnik werden sowohl metallische als auch nichtmetallische Schichten auf metallische und nichtmetallische Oberflächen aufgebracht; dies erfolgt elektrochemisch (galvanisch) oder chemisch (außenstromlos) durch Eintauchen in saure oder alkalische – seltener cyanidhaltige – Bäder. Beschickt werden die Bäder von Hand, mit flurgesteuerten Hebezeugen oder vo...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochgelegene Arbeitsplätze / 2 Absturzsicherungen

Gem. Arbeitsstättenverordnung und DGUV-V 1 "Allgemeine Vorschriften" besteht grundsätzlich immer Absturzgefahr, wenn Personen von Arbeitsplätzen oder Verkehrswegen mehr als 1,00 m tief abstürzen können. Wo Absturzsicherungen erforderlich sind, und welche Maßnahmen gewählt werden, hängt von der möglichen Absturzhöhe, der Art der Tätigkeit und sonstigen äußeren Umständen ab. G...mehr