Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 4 Prüfungen

Für Bauaufzüge zur Güterbeförderung sind nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen zu ermitteln und die notwendigen Voraussetzungen zu ermitteln und festzulegen, welche die Personen erfüllen müssen, die von ihm mit der Prüfung oder Erprobung von Bauaufzügen zu beauftragen sind (befähigte Person). Bauaufzüge sind nach DGUV-...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzkleidung / 2 Gefährdungsbeurteilung und Auswahl

Das Arbeitsschutzgesetz und die PSA-Benutzungsverordnung schreiben eine Gefährdungsbeurteilung vor (vgl. auch "Persönliche Schutzausrüstung". Ergibt sich aus der Gefährdungs beurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Maßnahmen Gefährdungen für den Körper vorliegen, ist der Einsatz von Schutzkleidung erforderlich. Die Anhänge 2 bis 4 DGUV-R 112-189 zeigen mögli...mehr

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Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 1 Begriffsbestimmung

Bauaufzüge, die ausschließlich zur Beförderung von Gütern bei Bauarbeiten dienen, sind nach DGUV-R 100-500 Kapitel 2.30 vorübergehend errichtete Aufzugsanlagen, deren Lastaufnahmemittel in Fahrbahnen geführt (z. B. Anstellaufzüge, Anlegeaufzüge, Schnellbauaufzüge, Schachtgerüstaufzüge) oder Lastaufnahmemittel oder Anschlagmittel ungeführt, an Tragmitteln hängend (z. B. Seilrol...mehr

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Bauaufzüge (Güterbeförderung) / Zusammenfassung

Begriff Bauaufzüge (auch Baustellenaufzüge genannt) zur Güterbeförderung sind auf Baustellen vorübergehend errichtete Aufzugsanlagen, die dazu bestimmt sind, Güter zu befördern, und deren Förderhöhe und Haltestellenzahl dem Baufortschritt angepasst werden kann. Davon zu unterscheiden sind Bauaufzüge zur Personenbeförderung. Für sie gelten andere Anforderungen an Beschaffenhe...mehr

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Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 3 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) von Bauaufzügen zur Güterbeförderung sind die Festlegungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten. Bauaufzüge dürfen erst verwendet werden, nachdem der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat, die dabei ermittelten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen hat und festgestellt hat, dass die Verwe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lager, Lagereinrichtungen / Zusammenfassung

Begriff Lager und Lagereinrichtungen gibt es in allen Betrieben, in denen irgendeine Form von Materialumschlag stattfindet. Am häufigsten sind Stückgutlager für alle Arten von Einzelteilen, meist aber in Form von Kartons, Paletten, Kisten, Behältern, Fässern oder Rollen. Für manuell, d. h. nicht automatisch betriebene Stückgutlager gelten eine Vielzahl von Arbeitsschutzvorga...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lager, Lagereinrichtungen / 1 Allgemeine Anforderungen

Boden eben und tragfähig: In jedem Lagerraum und Lagerbereich muss die Tragfähigkeit des Bodens ermittelt werden – unabhängig davon, ob in Stapeln am Boden oder in Schränken/Regalen gelagert wird. In Büroetagen kann z. B. schon eine Europalette mit Papier eine erhebliche Bodenlast sein. Der Boden muss ausreichend eben sein, um Bodenstapel bzw. Schränke/Regale sicher aufstell...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandbuch / Zusammenfassung

Begriff Jede Erste-Hilfe-Leistung muss aufgezeichnet und diese Dokumentation 5 Jahre aufbewahrt werden. Das Verbandbuch ist die am häufigsten verwendete Form. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung § 24 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" DGUV-I 204-020 "Verbandbuch"mehr

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Verbandbuch / 1 Dokumentationspflichten

§ 24 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" fordert, dass jede Erste-Hilfe-Leistung dokumentiert wird. Dabei sind folgende Angaben zu erfassen, die die Erste-Hilfe-Leistung nachvollziehbar machen: Angaben zum Unfallereignis: Zeitpunkt, Ort (Unternehmensteil), Unfallhergang bzw. Hergang des Gesundheitsschadens und Art und Umfang von Verletzung oder Erkrankung. Angaben zur Erste-H...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Unfallstatistik / 4 Betriebs- und branchenübergreifende Unfallstatistiken

Vergleichbarkeit von Unfallstatistiken ist sehr schwer zu erzielen. Schon betriebsintern unterscheiden sich gleich bezeichnete Abteilungen oft in der Art des Betriebes, sodass sich unterschiedliche Unfallrisiken ergeben. Am ehesten können Unfallstatistiken aus möglichst identisch aufgebauten Standorten innerhalb einer Betriebs- oder Unternehmensstruktur verglichen werden, we...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Treppen / Zusammenfassung

Begriff Ortsfeste Treppen – kurz Treppen – sind im Gegensatz zu beweglichen Treppen fest im Gebäude oder an Maschinen vorgebaute Aufstiege mit Stufen und Geländer sowie ggf. Plattform. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal bei festen Treppen ist die Ausbildung bzw. die Führung der Lauflinie im Treppengrundriss, die als gedachte Linie den üblichen Weg eines Treppenbenutzers ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheitsnotduschen / Zusammenfassung

Begriff Sicherheitsnotduschen sind Geräte, die speziell zu dem Zweck konstruiert wurden, Flüssigkeiten zum Löschen von Flammen zu liefern oder um Kontaminationen ausreichend abzuwaschen bzw. sie zu verdünnen, um ihre Schädlichkeit zu verringern. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung In folgenden Vorschriften bzw. Regeln werden Anforderungen an Sicherheitsnotduschen gestell...mehr

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Unfallanalyse / 1.3 Wegeunfall

Die Unfallgefahren auf dem Weg von und zur Arbeit sind nicht zu unterschätzen. Die Zahl tödlicher Wegeunfälle hat von 2013 bis 2014 um ca. 1,6 % zugenommen (Quelle: DGUV). Zeit- und Kostendruck, erhöhtes Verkehrsaufkommen und Beschleunigung in der Arbeitswelt erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Unfälle.mehr

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Sicherheitsnotduschen / 3 Kennzeichnung und Prüfung

Eine gute Erreichbarkeit der Sicherheitsnotduschen ist zu gewährleisten. Der Zugang muss ständig freigehalten werden. Der Standort von Körperduschen muss mit dem Rettungszeichen E012 "Notdusche" nach ASR A1.3 gekennzeichnet sein. Der Standort von Augenduschen muss mit dem Rettungszeichen E011 "Augenspüleinrichtungen" nach ASR A1.3 gekennzeichnet sein. Nach Abschn. 7.2 DGUV-I 21...mehr

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Raumklima / Zusammenfassung

Begriff Das empfundene Raumklima setzt sich aus den Komponenten Lufttemperatur, Luftfeuchte, Oberflächentemperatur umgebender Körper und Flächen sowie Luftbewegungen zusammen, die einander bedingen und beeinflussen. Außerdem empfinden Menschen raumklimatische Gegebenheiten individuell höchst unterschiedlich. Auch die jeweilige Arbeitssituation und die Frage, ob bestimmte kli...mehr

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Druckgasbehälter / Zusammenfassung

Begriff Druckgasbehälter sind Druckbehälter für Gase, unabhängig vom Druck. Druckgasbehälter sind u. a. ortsbewegliche Druckgeräte i. S. der ODV, z. B. Gasflaschen einfache Druckbehälter i. S. der 6. ProdSV in Abhängigkeit vom Druck Druckgeräte i. S. der 14. ProdSV als Teil einer Druckanlage. Nach Abschn. 4 Anhang 2 BetrSichV gehören sie zu den sog. Druckanlagen. Sie werden in Ha...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 6 Kennzeichnung und Aufbewahrung

Der Aufbewahrungsort von Erste-Hilfe-Material wie dem Verbandkasten, muss nach ASR A1.3 "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung" durch ein weißes Kreuz auf quadratischem grünem Feld mit weißer Umrandung (Rettungszeichen E003 "Erste Hilfe") gekennzeichnet werden. Besonders in Fluren empfiehlt es sich, in den Raum hineinragende Rettungszeichen zu verwenden, die auf Er...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / Zusammenfassung

Begriff Küchen sind Räume, in denen warme Speisen vorbereitet, zubereitet oder auf Verzehrtemperatur gebracht werden bzw. kalte Speisen vor- oder zubereitet werden. Zu den Küchen gehören auch die Bereiche Anlieferung, Lager, Kühlräume, Speisenübergabe und Spülzone. Küchen in Gaststätten und Beherbergungsbetrieben sowie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Betriebskanti...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / 2.1 Technisch

geeignete Rauchmelder, die zwischen Koch- und Bratdünsten einerseits und gefährlicher Rauchentwicklung andererseits unterscheiden können; Einrichtungen zur Brandbekämpfung, u. a. spezielle Löschmittel für Fett- bzw. Ölbrände; sicher begehbare (rutschhemmend, ohne Stolperfallen) und leicht zu reinigende Fußböden (s. Bewertungsgruppen für Böden nach Abschn. 3.2.2.1 DGUV-R 110-00...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kopfschutz / Zusammenfassung

Begriff Kopfschutz schützt gegen Gefährdungen durch herabfallende Gegenstände, pendelnde Lasten und Anstoßen an feststehende Gegenstände. Dafür stehen als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Industrieschutzhelme oder Industrieanstoßkappen zur Verfügung. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Schu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / 1 Mögliche Gefahren

Zwei Drittel der Unfälle in Krankenhaus- und Heimküchen passieren beim Umgang mit Messern, Küchengeräten und heißen Töpfen, 20 % durch Ausrutschen und Stolpern (Quelle: BGW). Anhang I DGUV-R 110-002 liefert Beispiele für Maschinen und Geräte in Küchenbetrieben und nennt mögliche Gefährdungen und Maßnahmen. Gefahren bzw. Gefährdungen sind v. a.: Brände und Verbrennungen: heiße...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kopfschutz / 4 Einsatz

Wurde im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt, dass in bestimmten Bereichen Kopfschutz getragen muss, müssen die Mitarbeiter im Rahmen der Unterweisung (vor Arbeitsaufnahme, danach mind. 1 × jährlich) über mögliche Gefährdungen sowie die richtige Benutzung, Reinigung und Prüfung (Sichtprüfung vor Benutzung) des eingesetzten Kopfschutzes unterwiesen werden. Die besteh...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Persönliche Schutzausrüstun... / 4 Arten von PSA

PSA lässt sich in unterschiedliche Arten unterteilen. Tab. 1 zeigt die einzelnen Arten und führt weiterführende Informationsquellen an.mehr

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Betreuungsumfang / 2 Betreuungsmodelle

Die Regelungen der DGUV-V 2 geben den Arbeitgebern mehr Freiräume im Arbeitsschutz, aber auch mehr Eigenverantwortung. Wie das genau aussieht, hängt von der Größe des Unternehmens ab: In Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern hat der Unternehmer die Wahl: er lässt sich in Fragen des Arbeitsschutzes schulen und sensibilisieren (sog. alternative Betreuung) oder er entscheidet sic...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gehörschutz / Zusammenfassung

Begriff Als Gehörschutz bezeichnet man Persönliche Schutzausrüstungen, die die Einwirkung des Lärms auf das Gehör verringern, sodass eine Lärmschwerhörigkeit nicht entsteht oder sich nicht verschlimmert. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen mit Gefährdungen durch Lärm zu rechne...mehr

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Elektrische Anlagen und Bet... / 3 Die Sicherheitsaspekte

Arbeiten unter Spannung sind grundsätzlich nicht erlaubt, weil mit diesen Arbeiten eine erhöhte Gefährdung verbunden ist (§ 6 DGUV-V 3). Durch Einhalten der "5 Sicherheitsregeln" wird sichergestellt, dass das Arbeiten in spannungsfreiem Zustand sicher abläuft: Freischalten, Gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen, Benachbarte, unter ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Auslandseinsätze / 3 Reisemedizin und Impfungen

Bei Reisen in Länder, in denen besondere klimatische oder gesundheitliche Rahmenbedingungen herrschen, muss der Betriebsarzt entsprechend beraten. Themen sind je nach Zielland z. B.: Impfprophylaxe, z. B. Hepatitis A und B, Malariaprophylaxe (wegen der weiten Verbreitung und des hohen Ansteckungsrisikos besonders wichtig); Hinweise zum persönlichen Verhalten (Vermeidung von le...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische Anlagen und Bet... / 1 Wie ist der Betrieb der Anlagen bzw. Betriebsmittel geregelt?

Die DGUV-V 3 umfasst nur 10 Paragrafen, regelt aber das Einhalten von Tausenden Seiten elektrotechnischer Regeln. Wie ist das möglich? Betrachten wir hierzu § 3 DGUV-V 3: "(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft den elektrotechnischen Regeln entsp...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebssanitäter / 2.1 Ausbildung

Nach § 27 Abs. 3 DGUV-V 1 darf der Unternehmer als Betriebssanitäter nur Personen einsetzen, die von einer Stelle ausgebildet worden sind, welche von den Unfallversicherungsträgern in personeller, sachlicher und organisatorischer Hinsicht als geeignet anerkannt und zertifiziert wurden. Ziel dieser Anerkennung ist die Sicherstellung der Qualität und der Einheitlichkeit der Au...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsschutzorganisation / 1 Welche Fachkräfte wirken bei der Arbeitsschutzorganisation mit?

Arbeitgeber Er hat die Generalverantwortung für die Arbeitssicherheit und damit auch für die organisatorische Struktur seines Unternehmens. Bei Personen- oder Kapitalgesellschaften müssen die bestellten oder berufenen Organe (Vorstand, Geschäftsführung etc.) diese Pflichten wahrnehmen. Einzelne Aufgaben im Arbeitsschutz kann der Arbeitgeber auf "zuverlässige und fachkundige P...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebssanitäter / Zusammenfassung

Begriff Betriebssanitäter sind betriebliche Ersthelfer mit einer erweiterten, fachlich qualifizierten Ausbildung. Sie können bei einer Erkrankung, Vergiftung oder einem Unfall im Betrieb eine erweiterte Erste Hilfe durchführen und den Betriebsarzt oder den nachfolgendem Rettungsdienst bei der Durchführung notwendiger lebensrettender Maßnahmen unterstützen. Gesetze, Vorschrif...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Ladebrücken / Zusammenfassung

Begriff Ladebrücken sind ortsfeste (z. B. an der Rampenkante klappbar angebrachte Ladebrücken) und ortsveränderliche (z. B. Ladebleche) Einrichtungen zum Ausgleich von Höhenunterschieden und zur Überbrückung von Abständen zwischen Laderampen oder vergleichbaren Ladeplätzen und Ladeflächen von Fahrzeugen. Ladebrücken können handbetätigt oder kraftbetrieben sein. Gesetze, Vors...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betreuungsumfang / Zusammenfassung

Begriff Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte unterstützen Unternehmen und Verwaltungen gemäß Arbeitssicherheitsgesetz beim Arbeitsschutz und der Unfallverhütung. Der genaue Umfang dieser Betreuung muss auf Basis der Vorgaben der DGUV-V 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitsicherheit" ermittelt werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Grundlegend für...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flurförderzeuge / 5 Prüfung von Flurförderzeugen

Flurförderzeuge sind gemäß § 37 DGUV-V 68 regelmäßig, mindestens jedoch jährlich durch eine befähigte Person auf ihren betriebssicheren Zustand zu prüfen. Ebenso ist, unabhängig vom Flurförderzeug, jedes Anbaugerät mindestens jährlich durch eine befähigte Person zu prüfen. Über die Prüfung nach § 37 DGUV-V 68 ist bei kraftbetriebenen Flurförderzeugen ein schriftlicher Prüfnac...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebssanitäter / 2.1.1 Grundlehrgang

Der Betriebssanitäter ist kein Ausbildungsberuf, sondern lediglich eine Qualifizierungsmaßnahme. Gemäß den Richtlinien der DGUV (DGUV-G 304-002) ist der Grundlehrgang eine 63-Stunden-Ausbildung. Für die Zulassung zur Grundausbildung ist die Teilnahme an einem nicht länger als 2 Jahre zurückliegenden Erste-Hilfe-Grundlehrgang (16 UE) oder einem Erste-Hilfe-Training (8 UE) Vor...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betreuungsumfang / 1 Grundprinzip: Bedarfsorientierte Betreuung

Mit der DGUV Vorschrift 2 wurde ein neues Grundprinzip für die Ermittlung und Festlegung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuungsleistungen etabliert: Grundsätzlich müssen zunächst die Inhalte der Betreuung konkret anhand des Bedarfs des jeweiligen Betriebs ermittelt und zwischen Betriebsarzt und Fachkraft aufgeteilt werden. Die in der DGUV Vorschrift 2 be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Personen-Notsignalanlagen / 1 Schutz bei Alleinarbeiten

Sofern Alleinarbeiten verrichtet werden, ergibt die Gefährdungsbeurteilung, ob bei diesen Tätigkeiten mit einer geringen, erhöhten oder besonderen Gefährdung gerechnet werden muss. Abschn. 3.3.1 DGUV-R 112-139 "Einsatz von Personen-Notsignalanlagen" beschreibt, wie eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen ist, die zum Ergebnis kommen kann, dass Personen-Notsignalanlagen als S...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flurförderzeuge / 4 Führen von Flurförderzeugen

Zum Führen von Flurförderzeugen sind nach § 7 DGUV-V 68 bestimmte Voraussetzungen erforderlich. Danach müssen Fahrer: mindestens 18 Jahre alt sein, körperlich und geistig geeignet und ausgebildet sein, ihre Befähigung nachgewiesen haben, schriftlich vom Unternehmer beauftragt sein, auf dem zu führenden Fahrzeug eingewiesen (unterwiesen) sein. Praxis-Tipp Arbeitsmedizinische Vorsor...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betreuungsumfang / 3.2 Bedarfsorientierte alternative Betreuung der Betriebe bis zu 50 Mitarbeitern

Die Art der bedarfsorientierten alternativen Betreuung wird in Anlage 3 DGUV-V 2 geregelt. Voraussetzung für die Teilnahme an der alternativen Betreuung ist die Maßgabe, dass der Unternehmer aktiv in das Betriebsgeschehen eingebunden ist. Aus diesem Grund haben die Unfallversicherungsträger für diese Betreuungsform eine Betriebsgrößenobergrenze von max. 50 Mitarbeitern festg...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fußschutz / 3 Kennzeichnung

Die Kennzeichnung der Schuhe erfolgt zusätzlich zur CE-Kennzeichnung nach den Normen der Reihen DIN EN ISO 20344 bis DIN EN ISO 20347. Die Kennzeichnung muss enthalten: Schuhgröße, Zeichen des Herstellers, Typbezeichnung/Artikelnummer des Herstellers, Herstellungsdatum, Nummer der Europäischen Norm, z. B. "EN ISO 20345: 2004", für evtl. vorhandene zusätzliche sicherheitstechnische...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Persönliche Schutzausrüstun... / Zusammenfassung

Begriff Persönliche Schutzausrüstung, umgangssprachlich kurz "PSA" genannt, ist jede Ausrüstung, die dazu bestimmt ist, von den Beschäftigten benutzt oder getragen zu werden, um sich gegen eine Gefährdung für ihre Sicherheit und Gesundheit zu schützen. Dazu gehört auch jede mit demselben Ziel verwendete und mit der Persönlichen Schutzausrüstung verbundene Zusatzausrüstung. F...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsschutzorganisation / Zusammenfassung

Begriff Unter Arbeitsschutzorganisation werden alle Strukturen und Maßnahmen verstanden, mit denen der Arbeitgeber sicherstellt, dass seine zahlreichen Verpflichtungen für den Arbeitsschutz aus den gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften erfüllt werden. Die Organisationsstruktur orientiert sich an Betriebsgröße und -struktur, an den im Unternehmen angewandte...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fußschutz / 5 Praxis-Tipps

Je nach Unternehmensgröße kann es sinnvoll sein, die Ausstattung der Mitarbeiter mit Fußschutz nicht über ein eigenes Lager abzuwickeln, sondern ein Abkommen mit einem ortsansässigen Händler zu treffen. Dies reduziert die Kosten für die interne Lagerhaltung (Material, Räumlichkeiten, Personal). Die Mitarbeiter haben so die Möglichkeit, sich z. B. mithilfe eines Berechtigungss...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fußschutz / 4 Schuhgrößen

Welche Schuhgröße ist die richtige? Diese Frage kann normalerweise nur die Anprobe beantworten. Das liegt daran, dass die Schuhgröße eine reine Längenangabe darstellt. Die Fußbreite wird bei dem Schuhgrößensystem Pariser Stich nicht berücksichtigt. Je nach Schuhleisten passen die Schuhe, sind zu weit oder zu schmal. Gerade auf dem Gebiet der Sicherheitsschuhe ist der Trageko...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gehörschutz / 5 Auswahl

Die Vielfalt auf dem Gebiet des Gehörschutzes als Persönliche Schutzausrüstung ist sehr groß. Nachdem im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die Bereiche ermittelt wurden, in denen Gehörschutz erforderlich ist, können folgende Beteiligte bei der Auswahl des richtigen Gehörschutzes helfen: Mitarbeiter bzw. Vorgesetzte, die bereits Erfahrungen besitzen, Betriebsarzt, Fachkraft für ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betreuungsumfang / 3.1 Regelbetreuung der Betriebe bis zu 10 Mitarbeitern

Der Umfang der Betreuung wird in Anlage 1 DGUV-V 2 geregelt. Die Regelbetreuung für Betriebe mit durchschnittlich bis zu 10 Mitarbeitern besteht aus Grundbetreuung und anlassbezogener Betreuung. Zur Grundbetreuung gehört im Wesentlichen die Unterstützung bei der Erstellung und Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung durch Betriebsarzt oder Fachkraft für Arbeitssicherheit. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Augen- und Gesichtsschutz / Zusammenfassung

Begriff Augen- und Gesichtsschutz sind ein Teil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Trotz der Auswahl sicherer Arbeitsverfahren und entsprechender Schutzmaßnahmen sind die Augen und das Gesicht in vielen Arbeitsbereichen und bei zahlreichen Tätigkeiten schädigenden äußeren Einflüssen ausgesetzt. Der Einsatz von Schutzbrillen bzw. Augenschutz und Gesichtsschutz als Persö...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flurförderzeuge / 1 Arten von Flurförderzeugen

Flurförderzeuge unterscheiden sich in: Gabelstapler sind Flurförderzeuge mit kraftbetriebenem Fahrwerk und Hebeeinrichtung, bei denen die Last vor den Vorderrädern geführt wird. Gabelstapler können mit Fahrersitz oder -stand ausgerüstet sein. Gabelhubwagen sind Flurförderzeuge, deren Hub- und Fahrantrieb durch Muskelkraft erfolgen. Mitgänger-Flurförderzeuge (= Geh-Flurförderzeu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Auslandseinsätze / 1.1 EU und Abkommenstaaten

Für EU-Länder beruht der Unfallversicherungsschutz auf bestehenden EU-Gesetzen bzw. für bestimmte Drittstaaten auf EU-Abkommen (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz). Mit einigen Nicht-EU-Staaten (Bulgarien, Israel, Kroatien, Marokko, Serbien und Montenegro, Türkei, Tunesien) bestehen außerdem Abkommen der Bundesrepublik Deutschland über soziale Sicherheit, die auch die g...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Personen-Notsignalanlagen / Zusammenfassung

Begriff Werden Alleinarbeiten mit erhöhter oder besonderer Gefährdung ausgeführt, dann wird durch den Einsatz von Personen-Notsignalanlagen erreicht, dass erforderliche Rettungsmaßnahmen zeitnah eingeleitet werden können. Der Einsatz von Personen-Notsignalanlagen ist nur unter besonderen Voraus­setzungen erlaubt und muss der Berufsgenossenschaft schriftlich angezeigt werden....mehr