Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flüssigkeitsstrahler / 1.1 Mechanisch geführte Spritzeinrichtungen

Soweit betriebstechnisch möglich, müssen mechanisch geführte Spritzeinrichtungen verwendet werden. Die Not-Aus-Einrichtung muss jederzeit gut erreichbar sein (Abschn. 3.6.2 Kap. 2.36 DGUV-R 100-500). Mechanisch geführte Spritzeinrichtungen sind z. B. (Abschn. 3.6.1 Kap. 2.36 DGUV-R 100-500): Wasserstrahlschneidanlagen (mit Schneidtischen, schienengeführt, roboterunterstützt), B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Winden / 2 Beschaffenheitsanforderungen

Für Winden, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten die Beschaffenheitsanforderungen gemäß Maschinenverordnung (9. ProdSV). Der Unternehmer darf diese Winden erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 2 bis 4 Maschinenverordnung erfüllt sind. Das gilt nicht für Winden – ausgenommen in Nummer 2 aufgeführte –, die den Anforderu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Absturz / 7 Internetlinks

DGUV: Datenbank zu Unfällen mit PSA gegen Absturz DGUV: Leitlinie Risikobeurteilung von Arbeiten mit Absturzgefahr bei Verwendung von PSA gegen Absturz bzw. PSA zum Retten aus Höhen und Tiefenmehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Analphabetismus / 2.2.2 Unterweisungen

DGUV-R 100-001 präzisiert die allgemeine Forderung, dass Unterweisungen in aller Regel mündlich und persönlich zu erfolgen haben. Ein reines Selbststudium aus schriftlichen Unterlagen ist grundsätzlich nicht vorgesehen und elektronische Unterweisungen sollen nur als Hilfsmittel eingesetzt werden und nur dann, wenn sichergestellt ist, "dass … eine Verständnisprüfung stattfind...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuge / Zusammenfassung

Begriff Güter und Waren müssen nicht nur innerhalb des Betriebs bewegt, sondern z. B. auch vom Hersteller zum Händler transportiert werden. Zum Einsatz kommen v. a. Land- oder Schienenfahrzeuge, seltener Wasserfahrzeuge. Im betrieblichen Bereich unterscheidet man u. a. zwischen maschinell angetriebenen, nicht an Schienen gebundenen Landfahrzeugen und deren Anhängefahrzeugen, d...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alternative Betreuung / 1 Bedingungen

Voraussetzung für eine alternative Betreuung ist, dass der Unternehmer über Arbeits- und Gesundheitsschutz informiert und für dessen Umsetzung motiviert ist. Das sog. Unternehmermodell nach Anlage 3 DGUV-V 2 erfordert, dass der Unternehmer aktiv in das Betriebsgeschehen eingebunden ist. Deshalb liegt die Obergrenze bei max. 50 Beschäftigten. Sind mehrere Personen als "Unterne...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / 4 Prüfungen

Die Lebensdauer von aufblasbaren sowie Feststoff-Rettungswesten ist i. d. R. auf 10 Jahre begrenzt. Die Gebrauchsdauer von Rettungswesten und Schwimmhilfen hängt von den Einsatzbedingungen ab. Dazu sind die Angaben des Herstellers zu beachten (Abschn. 3.5.2 DGUV-R 112-201). Prüfintervalle (Abschn. 3.6.1 DGUV-R 112-201): vor jeder Benutzung: Sichtprüfung auf Einsatzbereitschaft ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Anschläger / Zusammenfassung

Begriff Die Person an der Last wird als Anschläger bezeichnet. Er bereitet das Heben schwerer Lasten vor, schlägt die Last mit geeigneten Lastaufnahmeeinrichtungen an und ist schließlich für das sichere Absetzen der Last verantwortlich. Dazu muss er eng mit dem Kranführer zusammenarbeiten, häufig bedient der Anschläger auch selbst flur- oder funkferngesteuerte Krane. Wegen d...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeiten in Behältern / Zusammenfassung

Begriff Unter Behältern versteht man mit festen Wänden umgebene luftaustauscharme Bereiche, z. B. Tanks, Kessel, Schächte, Maschinen oder Rohrleitungen. Die Arbeit in Behältern umfasst alle Tätigkeiten, bei denen sich Beschäftigte in Behältern aufhalten. Dazu gehören Reinigungs- und Wartungsarbeiten, Inspektionen und Reparaturen. Das Arbeiten in Behältern oder auch engen Räu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kontamination / 4.3 Persönliche Maßnahmen

Für Arbeiten in kontaminierten Bereichen muss eine Grundausrüstung zur Verfügung gestellt werden. Sie besteht häufig aus: Schutzhelm Stulpenhandschuhen (s. DGUV-I 212-007 "Chemikalienschutzhandschuhe") Atemschutz, Atemschutzgeräte für Selbstrettung (s. DGUV-R 112-190 "Einsatz von Atemschutzgeräten") Chemikalienschutzanzug, häufig Einwegschutzkleidung Fußschutz, z. B. Gummistiefel...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Licht / Zusammenfassung

Begriff Licht ist physikalisch betrachtet die elektromagnetische Strahlung im Bereich von 380 bis 780 Nanometer (nm), die für den Menschen sichtbar ist. Gleichzeitig besteht Licht aber auch aus Teilchen (Photonen). Diese beiden Eigenschaften des Lichts werden auch Welle-Teilchen-Dualismus genannt. Betrachten wir den Prozess in der Arbeitswelt, dann wird dafür der Begriff "Bel...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chlorungsanlagen / 3.3 Persönliche Maßnahmen

Beim Umgang mit Lösungen aus chlorhaltigen Feststoffen, Salzsäure, Natriumchlorit bzw. -hypochlorit: Gesichtsschutz Gummi- oder Kunststoffstiefel Schutzhandschuhe Schutzschürze Beim Umgang mit Chlorungsanlagen unter Verwendung von Chlorgas sowie Chlordioxidanlagen: Atemschutzgeräte als Vollmaske mit wirksamem Filter gegen Chlor: Sie sind beim Wechseln von Chlorbehältern Pflicht (§...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Spindelpresse / 2 Prüfungen

Für Spindelpressen müssen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen ermittelt und die notwendigen Voraussetzungen ermittelt und festgelegt werden, welche die Personen erfüllen müssen, die mit der Prüfung oder Erprobung von Spindelpressen zu beauftragen sind (befähigte Person). Der Unternehmer muss nach DGUV-R 100-500 "Bet...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeiten unter Spannung / 4 Weitere Informationen

Die Durchführungsanweisung zu § 8 DGUV-V 3 konkretisiert diese Maßnahmen. Insbesondere werden die "zwingenden Gründe" beschrieben, unter denen die Arbeiten unter Spannung erlaubt sind. Weiterhin werden Arbeiten genannt, die von einer Elektrofachkraft und/oder einer elektrotechnisch unterwiesenen Person und/oder einem elektrotechnischen Laien unter Spannung durchgeführt werde...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beleuchtung / Zusammenfassung

Begriff Die Beleuchtung erhellt Arbeitsräume und Wege mit Lichtquellen und schafft geeignete Lichtverhältnisse für die jeweiligen Tätigkeiten. Lichtquellen können künstlich (Leuchten) und natürlich (Tageslicht) sein, wobei ein ausgewogenes, harmonisches Nebeneinander von beiden Arten eingerichtet werden sollte. Licht beeinflusst wie kaum ein anderer Umfeldfaktor Wohlbefinden...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuge / 1 Arten von Fahrzeugen

Für Wasserfahrzeuge und Schienenbahnen gelten spezielle Regelwerke. Betriebe setzen v. a. Fahrzeuge nach DGUV-V 70 sowie Flurförderzeuge ein. Fahrzeuge, für die die DGUV-V 70 gilt sind u. a.: Personenkraftwagen, Lastkraftwagen (LKW), Speziallastkraftwagen, z. B. Feuerwehrfahrzeuge, Kommunalfahrzeuge, Wechselbehälter-Umsetzfahrzeuge, Kraftomnibusse, Sonderkraftfahrzeuge, z. B. Kra...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuge / 5 Prüfungen

Vor Beginn jeder Arbeitsschicht muss der Fahrzeugführer prüfen, ob Betätigungs- und Sicherheitseinrichtungen wirksam sind. Während der Fahrt muss er beobachten, ob Mängel vorhanden sind. Falls Mängel auftreten, muss er seine Ablösung bzw. den Aufsichtführenden darüber informieren (§ 36 DGUV-V 70). Fahrzeuge müssen bei Bedarf, jedoch mind. jährlich von einem Sachkundigen (befä...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeiten unter Spannung / Zusammenfassung

Begriff Arbeiten unter Spannung sind Arbeiten, bei denen eine Person mit Körperteilen oder Gegenständen (Werkzeuge, Geräte, Ausrüstungen oder Vorrichtungen) unter Spannung stehende Teile berührt oder in die Gefahrenzone gelangt. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Das Arbeiten unter Spannung ist erlaubt, wenn weder Körperdurchströmung noch Lichtbogenbildung zu einer Gefä...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeiten unter Spannung / 1 Wann Arbeiten unter Spannung nicht erlaubt ist

§ 6 DGUV-V 3 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" legt fest, wann Arbeiten unter Spannung grundsätzlich nicht durchgeführt werden dürfen: An unter Spannung stehenden aktiven Teilen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel darf, abgesehen von den Festlegungen in § 8 DGUV-V 3, nicht gearbeitet werden. Vor Beginn der Arbeiten an aktiven Teilen elektrischer Anlagen und Betriebs...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hubgeräte / 2 Beschaffenheitsanforderungen

Für Hubgeräte, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten die Beschaffenheitsanforderungen gemäß Maschinenverordnung (9. ProdSV). Der Unternehmer darf diese Hubgeräte erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 2 bis 4 Maschinenverordnung erfüllt sind. Das gilt nicht für Hubgeräte – ausgenommen in Nummer 2 aufgeführte –, die den ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zuggeräte / 1 Beschaffenheitsanforderungen

Für Zuggeräte, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten die Beschaffenheitsanforderungen gemäß Maschinenverordnung (9. ProdSV). Der Unternehmer darf diese Winden erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 2 bis 4 Maschinenverordnung erfüllt sind. Das gilt nicht für Zuggeräte, die den Anforderungen von Abschnitt II "Bau und Au...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochbau / 2.1 Absturz und Sturz

Zwangsweise sind beim Hochbau die Arbeitsplätze und Verkehrswege noch nicht so gesichert, wie wir es aus dem späteren Betrieb von Gebäuden kennen. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten muss über temporäre Hilfskonstruktionen – Gerüste – erledigt werden. Oft müssen sie als Zugänge dienen, wobei mittlerweile nicht mehr der Aufstieg mit Gerüstleitern, sondern Gerüsttürme mit Trepp...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutz / 4.4 Schulung und Übung

Atemschutzgeräteträger werden jährlich theoretisch geschult und es findet eine praktische Übung statt. Die Schulung erfolgt durch dafür besonders ausgebildetes Personal. Inhalte dieser Ausbildung sind in Abschn. 3.2.4 DGUV-R 112-190 aufgeführt.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutz / 4.6 Wartung

Atemschutzgeräte sind durch Atemschutzgerätewarte in regelmäßigen Abständen zu warten. Wartungsfristen enthalten die Tabellen 4 bis 11 in Abschn. 3.3.2 DGUV-R 112-190.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hubgeräte / 3 Kennzeichnung

An Hubgeräten müssen mindestens folgende Angaben dauerhaft und gut lesbar angegeben sein: Hersteller oder Lieferant, Baujahr, Typ, falls Typenbezeichnung vorhanden, Fabriknummer oder Seriennummer, zulässige Belastung. Zu weiteren spezifisch erforderlichen Angaben am Gerät siehe § 3 DGUV-V 54 "Winden, Hub- und Zuggeräte".mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Exzenterpresse / 1 Sicherer Umgang

Gemäß § 4 Betriebssicherheitsverordnung dürfen den Beschäftigten nur Arbeitsmittel bereitgestellt werden, die für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind und bei deren bestimmungsgemäßer Benutzung Sicherheit und Gesundheitsschutz gewährleistet sind. Ist dies nicht möglich, hat der Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine Gefährdung so gering wie mö...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flüssigkeitsstrahler / 3.2 Organisatorisch

Für jeden Flüssigkeitsstrahler eine Betriebsanweisung nach § 12 BetrSichV und § 14 GefStoffV erstellen und zwar in verständlicher Form und Sprache. Unterweisungen nach § 12 ArbSchG bzw. § 14 GefStoffV vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit und danach mind. jährlich durchführen (Abschn. 3.3.1 Kap. 2.36 DGUV-R 100-500). Beschäftigungsbeschränkungen beachten: Grundsätzlich dü...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrofachkraft / 3 Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EffT)

Nach DGUV-I 203-049 gilt als "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten […], wer in Bezug auf die Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Betriebsmitteln in gleichartige, sich wiederholende Arbeiten ausgebildet ist, die vom Arbeitgeber in einer Arbeitsanweisung beschrieben sind. Zur Instandhaltung zählt auch die Durchführung wiederkehrender Prüfungen." Das heißt...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zuggeräte / 2 Kennzeichnung

An Zuggeräten müssen mind. folgende Angaben dauerhaft und gut lesbar angegeben sein: Hersteller oder Lieferant, Baujahr Typ, falls Typenbezeichnung vorhanden, Fabriknummer oder Seriennummer, zulässige Belastung. Zu weiteren spezifisch erforderlichen Angaben am Gerät siehe § 3 DGUV-V 54 "Winden, Hub- und Zuggeräte".mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Aliphatische Chlorkohlenwas... / Zusammenfassung

Begriff Aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe ist ein Sammelbegriff für organische Verbindungen, die mindestens ein Chloratom statt eines Wasserstoffatoms im Molekül gebunden haben. Viele aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe sind Flüssigkeiten, schwerer als Wasser, mit Wasser nur wenig mischbar. Sie sind schwer brennbar oder nicht brennbar und zeichnen sich durch ihr gutes Lö...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bürofläche / Zusammenfassung

Begriff Bürofläche ist die von Büros genutzte Fläche für Büroräume in Betrieben und Arbeitsstätten, in denen ihrer Zweckbestimmung entsprechende Tätigkeiten ausgeführt werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bürogestaltung und die regelkonforme Bereitstellung einer Bürofläche gehört zu den Grundpflichten des Arbeitgebers, die sich aus dem Arbeitsschutzgesetz ableiten...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Abzüge / Zusammenfassung

Begriff Abzüge sind Arbeitsplätze v. a. in Laboren und bestehen aus einer mit festen Wänden umgebenen Arbeitsfläche. Bauweise und Luftführung müssen ausreichenden Schutz für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gewährleisten: Abzüge dienen dazu, Mitarbeiter vor Stoffen, Partikeln, spritzenden Flüssigkeiten und Bränden zu schützen. Gefährliche Gase, Dämpfe und Stoffe wer...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gerüste / Zusammenfassung

Begriff Gerüste sind vorübergehend errichtete Baukonstruktionen unterschiedlicher Höhe und Länge, die aus einzelnen Gerüstbauteilen vor Ort zusammengebaut werden. Sie werden v. a. dazu eingesetzt, temporär Arbeitsstellen bei Bauarbeiten oder bei Instandsetzungsarbeiten zu erreichen, wenn Leitern oder Abseilgeräte nicht verwendet werden können. Gerüste können freistehend sein...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Phenole / Zusammenfassung

Begriff Phenole sind Verbindungen mit einem aromatischen Ring mit einer oder mehreren Hydroxygruppen. Wichtige Vertreter sind Phenol und Kresol. Phenol – auch als Carbolsäure bezeichnet – besteht aus einem Ring mit einer Hydroxygruppe. Als Alkylphenole bezeichnet man Phenole mit Hydroxygruppe und einer oder mehreren Alkylgruppen. Sie sind Bestandteile natürlicher ätherischer Ö...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Handmaschinen / 4 Prüfung

Als Arbeitsmittel müssen Handmaschinen entsprechend der Betriebssicherheitsverordnung geprüft werden. Umfang und Intervalle der Prüfung muss dabei der Betreiber, hier der Arbeitgeber, selber festlegen, wobei er eventuelle Herstellerangaben berücksichtigen muss. Elektrische Handmaschinen, die die überwiegende Mehrzahl bilden, fallen darüber hinaus unter die Prüfungen für elekt...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Stolpern und Stürzen / Zusammenfassung

Begriff Das Gehen ist unbewusst und läuft automatisch ab. Daher sind während des Gehens andere Aktivitäten möglich, die die Aufmerksamkeit für Bodenunebenheiten, Hindernisse oder Stufen einschränken, z. B. wenn man gleichzeitig ein Gespräch führt oder mit dem Handy telefoniert. Stolpern kann die Folge sein. Bei der Benutzung von Treppen (v. a. beim Abwärtsgehen) oder Arbeite...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Analphabetismus / Zusammenfassung

Begriff Trotz 10-jähriger Schulpflicht und einem vergleichsweise hohen Ausbildungsstand unter Erwerbstätigen, gibt es auch in Deutschland einen erheblichen Anteil von Menschen, die nicht oder nicht ausreichend lesen und/oder schreiben können. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 14 % der Bevölkerung nicht in der Lage sind, mit Schriftsprache so umzugehen, wie es in ihrem soz...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Fachkraft für Arbeitssicher... / 3.1.1 Aufgabenfelder

Folgende Aufgabenfelder gehören zu den Grundbetreuungsaufgaben für die Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Anlage 2 DGUV-V 2, zu den Details siehe dort): Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung (Beurteilung der Arbeitsbedingungen); Unterstützung bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgestaltung (Verhältnisprävention); Unterstützung bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgest...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuge / 3 Anforderungen und Sicherheitseinrichtungen

Fahrzeuge müssen gekennzeichnet, folgende Angaben müssen deutlich erkennbar und dauerhaft angebracht sein (§ 5 DGUV-V 70): Hersteller oder Lieferant, Fahrzeugtyp, Fabriken-Nr., Fahrzeug-Identifizierungsnummer oder Fahrgestell-Nr., zulässiges Gesamtgewicht, zulässige Achslasten, außer bei Krafträdern und bei Gleiskettenfahrzeugen, ggf. Leergewicht, außer bei Arbeitsmaschinen, ggf. B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Absturz / 6 Einsatz

Folgende Grundsätze müssen bei der Benutzung von PSA gegen Absturz berücksichtigt werden: PSA bestimmungsgemäß benutzen; Bedienungsanleitung des Herstellers berücksichtigen; Auffanggurte müssen individuell angepasst werden; dabei die Gurte und Beinschlaufen so verstellen, dass der Auffanggurt nicht zu eng sitzt und beim Tragen den Blutkreislauf stört; sitzt der Gurt zu locker (...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutz / 4.5 Unterweisung

Für die Benutzung von Atemschutzgeräten werden Geräteträger durch den Vorgesetzten auf Grundlage von Betriebsanweisungen unterwiesen. Beispielhafte Betriebsanweisungen enthält Anhang 5 DGUV-R 112-190.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flüssigkeitsstrahler / Zusammenfassung

Begriff Flüssigkeitsstrahler sind Maschinen, Einrichtungen oder Anlagen, bei denen Flüssigkeit über Geräte mit Düsen oder Einrichtungen mit geschwindigkeitserhöhenden Öffnungen austritt. Man unterscheidet mechanisch geführte und von Hand gehaltene Spritzeinrichtungen. Flüssigkeitsstrahler bestehen i. Allg. aus Druckerzeuger, Erhitzer, Hochdruckleitungen, Spritzeinrichtungen,...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Ertrinken / Zusammenfassung

Begriff Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) gegen Ertrinken sind Rettungswesten oder Schwimmhilfen. Sie sollen Beschäftigte, die am oder auf Wasser bzw. an oder auf Flüssigkeiten arbeiten, vor dem Ertrinken schützen. Für unterschiedliche Einsatzarten werden PSA verschiedener Leistungsklassen eingesetzt, sie unterscheiden sich v. a. im Auftrieb. Rettungswesten gewährleisten, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Spindelpresse / 1 Beschaffenheitsanforderungen

Für Spindelpressen, die unter den Anwendungsbereich der EU-Maschinenrichtlinie 89/392/EWG (nationale Umsetzung Maschinenverordnung (9. ProdSV)) fallen und die nach dem 31.12.1992 erstmals in Betrieb genommen wurden, gelten die Beschaffenheitsanforderungen des Anhangs I der Richtlinie. Der Unternehmer darf diese Maschinen erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn ihre Übereinstimm...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Rammen / 4 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) von Rammen sind die Festlegungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten. Eine Spezifizierung dieser Verwendungsvorschriften für Rammen enthält DGUV-R 101-008 "Arbeiten im Spezialtiefbau", in der auch wesentliche Betriebsvorschriften der früheren VBG 41 "Rammen" aufgenommen wurden. Dort sind u. a. folgenden Themen für de...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeiten unter Spannung / 3 Ausnahmen von der Regel

Doch es gibt die Ausnahmen des § 8 DGUV-V 3, die als "zulässige Abweichungen" bezeichnet werden. Von dem o. g. § 6 DGUV-V 3 "darf abgewichen werden, wenn" durch die Art der Anlage eine Gefährdung durch Körperdurchströmung oder durch Lichtbogenbildung ausgeschlossen ist oder aus zwingenden Gründen der spannungsfreie Zustand nicht hergestellt und sichergestellt werden kann. Ist e...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochbau / 1.2.1 Eigenverantwortung und Beurteilung der Arbeitsplätze

Die Eigenverantwortung des Unternehmers mithilfe von Beurteilungen von Arbeitsplätzen (Gefährdungsbeurteilung) ersetzt immer mehr die konkreten Regelungen und Vorgaben, wie sie früher im Regelwerk der Unfallversichungsträger vorlagen. Heute geben z. B. die Betriebssicherheitsverordnung, die Arbeitsstättenverordnung und auch die Baustellenverordnung den Rahmen für die Beurteil...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Winden / 3 Kennzeichnung

An Hubgeräten müssen mind. folgende Angaben dauerhaft und gut lesbar angegeben sein: Hersteller oder Lieferant, Baujahr, Typ, falls Typenbezeichnung vorhanden, Fabriknummer oder Seriennummer, zulässige Belastung. Zu weiteren spezifischen erforderlichen Angaben am Gerät siehe § 3 DGUV-V 54 "Winden, Hub- und Zuggeräte".mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Chlorungsanlagen / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Chlorungsanlagen müssen vor Inbetriebnahme und danach regelmäßig durch Sachkundige geprüft werden; dürfen nur unter Beachtung einer Betriebsanweisung und nur von unterwiesenen Personen betrieben werden; die Betriebsanweisung muss nicht nur ausgehändigt, sondern auch im Bereich der Chlorungsanlage oder an geeigneter Stelle ausgelegt oder ausgehängt werden; müssen entsprechend de...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hochbau / 1.2.3 Koordination

In nahezu allen Fällen arbeiten im Hochbau mehrere Firmen (Unternehmen) am gleichen Ort. Aus der Koordinationsverpflichtung des § 6 ArbSchG und § 8 DGUV-V 1 erwächst die Verpflichtung der beteiligten Unternehmen die Arbeitssicherheit untereinander abzustimmen. Mit der Baustellenverordnung wurde dem Bauherrn eine zusätzliche Koordinationsverpflichtung übertragen. Sie wird durc...mehr