Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mitwirkung und Mitbestimmun... / 3 Fazit

Der Umstand der Neuregelung des Sicherheitsbeauftragten in § 20 DGUV-V 1 hat die Frage der Mitbestimmung bei der Bestellung der Sicherheitsbeauftragten wieder virulent werden lassen. Die bislang vorherrschende Meinung, dass die Zahl und die Auswahl der Beauftragten mitbestimmungsrechtlich alleine der Mitwirkung unterliegen, lässt sich unter den gegebenen Umständen der Regelu...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Rolle und Aufgaben der Fach... / 1 Bestandsaufnahme

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Er kann diese selbst durchführen oder fachkundige Personen (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt) damit beauftragten. Bereits seit dem Inkrafttreten des ArbSchG im Jahr 1996 gehören auch psychische Belastungen zur Gefährdungsbeurteilung. Der Bundestag hat am...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mitwirkung und Mitbestimmun... / 1.2 Folgen der Neuregelung

Die erforderliche Zahl der Sicherheitsbeauftragten wird durch diese Regelung zunehmen, ohne dass die Bereitschaft der Mitarbeiter wachsen wird, dieses Amt übernehmen zu wollen. Und mag "räumlich, zeitlich und fachlich" noch eingrenzbar sein – wie nahe ist denn die erforderliche "Nähe"? Das Kriterium "im Unternehmen bestehende Unfall- und Gesundheitsgefahren" ist so dehnbar w...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 2.2.2 Neue Rechtslage

Mit der Konkretisierung der Verpflichtung zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten in § 20 Abs. 1 DGUV-V 1 wird nicht mehr zur Mitbestimmung gesagt, als bislang im Gesetz steht. Jedoch ist hier auf die Rechtsprechung des BAG zurückzugreifen: In seiner Entscheidung vom 18.3.2014 (1 ABR 73/12) führt das BAG aus, dass die aus § 3 Abs. 2 ArbSchG folgende Pflicht des Arbeitgebe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremdfirmen / Zusammenfassung

Begriff Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig, müssen die Arbeitgeber hinsichtlich der Durchführung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zusammenarbeiten. Für die Arbeitgeber besteht außerdem die Pflicht, sich gegenseitig über die bei der Arbeit entstehenden Gefahren zu unterrichten und die Arbeitsschutzmaßnahmen abzustimmen. Gesetze, Vorschrif...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremdfirmen / 2 Maßnahmen des Arbeitsschutzes beim Einsatz von Fremdfirmen

Für den häufigen Fall, dass ein Arbeitgeber Fremdunternehmen in seinem Betrieb aufgrund von Werk-, Werklieferungs- oder Dienstverträgen beschäftigt (z. B. Reparatur- und Montagearbeiten) ergibt sich i. Allg. folgende "Aufgabenverteilung" im Arbeitsschutz: Aufgaben des Fremdunternehmens Für die Durchführung und Einhaltung der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschri...mehr

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Staubminderung auf Baustellen / 3.3.1 Bestimmen der Exposition

Zur Bestimmung der Höhe der Exposition eignen sich Messungen oder qualifizierte Abschätzungen. Messungen dürfen nur von Messstellen durchgeführt werden, die über die notwendige Fachkunde und die erforderlichen Einrichtungen verfügen. Da Messungen aufwendig sind und insbesondere im Freien kaum brauchbare Aussagen ermöglichen, bieten einige TRGS (z. B. TRGS 519, TRGS 559) Anha...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / 3 Pflichten des Verleihers (beispielhaft)

Gefährdungsbeurteilung erstellen (unter Berücksichtigung der Informationen des entleihenden Betriebs); Anforderungsprofil der benötigten Mitarbeiter ermitteln; geeignete und qualifizierte Mitarbeiter auswählen bzw. Mitarbeiter entsprechend vorbereiten/ausbilden; ggf. geeignete persönliche Schutzausrüstung bzw. Arbeitsmittel beschaffen, für notwendige Prüfungen und Einweisung de...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremdfirmen / 3 Sonderfälle

Arbeitnehmerüberlassung Setzt ein Betrieb Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens ein , handelt es sich um Arbeitnehmerüberlassung nach Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). In diesem Fall gelten bezüglich der Arbeitgeberpflichten die dort definierten Schnittstellen, nach denen wesentliche Arbeitsschutzpflichten (z. B. bestimmte Unterweisungs- und Informationspflichten) be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / 4 Praktische Umsetzung

In der Praxis gibt es verschiedene Modelle, nach denen arbeitsschutzrelevante Pflichten zwischen Ver- und Entleiher verteilt werden. Z. B. werden notwendige Vorsorgen häufig über das Zeitarbeitsunternehmen abgewickelt, manchmal aber auch über den entleihenden Betrieb. In jedem Fall ist es wesentlich, dass bei Zustandekommen des Leihvertrags die Schnittstellen im Arbeitsschut...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / Zusammenfassung

Begriff Wenn ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer Dritten zur Arbeitsleistung überlässt, spricht man von Arbeitnehmerüberlassung. Im Gegensatz zum Fremdfirmeneinsatz im Rahmen von Werk- und Dienstverträgen gehen wesentliche Arbeitgeberpflichten dabei auf den entleihenden Betrieb über. Daher hat bei Leiharbeitnehmern zwar das Zeitarbeitsunternehmen als der verleihende Arbeitgeb...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB IV § 23b Beitra... / 2.2 Verbeitragung von Wertguthaben in der gesetzlichen Unfallversicherung

Rz. 4a In der gesetzlichen Unfallversicherung wurden keine Regelungen zur Behandlung von Wertguthaben getroffen. In der bisherigen Praxis wurde von den meisten Unfallversicherungsträgern wie in der übrigen Sozialversicherung verfahren, d. h. Wertguthaben ist von den Unternehmen erst im Zeitpunkt der Auszahlung gemeldet worden und wurde damit auch beitragsrechtlich erst nach ...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4 DGUV-V 15: Elektromagnetische Felder

Für die berufliche Exposition durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder von Arbeitnehmern, die über die Berufsgenossenschaften versichert sind, gilt die DGUV-V 15 "Elektromagnetische Felder". Die zugehörige DGUV-R 103-013 erläutert die Umsetzung detaillierter Maßnahmen und konkretisiert diese. Die o. g. Unfallverhütungsvorschrift schreibt für Versicherte de...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.5.1 EMFV und DGUV-V 15

Derzeit existiert die Unfallverhütungsvorschrift DGUV-V 15 noch parallel zur EMFV und ist weiterhin gültig. Die Unfallverhütungsvorschrift wird erst zurückgezogen, nachdem Technische Regeln zur EMFV als Umsetzungshilfe veröffentlicht wurden. Das Regelwerk wird derzeit durch den Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) erarbeitet, welcher das Bundesministerium für Arbeit und So...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.4.3 Klassifizierung des Frequenzbereiches von 0 Hz bis 300 GHz

Wie bereits in Abschn. 3.6 beschrieben, bietet es sich an, elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder zum einen entsprechend ihrer Frequenz in "Statische Felder" (Gleichfelder) und "Wechselfelder" einzuteilen, zum anderen die Wechselfelder bezüglich ihrer Eigenschaften und frequenzabhängigen Wirkung auf Organismen weiter zu unterteilen. So finden wir die in Absch...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4.1 Bereiche unterschiedlicher Exposition

Um Stufen unterschiedlich starker Exposition durch elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder klassifizieren und detaillierter beschreiben zu können, wurden sowohl in der DGUV-V 15 als auch in der DGUV-R 103-013 sog. "Expositionsbereiche" (Abschn. 2 Ziff. 5–8 DGUV-R 103-013) geschaffen. Für jeden Expositionsbereich sind maximale frequenzabhängige Werte (nachfolg...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.4.2 Vorgehensweise zur Bestimmung der Expositionsbereiche vor Ort

Um beurteilen zu können, ob eine unzulässige Exposition durch Felder vorliegt, oder man sich noch im zulässigen Bereich bewegt, muss die Frequenz des feldverursachenden Gerätes oder Anlagenteiles bekannt sein, oder eindeutig bestimmt werden können. Mit bekannter Frequenz kann dann mithilfe der Tabellen in Anlage 1 und Anlage 2 der DGUV-V 15 bzw. DGUV-R 103-013 der frequenzsp...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.4.5 Prüfung und Beurteilung

Die Prüfung und Beurteilung von felderzeugenden Anlagen, die Festlegung der Expositionsbereiche und von Schutzmaßnahmen bedarf einer fachlichen Beurteilung. Die fachliche Beurteilung darf nur von "Sachkundigen" durchgeführt werden. Sachkundiger ist, wer aufgrund fachlicher Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Felder besitzt und mit den einschlä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.7.4 Verordnungen, Vorschriften und Grenzwerte

Die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) regelt die für die Allgemeinbevölkerung zulässigen Immissionen von ortsfesten Gleichstromanlagen mit einer Nennspannung von 2.000 V oder mehr. Die zulässige Exposition im beruflichen Umfeld regeln die DGUV-V 15, die dazugehörige DGUV-R 103-013 und die EMFV.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 1 Angst vor Elektrosmog

Eine der folgenreichsten Entdeckungen und Entwicklungen im vorletzten Jahrhundert war die Beherrschung und technische Nutzung der Elektrizität. Sie hat das Leben der Menschen nachhaltig verändert und revolutioniert. Zu den seit jeher auf der Erde vorhandenen natürlichen, quasi statischen elektrischen und magnetischen Feldern kamen im letzten Jahrhundert in rasch wachsender Z...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / Zusammenfassung

Überblick Der Einzug und die Nutzung der Elektrizität in allen Lebensbereichen ist sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld unvermeidbar mit dem Entstehen künstlich erzeugter elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder verbunden. Da der menschliche Organismus keine Sinnesorgane besitzt, um solche Felder wahrnehmen zu können, existiert auch keine natürlich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.8.2 Niederfrequenzfelder (0 Hz < f ≦ 29 kHz)

Elektrische und magnetische Felder können getrennt als voneinander unabhängige Größen mit jeweils spezifischen Eigenschaften und Wechselwirkungen (bzgl. Materie, inkl. Organismen) betrachtet werden. Diese Felder bewirken in Organismen lediglich eine Reizwirkung und nehmen mit der Entfernung von ihrer Quelle sehr rasch ab. Die bekanntesten niederfrequenten Felder sind die 50-H...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.8.4 Übergangsbereich zwischen Nieder- und Hochfrequenz (29 kHz < f < 91 kHz)

Die im niederfrequenten Bereich getrennt existierenden elektrischen und magnetischen Felder vereinigen sich innerhalb dieses Frequenzbandes mit zunehmender Frequenz und müssen im hochfrequenten Spektrum als Einheit betrachtet werden. Man spricht deshalb dort von elektromagnetischen Feldern. Mit dieser Wandlung verändern sich auch die Eigenschaften und Wirkungsweisen der nied...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.8.3 Hochfrequenzfelder (91 kHz ≤ f ≦ 300 GHz)

Elektrische und magnetische Felder können hier nicht mehr getrennt als voneinander unabhängige Größen betrachtet werden. Diese Felder werden beim Auftreffen auf Organismen absorbiert und wandeln dabei ihre Energie im Körpergewebe in Wärme um. Sie nehmen mit zunehmender Entfernung von ihrer Quelle ebenfalls ab. Die heutzutage wohl bekanntesten Hochfrequenzfelder sind diejenige...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.1 In Deutschland gültige Vorschriften und Verordnungen

In Deutschland existieren derzeit 3 Vorschriften bzw. Verordnungen zum Schutz von Personen vor unzulässig hohen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldexpositionen: 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) Die Verordnung schützt die Allgemeinbevölkerung vor unzulässig hohen Feldern von ortsfesten Gleichstrom-, Nieder- un...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.2 Sicherheit der Grenzwerte

Die der 26. BImSchV , der dazugehörigen DGUV-V 15 und der EMFV zugrunde gelegten, maximal zugelassenen Feldexpositionen sind so gestaltet, dass auch die international anerkannten Basisgrenzwerte jederzeit eingehalten werden. Somit sind Effekte wie die Reizung von Sinnesorganen oder Nerven- und Muskelzellen ebenso berücksichtigt, wie die Beeinflussung der Herzaktion und Wärmee...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.4.4 Mittelbare Wirkungen, Körperhilfsmittel

Der Unternehmer hat durch technische Maßnahmen zu verhindern, dass Personen durch Energien gefährdet werden, die durch elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder an elektrisch leitfähigen Gegenständen erzeugt werden. Hierbei können z. B. in Krane, Metallkonstruktionen etc. durch solche Felder Energien induziert bzw. influenziert werden. Für Personen mit aktiven o...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / 2 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die Benutzung von PSA befreit nicht vor der Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für die Mitarbeiter. Diese kann im Zusammenhang mit Gasen oder Dämpfen dann erforderlich sein, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten werden kann (Anhang Teil 1 ArbMedVV). Beim Tragen von Atemschutzgeräten ist aber generell arbeitsmedizinische Vorsorge als Pflichtvorsorge (Ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Viertelmasken / Zusammenfassung

Begriff Viertelmasken sind Atemanschlüsse, die Mund, Nase und Kinn umschließen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bei der Benutzung von Halbmasken sind die entsprechenden Abschnitte der DGUV-R 112-190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" anzuwenden, v. a. Anhang A 1.1.2.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / 1 Typen von Partikelfiltern

Partikelfilter gibt es in verschiedenen Ausführungen: Partikelfiltrierende Halbmaske; Vollmaske, Mundstückgarnitur, Halb- oder Viertelmaske mit Partikelfilter; Kombinationsfilter in Verbindung mit einem Filtergerät (dabei sind Gasfilter und ein vorgeschalteter Partikelfilter im Kombinationsfilter vorhanden); Partikelfilter und Filtergeräte mit Gebläse und Voll-, Halb-, Viertelma...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 4 Gasfilter und Vorsorgeuntersuchung

Die Benutzung von PSA befreit nicht vor der Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für die Mitarbeiter. Diese kann im Zusammenhang mit Gasen oder Dämpfen dann erforderlich sein, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten werden kann (Anhang Teil 1 ArbMedVV). Beim Tragen von Atemschutzgeräten ist aber generell arbeitsmedizinische Vorsorge als Pflichtvorsorge (Ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmbrille / Zusammenfassung

Begriff Eine Bildschirmbrille ist eine spezielle Sehhilfe für Arbeiten am Bildschirm. Sie ist notwendig, wenn die Arbeitsaufgabe mit "normalen" Sehhilfen nicht zufriedenstellend erfüllt werden kann, was häufig etwa ab dem 45. Lebensjahr der Fall ist. Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber die Kosten einer Bildschirmbrille. Mitarbeiter können an den Kosten beteiligt werden, wenn...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / Zusammenfassung

Begriff Sind in der Atemluft Schadstoffe in Form von Gasen oder Dämpfen vorhanden, die nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen aus der Atemluft entfernt werden können, werden Gasfilter eingesetzt, die diese Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bei der Benutzung von Gasfiltern sind die entsprechenden Abschnitte der ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / Zusammenfassung

Begriff Sind in der Atemluft Schadstoffe in Form von Partikeln vorhanden, die nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen aus der Atemluft entfernt werden können, werden Partikelfilter eingesetzt, die diese Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern. Als Partikel wird hier jede Form von luftgetragenen Teilchen bezeichnet. Die Teilchen müssen dabei so klein sein, da...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / 3.1.1 Messstrategie und Messplan

Dies beinhaltet u. a.: Untersuchungsintervalle in Abhängigkeit von Tätigkeit und stoffspezifischen Kriterien des Gefahrstoffs festlegen, dazu Ergebnisse aus der Gefährdungsbeurteilung und aus vorangegangenen Messergebnissen des Biomonitoring berücksichtigen. Ein Messplan muss aufgestellt und dokumentiert werden. Die allgemein anerkannten Regeln der Arbeitsmedizin sind zu bea...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 1.1 Filtertypen

Jeder Filtertyp hat bei Gasfiltern einen eigenen Hauptanwendungsbereich. Tab. 1 enthält die unterschiedlichen Filtertypen und ihre Hauptanwendungsbereiche gemäß Anhang 1.2.2 DGUV-R 112-190 (bisher BGR/GUV-R 190).mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmbrille / 2 Welche Besonderheiten zeichnen die Bildschirmbrille aus?

Normale Sehhilfen sind zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit notwendig und genügen den Sehanforderungen des Alltags. Dagegen hat die Unfallkasse Berlin folgende Kriterien für eine Bildschirmbrille aufgestellt, die erfüllt werden müssen: Die Sehhilfe ist ausschließlich für die Bildschirmarbeit erforderlich. Es wird sonst keine Brille benötigt. Oder es ist bereits eine Sehhilfe vo...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutztauglichkeit / Zusammenfassung

Begriff Das Tragen von Atemschutzgeräten stellt durch den erhöhten Atemwiderstand oder das Gerätegewicht eine zusätzliche Belastung für den Träger dar. Eine ärztliche Untersuchung stellt fest, ob eine Atemschutztauglichkeit vorliegt. Die Bescheinigung des Arztes wird entsprechend der Gerätegruppe ausgestellt, bis zu der eine Tauglichkeit besteht. Es ist möglich, die Atemschu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 2 Tragezeitbegrenzung, Gebrauchsdauer

Eine Tragezeitbegrenzung für Gasfilter ist in Anhang 2 DGUV-R 112-190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" (bisher BGR/GUV-R 190) festgelegt. Die maximale Tragedauer beträgt 120 Minuten (Halbmaske) und 105 Minuten für eine Vollmaske. Natürlich kann die Gebrauchsdauer des Gasfilters schon vorher erschöpft sein. Nach der maximalen Tragedauer wird hier eine Erholungszeit von bis z...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 1.2 Filterklassen

Gasfilter für Atemanschlüsse gibt es für Vollmasken, Halbmasken, Viertelmasken, Mundstückgarnituren. Nur für die Filtertypen A-Filter, B-Filter, E-Filter und K-Filter gibt es eine Klasseneinteilung in jeweils drei Klassen (A1, A2, A3, ..., K3). Gasfiltrierende Halbmasken gibt es in den zwei Filterklassen 1 und 2 nur für die Filtertypen FFA, FFB, FFE und FFK. Gasfilter haben im...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Viertelmasken / 2 Vorsorgeuntersuchung und Tragezeitbegrenzung

Der Einsatz von Viertelmasken setzt i. d. R. eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 26 (DGUV-I 240-260 voraus (Atemschutztauglichkeit). In jedem Fall sind die Geräteträger vor dem ersten Einsatz und danach mindestens einmal jährlich in einer theoretischen Ausbildung und einer praktischen Übung im Umgang mit Viertelmasken...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutztauglichkeit / 1 Belastungen durch Atemschutzgeräte

Das Gerätegewicht und der Atemwiderstand bewirken bei Atemschutzgeräten eine zusätzliche Belastung für den Geräteträger. Der Atemwiderstand beim Ein- und Ausatmen ist erhöht. Auch das Gerätegewicht stellt beim Arbeitseinsatz eine Anstrengung für den Geräteträger dar. Dabei wird als Gerätegewicht das am Körper zu tragende Gewicht einschließlich Atemanschluss verstanden. Gemäß ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jung, SGB VII § 47a Beitrag... / 2 Rechtspraxis

Rz. 3 Abs. 1 schreibt für Bezieher von Verletztengeld die entsprechende Anwendung von § 47a SGB V vor, wenn diese gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind. Dies betrifft Beschäftigte und selbständig Tätige, die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Mitglied einer öffentlich-rechtlichen Versicherungsei...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Psychische Belastung am Arb... / 4.2 Arbeitsorganisation und digitales Arbeiten

Schon bei der Planung und Entwicklung von Arbeitsabläufen kann dafür gesorgt werden, dass psychische Belastungen möglichst gering gehalten und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter sogar gefördert werden. Eine gute Arbeitsorganisation beachtet die in Tab. 7 beschriebenen gesundheitsrelevanten Aspekte der Arbeit.mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Psychische Belastung am Arb... / 1 Rechtliche Grundlagen zur Beurteilung psychischer Gefährdungen am Arbeitsplatz

Das Arbeitsschutzgesetz zielt darauf ab, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern (§ 1 ArbSchG). Dabei sollen nicht nur Unfälle bei der Arbeit und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden, es sollen auch Maßnahmen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit ergriffen werden (§ 2 ArbSchG). Der G...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheitsbeleuchtung, Not... / 2.1 Arbeitsschutzbestimmungen

Die unmittelbare rechtliche Grundlage für die Errichtung von Sicherheitsbeleuchtungen sind die Arbeitsstättenverordnung und ihre Technischen Regeln. § 4 Abs. 3 ArbStättV erwähnt Sicherheitsbeleuchtungen nur indirekt im Kontext der Instandhaltung und Prüfung: Zitat Der Arbeitgeber hat Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren, insbesondere Sicherheits...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Rampen

Begriff Rampen sind i. d. R. geneigte Verkehrswege, die unterschiedlich hohe Arbeits- oder Verkehrsflächen miteinander verbinden; die Neigung ist abhängig von der Nutzungsart. Sie dienen dem Geh- und/oder dem Fahrverkehr. Rampen werden im gewerblichen, öffentlichen und privaten Bereich häufig eingesetzt. Neben den in Gebäuden fest eingebauten Rampen werden in gewerblichen B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Erstunterweisung / Zusammenfassung

Begriff Neue Mitarbeiter erleiden öfter Arbeitsunfälle als andere, weil sie viele Gefahren an ihrem neuen Arbeitsplatz noch nicht kennen. Darum muss der Arbeitgeber neue Mitarbeiter vor Aufnahme ihrer Tätigkeit im Rahmen einer Erstunterweisung speziell schulen. Die Erstunterweisung ist nicht nur Pflicht, sondern auch die Chance, die Einstellung der neuen Mitarbeiter zu ihren...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Erstunterweisung / 2 Wer vermittelt die Informationen?

Der Unternehmer hat die Mitarbeiter über die bei ihren Tätigkeiten auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu ihrer Abwendung zu unterweisen. Dies muss vor Aufnahme der Beschäftigung und danach in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich stattfinden (§ 12 ArbSchG und § 4 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention"). Da der Unternehmer u. U. über die spezi...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Suchtprävention / 4 Alkohol im Betrieb

Weil Alkoholmissbrauch in der Gesamtbevölkerung so weit verbreitet ist (bis zu 5 % behandlungsbedürftig betroffen), muss davon ausgegangen werden, dass statistisch bis zu 10 % der Erwerbstätigen alkoholkrank oder erheblich gefährdet sind. Demnach dürfte kaum ein Betrieb davon nicht betroffen sein. Trotzdem tun sich Betriebe vielfach schwer mit dem Thema Alkohol – und erst re...mehr