Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefahrstoffe – Schritte der... / 2.4.3 Zusätzliche Schutzmaßnahmen

Nicht immer gibt es eine TRGS oder Handlungsempfehlung oder diese decken nicht alle Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ab. In diesen Fällen müssen Sie selber geeignete Schutzmaßnahmen finden. Eine praxisnahe Hilfestellung bietet das o. g. EMKG. Zusätzliche Schutzmaßnahmen sind immer dann zu ergreifen, wenn Ihre Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass die allgemeinen Schutzmaßnahmen ni...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefahrstoffe – Schritte der... / 2.2.1 Informationsquelle Sicherheitsdatenblatt

Für die Ermittlung der stoffspezifischen Eigenschaften von Gefahrstoffen ist das Sicherheitsdatenblatt die erste Informationsquelle. Ein Sicherheitsdatenblatt wird losgelöst von Ihrer betrieblichen Situation erstellt und ersetzt deshalb nicht die Gefährdungsbeurteilung. Welche Punkte für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung besonders wichtig sind, zeigt Tab. 2.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fahrzeuginstandhaltung / Zusammenfassung

Begriff Unter Instandhaltung versteht man Wartung, Inspektion sowie Reparatur. Für die etwa 42 Mio. Pkw, Lkw und Krafträder in Deutschland gibt es annähernd 38.000 Werkstätten, in denen etwa 460.000 Beschäftigte die Instandhaltung an den Fahrzeugen durchführen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung In folgenden Schriften wird die Fahrzeuginstandhaltung thematisiert: DGUV-R ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kühlschmierstoffe / Zusammenfassung

Begriff Kühlschmierstoffe (KSS) sind nichtwassermischbare, wassermischbare und wassergemischte flüssige Zubereitungen zum Kühlen, Schmieren und Spülen bei Fertigungsverfahren der spanenden und umformenden Be- und Verarbeitung. Den KSS sind zur Verbesserung ihrer Eigenschaften verschiedene chemische Stoffe zugesetzt, die bei den Beschäftigten durch Hautkontakt oder Einatmen g...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kühlschmierstoffe / 4.1.1 Trockenbearbeitung/Minimalmengenschmierung

Die Minimalmengenschmierung (MMS) ist eine Verlustschmierung. Im Gegensatz zur Nassbearbeitung/Überflutungsschmierung ist kein Kreislaufsystem vorhanden und der Schmierstoff wird in Form von Tröpfchen (Aerosolen) direkt auf die Wirkstelle aufgebracht. Damit wird die Schmierstoffmenge enorm reduziert. Verluste durch Verdampfung und Verschleppung werden ebenfalls minimiert. Neb...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kühlschmierstoffe / 4.1.4 Brand- und Explosionsschutz

Es ist ein Kühlschmierstoff auszuwählen, von dem eine möglichst niedrige Gefährdung ausgeht. Brennbare KSS dürfen nur in dafür geeigneten Maschinen oder Anlagen eingesetzt werden. Können Brand- und Explosionsgefahren nicht sicher ausgeschlossen werden, sind Gegenmaßnahmen erforderlich. Dazu können gehören: Gestaltung der Werkzeugmaschine, Absauganlage, Druckentlastungseinrichtun...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kühlschmierstoffe / 4.3.1 Hautschutzmaßnahmen

Sind Hautgefährdungen durch KSS zu erwarten, sind entsprechende Hautschutzmaßnahmen erforderlich. Dazu gehört die Erstellung eines Hautschutzplans, in dem die Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel unter Berücksichtigung der verwendeten KSS und des Fertigungsablaufes festgelegt sind. Weiterführende Hinweise sind zu finden in Abschn. 6.4.4 TRGS 401 "Gefährdung durc...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hydraulikflüssigkeiten / Zusammenfassung

Begriff Hydraulikflüssigkeiten sind Druckflüssigkeiten, die i. d. R. Bestandteil einer Hydraulikanlage sind. Sie dienen hauptsächlich als Übertragungsmedium für Energie von der Pumpe zum Motor bzw. Zylinder. Daneben dient die Hydraulikflüssigkeit auch der Schmierung und dem Korrosionsschutz bestimmter Teile (Kolben, Lager etc.) in der Hydraulikanlage. Hydraulikflüssigkeiten ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hydraulikflüssigkeiten / 1 Allgemeine Anforderungen

Hydraulikflüssigkeiten müssen den auftretenden mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen standhalten und mit den in der Hydraulikanlage verwendeten Werkstoffen verträglich sein. Hydraulikflüssigkeiten die die giftigen und krebsauslösenden polychlorierten Biphenyle (PCB) und Terphenyle (PCT) enthalten, dürfen nicht verwendet werden. Schwerentflammbare und umwelts...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Strahlarbeiten / Zusammenfassung

Begriff Strahlarbeiten sind ein Vorgang, bei dem das zu reinigende Werkstück oder die zu behandelnde Oberfläche der kontinuierlichen Einwirkung von Strahlmitteln ausgesetzt wird, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Kap. 2.24 DGUV-R 100-500 (Arbeiten mit Strahlgeräten (Strahlarbeiten) (bisher BGR 500)) Kap. 2.36 DGUV-R 100-500 (Arbe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kaltreiniger / Zusammenfassung

Begriff Kaltreiniger sind Flüssigkeiten, die bei Raumtemperatur zum Reinigen oder Entfetten eingesetzt werden. Kaltreiniger sind ggf. als Gefahrstoff eingestuft, sodass hierbei besondere Schutzmaßnahmen beim Umgang zu ergreifen sind. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Neben der Gefahrstoffverordnung ist TRGS 500 "Schutzmaßnahmen" zu beachten. Hinweise für die Praxis fin...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Dioxine / Zusammenfassung

Begriff Die Gruppe der polyhalogenierten Dibenzo-p-dioxine (PHDD) und polyhalogenierten Dibenzofurane (PHDF) wird allgemein als Dioxine bezeichnet. Am besten untersucht sind Dioxine, bei denen eine Chlorsubstitution vorliegt. Hier spricht man von polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen (PCDD) und polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF). Seit der Seveso-Katastrophe vom 10.7.1976 ist...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Strahlarbeiten / 2.2.1 Arbeiten an geschlossenen Strahlanlagen oder Strahlräumen

An geschlossenen Strahlanlagen kommen Schleuderstrahlmaschinen oder Druckluftstrahlmaschinen häufig vor. Wie auch beim Freistrahlen ist beim Strahlen in geschlossenen Systemen dafür zu sorgen, dass Personen durch Strahlmittel nicht verletzt werden. Sind Strahlräume oder -bereiche so groß, dass diese betreten werden können (oder müssen, z. B. bei Reinigung des Strahlraumes sel...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Ether / 2 Gefahren

Dämpfe sind schwerer als Luft und bilden mit Luft explosionsfähige Atmosphären. Die untere Explosionsgrenze für Diethylether liegt bei 1,7 Vol. % bzw. 50 g/m³, die obere Explosionsgrenze bei 36 Vol. % bzw. 1.100 g/m³. Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) beträgt 400 ml/m³ (ppm) bzw. 1.200 mg/m³. Da Diethylether eine sehr geringe Mindestzündenergie besitzt (0,19 mJ, s. DGUV-R 113-...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Laderampen / Zusammenfassung

Begriff Laderampen sind bauliche Einrichtungen für das Be- und Entladen von Fahrzeugen. Es sind erhöhte ebene Flächen, die das Be- und Entladen ohne große Höhenunterschiede ermöglichen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Aus folgenden Vorschriften und berufsgenossenschaftlichen Regeln und Informationen gehen Anforderungen an Laderampen hervor: Anhang 1.10 Arbeitsstättenv...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lüftungstechnische Anlagen / Zusammenfassung

Begriff Durch lüftungstechnische Anlagen wird Raumluft durch Zuführen von Außenluft und Abführen verunreinigter oder verbrauchter Luft kontinuierlich ausgetauscht. Lüftungstechnische Anlagen stellen Atemluft zur Verfügung, die frei von schädlichen Gefahrstoffkonzentrationen ist und über ausreichend Sauerstoff verfügt. Lüftungstechnische Anlagen werden bei Arbeiten eingesetzt...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lager, Lagereinrichtungen / 2 Lagereinrichtungen und -geräte

Detaillierte Vorgaben zu Lagereinrichtungen (ortsfeste sowie verfahrbare Regale und Schränke) sowie Lagergeräten (zur Wiederverwendung bestimmte Paletten mit oder ohne Stapelhilfsmittel wie Rahmen/Rungen sowie Stapelbehälter) enthält die DGUV-R 108-007 "Lagereinrichtungen und -geräte". Sie bezieht sich damit auf professionelle Lager. Wesentliche Punkte sind: Regale dürfen nur...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Koordinator / 4 Befugnisse

Befugnisse eines Koordinators sind in den staatlichen Rechtsgrundlagen nicht näher geregelt und müssen daher immer mit übertragen werden. Die Tätigkeit des Koordinators nach BaustellV kann von einer "Beraterfunktion ohne Weisungsbefugnis" bis hin zur Koordination mit einer "Weisungsbefugnis in allen Belangen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes" reichen. Praxis-Tipp Pro...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Koordinator / 3 Eignung

Der Besteller eines Koordinators ist gehalten, eine geeignete Person mit den Koordinationsleistungen zu beauftragen. Eine allgemeingültige Eignung für Koordinatoren gibt es nicht, da sich für Projekte und Bauvorhaben fachspezifische Anforderungsprofile ergeben können. Allgemein formuliert sollte als Koordinator nur beauftragt werden, wer für diese Tätigkeit über entsprechend...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsmedizinische Vorsorge / Zusammenfassung

Begriff Der Umgang mit Gefahrstoffen und gefährdende Tätigkeiten bewirken teilweise erst nach mehrjähriger Einwirkung sehr schwerwiegende Schädigungen der Gesundheit. Manchmal sind die Schädigungen nicht heilbar und führen im schlimmsten Fall zum Tod. Ziel der arbeitsmedizinischen Vorsorge ist, arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten durch regelmäßige U...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Koordinator / 1 Bestellung

Die Bestellung eines Koordinators richtet sich nach der jeweiligen Rechtsgrundlage und den damit verbundenen Auslösekriterien. Als Normadressat der Baustellenverordnung muss der Bauherr je nach Art und Umfang des Bauvorhabens einen, ggf. auch mehrere Koordinatoren für die Planung der Ausführung und für die eigentliche Ausführung bestellen, wenn zu erwarten ist, dass auf der B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Koordinator / Zusammenfassung

Begriff Der Koordinator stimmt Arbeiten von Beschäftigten mehrerer Arbeitgeber dahingehend ab, dass gegenseitige Gefährdungen vermieden oder die damit verbundenen Risiken durch geeignete Schutzmaßnahmen auf ein akzeptables Maß gesenkt werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Die Pflicht zur Bestellung eines geeigneten Koordinators ergibt sich aus verschiedenen staatli...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Koordinator / 2 Aufgaben

Die Aufgaben eines Koordinators orientieren sich immer an den zu koordinierenden Leistungen (Art des Bauvorhabens, Gefährdungspotenziale usw.). Konkrete Festlegungen für Koordinationsaufgaben enthalten § 3 Abs. 2 und 3 BaustellV. Demnach muss der Koordinator während der Planung der Ausführung die vorgesehenen Maßnahmen zur Berücksichtigung die allgemeinen Grundsätze nach § 4...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzkleidung / Zusammenfassung

Begriff Schutzkleidung ist eine Persönliche Schutzausrüstung, die den Rumpf, die Arme und die Beine vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützt. Nicht zur Schutzkleidung gehören Arbeitskleidung (die anstelle, in Ergänzung oder zum Schutz der Privatkleidung bei der Arbeit getragen wird), Berufskleidung (berufsspezifische Arbeitskleidung, die als Standes- oder Dienstk...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsmedizinische Vorsorge / 1 Wann ist arbeitsmedizinische Vorsorge notwendig?

Für bestimmte Gefahrstoffe bzw. gefährdende Tätigkeiten ist in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) arbeitsmedizinische Vorsorge vorgeschrieben, d. h. Pflichtvorsorge bzw. Angebotsvorsorge. Darüber hinaus ist grundsätzlich auch eine Vorsorge auf Wunsch des Beschäftigten zu ermöglichen (Wunschvorsorge). Die Durchführung der Vorsorge ist meist an die Übe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zündquellen / Zusammenfassung

Begriff Eine Zündquelle ist grundsätzlich jede Art von Energie, die theoretisch in der Lage ist, Stoffe oder explosionsfähige Atmosphäre zu entzünden. Nach TRBS 2152 ist eine Zündquelle bedingt durch einen physikalischen, chemischen oder technischen Vorgang, Zustand oder Arbeitsablauf, der geeignet ist, die Entzündung einer explosionsfähigen Atmosphäre auszulösen. Je nach Ar...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Hand- und Armschutz / Zusammenfassung

Begriff Schutzhandschuhe sind Handschuhe, die als Persönliche Schutzausrüstung die Hände vor Schädigungen durch mechanische, thermische und chemische Einwirkungen sowie vor Mikroorganismen, elektrischer Durchströmung und ionisierender Strahlung schützen. Armschutz ist eine Persönliche Schutzausrüstung, die den Unterarm und/oder den Oberarm vor Gefährdungen schützt. Zum Schut...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 4.2 Wiederkehrende Prüfungen

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Bauaufzüge entsprechend den Einsatzbedingungen nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, durch eine befähigte Person (Sachkundiger) geprüft werden. Sachkundiger ist nach DGUV-R 100-500 Kapitel 2.30, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Bauaufzüge hat und mit den einsc...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzkleidung / 2 Gefährdungsbeurteilung und Auswahl

Das Arbeitsschutzgesetz und die PSA-Benutzungsverordnung schreiben eine Gefährdungsbeurteilung vor (vgl. auch "Persönliche Schutzausrüstung". Ergibt sich aus der Gefährdungs beurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Maßnahmen Gefährdungen für den Körper vorliegen, ist der Einsatz von Schutzkleidung erforderlich. Die Anhänge 2 bis 4 DGUV-R 112-189 zeigen mögli...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 4 Prüfungen

Für Bauaufzüge zur Güterbeförderung sind nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen zu ermitteln und die notwendigen Voraussetzungen zu ermitteln und festzulegen, welche die Personen erfüllen müssen, die von ihm mit der Prüfung oder Erprobung von Bauaufzügen zu beauftragen sind (befähigte Person). Bauaufzüge sind nach DGUV-...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 1 Begriffsbestimmung

Bauaufzüge, die ausschließlich zur Beförderung von Gütern bei Bauarbeiten dienen, sind nach DGUV-R 100-500 Kapitel 2.30 vorübergehend errichtete Aufzugsanlagen, deren Lastaufnahmemittel in Fahrbahnen geführt (z. B. Anstellaufzüge, Anlegeaufzüge, Schnellbauaufzüge, Schachtgerüstaufzüge) oder Lastaufnahmemittel oder Anschlagmittel ungeführt, an Tragmitteln hängend (z. B. Seilrol...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schutzkleidung / 1 Arten von Schutzkleidung

Schutzkleidungen schützen entweder nur Körperbereiche oder den gesamten Körper. Dabei kann es sich z. B. um eine Schürze, einen Kittel, einen zweiteiligen oder einen einteiligen Anzug handeln. Einteilige Anzüge gibt es mit oder ohne Stiefel, Handschuhe und Kopfhaube. Stiefel und Handschuhe können fest eingearbeitet oder abnehmbar sein. Die Kopfhaube kann offen sein; eine ges...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lager, Lagereinrichtungen / Zusammenfassung

Begriff Lager und Lagereinrichtungen gibt es in allen Betrieben, in denen irgendeine Form von Materialumschlag stattfindet. Am häufigsten sind Stückgutlager für alle Arten von Einzelteilen, meist aber in Form von Kartons, Paletten, Kisten, Behältern, Fässern oder Rollen. Für manuell, d. h. nicht automatisch betriebene Stückgutlager gelten eine Vielzahl von Arbeitsschutzvorga...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / Zusammenfassung

Begriff Bauaufzüge (auch Baustellenaufzüge genannt) zur Güterbeförderung sind auf Baustellen vorübergehend errichtete Aufzugsanlagen, die dazu bestimmt sind, Güter zu befördern, und deren Förderhöhe und Haltestellenzahl dem Baufortschritt angepasst werden kann. Davon zu unterscheiden sind Bauaufzüge zur Personenbeförderung. Für sie gelten andere Anforderungen an Beschaffenhe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Bauaufzüge (Güterbeförderung) / 3 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) von Bauaufzügen zur Güterbeförderung sind die Festlegungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten. Bauaufzüge dürfen erst verwendet werden, nachdem der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat, die dabei ermittelten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen hat und festgestellt hat, dass die Verwe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lager, Lagereinrichtungen / 1 Allgemeine Anforderungen

Boden eben und tragfähig: In jedem Lagerraum und Lagerbereich muss die Tragfähigkeit des Bodens ermittelt werden – unabhängig davon, ob in Stapeln am Boden oder in Schränken/Regalen gelagert wird. In Büroetagen kann z. B. schon eine Europalette mit Papier eine erhebliche Bodenlast sein. Der Boden muss ausreichend eben sein, um Bodenstapel bzw. Schränke/Regale sicher aufstell...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandbuch / Zusammenfassung

Begriff Jede Erste-Hilfe-Leistung muss aufgezeichnet und diese Dokumentation 5 Jahre aufbewahrt werden. Das Verbandbuch ist die am häufigsten verwendete Form. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung § 24 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" DGUV-I 204-020 "Verbandbuch"mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandbuch / 1 Dokumentationspflichten

§ 24 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" fordert, dass jede Erste-Hilfe-Leistung dokumentiert wird. Dabei sind folgende Angaben zu erfassen, die die Erste-Hilfe-Leistung nachvollziehbar machen: Angaben zum Unfallereignis: Zeitpunkt, Ort (Unternehmensteil), Unfallhergang bzw. Hergang des Gesundheitsschadens und Art und Umfang von Verletzung oder Erkrankung. Angaben zur Erste-H...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Unfallstatistik / 4 Betriebs- und branchenübergreifende Unfallstatistiken

Vergleichbarkeit von Unfallstatistiken ist sehr schwer zu erzielen. Schon betriebsintern unterscheiden sich gleich bezeichnete Abteilungen oft in der Art des Betriebes, sodass sich unterschiedliche Unfallrisiken ergeben. Am ehesten können Unfallstatistiken aus möglichst identisch aufgebauten Standorten innerhalb einer Betriebs- oder Unternehmensstruktur verglichen werden, we...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheitsnotduschen / 3 Kennzeichnung und Prüfung

Eine gute Erreichbarkeit der Sicherheitsnotduschen ist zu gewährleisten. Der Zugang muss ständig freigehalten werden. Der Standort von Körperduschen muss mit dem Rettungszeichen E012 "Notdusche" nach ASR A1.3 gekennzeichnet sein. Der Standort von Augenduschen muss mit dem Rettungszeichen E011 "Augenspüleinrichtungen" nach ASR A1.3 gekennzeichnet sein. Nach Abschn. 7.2 DGUV-I 21...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Unfallanalyse / 1.3 Wegeunfall

Die Unfallgefahren auf dem Weg von und zur Arbeit sind nicht zu unterschätzen. Die Zahl tödlicher Wegeunfälle hat von 2013 bis 2014 um ca. 1,6 % zugenommen (Quelle: DGUV). Zeit- und Kostendruck, erhöhtes Verkehrsaufkommen und Beschleunigung in der Arbeitswelt erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Unfälle.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheitsnotduschen / Zusammenfassung

Begriff Sicherheitsnotduschen sind Geräte, die speziell zu dem Zweck konstruiert wurden, Flüssigkeiten zum Löschen von Flammen zu liefern oder um Kontaminationen ausreichend abzuwaschen bzw. sie zu verdünnen, um ihre Schädlichkeit zu verringern. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung In folgenden Vorschriften bzw. Regeln werden Anforderungen an Sicherheitsnotduschen gestell...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Verbandkasten / 6 Kennzeichnung und Aufbewahrung

Der Aufbewahrungsort von Erste-Hilfe-Material wie dem Verbandkasten, muss nach ASR A1.3 "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung" durch ein weißes Kreuz auf quadratischem grünem Feld mit weißer Umrandung (Rettungszeichen E003 "Erste Hilfe") gekennzeichnet werden. Besonders in Fluren empfiehlt es sich, in den Raum hineinragende Rettungszeichen zu verwenden, die auf Er...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Treppen / Zusammenfassung

Begriff Ortsfeste Treppen – kurz Treppen – sind im Gegensatz zu beweglichen Treppen fest im Gebäude oder an Maschinen vorgebaute Aufstiege mit Stufen und Geländer sowie ggf. Plattform. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal bei festen Treppen ist die Ausbildung bzw. die Führung der Lauflinie im Treppengrundriss, die als gedachte Linie den üblichen Weg eines Treppenbenutzers ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumklima / Zusammenfassung

Begriff Das empfundene Raumklima setzt sich aus den Komponenten Lufttemperatur, Luftfeuchte, Oberflächentemperatur umgebender Körper und Flächen sowie Luftbewegungen zusammen, die einander bedingen und beeinflussen. Außerdem empfinden Menschen raumklimatische Gegebenheiten individuell höchst unterschiedlich. Auch die jeweilige Arbeitssituation und die Frage, ob bestimmte kli...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / Zusammenfassung

Begriff Küchen sind Räume, in denen warme Speisen vorbereitet, zubereitet oder auf Verzehrtemperatur gebracht werden bzw. kalte Speisen vor- oder zubereitet werden. Zu den Küchen gehören auch die Bereiche Anlieferung, Lager, Kühlräume, Speisenübergabe und Spülzone. Küchen in Gaststätten und Beherbergungsbetrieben sowie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Betriebskanti...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / 2.1 Technisch

geeignete Rauchmelder, die zwischen Koch- und Bratdünsten einerseits und gefährlicher Rauchentwicklung andererseits unterscheiden können; Einrichtungen zur Brandbekämpfung, u. a. spezielle Löschmittel für Fett- bzw. Ölbrände; sicher begehbare (rutschhemmend, ohne Stolperfallen) und leicht zu reinigende Fußböden (s. Bewertungsgruppen für Böden nach Abschn. 3.2.2.1 DGUV-R 110-00...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kopfschutz / Zusammenfassung

Begriff Kopfschutz schützt gegen Gefährdungen durch herabfallende Gegenstände, pendelnde Lasten und Anstoßen an feststehende Gegenstände. Dafür stehen als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Industrieschutzhelme oder Industrieanstoßkappen zur Verfügung. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Schu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Küchen / 1 Mögliche Gefahren

Zwei Drittel der Unfälle in Krankenhaus- und Heimküchen passieren beim Umgang mit Messern, Küchengeräten und heißen Töpfen, 20 % durch Ausrutschen und Stolpern (Quelle: BGW). Anhang I DGUV-R 110-002 liefert Beispiele für Maschinen und Geräte in Küchenbetrieben und nennt mögliche Gefährdungen und Maßnahmen. Gefahren bzw. Gefährdungen sind v. a.: Brände und Verbrennungen: heiße...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Kopfschutz / 4 Einsatz

Wurde im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt, dass in bestimmten Bereichen Kopfschutz getragen muss, müssen die Mitarbeiter im Rahmen der Unterweisung (vor Arbeitsaufnahme, danach mind. 1 × jährlich) über mögliche Gefährdungen sowie die richtige Benutzung, Reinigung und Prüfung (Sichtprüfung vor Benutzung) des eingesetzten Kopfschutzes unterwiesen werden. Die besteh...mehr