Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / E. Steuerpflicht für ausländische Diplomaten

Rz. 75 Die Besteuerung von Angehörigen der diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen auswärtiger Staaten in der Bundesrepublik richtet sich nach dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen (WÜD) vom 18.4.1961 und nach dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen (WÜK) vom 24.4.1963. Danach wird grundsätzlich deutsche Erbschaftsteuer- und Sc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Vermeidung der beschränkten Steuerpflicht

Rz. 36 Durch vor dem Erbfall oder der Zuwendung rechtzeitige Verlegung des Wohnsitzes ins Inland kann man die wesentlich höheren Freibeträge für unbeschränkt steuerpflichtige Erwerbe erreichen, ebenso durch Schenkung von Bargeld statt Inlandvermögen oder einem Geldvermächtnis (s. § 2 ErbStG Anm. 109). Rz. 37 Die fiktive Zugewinnausgleichsforderung nach § 5 Abs. 1 ErbStG ist...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Nachträgliche Veränderung des Werts eines Vorerwerbs mit Wirkung für die Vergangenheit (Abs. 2)

Rz. 128 Führt der Eintritt eines Ereignisses mit Wirkung für die Vergangenheit zu einer Veränderung des Werts eines früheren, in die Zusammenrechnung (der zehn Jahre) einzubeziehenden Erwerbs, so endet die Festsetzungsfrist für die Änderung des Steuerbescheids für den Letzterwerb nach § 175 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AO nicht vor dem Ende der für eine Änderung des Bescheids für de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ehegatten (Abs. 1 StKl. I Nr. 1)

Rz. 16 Der Ehegatte fällt unter die Steuerklasse I, wenn die Ehe bis zum Tod bestanden hat und nicht durch Scheidung aufgelöst war. Ob er dauernd getrennt lebte, ist unerheblich. Der rechtskräftig geschiedene Ehegatte fällt unter die Steuerklasse II (Nr. 7) ebenso der Partner einer rechtskräftig für nichtig erklärten Ehe. Rz. 17 Verlobte fallen bei der Erbschaftsteuer nicht ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Unterschreiten der Mindestlohnsumme (Abs. 3 Satz 5)

Rz. 81 Richtigerweise hätte das Gesetz in § 13a Abs. 3 Satz 1 ErbStG wohl besser von der "dauerhaften" Gewährung des Verschonungsabschlags gesprochen. Denn selbstverständlich wird der Verschonungsabschlag zunächst einmal unabhängig von einer Mindestlohnsumme gewährt. Entscheidend ist allein, ob nach Ablauf der jeweiligen Lohnsummenfrist (fünf oder sieben Jahre) die maßgebli...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ermittlung der Abzugsteuer nach Abs. 1 Satz 3

Rz. 14 Soweit die tatsächlich für die Vorerwerbe entrichtete Steuer höher ist als die fiktive Abzugsteuer, kommt diese zum Abzug (sog. Meistbegünstigungsklausel nach § 14 Abs. 1 Satz 3 ErbStG). Für ihre Berechnung gilt das Gleiche wie für die fiktive Steuer nach § 14 Abs. 1 Satz 2 ErbStG. Rz. 15 Zwar deutet der Wortlaut "tatsächlich ... zu entrichtende Steuer" auf den erste...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen und historische Daten der Vorschrift

Rz. 1 Durch das ErbStRG wurde der Anwendungsbereich des § 5 ErbStG auf Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) erweitert, wenn die Lebenspartner nach § 6 LPartG im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. § 5 ErbStG stellt sicher, dass die effektive Zugewinnausgleichsforderung von der Besteuerung ausgenommen wird. Da jeder Ehegatte bzw. Lebenspa...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Normzweck

Rz. 1 Neben den persönlichen Freibeträgen des § 16 ErbStG wird dem überlebenden Ehegatten (zur Erweiterung dieses Personenkreises durch das sog. Eheöffnungsgesetz vom 20.7.2017 ab dem 1.10.2017 (s. § 15 ErbStG Anm. 17) und ab 2009 auch dem überlebenden (eingetragenen) Lebenspartner und den Kindern des Erblassers ein besonderer Versorgungsfreibetrag gewährt. Für Ehegatten und...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Kinder, Enkel-Eltern, Großeltern

Rz. 31 Die Zusammenrechnung setzt voraus, dass derselbe Erwerber von demselben Zuwender (Erblasser oder Schenker) bereits vorher innerhalb des Zehnjahreszeitraums Vermögen unentgeltlich erworben hat. Zuwendungen vom Vater können nicht mit Zuwendungen der Mutter zusammengerechnet werden, oder umgekehrt. Dies gilt auch dann, wenn es sich bei der Zuwendung um ein beiden Eltern...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Steuerfreiheit der fiktiven Ausgleichsforderung (Abs. 1 Satz 1)

Rz. 20 Voraussetzung für die Anwendung des § 5 Abs. 1 Satz 1 ErbStG ist zunächst, dass die Eheleute bzw. Lebenspartner im Güterstand der Zugewinngemeinschaft (§ 1363 BGB) gelebt haben. Dieser Güterstand gilt für alle Eheleute bzw. Lebenspartner, die vertraglich keinen abweichenden Güterstand vereinbart haben oder vertraglich von einem anderen Güterstand in den Güterstand de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Eltern und Voreltern bei Erwerben von Todes wegen (Abs. 1 StKl. I Nr. 4)

Rz. 39 Als Erwerb von Todes wegen gelten alle Tatbestände des § 3 Abs. 1 ErbStG, also auch Schenkungen auf den Todesfall gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG. Rz. 40 Sonstige Erwerbe fallen unter die Steuerklasse II (s. § 15 Abs. 1 StKl. II Nr. 1 ErbStG). Rz. 41 Stiefeltern sind nicht begünstigt, sie fallen unter die Steuerklasse II (§ 15 Abs. 1 StKl. II Nr. 4 ErbStG). Rz. 42– 46 Ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Zehnjahresfrist

Rz. 118 Die nach § 4 AStG erweiterte beschränkte Steuerpflicht tritt ein, wenn die Steuerschuld bis zum Ablauf von zehn Jahren nach Ende des Jahres, in dem die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht des Erblassers oder Schenkers geendet hat, entstanden ist und die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Satz 1 AStG zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld vorlagen. Rz. 118.1 Hier...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Unbeschränkte Steuerpflicht des Erwerbers nicht mehr zwingende Voraussetzung

Rz. 22 Eine oft übersehene wesentliche Voraussetzung war bisher, dass der Erwerb unbeschränkt steuerpflichtig sein musste. Dies ergab sich aus der Verweisung auf § 16 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG, der wiederum auf die unbeschränkte Steuerpflicht nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 ErbStG n.F. verwies (s. § 2 ErbStG Anm. 14). Folglich wurde der Versorgungsfreibetrag auch gewährt, wenn d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Mindestbesteuerung

Rz. 122 Die erweitert beschränkte Erbschaft- oder Schenkungsteuerpflicht entfällt, wenn der Steuerpflichtige den Nachweis erbringt, dass im Ausland von dem Vermögen, das nach § 4 AStG zusätzlich besteuert wird, eine der deutschen Erbschaftsteuer entsprechende Steuer zu entrichten ist, die mindestens 30 v.H. der auf dieses Vermögen entfallenden deutschen Erbschaftsteuer betr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Geschwister (Abs. 1 StKl. II Nr. 2)

Rz. 48 Sowohl vollbürtige als auch halbbürtige Geschwister fallen darunter. Das Gesetz macht insoweit keinen Unterschied. Rz. 49 Ob auch Stiefgeschwister darunter fallen ist strittig. Die Finanzverwaltung legt den Begriff bisher restriktiv aus, obwohl die angeblich dafür sprechende Entscheidung des BFH sich nur auf "Pflegekinder" im Rahmen der Steuerklasse I Nr. 2 bezog (s....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Reinvestitionsklausel (Abs. 6 Satz 3)

Rz. 239 Von der Nachversteuerung ist abzusehen, wenn der Veräußerungserlös innerhalb der nach § 13b Abs. 1 ErbStG begünstigten Vermögensart verbleibt, § 13a Abs. 5 Satz 3 ErbStG. Ein Transfer zwischen verschiedenen begünstigten Vermögensarten ist wohl nicht möglich. Rz. 240 Bei dem Vermögen darf es sich nicht um nicht begünstigtes Vermögen i.S.d. § 13b Abs. 3 und 4 ErbStG h...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Grundaussagen der Vorschrift

Rz. 1 Grundsätzlich unterliegen alle Erwerbe nach § 1 Abs. 1 Nr. 1–3 der Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer, sog. Weltvermögensprinzip, sofern sich nicht Ausnahmen aus einem DBA ergeben. Rz. 2 Erwerbe nach ausländischem Recht unterliegen auch der Erbschaftsteuer, sofern der Erwerbsvorgang einem der Erwerbsvorgänge des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 ErbStG entspricht bzw. wirtschaftlich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / XI. Anzeigepflicht (Abs. 7)

Rz. 256 Der Erwerber ist verpflichtet, dem für die Erbschaftsteuer zuständigen Finanzamt innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach Ablauf der Lohnsummenfrist das Unterschreiten der Lohnsummengrenze anzuzeigen, § 13a Abs. 7 Satz 1 ErbStG. Rz. 257 In den Fällen des § 13a Abs. 6 ErbStG ist der Erwerber verpflichtet, dem für die Erbschaftsteuer zuständigen Finanzamt den ents...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Erwerbe, die unter § 21 ErbStG fallen

Rz. 64 Bei unilateraler Anrechnung der ausländischen Erbschaftsteuer oder einem DBA mit Anrechnungsmethode nach § 21 ErbStG ist zu unterscheiden, ob der Vorerwerb oder der Letzterwerb der ausländischen Besteuerung unterlag. War für einen Vorerwerb eine ausländische Steuer für Auslandsvermögen auf die deutsche Erbschaftsteuer angerechnet worden, kann sie bei der Zusammenrech...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Stand der DBA-Abkommen

Rz. 149 Derzeit geltende aktuelle Abkommen: Doppelbesteuerungsabkommen auf dem Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuer (H E ErbStH 2011)mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Personenkreis

Rz. 25 Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen die in § 2 Abs. 1 Nr. 1 und 2 ErbStG aufgeführten natürlichen Personen sowie die in dieser Vorschrift erschöpfend aufgezählten Körperschaften, Personenvereinigungen (nicht Gesamthandsgemeinschaften wie OHG, KG oder BGB-Gesellschaft) und Vermögensmassen, wenn sie im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt, ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Steuerklasse III

Rz. 61 Alle übrigen zuvor nicht genannten Erwerber erwerben in Steuerklasse III. Aus dem Kreis der Verwandten sind das vor allem die Großneffen und Großnichten, die "angeheirateten" Onkel und Tanten aus dem Kreis der Verschwägerten, die Cousinen und Cousins (Base – Vetter), das Pflegekind, sowie nichteheliche eingetragene Lebenspartner und Verlobte. Rz. 62 Hat der Beschenkt...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / g) Qualitative Steuerbefreiung des Vorerwerbs

Rz. 69 War die Steuerpflicht durch eine sog. qualitative Steuerbefreiung ausgeschlossen (z.B. die Zuwendung eines Familienwohnheims nach § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG oder die Schuldbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 5 ErbStG, die Unterhalts- oder Ausbildungszuwendungen nach § 13 Abs. 1 Nr. 12 ErbStG und die die üblichen Gelegenheitsgeschenke nach § 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG), und St...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Vermeidung einer Doppelbesteuerung

Rz. 152 Völkerrechtlich besteht keine Verpflichtung eines Staates, für eine Vermeidung der Doppelbesteuerung zu sorgen. Innerhalb der EU bestand zwar nach Art. 293 (ex 220) EGV eine Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Sie wurde jedoch nur teilweise erfüllt. Doppelbesteuerungsabkommen zur Schenkungsteuer gibt es nur mit Dänemark, Schweden u...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Verfügungsbeschränkungen (Abs. 9 Nr. 2)

Rz. 285 Als zweite der drei kumulativ erforderlichen Voraussetzungen für den Vorwegabschlag statuiert das Gesetz in § 13a Abs. 9 Satz 1 Nr. 2 ErbStG, dass der Gesellschaftsvertrag die Verfügung über die Beteiligung an der Personengesellschaft oder den Anteil an der Kapitalgesellschaft auf Mitgesellschafter, auf Angehörige i.S.d. § 15 AO oder auf eine Familienstiftung (§ 1 A...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Aufhebung einer inländischen Familienstiftung bzw. Auflösung eines inländischen Familienvereins (Abs. 2 Satz 2)

Rz. 77 Nach § 7 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG gilt als Erwerb durch Schenkung auch das, was jemand bei Aufhebung einer Familienstiftung oder bei Auflösung eines Familienvereins erwirbt. Ohne die Sonderregelung des § 15 Abs. 2 Satz 2 ErbStG wäre die Steuerklasse III anzuwenden; so ist jedoch der Vermögensanfall so zu besteuern, als käme das Vermögen vom Stifter oder Gründer des Famili...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / i) Begünstigung des Vorerwerbs nach § 19a ErbStG

Rz. 74 Ist ein Vorerwerb nach § 19a ErbStG begünstigt, so sind zuerst die Erwerbe zusammenzurechnen. § 14 ErbStG ist insofern vorrangig. Anschließend ist die Tarifermäßigung vorzunehmen und von der so ermittelten Steuer auf den Gesamtbetrag der Zuwendungen die Abzugsteuer abzuziehen. Rz. 75 Die Tarifbegrenzung nach § 19a ErbStG wirkt sich nur aus, soweit zum Letzterwerb tar...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / m) Fehlerhaft besteuerte bzw. nicht innerhalb der Festsetzungsfrist besteuerte Vorerwerbe

Rz. 81 Fehlerhaft besteuerte bzw. nicht innerhalb der Festsetzungsverjährung besteuerte Vorerwerbe sind mit dem früheren materiell richtigen Wert anzusetzen. Als Abzugsteuer ist dann die darauf entfallende Steuer für den Vorerwerb anzusetzen auch wenn sie tatsächlich nicht entrichtet wurde (§ 14 Abs. 1 Satz 3 ErbStG, s. § 14 ErbStG Anm. 13). Rz. 82 Werden in einer aktuellen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Fristen (Abs. 9 Satz 4 und 5)

Rz. 296 Die Voraussetzungen für die Gewährung des Wertabschlags (also sowohl die gesellschaftsvertragliche Verankerung der oben genannten Beschränkungen als auch deren tatsächliche Einhaltung) müssen zunächst einmal bereits seit zwei Jahren vor dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer vorgelegen haben bzw. vorliegen, § 13a Abs. 9 Satz 4 ErbStG. Rz. 297 Der Vorwegabschlag fäl...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

Rz. 154 Neben der einseitigen Maßnahme zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung nach § 21 ErbStG oder der Anerkennung ausländisch gezahlter Erbschaftsteuer als Kosten zur Erlangung des Erwerbs nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG (str. wegen § 10 Abs. 8 ErbStG, s. § 10 ErbStG Anm. 255) sind in den DBA zwei unterschiedliche Methoden gebräuchlich. Einseitige Billigkeitsmaßnahmen im We...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ehegattenfreibetrag, Lebenspartner (Abs. 1 Nr. 1)

Rz. 11 Für die Gewährung des Freibetrags i.H.v. 500 000 Euro ab 1.1.2009 kommt es nur darauf an, dass die Ehe bis zum Tode des Erblassers bestanden hat (s. § 15 ErbStG Anm. 16). Geschiedene Ehegatten fallen unter § 16 Abs. 1 Nr. 5 ErbStG, weil sie nach § 15 Abs. 1 Nr. 7 ErbStG in die Steuerklasse II fallen (s. § 15 ErbStG Anm. 16 und 56). Rz. 12 Die besondere Höhe des Ehega...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Beendigung der Zugewinngemeinschaft unter güterrechtlicher Abwicklung (Abs. 2)

Rz. 37 Nach § 5 Abs. 2 ErbStG ist in den Fällen, in denen es tatsächlich zu einer güterrechtlichen Abwicklung der Zugewinngemeinschaft kommt, die dabei ermittelte Ausgleichsforderung insgesamt steuerfrei. Abweichende zivilrechtliche Vereinbarungen zwischen den Ehegatten bzw. Lebenspartnern zur Höhe der Ausgleichsforderung werden hier steuerlich ebenso anerkannt wie die Vere...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Zusammenrechnung von Erwerben unter Nutzungsvorbehalt

Rz. 93 Bei Zusammenrechnung mehrere Erwerbe, bei denen bis zum 31.12.2008 nach § 25 ErbStG a.F. ein Teil der Steuer für eine nicht abzugsfähige Nutzungsbelastung gestundet wurde, war streitig, ob der Stundungsbetrag oder ggf. der Ablösungsbetrag bei der Ermittlung der Steuer für den Gesamtbetrag der Zuwendungen und für die Vorerwerbe zu berücksichtigen ist. Der BFH hat mit ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / g) Zusammenrechnung von Erwerben nach dem StraBEG

Rz. 102 Nach dem StraBEG v. 23.12.2003 kann für die Besteuerungszeiträume vom 1.1.1993 bis zum 31.12.2002 keine Zusammenrechnung des zu Unrecht nicht besteuerten Erwerbs mit Vorerwerben im Zehnjahreszeitraum greifen. Rz. 103 Trotz § 8 StraBEG, wonach die nacherklärten Steueransprüche erlöschen, ist eine Zusammenrechnung mit innerhalb von zehn Jahren nachfolgenden Erwerben m...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Begünstigte Erwerber

Rz. 41 Die Verschonungsregelungen begünstigen jeden steuerpflichtigen Erwerb, und zwar unabhängig von der Person des Erwerbers. Es kommt mithin weder auf die Unterscheidung zwischen natürlichen und juristischen Personen noch zwischen unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht an. Rz. 42 Die Verschonungsregelungen kann auch der Schenker in Anspruch nehmen, wenn er für die...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Ort der Geschäftsleitung

Rz. 67 Die Begriffsbestimmung der Geschäftsleitung ergibt sich aus § 10 AO. Diese Vorschrift lautet: "Geschäftsleitung ist der Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung." Wo sich der "Mittelpunkt der geschäftlichen Oberleitung" befindet, ist Tatfrage und muss nach den Verhältnissen beurteilt werden, wie sie im Einzelfall gegeben sind. Es kommt darauf an, wo und von wem der...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Erweitert unbeschränkte Steuerpflicht (Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. c)

Rz. 73 Deutsche Staatsangehörige sind selbst dann noch im Inland unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie im Inland weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt haben (unabhängig von der Dauer ihres Aufenthalts im Ausland!) und zu einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts in einem Dienstverhältnis stehen. Dies gilt vor allem für Auslandsbedienstete, allerdi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Mehrfacher Erwerb desselben Vermögens im Fall des § 27 ErbStG

Rz. 99 Bei der Zusammenrechnung des mehrfachen Erwerbs desselben Vermögens nach § 27 ErbStG ist jede Ermäßigung für sich zu gewähren. Dabei ist der Freibetrag den einzelnen Erwerben anteilig zuzurechnen. Rz. 100 Treffen in einem Steuerfall § 14 Abs. 2 ErbStG (s. Anm. 138) und § 27 ErbStG zusammen, so ist zunächst die sich für den steuerpflichtigen Erwerb ergebende Steuer na...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / i) Vorschenkungen an den überlebenden Ehegatten bei Zugewinngemeinschaft (§ 5 Abs. 1 Satz 1 ErbStG)

Rz. 105 Nach dem BFH-Urteil v. 28.7.1976 zum bis zum 31.12.1973 geltenden ErbStG ist das nicht der Erbschaftsteuer unterliegende Viertel nur aus dem Wert des Nachlasses zu berechnen. Eine Einbeziehung von Vorschenkungen nach § 14 ErbStG ist daher ausgeschlossen. Wegen des Wegfalls des Vorerwerbs im Fall von § 5 Abs. 2 ErbStG gem. § 29 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG (s. § 29 ErbStG Anm...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Bestandskräftig festgesetzte Steuer für den Vorerwerb

Rz. 9 Wegen der Bestandskraft kommt keine Änderung der Steuerfestsetzung für den noch nach der früheren Rechtslage ermittelten Vorerwerb in Betracht. Stattdessen wird bei der Ermittlung der Steuer für den nachfolgenden Erwerb der eigentlich materiell zutreffende Wert des Vorerwerbs nach neuer Rechtslage herangezogen und auch die sich dafür ergebende Steuer als tatsächlich z...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Fünfjahresfrist

Rz. 77 Deutsche Staatsangehörige sind selbst dann noch im Inland unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie im Inland keinen Wohnsitz mehr haben, sich aber noch keine fünf Jahre dauernd im Ausland aufhalten (sog. Wegzügler). Ohne Bedeutung ist, bei welchem der Beteiligten (Erblasser/Schenker oder Erwerber) dies der Fall ist. Mit dieser Regelung soll verhindert werden, dass die d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Berechnung des Lohnsummenzeitraums

Rz. 113 Für die Berechnung des Lohnsummenzeitraumes und der jährlich festzustellenden Lohnsumme ist der Tag der Steuerentstehung nicht mit einzubeziehen, da die Lohnsummenfrist nach § 13a Abs. 3 Satz 1 ErbStG den Zeitraum von fünf Jahren (bei der Optionsverschonung i.S.d. § 13a Abs. 10 ErbStG von sieben Jahren) nach dem Erwerb umfasst. Rz. 114 Beispiel: 2 Zeitpunkt der Steue...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Ausgangslohnsumme

aa) Grundsätze Rz. 83 Ausgangslohnsumme ist die durchschnittliche Lohnsumme der letzten fünf vor dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer endenden Wirtschaftsjahre, § 13a Abs. 3 Satz 2 ErbStG. Werden Beteiligungen von mehr als 25 % in die Ausgangslohnsumme einbezogen, ist ebenfalls auf die letzten fünf vor dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer endenden Wirtschaftsjahre diese...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Zusammenrechnung bei Betriebsaufspaltung (Abs. 3 Satz 13)

Rz. 144 Jedenfalls bei Betriebsaufspaltungen konnte aber nach bisherigem Verständnis wohl nicht von nachgeordneten Gesellschaften ausgegangen werden. Die Anforderungen an die Entwicklung der Lohnsumme spielten bei der Besitzgesellschaft keine Rolle. Die Beschäftigten der Betriebsgesellschaft waren der Besitzgesellschaft nicht zuzurechnen. Bei Schwestergesellschaften war ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Keine Erstattung der Mehrsteuer

Rz. 22 Zu einer Erstattung der bereits bezahlten Steuer führen diese Anrechnungen jedoch nicht (s. Wortlaut "abzuziehen"). Die Steuer für den Letzterwerb wird dann lediglich auf 0 EUR festgesetzt. Die Steuer, die sich für den letzten Erwerb ohne Zusammenhang mit früheren Erwerben ergibt, darf durch den Abzug der Steuer nach Satz 2 oder Satz 3 nicht unterschritten werden (§ ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Zivilrechtliche Grundlagen

Rz. 5 Seit dem 1.7.1958 ist der Güterstand der Zugewinngemeinschaft der gesetzliche Güterstand. In diesem Güterstand leben die Eheleute, wenn sie vertraglich keinen abweichenden Güterstand vereinbart haben. Auch die Partner einer nach dem LPartG eingetragenen Lebenspartnerschaft leben nach § 6 LPartG im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Lebenspartner...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen der Vorschrift

Rz. 1 Das ErbStG stellt für die Besteuerung auf das persönliche Verhältnis des Erwerbers vom Erblasser bzw. Schenker ab. Selbst wenn die Zuwendung erst nach dem Tod des Schenkers ausgeführt wird, bleibt das persönliche Verhältnis bestehen. Maßgeblicher Zeitpunkt ist i.d.R. der Zeitpunkt der Steuerentstehung (§ 9 ErbStG). Wird eine Schenkung erst nach dem Tode des Schenkers ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IX. Weitergabeverpflichtung (Abs. 5)

Rz. 152 Ein Erwerber kann die Befreiung nicht in Anspruch nehmen, soweit er verpflichtet ist, das begünstigte Vermögen aufgrund einer letztwilligen oder rechtsgeschäftlichen Verfügung des Erblassers auf einen Dritten zu übertragen, § 13a Abs. 5 Satz 1 ErbStG. Letztwillige Verfügung ist das Testament, rechtsgeschäftliche Verfügung ist z.B. der Erbvertrag. Anwendungsfälle sin...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Ermittlung der fiktiven Ausgleichsforderung (Abs. 1 Sätze 2 bis 4)

Rz. 25 Nach § 5 Abs. 1 Satz 2 ErbStG ist die fiktive Ausgleichsforderung allein nach den Vorschriften der §§ 1373 bis 1383 und 1390 BGB zu ermitteln. Abweichende Vereinbarungen der Eheleute bzw. Lebenspartner über den Umfang der Zugewinnausgleichsforderung durch notariellen Ehevertrag (§§ 1408, 1410 BGB) bleiben unberücksichtigt. Weder der Abschluss eines Ehevertrages bei E...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Behaltensregelung für Betriebsvermögen (Abs. 6 Satz 1 Nr. 1)

Rz. 176 Die Veräußerung eines Gewerbebetriebs, eines Teilbetriebs oder eines Anteils an einer Gesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 EStG, eines Anteils eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA oder eines Anteils daran innerhalb der Behaltensfrist ist ein Verstoß gegen die Behaltensregelungen, § 13a Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 E...mehr