Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Erbschaftsteuer: Mittelbare... / 3.15 Erwerbsnebenkosten bei der mittelbaren Grundstücksschenkung

Hat der Beschenkte allgemeine Erwerbsnebenkosten aufzubringen (hier handelt es sich um Kosten der Rechtsänderung: z. B. die Kosten für die Umschreibung im Grundbuch, den Notar oder das Handelsregister) so sieht deren Behandlung bei einer mittelbaren Grundstücksschenkung wie folgt aus. Die Erwerbsnebenkosten können bei der mittelbaren Grundstücksschenkung in voller Höhe abgezo...mehr

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Erbschaftsteuer: Mittelbare... / 3.7.2 Kostenübernahme für ein unbebautes Grundstück

Wird dem Beschenkten ein Geldbetrag mit der Maßgabe geschenkt, mit diesem ein unbebautes Grundstück zu erwerben, so ist als steuerliche Bemessungsgrundlage der Steuerwert zugrunde zu legen, der nach § 12 Abs. 3 ErbStG i. V. m. § 179 BewG anzusetzen ist. Praxis-Beispiel Kostenübernahme für ein unbebautes Grundstück Enkel EN will auf einem bestimmten Grundstück ein Gebäude erric...mehr

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§ 6 Tabellen / 1. Bewertungsgesetz (BewG)

Rz. 51 Das Bewertungsgesetz enthält Regeln zur Kapitalisierung wiederkehrender Leistungen. Rz. 52 § 1 BewG – Geltungsbereich (1) Die allgemeinen Bewertungsvorschriften (§§ 2 bis 16) gelten für alle öffentlich-rechtlichen Abgaben, die durch Bundesrecht geregelt sind, soweit sie durch Bundesfinanzbehörden oder durch Landesfinanzbehörden verwaltet werden. (2) Die allgemeinen Bewe...mehr

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§ 6 Tabellen / V. Bewertungsgesetz

Rz. 50 Anwälte greifen zuweilen auf das ihnen aus anderen wirtschaftlichen Zusammenhängen bekannte Bewertungsgesetz nebst Anlagen 9 und 9a zurück, um den Abfindungsbetrag zu ermitteln. Das kann im Einzelfall ein gangbarer Weg sein, da die Abfindung letztlich nicht mathematisch exakt sein kann, sondern auch unter Einbeziehungen aller Rahmenbedingungen einen für beide Seiten a...mehr

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§ 6 Tabellen / 2. Anlagen zum BewG

a) Anlage 9 (zu § 14 BewG) Rz. 53 Die Anlage 9 zu § 14 BewG a.F. bestimmt den Kapitalwert einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung im Jahresbetrag von einem Euro. Rz. 54 Die Anlage 9 (zu § 14) wurde m.W.v. 1.1.2009 aufgehoben. Das ist allerdings kein Hinderungsgrund, die Tabellen im Rahmen von § 287 ZPO (der die Beurteilung sehr weit gestaltet) indiziell beizuziehen. Das B...mehr

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§ 6 Tabellen / a) Anlage 9 (zu § 14 BewG)

Rz. 53 Die Anlage 9 zu § 14 BewG a.F. bestimmt den Kapitalwert einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung im Jahresbetrag von einem Euro. Rz. 54 Die Anlage 9 (zu § 14) wurde m.W.v. 1.1.2009 aufgehoben. Das ist allerdings kein Hinderungsgrund, die Tabellen im Rahmen von § 287 ZPO (der die Beurteilung sehr weit gestaltet) indiziell beizuziehen. Das Bundesministerium ist nach ...mehr

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§ 6 Tabellen / b) Anlage 9a (zu § 13 BewG)

Rz. 57 Die Anlage 9a zu § 13 BewG bestimmt den Kapitalwert einer wiederkehrenden, zeitlich beschränkten Nutzung oder Leistung im Jahresbetrag von einem Euro. Rz. 58 Zur Berechnung des Kapitalbetrages wird der 12-fache Monatsbetrag mit dem der Laufzeit entsprechenden Kapitalwert multipliziert. Rz. 59 Beispiel 6.9 Der verabredete Monatsbetrag beläuft sich auf 500 EUR. Die Laufzei...mehr

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Personengesellschaften in d... / 4.2.2 Erstellung von Sonder-Jahresabschlussrechnungen

Rz. 55 Sofern in einer Personenhandelsgesellschaft umfangreiches Sonderbetriebsvermögen vorliegt und ausgeprägte Leistungsbeziehungen zwischen Mitunternehmern und Gesellschaft bestehen, die Tätigkeits- und Nutzungsvergütungen i. S. v. § 15 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Hs. 2 EStG zur Folge haben, empfiehlt sich die Aufstellung von Sonder-Jahresabschlüssen für die betroffenen Gesellsch...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen als Arbeitslohn

Leitsatz 1. Der verbilligte Erwerb einer GmbH-Beteiligung durch einen leitenden Arbeitnehmer des Arbeitgebers kann auch dann zu Arbeitslohn führen, wenn nicht der Arbeitgeber selbst, sondern ein Gesellschafter des Arbeitgebers die Beteiligung veräußert. 2. Veräußert der Arbeitgeber oder eine diesem nahestehende Person eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft an einen Arb...mehr

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Erbschaftsteuer: Unbenannte... / 3.6.2 Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung

Zur Inanspruchnahme der Steuerbefreiung des § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Von der Befreiung werden neben inländischen Grundstücken auch in der EU und in einem Staat des europäischen Wirtschaftsraums belegene Grundstücke erfasst (R E 13.3 Abs. 3 ErbStR 2011). Ein Familienheim ist nur dann gegeben, wenn sich in dem Haus bzw. in der Eige...mehr

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Einzelunternehmen: Rechnung... / 4.3 Das Betriebsvermögen

Rz. 24 Zivilrechtlich gibt es keinen Unterschied zwischen Privat- und Betriebsvermögen. Anders verhält es sich im Steuerrecht. Die steuerliche Gewinnermittlung erfolgt durch den Vergleich des betrieblichen Vermögens zu Beginn und am Ende eines Wirtschaftsjahres. Dieses betriebliche Vermögen wird steuerlich als Betriebsvermögen bezeichnet. Konkret definiert wird der Gewinn fü...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.2.2 Tierzucht- und Tierhaltungsbetriebe

Rz. 52 Gemäß § 24 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 UStG gehören zu den landwirtschaftlichen Betrieben auch die Tierzucht- und Tierhaltungsbetriebe, soweit ihre Tierbestände nach den §§ 51 und 51a BewG zur landwirtschaftlichen Nutzung gehören. Für die Beantwortung der Frage, ob ein Tierzucht- bzw. Tierhaltungsbetrieb ein landwirtschaftlicher Betrieb ist, kommt es mithin darauf an, wie viel ...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.1 Allgemeines

Rz. 44 Die Durchschnittssatzbesteuerung kommt gem. § 24 Abs. 1 UStG nur für Umsätze in Betracht, die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs bewirkt werden. Bei richtlinienkonformer Auslegung muss der Unternehmer landwirtschaftlicher Erzeuger i. S. d. Art. 295 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 MwStSystRL i. V. m. Anhang VII MwStSystRL sein (Rz. 42), um die Durchschnitt...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.4.2 Land- und forstwirtschaftliche Dienstleistungen

Rz. 186 Weiterhin gilt der Durchschnittssatz nach § 24 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG – unter Beachtung der Ausführungen in Rz. 147ff. und in Rz. 168 – für landwirtschaftliche Dienstleistungen. Insofern ist (in nicht abschließender Aufzählung) das Folgende zu bemerken: Rz. 187 S. zu Abbauverträgen, also der Gestattung des Abbaus von Bodenbestandteilen, Rz. 84ff. zur Behandlung der Um...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.4.3 Vermietungs- und Verpachtungsumsätze

Rz. 218 Nach der Rechtsprechung des EuGH und des BFH zu Abschn. 295 Abs. 1 Nr. 5 MwStSystRL i. V. m. Anhang VIII Nr. 5 MwStSystRL erfordert die Anwendung des Durchschnittssatzes nach § 24 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 UStG auf die Vermietungsumsätze eines Land- und Forstwirts, dass das überlassene Wirtschaftsgut dem Grunde oder der vorhandenen Anzahl nach dem betriebsgewöhnlichen, d. h....mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 8.5 Land- und forstwirtschaftliche Betriebe

Rz. 414 Juristische Personen des öffentlichen Rechts werden auch im Rahmen ihrer land- oder forstwirtschaftlichen Betriebe zu Unternehmern nach § 2 Abs. 3 S. 1 UStG. Eine Definition des land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs ergibt sich aus § 24 Abs. 2 UStG. Danach gelten als land- oder forstwirtschaftliche Betriebe die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft, der Wein-, Gart...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4 Abwicklungs-Endvermögen (§ 11 Abs 3 KStG)

Tz. 42 Stand: EL 92 – ET: 03/2018 Abwicklungs-Endvermögen ist das an die AE zur Verteilung kommende Vermögen (einschl etwaiger immaterieller Vermögenswerte), das nach der Versilberung der Vermögenswerte und nach der Befriedigung der Gläubiger verbleibt. Hierzu gehören das Schlussvermögen zum Abwicklungs-Endzeitpunkt und alle während des Abwicklungszeitraums an die AE oder die...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 2. Oasenproblematik

Rz. 5 Ursachen. Sucht man nach der Ursache für die Möglichkeit einer künstlichen Verlagerung des Besteuerungsanspruchs ins Ausland, so ist zunächst die rechtliche Selbständigkeit jeder ausländischen Gesellschaft, ihre Anerkennung als eigenständiges Steuersubjekt und die damit verbundene Abschirmwirkung vor dem inländischen Steuerzugriff zu nennen (vgl. Vor §§ 7–14 AStG Anm. ...mehr

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zerb 3/2018, Anfall von Sch... / Anmerkung

Na endlich! Nachdem der BFH mit seiner Entscheidung vom 7.11.2007 (II R 28/06, BStBl II 2008, 486 ff) und der darin dargelegten Ansicht, verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA), die zu unmittelbaren Vermögensvorteilen bei einem Gesellschafter nahestehenden Personen führten, seien als schenkungsteuerbare Zuwendungen der Kapitalgesellschaft an den Empfänger anzusehen, die Praxis ...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 2. InvStG 2018

Rz. 215 Nach dem InvStG 2018 kommt es auf die bisherige Unterscheidung zwischen Investmentvermögen, das die Anforderungen der sog. OGA-Richtlinie erfüllt, und Investmentvermögen, das die Anforderungen der sog. OGA-Richtlinie nicht erfüllt, nicht mehr an. Als Investmentvermögen gelten vielmehr alle iSd. § 1 Abs. 1 KAGB. Die Verweisung auf § 1 Abs. 1 KAGB bedeutet, dass der B...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Abzinsung / 2.1.4 Berechnung der Abzinsung

Die Abzinsung erfolgt mit 5,5 % und wird mithilfe des § 12 Abs. 3 BewG ermittelt,eine finanzmathematische Ermittlung ist möglich. Da es sich bei der Abzinsung um eine steuerliche Regelung handelt, die ohnehin vom Handelsrecht abweicht, ist es naheliegend, sich für eine Abzinsung gem. § 12 Abs. 3 BewG zu entscheiden. Der Faktor für die Abzinsung ergibt sich aus der Tabelle zu ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Abzinsung / Zusammenfassung

Begriff Steuerrechtlich sind unverzinsliche Verbindlichkeiten grundsätzlich abzuzinsen, wenn eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besteht. Die Abzinsung ist entweder nach finanz- und versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Zinssatzes von 5,5 % oder aus Vereinfachungsgründen nach den §§ 12 – 14 BewG vorzunehmen. Aufgrund des Realisationsprinzip...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Abzinsung / 1.2 Abzinsung von unverzinslichen Verbindlichkeiten, die in einem Betrag fällig sind

Grundsätze Wenn für die Fälligkeit einer Verbindlichkeit das genaue Datum angegeben ist, bestehen keine Probleme. Es kann am jeweiligen Bilanzstichtag die genaue Laufzeit festgestellt werden. Maßgebend ist immer die (verbleibende) Laufzeit einer Verbindlichkeit am Bilanzstichtag. Diese Laufzeit ist taggenau zu berechnen. Dabei kann aus Vereinfachungsgründen das Kalenderjahr m...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Abzinsung / 1.3 Abzinsung von unverzinslichen Verbindlichkeiten, die in gleichen Jahresraten getilgt werden

Maßgebende Restlaufzeit Die Restlaufzeit einer Verbindlichkeit, die in gleichen Jahresraten getilgt wird, endet mit Fälligkeit der letzten Rate. Ferner finden die o. g. Grundsätze sinngemäße Anwendung. Maßgebender Vervielfältiger Bei Anwendung der Vereinfachungsregelung erfolgt die Bewertung einer unverzinslichen Verbindlichkeit, die in gleichen Jahresraten getilgt wird, mit Hi...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Abzinsung / 1.4 Abzinsung von unverzinslichen Verbindlichkeiten ohne festgelegte Fälligkeit

Ist die Fälligkeit nicht festgelegt, muss die voraussichtliche Laufzeit geschätzt werden. Das gilt auch, wenn nach § 609 Abs. 2 BGB eine Verbindlichkeit wegen fehlender Laufzeitfestlegung mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden kann. Die Finanzverwaltung lässt es nicht zu, sich bei einer ungewissen Laufzeit am Bilanzstichtag an dieser Kündigungsfrist zu orientieren, w...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Die Flächengrenze (§ 13a Abs 1 S 1 Nr 2 EStG)

Rn 70 Stand: EL 97 – ET: 11/2012 Anstelle der bisherigen, aus der Einheitsbewertung zu übernehmenden Ausgangswertgrenze grenzt § 13a Abs 1 Nr 2 EStG den Kreis der zur Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen Berechtigten nunmehr anhand einer Flächengrenze ab. Damit soll sowohl eine Vereinfachung in der Ermittlung der Zugangsberechtigung als auch eine Abkoppelung von der Einh...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 4. Die Wertgrenze für Sondernutzungen (§ 13a Abs 1 S 1 Nr 4 EStG)

Rn 90 Stand: EL 97 – ET: 11/2012 Die neu eingefügte Wertgrenze für Sondernutzungen von nicht mehr als 2 000 DM je einzelne Sondernutzung schließt landw Betriebe mit Sondernutzungen weitergehend als bisher von der Berechtigung (wie auch Verpflichtung) zur Durchschnittssatzgewinnermittlung aus. Während bislang Sondernutzungen regelmäßig nicht zu einem Ausschluss zur Berechtigun...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / C. Zuschläge für Sondernutzungen (§ 13a Abs 5 EStG)

Rn 165 Stand: EL 94 – ET: 02/2012 Bei Sondernutzungen iSd § 13a Abs 5 S 1 EStG ist gem § 13a Abs 5 S 3 EStG für jede Sondernutzung ein pauschaler Zuschlag von 512 EUR zu machen, sofern der Wert jeder der Betracht kommenden Sondernutzung mehr als 500 DM beträgt. Als Sondernutzungen gelten nach § 13a Abs 5 EStG die in § 34 Abs 2 Nr 1 Buchst b-e BewG genannten Nutzungen, die in ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Keine Überschreitung der selbst bewirtschafteten Flächen der landw Nutzung (§ 13a Abs 1 S 1 Nr 2 EStG)

Rn. 31 Stand: EL 126 – ET: 02/2018 Die Durchschnittssatzgewinnermittlung kommt nicht zur Anwendung, wenn die selbst bewirtschafteten (Eigentums- wie Pacht-)Flächen der landw Nutzung ohne Sondernutzungen 20 ha übersteigen, auch wenn sie als Grundvermögen bewertet sind. Wie bisher zählen auch mit Hopfen, Spargel u Tabak bepflanzte Flächen nicht zur landw Nutzung; sie werden all...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Die Vieheinheitengrenze (§ 13a Abs 1 S 1 Nr 3 EStG)

Rn 80 Stand: EL 97 – ET: 11/2012 Während bislang der Tierbestand in Relation zur landw Nutzfläche zu setzen war, ist nunmehr allein auf eine absolute Höchstgrenze abzustellen. Auch hat der Tierbestand selbst keinen unmittelbaren Einfluss auf die Höhe des Durchschnittssatzgewinns; eine verstärkte Tierhaltung bleibt so lange unberücksichtigt, solange die Zahl der gesamten Viehe...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / B. Der Grundbetrag (§ 13a Abs 4 EStG)

Rn 155 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Der Grundbetrag als Kernvorschrift der Durchschnittsgewinnermittlung (BT-Drucks 14/265, 177) richtet sich nach dem Hektarwert der selbstbewirtschafteten Flächen, so wie er sich aus § 40 Abs 1 S 3 BewG ergibt; danach ist der auf einen Hektar bezogene Vergleichswert, der sich aus den individuellen Verhältnissen des Betriebs errechnet (§ 36, 38...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 1. Persönlicher Geltungsbereich

Rn. 20 Stand: EL 126 – ET: 02/2018 Die Gewinnermittlung nach § 13a EStG kommt grundsätzlich in Betracht bei unbeschränkt wie beschränkt StPfl (s § 49 Abs 1 Nr 1 EStG), die einen im Inl belegenen luf Betrieb bewirtschaften. Wenngleich die Durchschnittssatzgewinnermittlung nach der Neuregelung nicht mehr unmittelbar an den für den luf Betrieb maßgebenden Einheitswert anknüpft, ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / E. Der Gewinn aus der forstw Nutzung (§ 13a Abs 5 EStG)

Rn. 96 Stand: EL 126 – ET: 02/2018 Der Gewinn aus der forstw Nutzung (§ 160 Abs 2 S 1 Nr 1 Buchst b BewG) ist gem § 13a Abs 5 EStG nach § 51 EStDV zu ermitteln; es handelt sich insoweit um eine durch eine BA-Pauschale ergänzte EÜR (H/H/R, § 13a EStG nF Rz 47). Durch die Bezugnahme auf § 160 Abs 2 S 1 Nr 2 Buchst b BewG wird zudem klargestellt, dass hierunter nur originäre Ein...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Gewillkürtes Betriebsvermögen

Rn 292 Stand: EL 94 – ET: 02/2012 Während buchführende Gewerbetreibende auch WG, die nicht notwendiges BV sind, aber in einem gewissen objektiven Zusammenhang mit dem Betrieb stehen u ihn zu fördern bestimmt u geeignet sind, grundsätzlich willküren u damit in die Gewinnermittlung einbeziehen können, gilt dies für nicht buchführende LuF nicht gleichermaßen, weil bei Letzteren ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Sachlicher Geltungsbereich

Rn. 25 Stand: EL 126 – ET: 02/2018 Der Gewinn aus einem luf Betrieb (mit Einkünften iSd § 13 Abs 1 Nr 1 EStG) ist grundsätzlich nach Durchschnittssätzen zu ermitteln, soweit diese nicht wiederum nach § 13a Abs 1 Nr 1 – 4 EStG ausgeschlossen sind. Für nach dem 30.12.1999 endende Wj ist eine Gewinnermittlung nach § 13a EStG zulässig, wennmehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG § 1... / 2.3.2 Bewertungsmaßstäbe

Rz. 59 Das UmwStG wendet bei allen Umwandlungsformen einheitlich 3 verschiedene Bewertungsmaßstäbe an. Der nach der Systematik des Gesetzes regelmäßige Bewertungsmaßstab ist der gemeine Wert. Der Gesetzgeber hat sich entschieden, für Umwandlungen an die Stelle des sonst im Unternehmenssteuerrecht vorherrschenden Bewertungsmaßstabs des Teilwerts den des gemeinen Werts zu setz...mehr

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Internationales Steuerrecht... / 3.5 Höhe der Vermögenszuwachsbesteuerung

Der nach § 6 AStG steuerpflichtige Vermögenszuwachs unterliegt grundsätzlich als letzter Akt der inländischen Besteuerung der unbeschränkten Steuerpflicht. Er ist zusammen mit anderen Einkünften, die dem Steuerpflichtigen in dem betreffenden Veranlagungszeitraum bis zum Zeitpunkt der Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht zugeflossen sind, zu veranlagen. Hierbei ist R 2...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bemessungsgrundlage Grundsteuer: Einordnung einer forstwirtschaftlichen Fläche als sog. Unland

Leitsatz 1. Zum Unland i.S. des § 45 BewG gehören Flächen, die aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheiten nicht bewirtschaftet werden können, also nicht kulturfähig sind. 2. Der Umstand, dass die Bewirtschaftung einer Fläche unwirtschaftlich ist und die Kosten den Ertrag übersteigen, reicht nicht aus, um die Fläche als Unland einzuordnen. Normenkette § 45, § 33 Abs. 1, § 44, § 1...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 170 Be... / 2.1.3.3 Einzelne Verpflichtungen zur Abgabe einer Steuererklärung, Steueranmeldung oder Anzeige

Rz. 25 Eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung besteht nach § 25 Abs. 3 EStG für die ESt, § 31 KStG i. V. m. § 25 Abs. 3 S. 1 EStG für die KSt, § 14a GewStG für die GewSt, § 28 BewG für die Bewertung, § 18 Abs. 3 UStG für die USt und § 31 ErbStG für die ErbSt. Über die Verweisung in § 181 Abs. 1 S. 1, 2 AO gilt die Anlaufhemmung auch bei einer Verpflichtung zur Abgabe d...mehr

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Schenkungsteuererklärung ab... / 5.7.8.5 Renten und andere wiederkehrende Nutzungen (Zeilen 74 bis 82)

In die Zeilen 74 bis 82 gehören zugewendete Renten oder andere wiederkehrende Nutzungen und Leistungen. Dies können z. B. Nießbrauchsrechte, Wohnrechte, aber auch Zinsvorteile aus unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen sein. In die Zeile 75 sind die Art des Anspruchs (z. B. Leibrente), der Name des Schuldners und der Jahreswert einzutragen. In Zeile 76 ist der Zei...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Schenkungsteuererklärung ab... / 5.7.5 Betriebsvermögen im Inland oder in EU-/EWR-Staaten (Zeilen 40 und 41)

In den Zeilen 40 und 41 ist einzutragen, ob inländisches oder in EU-/EWR-Staaten belegenes Betriebsvermögen zugewendet wurde (zu Drittstaaten s. nachfolgend). Neben der Anzahl der Betriebe ist auch der selbst errechnete Gesamtwert einzutragen (der sich aus allen Anlagen ermittelt). Gleichzeitig ist die Anlage "Angaben zu Bedarfswerten" auszufüllen und beizufügen. Das der Ausü...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Schenkungsteuererklärung ab... / 3.8 Kunstgegenstände

Auch die Zuwendung von Kunstgegenständen kann zu steuerlichen Vorteilen führen. Diese sind unter bestimmten Voraussetzungen entweder teilweise oder auch vollständig von der Schenkungsteuer befreit. Kunstgegenstände können z. B. Gemälde, Skulpturen oder auch Plastiken sein. Bewertet werden Kunstgegenstände mit ihrem gemeinen Wert. Dieser wird durch den Preis bestimmt, "der im...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Schenkungsteuererklärung ab... / 5.7.7 Anteile an Personengesellschaften (Zeilen 44 bis 48)

Ist Gegenstand einer Schenkung eine Beteiligung an einer Personengesellschaft (z. B. OHG, GbR oder KG), in deren Gesellschaftsvertrag bestimmt ist, dass der neue Gesellschafter bei Auflösung der Gesellschaft oder im Fall eines vorherigen Ausscheidens nur den Buchwert seines Kapitalanteils erhält, werden diese Bestimmungen bei der Feststellung der Bereicherung nicht berücksic...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Schenkungsteuererklärung ab... / 5.3.2 Beschränkte Steuerpflicht

Dagegen liegt beschränkte Schenkungsteuerpflicht vor, wenn weder der Schenker noch die beschenkte Person (Erwerber) Inländer sind. Von der beschränkten Schenkungsteuerpflicht wird nur das Inlandsvermögen erfasst. Als Inlandsvermögen in diesem Sinne ist u. a. das folgende Vermögen anzusehen: im Inland befindliches land- und forstwirtschaftliches Vermögen; im Inland befindliches ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / Zusammenfassung

Überblick Zur Bewertung von Betriebsvermögen bzw. Anteilen am Betriebsvermögen oder Anteilen an Kapitalgesellschaften kann auf das vereinfachte Ertragswertverfahren zurückgegriffen werden. Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Anlage Vereinfachtes Ertragswertverfahren nach der Rechtslage ab 2009. Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat am 17.12.2014 ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.2.2 Zeitraum ab dem 1.1.2016

Ab dem 1.1.2016 beträgt der anzuwendende Kapitalisierungsfaktor 13,75. Er muss nicht mehr – wie bis 2015 – aus dem Basiszinssatz und einem Zuschlag von 4,5 % berechnet werden (s. Tz. 2.2.1). § 203 Abs. 2 BewG ermächtigt das BMF durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates den Kapitalisierungsfaktor an die Entwicklung der Zinsstrukturdaten anzupassen. Mit der Herabsetz...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.2.1 Zeitraum bis zum 31.12.2015

Aus den Zeilen 36 bis 40 ergibt sich der anzuwendende Kapitalisierungsfaktor. Er setzt sich zusammen aus einem Basiszins, der aus der langfristig erzielbaren Rendite öffentlicher Anleihen abzuleiten ist. Das BMF veröffentlicht den maßgebenden Zinssatz im Bundessteuerblatt. Der jeweilige Basiszins ist in Zeile 38 einzutragen. Mit der Verwaltungsanweisung der LfSt Bayern vom 8....mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.1 Ermittlung des Jahresertrags (Zeilen 2 bis 35)

In Zeile 3 ist anzugeben, welche Wirtschaftsjahre bei der Ermittlung des nachhaltig erzielbaren Jahresertrags zu Grunde gelegt werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: Hat sich im 3-Jahreszeitraum der Charakter des Unternehmens nach dem Gesamtbild der Verhältnisse nachhaltig geändert, so ist ein verkürzter Ermittlungszeitraum zugrunde zu legen. Die Summe der Betriebsergebnis...mehr

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Erbschaftsteuer: Unbeschrän... / 4.3 Was gehört zum Inlandsvermögen?

Was als Inlandsvermögen anzusehen ist, enthält § 121 BewG. Die Aufzählung des Inlandsvermögens ist abschließend. In § 121 BewG nicht genanntes Vermögen ist damit in Deutschland nicht beschränkt erbschaftsteuerpflichtig. Dabei gehören zum Inlandsvermögen bei beschränkter Steuerpflicht nur solche Wirtschaftsgüter, die auch bei unbeschränkter Steuerpflicht einem Erwerb zuzurechn...mehr

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Erbschaftsteuer: Unbeschrän... / 5 Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht Rechtslage bis zum 24.6.2017

Im Fall, dass nur die beschränkte Erbschaftsteuerpflicht nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG gegeben ist, kann die deutsche beschränkte Erbschaftsteuerpflicht dadurch vermieden werden, dass das entsprechende Inlandsvermögen i. S. d. § 121 BewG in solches nicht in den Anwendungsbereich des § 121 BewG fallende Vermögen umgewandelt wird. 5.1 Allgemeines Auf Antrag des Erwerbers wird ein...mehr