Dienstfahrten mit dem Privat-Fahrrad können Steuer senken
Wer berufliche Fahrten mit seinem Privat-Pkw erledigt, kann die entstandenen Kosten in seiner Steuererklärung angeben. Das senkt die Steuerlast. 30 Cent pro gefahrenem Kilometer können hier als Werbungskostenpauschale angesetzt werden, teilt der Bund der Steuerzahler mit. Ähnlich funktioniert es, wenn statt dem Privat-Pkw das eigene Fahrrad genutzt wird.
Keine Pauschale für Fahrten mit dem Privatrad
Einziger Unterschied: Für die dienstliche Nutzung eines privaten Fahrrads gibt es keine solche Pauschale. Hier müssen stattdessen die tatsächlichen Fahrtkosten angesetzt werden. Diese ergeben sich aus den anfallenden Kosten geteilt durch die Jahresfahrleistung. Zu den Kosten zählen neben Service und Reparaturen auch die Anschaffungskosten, die auf die Nutzungsdauer von 7 Jahren aufzuteilen sind, sofern das Fahrrad mehr als 800 EUR netto gekostet hat.
"Der einmal so errechnete und dokumentierte Kilometersatz kann so lange für jeden beruflich gefahrenen Kilometer geltend gemacht werden, bis sich die Verhältnisse wesentlich ändern", sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler. Arbeitnehmer, die ihr privates Fahrrad viel zu betrieblichen Zwecken verwenden, sollten daher sowohl die Kosten als auch die Fahrleistung regelmäßig dokumentieren.
-
Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 bis 2025
3.765
-
Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
1.5622
-
Umsatzsteuer 2026: Wichtige Änderungen im Überblick
880
-
Neuregelung des häuslichen Arbeitszimmers und der Pauschalen ab VZ 2023
869
-
Baden-Württemberg erstattet rechtswidrige Rückforderungen von Corona-Soforthilfen
799
-
Neue Bagatellgrenzen für betrieblich genutzte Grundstücksteile
680
-
Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen
631
-
Unterhaltsleistungen an über 25 Jahre alte studierende Kinder
56914
-
Anschaffungsnahe Herstellungskosten bei Gebäuden
560
-
Wann sind Gartenarbeiten haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen?
557
-
Überbrückungshilfe III NRW ist beihilferechtskonform
29.04.2026
-
Vorabanforderung nur mit erkennbarer Ermessensausübung
22.04.2026
-
Subventionsbetrug bei den Überbrückungshilfen
22.04.2026
-
Gesenkte Umsatzsteuer durch weniger Ausnahmen möglich
20.04.2026
-
VG Hamburg legt deutsche Überbrückungshilfen dem EuGH vor
15.04.2026
-
Wer haftet bei GbR-Auflösung vor Schlussabrechnung?
08.04.2026
-
Baden-Württemberg erstattet rechtswidrige Rückforderungen von Corona-Soforthilfen
01.04.2026
-
Verspätungszuschlag zur Feststellungserklärung
01.04.2026
-
Bekanntgabe von Verwaltungsakten
01.04.2026
-
Erklärungspflicht
01.04.2026