SPD-Länder uneins über Vermögensteuer-Konzept
Nach Informationen des Magazins "Focus" wurden die Beratungen über eine gemeinsame Gesetzesinitiative auf November vertagt, weil sich die SPD-geführten Bundesländer nicht auf ein Konzept einigen können. Ursprünglich war geplant, im Bundesrat nach der Sommerpause einen Gesetzentwurf einzubringen. Die SPD will Großvermögen mit einem Prozent jährlich besteuert werden.
In diesem Punkt herrscht Einigkeit. Streit gibt es laut «Focus» allerdings in der Frage, wie hoch der Freibetrag für persönliche Vermögen angesetzt werden soll. Dem Bericht zufolge wollen Bremen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Grenze schon bei 500 000 Euro einziehen. Ein erstes Konzept unter Federführung des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans hatte zwei Millionen Euro vorgesehen. Außerdem wollen die SPD-Kollegen aus Baden-Württemberg und Hamburg nach Informationen des Magazins eine wirtschaftsfreundliche Lösung - und betriebliche Vermögen schonen.
Die Vermögensteuer war 1997 von der schwarz-gelben Regierung abgeschafft worden, nachdem das Bundesverfassungsgericht sie in früherer Form gekippt hatte. Die SPD will Vermögende - auch im Hinblick auf den Bundestagswahlkampf 2013 - stärker zur Kasse bitten.
-
Schonfrist für Offenlegung der Jahresabschlüsse 2024
3.015
-
Voraussetzungen und Besonderheiten der steuerfreien Aktivrente
1.4574
-
Steuerliche Entlastung für kleinere Photovoltaikanlagen ab 2022 und 2023
861459
-
E-Rechnung
5869
-
Viertages-Zugangsvermutung bei der Bekanntgabe von Steuerbescheiden
4643
-
Neue Pflichtangaben bei Reverse-Charge-Leistungen
417
-
Behindertenpauschbetrag: Höhe, Anspruch & Steuer-Tipps
3951
-
Keine Signale für eine Stärkung des Fremdbesitzverbots in der Steuerberatung
332
-
Steueränderungen 2025: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umwandlungssteuergesetz
257
-
Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm
212
-
Bundestag verabschiedet Altersvorsorgereformgesetz
27.03.2026
-
Automatischer Informationsaustausch zu Einkünften über digitale Plattformen
26.03.2026
-
Automatischer Informationsaustausch zu Kryptowerten
26.03.2026
-
Automatischer Informationsaustausch zu Finanzkonten
26.03.2026
-
Außenprüfungsordnung ersetzt Betriebsprüfungsordnung
25.03.2026
-
Informationsaustausch von GloBE-Informationen mit Drittstaaten
24.03.2026
-
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei strafrechtlicher Vermögensabschöpfung
24.03.2026
-
Keine Signale für eine Stärkung des Fremdbesitzverbots in der Steuerberatung
20.03.2026
-
Söder fordert Erhöhung der Entfernungspauschale
19.03.2026
-
Gesetz zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes
18.03.2026