03.07.2012 | Prävention

Gesundheitsminister will Ärzte in die Schule schicken

Kindergesundheit fördern durch Vorsorgeuntersuchungen in Schulen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr regt an, Ärzte zu Vorsorgeuntersuchungen von Kindern in die Schulen zu schicken.

"Die sehr guten Erfahrungen bei den Vorbeugeuntersuchungen zur Zahngesundheit von Schulkindern sind Anlass, auch weitere Vorbeugeuntersuchungen in Schulen zu prüfen", sagte der FDP-Politiker in einem Zeitungsbericht v. 3.7.2012. Der Minister kündigte entsprechende Gespräche mit den Ländern an.

Westdeutschland hinkt bei der Kinder-Vorsorge hinterher

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen würde einen Ausbau der Früherkennung in den Schulen begrüßen. "Damit kommt die öffentliche Hand ihrer Verpflichtung, im Rahmen der Prävention einen eigenen Anteil zu leisten, besser nach als heute", sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz. Bislang sind nach den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt nur zu Beginn der Schulzeit Untersuchungen üblich - wie etwa ein Hör- und Sehtest sowie eine Prüfung der Sprachentwicklung. Lediglich in einigen ostdeutschen Ländern finden weitere Reihenuntersuchungen im Laufe der Schulzeit statt.

Schlagworte zum Thema:  Prävention, Vorsorgeuntersuchung

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