07.12.2012 | Pflegegeld

Pflegeaufwand im Pflegetagebuch dokumentieren

Pflegende sollten den Pflegeaufwand schriftlich genau festhalten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei einem Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung muss der zeitliche Aufwand für die geleistete Pflege genau angegeben werden. Um realistische Angaben machen zu können, empfiehlt sich die Dokumentation in einem Pflegetagebuch.

Wie viel Zeit eine Pflege in Anspruch nimmt, können Angehörige anfangs nur schwer einschätzen. Einen besseren Überblick bekommt, wer die einzelnen Handgriffe schriftlich festhält. Es sollte der genaue Inhalt der pflegerischen Tätigkeit dokumentiert werden und wie viel zeit tatsächlich dazu aufgewendet wurde. Dies sollte am besten für jeden Tag einzeln aufgeschrieben werden.

Pflegetagebuch im Internet downloaden

Dazu lässt sich ein Pflegetagebuch herunterladen, das die Landesstelle Pflegende Angehörige in Münster auf ihrer Seite bereitstellt. Das Pflegetagebuch kann auch kostenlos telefonisch bestellt werden unter 0800/22 044 00. Täglich lässt sich auf dem Formular eintragen, welche Hilfe der Erkrankte beim Waschen, Anziehen und Essen braucht, und wie viel Zeit es in Anspruch nimmt.

Sinnvoll für das Pflegegutachten

Das Pflegetagebuch dient nicht nur zur eigenen Orientierung, sondern kann auch hilfreich sein, wenn ein Gutachter die Pflegebedürftigkeit einstufen muss. Pflegende haben oft das Problem, dass sie den Pflegebedarf eher aus dem Bauch heraus einschätzen. Deshalb hat es sich laut Landesstelle Pflegende Angehörige bewährt, in der Wochen vor der Begutachtung alle Schritte aufzuschreiben.

Schlagworte zum Thema:  Pflegegeld, Pflegetagebuch

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