Angehörige profitieren von geschulten Helfern
Werden Pflegebedürftige aus dem Krankenhaus entlassen, fehlen Angehörigen häufig Pflegebett oder andere Hilfsmittel. Außerdem sind sie meist schlecht geschult und wissen nicht, wie sie die Hilfsmittel anwenden sollen.
Pflegetrainer geben Unterstützung
Vermeiden lässt sich das beispielsweise, wenn speziell geschulte Pflegefachkräfte Angehörige in der ersten Zeit unterstützen. Das zeigt eine Kurzstudie der Universität Bielefeld. In einigen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein kommen deshalb Pflegetrainer zu den Angehörigen nach Hause. 2013 profitierten davon 38.000 Pflegende.
Überforderung in der Pflege erzeut unsinnige Ideen
Unterstützung brauchen die Angehörigen vor allem beim Beantragen der Hilfsmittel. Viele wissen nicht, dass ihnen Hilfsmittel kostenfrei zustehen und bezahlen dafür. In einigen Fällen fühlen sich Angehörige auch schlicht überfordert und funktionieren in ihrer Not z. B. Spüliflaschen zu Urinbehältern um oder stellen Betten zum Erhöhen auf Backsteine.
Besuchsdienste verschaffen Pflegenden Auszeit
Auch ist ein längerer Urlaub ist für viele Pflegende schwer zu organisieren. Um trotzdem einmal die Möglichkeit zum Abschalten zu haben, können im Alltag u. a. Besuchs- und Fahrdienste Entlastung bieten. Bei anderen Angeboten begleiten Freiwillige Pflegebedürftige z. B. zum Einkaufen, ins Theater, Kino oder beim Spazierengehen.
Angebote oft sehr günstig bzw. kostenlos
Diese Hilfsdienste werden häufig von Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden organisiert und meist sehr günstig oder sogar kostenlos angeboten. Am besten erkundigen sich Angehörige bei Anbietern vor Ort, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können.
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