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Die sozialversicherungsrechtliche Statusbeurteilung von freien Mitarbeitern stellt Auftraggeber und Auftragnehmer seit Jahren vor erhebliche rechtliche und praktische Herausforderungen. Die Folgen sind gravierend: Bei abhängiger Beschäftigung ergeben sich umfassende, zwingende Beitragspflichten zur Sozialversicherung. Bei selbstständiger Tätigkeit liegt es hingegen beim Auftragnehmer, ob und wie er selbst für seine soziale Absicherung sorgt. Bei einer falschen Einschätzung drohen Unternehmen strafrechtliche Konsequenzen und Nachzahlungen samt Säumniszuschlägen. Die Koalition strebt nun mit dem am 26. März 2026 vorgelegten Referentenentwurf mehr Klarheit an. Das "Gesetz zur Erleichterung der Feststellung des Erwerbsstatus der Selbstständigkeit im Sozialversicherungsrecht" soll eine neue, formalisierte Statusoption einführen: die sogenannte "neue Selbstständigkeit". Die Idee ist, dass die Prüfung des Status nach vereinfachten gesetzlich vorgesehenen Kriterien (anstelle der umfassenden Ei...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Personalmagazin.
Personalmagazin 9/2026

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Schlagworte zum Thema:  Scheinselbständigkeit