Gerade in Changeprozessen sind Unternehmen besonders anfällig für ein generationsübergreifendes Mobbing, da zusätzlich zur Stresssituation des Umbruchs extrem unterschiedliche Werte, Erfahrungen und Erwartungen aufeinandertreffen. Um diesen Risiken zu begegnen, muss Mobbingprävention frühzeitig in das Veränderungsmanagement integriert werden.
Mobbing am Arbeitsplatz tritt in vielfältigen Formen auf, die sich häufig überlappen und verstärken. Grundsätzlich beschreibt Mobbing systematische, wiederholte und über einen längeren Zeitraum anhaltende feindselige Handlungen gegenüber einzelnen Personen. Diese reichen von verbalen Mobbinghandlungen, über Kommunikationsverweigerung, aufgabenbezogene Mobbingformen, Angriffe auf das berufliche Ansehen, soziale Isolation und Ausgrenzung bis hin zu hierarchischen und strukturellen Mobbingformen wie beispielsweise Bossing oder Staffing, psychologischer Manipulation und Cyber-Mobbing. Für Organisationen kann das gravierende wirtschaftliche, gesundheitliche, kulturelle und rechtliche Folgen haben: Pro Jahr verursachen Mobbingaktivitäten zwischen 15 und 25 Milliarden Euro an direkten und indirekten Kosten in Deutschland, wie Schätzungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ergaben.
Mobbing ist kein Kommunikationsproblem,...
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