Mit dem Aus für den Verband E-Learning Business e.V., kurz VEBN, wird auch das VEBN-Gütesiegel für E-Learning nicht mehr vergeben. Bild: mauritius images / Zoonar GmbH / Alamy

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Verband E-Learning Business e.V., kurz VEBN, beschlossen, sich aufzulösen. Die endgültige Liquidation wird nach Ablauf des Sperrjahres Ende 2018 gültig.

Man habe sich schweren Herzens entschieden, den Verband aufzulösen, sagte Andreas Eißner vom Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V., Oldenburg, der den VEBN acht Jahre lang als Vorstandsvorsitzender leitete. Hauptgrund sei, dass es immer schwieriger geworden sei, Mitglieder für die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand zu gewinnen und zu halten. Für die Vorstandsnachfolge ab 2018 seien keine Kandidaten gefunden worden.

Aus für das E-Learning-Gütesiegel 

Gegründet wurde der VEBN als "Verband eLearning Business Norddeutschland".  Zu den Mitgliedern gehörten neben E-Learning-Anbietern und Akademien auch universitäre Bildungseinrichtungen. Als Erfolgsgeschichte mit hoher Qualität gilt das 2008 geschaffene VEBN-Gütesiegel für E-Learning-Lösungen, mit dem zunächst nur Angebote der Mitglieder ausgezeichnet wurden. Ziel des Gütesiegels war es, die Wahrnehmung der Qualität von betrieblichen E-Learning-Lösungen am Markt zu erhöhen und potenziellen Kunden Orientierung bei der Auswahl der Angebote zu geben. Alle Einreichungen, in jedem Jahr wurden acht zugelassen, wurden anhand von 90 eigens entwickelten Kriterien aus neun Kategorien wie zum Beispiel Inhalte, Methodik und Technik geprüft. Ab 2015 konnten sich auch Nichtmitglieder an dem Prüfverfahren beteiligen, um das Gütesiegel zu erhalten. 

Schlagworte zum Thema:  E-Learning

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