Neue Managementkonzepte auf der Zukunft Personal 2012
Führungsfragen sind immer en vogue – schließlich stellt der rasante Wandel in der Arbeitswelt Organisationen und Führungskräfte kontinuierlich vor neue Herausforderungen. Im zugespitzten Wettbewerb um Märkte, Talente und Ideen versuchen inzwischen viele Unternehmen, durch ein neues Führungsverständnis die Nase vorn zu behalten. Managementkonzepte, die Freiheit an die Stelle von Kontrolle setzen, sind weltweit auf dem Vormarsch. Mit Erfolg, wie einige Vorreiter belegen – so zum Beispiel der kalifornische Tomatenverarbeiter Morning Star oder das brasilianische Maschinenbau-Unternehmen Semco, die ganz ohne Vorgesetzte auskommen.
Verschiedene Ansätze für mehr Freiheiten im Umlauf
In der Folge lassen auch hierzulande immer mehr Arbeitgeber ihre Mitarbeiter „von der Leine“. Die Abkehr vom Befehl- und Kontrollprinzip erfolgt dabei auf unterschiedliche Weise – je nachdem, wo Unternehmen den Hebel ansetzen: Drei verschiedene Ansätze – Rowe, Scrum und Resourceful Humans – kommen in der Podiumsdiskussion der Zeitschrift Personalmagazin "Neue Wege im Management – Was HR dazu beitragen muss" zur Sprache: Chefredakteur Randolf Jessl will mit Vordenkern und Anwendern dieser Konzepte klären, worin sie bestehen und wie sie umzusetzen sind, welchen Erfolg sie versprechen und – last but not least – welche Rolle das Personalwesen dabei spielt. Zuhörer dürfen sich einbringen: Sie sind ausdrücklich dazu aufgerufen, den Referenten in Hinblick auf Umsetzungshürden und Erfolgsaussichten auf den Zahn zu fühlen.
Was charakterisiert diese verschiedenen Ansätze? Scrum basiert auf einer speziellen Form des Projektmanagements, Rowe (Results-Only Work Environment) bedeutet vor allem eine neue Kultur der Zielsetzung und „Resourceful Humans“ steht für den mündigen, selbstbestimmten Mitarbeiter.
Die drei Ansätze vereint das Bestreben, konsequent interne und externe Kunden in den Mittelpunkt des unternehmerischen Schaffens zu stellen. Das beinhaltet einerseits die Wertschätzung von Mitarbeitern, die als Mit-Unternehmer freiheitlich und überzeugt arbeiten, andererseits die Wertschätzung gegenüber den Kunden, die eine ehrliche und authentische Leistung erhalten. Damit Betriebe diese Konzepte implementieren und leben können, muss sich das Personalwesen grundlegend ändern – eine Einsicht, die nach Auffassung von Randolf Jessl und seinen Gästen bislang zu kurz kam.
Podiumsdiskussion auf der Zukunft Personal
"Neue Wege im Management – Was HR dazu beitragen muss", Interaktive Podiumsdiskussion am Dienstag, 25. September, 10.15 bis 11 Uhr, Forum 6, Halle 11.1
Moderation: Randolf Jessl, Chefredakteur der Zeitschrift Personalmagazin
Teilnehmer: André Häusling (Scrum Jobs), Heiko Fischer (Resourceful Humans) und Jan Haines (HR Factory).
-
Das Entgelttransparenzgesetz – eine Verschiebung mit Ansage
1.327
-
Ein Experiment zeigt, wie sich Krankheitstage senken lassen
446
-
Die wichtigsten Termine 2026 für Personalprofis
776
-
Wie man einen Ruf schädigt: der Fall Cawa Younosi
382
-
Grieger-Langer und die gefakte Kundenliste
30
-
Unternehmerisch denken, menschlich handeln: HR in bewegten Zeiten
29
-
Deutschlands beste Arbeitgeber 2026 stehen fest
23
-
Warum Heidegger im Silicon Valley verehrt wird – und wie er uns bei KI helfen kann
21
-
Vernetzungsexperte Peter Kruse gestorben
18
-
Knigge im Beruf: Gute Wünsche und solche, die es nicht sind
17
-
Wie sehen wirksame Führung und Transformation aus?
02.06.2026
-
HR-Personalwechsel im Mai
01.06.2026
-
Warum Heidegger im Silicon Valley verehrt wird – und wie er uns bei KI helfen kann
28.05.2026
-
Grüne Hügel und HR
26.05.2026
-
Pioneers Conference: Weniger Methoden, mehr Wirkung
08.05.2026
-
Wie reif ist Ihr Recruiting?
04.05.2026
-
"Wir wollen hörbarer werden, ohne schrill zu sein"
04.05.2026
-
HR-Personalwechsel im April
30.04.2026
-
Das Entgelttransparenzgesetz – eine Verschiebung mit Ansage
30.04.2026
-
"Natürlich beschäftigt KI gerade alle im Recruiting"
27.04.2026