E-Learning-Projekte auf der Learntec 2013 ausgezeichnet
Der Deutsche E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award D-Elina des Branchenverbandes Bitkom wurde in Karlsruhe in den Kategorien Campus und Professional verliehen. In der Kategorie Campus ausgezeichnet wurde das Projekt "mARble", lernen mit mobiler "Augmented Reality" in der Medizin an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Per Simulations-App für Smartphones können die Studenten zum Beispiel Untersuchungs- oder Interview-Techniken in simulierten Situationen trainieren, ihr Wissen schulen und gleichzeitig Patienten entlasten.
Mediziner lernen am Tablet-PC
In die gleiche Richtung geht das mit dem European Award for Technology Supported Learning Eurelea in der Kategorie Technik ausgezeichnete Projekt "SimMed" - Simulation medizinischer Handlungen an der Charité, Universitätsmedizin in Berlin. Hier lernen die angehenden Ärzte anhand eines simulierten Patienten auf einem überdimensionalen Tablet-PC Untersuchungsabläufe zu planen, Diagnosen zu stellen und im Team zusammenzuarbeiten. Statt leibhaftigen Patienten gegenüberzustehen, zeigt zum Beispiel ein auf das Multitouchdisplay simulierte Kind alle Krankheitsanzeichen und kann von den auszubildenden Ärzten behandelt werden, ohne dass ein realer Patient von der Ausbildungssituation belastet wird.
Plattform für die Unterstützung von Lehrern
Den D-Elina in der Kategorie "Professional" vergab der Bitkom an "meinUnterricht.de" aus Berlin. Die Online-Plattform soll Lehrern in Zukunft ermöglichen, ihren Unterricht komplett digital vorzubereiten. Über die Plattform haben sie Zugriff auf Unterrichtsmaterialen von Fachverlagen und können Materialien auf einem virtuellen Schreibtisch organisieren und bearbeiten oder komplette Unterrichtseinheiten planen.
Beispielhaftes Lernspiel für Schüler
An Schüler der ersten und zweiten Klassenstufe richtet sich das mit dem "Eurelea" in der Kategorie "Didaktik" ausgezeichnete Projekt "Fragenbär – Richtig Mathe Lernen" vom Spielend Lernen Verlag. Das Lernspiel auf CD-Rom trainiert mit einer kindgerechten Gestaltung und viel Fantasie das intuitive Begreifen des Zahlenraumes und sei ein Beispiel dafür, wie eine neuartige und zielgruppengerechte Individualförderung aussehen könne, heißt es in der Begründung der Jury.
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