Viele Konzepte, wenig Software im Talentmanagement
Im Fokus der Anwenderbefragung "HR-Trend Report 2013" von Haufe-Lexware und Softselect steht das allgemeine Verständnis der Personaler zum Thema Talentmanagement. Zusätzlich wurden konkrete Maßnahmen abgefragt. Ein zentrales Ergebnis der Studie: In 77 Prozent der Unternehmen spielt das Thema eine große Rolle, sogar 83 Prozent der Befragten kennen den Begriff Talentmanagement. Sie verstehen darunter die Gesamtheit der personalpolitischen Maßnahmen, um qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen, zu binden und zu fördern.
Strategie dominiert
Fast drei Viertel der befragten Unternehmen verfolgen bereits eine konkrete Talentmanagement-Strategie. Die Maßnahmen betreffen dabei in fast allen Fällen (93 Prozent) die Personalentwicklung.
Wie sehen die Konzepte im Detail aus? Für qualifizierte Mitarbeiter stellen Unternehmen Schulungen, Seminare oder E-Learning-Angebote zur Verfügung. Fast drei Viertel der Firmen erstellen in regelmäßigen Abständen Zielvereinbarungen und Beurteilungen der Mitarbeiter. In Kombination mit einem Kompetenz- und Skill-Management können so detaillierte Fähigkeitsprofile erstellt werden.
Zögerliche Softwarenutzung
Trotz des hohen Stellenwerts von Talentmanagement nutzen erst 40 Prozent der Befragten eine professionelle Software. Dem gegenüber stehen klassische Office-Anwendungen (40 Prozent) und die händische Organisation (20 Prozent).
Ein Grund für die Zurückhaltung in Sachen Softwarenutzung könnte an den hohen Anforderungen liegen, die die befragten Personaler an Softwarelösungen stellen. Die Mehrheit wünscht sich vor allem integrierte Fachinformationen und Weiterbildungsangebote. Das bieten die meisten Systeme noch nicht.
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