Karriere nicht um jeden Preis
Die Umfrage zeigt weiter: Knapp 45 Prozent der Befragten würde auf eine Beförderung verzichten, wenn diese zu Abstrichen im Privatleben führt. Bei der Karriereplanung setzen sich die Deutschen auch nicht unter Druck. Rund 60 Prozent lassen sich laut Umfrage Zeit für ihre berufliche Weiterentwicklung.
Klassische Karriere verliert an Bedeutung
"Die klassische Leiterkarriere wird es künftig immer weniger geben. Das heißt aber nicht, dass den Deutschen Karriere immer weniger wichtig wird – die Rahmenbedingungen ändern sich", sagt Sophia von Rundstedt, geschäftsführende Gesellschafterin bei von Rundstedt. "Hierarchie- und Statusdenken werden zunehmend von immer flexibleren Arbeitsmodellen abgelöst. Diese Entwicklung kommt auch bei den Arbeitnehmern an." Das können die Studienergebnisse belegen: Nur 21 Prozent setzen Karriere mit Gehalt und Statussymbolen gleich. Allein 40 Prozent ist der Faktor Spaß wichtiger als das Gehalt. Weiteren 40 Prozent ist die Möglichkeit, etwas im Job zu bewegen, wichtiger als Äußerlichkeiten wie Gehalt oder Statussymbole
Über die Umfrage
Talents & Trends ist eine regelmäßig stattfindende, repräsentative Erhebung zu den Themen "Talent" und "Karriere". Die Personalberatungsgesellschaft von Rundstedt befragte hierzu gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG im Februar 676 Berufstätige in Voll- und Teilzeit.
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