Gehaltssteigerung 2014: Deutschland drei Prozent, Ukraine neun Prozent
Dank einer robusten wirtschaftlichen Entwicklung können die Mitarbeiter in Deutschland auch 2014 wieder Gehaltssteigerungen von durchschnittlich drei Prozent erwarten. Damit setzt sich die Gehaltsentwicklung von 2013 fort, damals lag die Steigerung ebenso hoch. Die prognostizierte Reallohnerhöhung liegt allerdings mit 1,2 Prozent bei einer erwarteten Inflationsrate von 1,8 Prozent niedriger. Das lässt sich dem „Salary Budget Planning Report“ von Towers Watson entnehmen.
Hohe Steigerungsraten in Osteuropa
Wie der Salary Budget Planning Report auch zeigt, liegen die Gehaltsanpassungen in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Schweden auf ähnlichem Niveau: Auch hier planen Unternehmen Gehaltsanpassungen zwischen 2,8 und 3 Prozent ein.
In Osteuropa hingegen entwickeln sich die Gehälter 2014 voraussichtlich deutlich positiver als in Westeuropa: Die höchsten Steigerungsraten erzielen die Mitarbeiter in der Ukraine. Dort werden die Gehälter im kommenden Jahr um durchschnittlich 9 Prozent steigen. „Allerdings erwartet der Internationale Währungsfonds zugleich eine Inflationsrate von 7,5 Prozent. Unter dem Strich steigt die Kaufkraft der Menschen in der Ukraine deshalb nur geringfügig“, sagt Paul Fabiszak, Vergütungsexperte von Towers Watson.
Auf Platz zwei in der Rangfolge der Gehaltssteigerungen in Europa liegt mit rund 8,7 Prozent Russland, gefolgt von der Türkei und Serbien. Die Gehaltsanpassungen in Ländern Südeuropas werden mit 2,2 bis 2,9 Prozent etwas unterhalb der Gehaltsanpassungen in Westeuropa liegen (Portugal: 2.2 Prozent, Griechenland, 2,3 Prozent, Spanien, 2,5 Prozent, Italien: 2,9 Prozent).
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