Frauenanteil in Dax-Unternehmen leicht gestiegen
So konnte der Autobauer BMW seinen Frauenanteil in Führungspositionen von 8,8 Prozent (2010) auf 9,1 Prozent steigern. Bei Daimler kletterte er von 12 auf 12,8 Prozent. Die Telekom legte von 12,5 auf 13,8 Prozent zu. Die Unternehmen hatten im Oktober vergangenen Jahres zugesagt, künftig regelmäßig über die Frauenförderung unterhalb von Vorständen und Aufsichtsräten zu berichten.
BMW-Vorstandsmitglied Harald Krüger sagte, für das laufende Jahr zeichne sich ein höherer Anstieg bei den Unternehmen ab. Dies werde der nächste „Fortschrittsbericht“ deutlich machen.
Schröder kündigt Frauen-Karriere-Index an
Schröder kündigte an, künftig auf der Internet-Seite ihres Ministeriums regelmäßig einen "Frauen-Karriere-Index" zu veröffentlichen. Sie lobte die Selbstverpflichtung der Wirtschaft. Erstmals würden regelmäßig konkrete Zahlen vorgelegt und freiwillige Zielvorgaben von den Unternehmen bei der Frauenförderung gemacht.
Eine gesetzliche Frauenquote für alle Unternehmen lehnte Schröder erneut ab. Die Unternehmen hätten verstanden, dass sie sich in Sachen Frauenförderung mehr engagieren müssten. Auch sei der Druck aus Brüssel, doch eine gesetzliche Quote vorzugeben, groß.
Von der Leyen hält an einer Quotenregelung fest
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich dagegen vor dem Treffen ihrer Kabinettskollegin mit den Dax-Unternehmen erneut kritisch zu der Selbstverpflichtung der Unternehmen geäußert. Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten bleibe mit 3,7 Prozent beziehungsweise 14 Prozent "ernüchternd niedrig" und sei kaum gestiegen. Von der Leyen machte erneut klar, dass sie - anders als Schröder - auf "mutige Beschlüsse" für eine Quotenlösung setze.
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