Die zehn größten Fehler beim Employer Branding
Um Bewerber für sich zu gewinnen, reicht es nicht mehr aus, Umsatzzahlen des Unternehmens zu präsentieren und allgemeine Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Zukünftige Mitarbeiter interessieren sich für die Arbeitsbedingungen im Unternehmen, die Kultur und die Zufriedenheit der bestehenden Mitarbeiter. Dafür informieren sie sich auf verschiedenen Plattformen.
Employer Branding ist mehr als die Bekanntgabe von Umsatzzahlen
Deshalb sollten Unternehmen kontinuierlich am Image ihres Unternehmens als Arbeitgeber arbeiten, dabei auch die Mitarbeiterzufriedenheit im Blick haben und verschiedene digitale Kanäle bespielen, unter anderem auch Social Media, Business-Netzwerke und Arbeitgeberbewertungsplattformen. Wichtig ist auch die Netzwerkpflege, denn frühzeitiges Kontaktieren potenzieller Bewerber erleichtert das künftige Recruiting.
So fahren Sie Employer Branding sicher gegen die Wand
Die PR-Beratung Faktenkontor und die DPA-Tochter News Aktuell haben die zehn größten Fehler beim Employer Branding zusammengestellt:
- Employer Branding macht die Praktikantin. Chefs haben Wichtigeres zu tun.
- Wir wissen selbst nicht, was wir potenziellen Mitarbeitern bieten. Darüber hat sich noch nie jemand Gedanken gemacht.
- Wir sind als Arbeitgeber austauschbar – na und?! Eine Arbeitgeber-Marke mit starkem Profil wird vollkommen überschätzt.
- Viel versprechen, wenig halten. Wenn die neuen Mitarbeiter erst einmal da sind, müssen wir unsere Versprechen auch nicht mehr halten.
- Schlechte Reputation ist uns egal. Wer wegen unseres schlechten Rufs nicht zu uns kommt, passt ohnehin nicht zu uns.
- Spitzenplätze in Arbeitgeber-Rankings sind nur etwas für Streber. Wir brauchen keine zusätzlichen Argumente für Bewerber.
- Mitarbeiterzufriedenheit ist ein netter Luxus. Wer sich um zufriedene Mitarbeiter kümmert, lenkt nur von unserem Leistungsanspruch ab.
- Netzwerkpflege ist nur etwas für Personaler, die keinen Friseur zum Quatschen haben. Kontakte zu Bewerbern frühzeitig zu knüpfen, ist für uns viel zu aufwändig.
- Der beste Weg im Arbeitgebermarketing sind gedruckte Stellenanzeigen. Digitalkanäle sind neumodischer Quatsch, der sich bald überholt hat.
- Ist das Employer-Branding-Budget ausgegeben, ist es weg. Die Stärke der Arbeitgebermarke messen wir erst gar nicht. Das führt nur zu unnötig hohen Erwartungen der Chefs.
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
457
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
424
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
281
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
225
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
209
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
155
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
152
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
124
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1154
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
114
-
Wie das "S" in ESG zur Mitarbeiterbindung beiträgt
09.04.2026
-
Arbeit trotz Krankheit – Kommission empfiehlt Teilkrankschreibung
08.04.2026
-
ZP Süd 2026: Zwei Tage HR-Wissen zu „Team Human x AI“
07.04.2026
-
KI-Agenten werden an der Arbeitswelt vorbei entwickelt
02.04.2026
-
Altersdiskriminierung im Berufsalltag – zu jung, zu alt, zu unrecht
01.04.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
01.04.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
01.04.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
01.04.2026
-
Relationship-Matching als strategisches HR-Instrument
01.04.2026
-
Die zwei Seiten von People Analytics
31.03.2026