06.05.2014 | Arbeitszeit

Reguläre Wochenstunden in Deutschland liegen unter EU-Durchschnitt

Im Vergleich zum EU-Ausland arbeiten Deutsche weniger.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

In der Regel arbeiten die meisten Vollzeitbeschäftigten weiterhin etwa 40 Stunden pro Woche in Deutschland. Zählt man die Arbeitszeiten der Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten zusammen sind es im Schnitt 35,3 Wochenstunden – die meisten EU-Länder liegen darüber, belegt das Statistische Bundesamt.

Die Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob verbrachten nach eigener Einschätzung im vergangenen Jahr 40,6 Stunden pro Woche an ihrem Arbeitsplatz, im Jahr davor waren es 40,7 Stunden. Das geht aus jüngsten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Bei den in Teilzeit beschäftigten Arbeitnehmern stieg deren Arbeitszeit von 18,3 auf 18,4 Stunden. Selbstständige kamen danach im vergangenen Jahr auf 50,2 Stunden, im Vorjahr waren es 50,4 Stunden.

Griechen arbeiten mehr, Niederländer weniger

Die durchschnittliche Arbeitszeit aller Erwerbstätigen einschließlich der Teilzeitbeschäftigten lag bei 35,3 Wochenstunden. Damit befand sich Deutschland unter dem EU-Durchschnitt von 37,2 Stunden. Griechenland etwa kam nach Erhebungen des europäischen Statistikamtes Eurostat auf 42,1 Stunden, die Niederlande auf 30.

Wie ein Sprecher des Bundesamtes erklärte, wurden Überstunden nicht erfasst, weil die Statistik nur die normalerweise geleistete Arbeitszeit untersucht. Auch andere Abweichungen wie beispielsweise Krankheitstage sind nicht berücksichtigt.

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