Handlungshilfe für den betrieblichen Alltag
Wenn man wissen möchte, ob eine Brand- oder Explosionsgefährdung im Unternehmen vorhanden ist, sollte man u.a. prüfen, ob Gefahrstoffe mit dem Gefahrensymbol für brandfördernd, leichtentzündlich, hochentzündlich, explosiv oder mit einem Gefahrenpiktogramm für explodierende Bombe, Flamme, Flamme über einem Kreis, Gasflasche oder Ätzwirkung vorhanden sind.
Wann ist noch von einer Brand- oder Explosionsgefährdung im Unternehmen auszugehen
Unter anderem müssen folgende Fragen auch beantwortet werden:
- Sind Feststoffe wie Papier, Holz, Polyethylen, Polystyrol vorhanden sowie deren aufgewirbelte Stäube?
- Werden Arbeitsstoffe mechanisch bearbeitet, zerkleinert und/oder auf Förderbändern transportiert?
- Gibt es Arbeitsverfahren, bei denen Flüssigkeiten fein versprüht werden und es zur Aerosolbildung kommt?
- Werden Gefahrstoffe wie Ammoniak, Chlor oder Heizöl verwendet, von denen bekannt ist, dass sie bei der vorhandenen Anwendungstemperatur zum Brennen neigen oder explosionsgefährdend sind?
- Werden Arbeitsverfahren angewendet, bei denen es zu gefährlichen chemischen Reaktionen kommen kann?
Maßnahmenermittlung bei Brand- und Explosionsgefährdung
In der Broschüre Brand- und Explosionsgefährdung stehen noch weitere Einstiegsfragen. Schon bei einem Ja muss eine Maßnahmenermittlung durchgeführt werden. Die Broschüre beschreibt dafür die einzelnen Schritte. Jeder Schritt wird erklärt. Dabei geht es nicht nur um die Ermittlung der Maßnahmen bei Gefährdungen durch Brand und Explosion sondern auch um die Prüfung der Wirksamkeit von Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen.
Ein umfassender Anhang inklusive Dokumentationsvorlage sowie Schutzleitfäden zum Brand- und Explosionsschutz der Reihe 100 sowie 200 vervollständigen die Broschüre des EMKG - Moduls "Brand- und Explosionsgefährdung" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
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