Softwareunternehmen Flexus AG will ein Zeichen setzen
Das Software- und IT-Beratungsunternehmen Flexus AG führt als erstes Unternehmen im SAP Logistics-Umfeld die Vier-Tage-Woche ein. Damit möchte der Spezialist für Intralogistik-IT-Lösungen eine „produktivere und erfülltere Arbeitswelt“ schaffen, in der die Mitarbeiter des Unternehmens „ihr Potenzial besser entfalten“ können. Das Unternehmen ist dabei der festen Überzeugung, dass die Leistung der Mitarbeiter nicht von der Anzahl der geleisteten Stunden abhänge, sondern von ihrer Qualität und Effektivität.
Vorreiterrolle
Während die Beschäftigten in den meisten anderen deutschen Unternehmen noch 40 Stunden arbeiten müssen, setzt die Flexus AG darauf, dass andere Firmen ihrem Beispiel folgen und ebenfalls innovative Arbeitszeitmodelle umsetzen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten besser gerecht werden. Flexus habe den Anspruch, eine „moderne, zukunftsorientierte Arbeitsumgebung“ zu schaffen, in der die Mitarbeitenden ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Flexible Zeiteinteilung auf vier oder fünf Arbeitstage
Durch die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 auf 32,5 Stunden müssen die Mitarbeiter der Flexus AG täglich im Durchschnitt nur noch 6,5 anstatt acht Stunden arbeiten. Dabei können sie selbst entscheiden, ob sie die 32,5 Stunden auf 4 oder 5 Tage verteilen möchten. Die Einführung der Viertagewoche bei Flexus geht einher mit der Gewährleistung von gleichbleibendem Gehalt und der derselben Anzahl an Urlaubstagen.
Gesundheit als Wettbewerbsfaktor
Durch die Umstellung auf die 32,5-Stunden-Woche werde aus Sicht des Unternehmens eine erhöhte Regenerationsphase der Mitarbeiter sichergestellt. Der positive Effekt der längeren Erholungszeiten schlage sich auch auf die Gesundheit der Belegschaft nieder, wodurch krankheitsbedingten Ausfällen vorgebeugt werden soll.
Mobiles Arbeiten jederzeit möglich
Darüber hinaus ermöglicht das Unternehmen seinen Mitarbeitenden jederzeit mobiles Arbeiten. Dadurch könnten Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nach ihren persönlichen Verpflichtungen und Interessen richten, zudem würden Fahrtkosten für den Weg zum Arbeitsplatz reduziert. Durch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben steige die (Job-)Zufriedenheit der Mitarbeiter sowie ihre Motivation, was sich positiv auf ihre Arbeitsleistung auswirke, so das Unternehmen.
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