Je lauter - desto kürzer
Auf dem Weg zur Arbeit, nach Feierabend in der Bahn, zu Hause auf dem Sofa, beim Joggen – vor allem jüngere Leute haben ständig Kopfhörer auf oder in den Ohren. Schon das kann den Ohren zu viel werden. Doch vor allem laute Musik, ob bei Konzerten, aus dem Fernseher oder dem Lautsprecher macht zwar Spaß, ist aber ab einer gewissen Lautstärke ungesund. Und zwar für die Ohren.
Ohne Haarzellen im Ohr kein Musik hören
Die BAuA-Broschüre Gehörschäden durch Musik vorbeugen erklärt wie das Ohr aufgebaut ist, wie es funktioniert und was ihm schadet. Besonders empfindlich sind die winzigen Haarzellen, die jedes Geräusch aufnehmen, sie in Signale umwandeln und ans Gehirn weiterleiten.
Zu laut Musik hören kann das Gehör schädigen
Wenn es zu laut ist, gehen die Haarzellen kaputt. Einmal zerstört, lassen sie sich nicht wieder herstellen. Sie wachsen auch nicht nach. Das Gehör ist dann dauerhaft geschädigt. Um dies zu vermeiden, helfen bereits wenige Maßnahmen:
- Lautstärke öfter mal runterdrehen.
- Den Ohren genug kopfhörerfreie Zeit gönnen.
- Bei Konzerten oder in der Disco Ohrstöpsel oder Gehörschutzkapseln tragen.
- Von der Lautsprecherbox Abstand halten.
- Wenn’s mal lauter war, Lärmpausen einlegen, die mindestens doppelt so lange dauern wie die Lärmbelastung gedauert hat.
Je lauter, desto kürzer
Die Ohren können nur ein bestimmtes Maß an Lärm ertragen. Das lässt sich errechnen und sollte auch nicht überschritten werden. Generell gilt: je lauter, desto kürzer.
Für das wöchentliche Lärmpensum bedeutet das z. B., dass Musik mit einer Lautstärke von 85 dB (A) etwa 40 Stunden ohne Gefahr gehört werden kann. Bei 91 dB (A) reduziert sich das Pensum auf nur noch 10 Stunden pro Woche und die sind schon eine ganz schöne Lärmbelastung für die Ohren.
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