Diese Präventionsmaßnahmen lohnen sich
Für die aktuelle Studie kooperierte die iga mit Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung inkl. der Deutschen Rentenversicherung Bund. So konnte auf einen großen Datensatz unterschiedlicher Studien zugegriffen werden.
Sitzen ist ein gut untersuchtes Thema in Sachen Prävention
Bei der Auswertung der Daten zeigte sich, dass Sitzen Thema vieler Studien war. Nicht verwunderlich, da immer mehr Menschen immer länger sitzen. Einzelne Studien lassen rückschließen, dass sich Sitzzeiten u. a. durch Veränderungen der Verhältnisse am Arbeitsplatz reduzieren lassen. Präventive Maßnahmen gegen zu langes Sitzen können z. B. sein:
- höhenverstellbare Bürotische,
- Laufbandschreibtische sowie
- Kurzpausen alle halbe Stunde.
Prävention am Arbeitsplatz allein reicht nicht aus
Ob eine Maßnahme allerdings den gewünschten Erfolg hat, hängt auch vom Freizeitverhalten der Beschäftigten mit sitzender Tätigkeit ab. Wer den Feierabend bzw. das Wochenende überwiegend sitzend verbringt, dem werden Impulse für mehr Bewegung am Arbeitsplatz letztlich nicht ausreichen, um auf Dauer gesund zu bleiben.
Prävention gegen Stress ist sinnvoll
Im Bereich Prävention von Stress und psychischen Störungen gibt es bereits gut erprobte Ansätze, wie die Datenauswertung zeigt. Sinnvoll am Arbeitsplatz einsetzen lassen sich u. a.
- achtsamkeitsbasierte Interventionen,
- Führungskräftetraining zu psychischen Störungen sowie
- zielgruppenspezifisches Stressmanagement für Pflegekräfte.
Arbeitsunfälle lassen sich durch Präventionsmaßnahmen reduzieren
Auch wenn es darum geht Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Verletzungen zu reduzieren, können Präventionsmaßnahmen einen positiven Nutzen haben. So führen Arbeitsschutztrainings u. a. zu einer deutlichen Verbesserung des sicherheitsrelevanten Verhaltens.
Insgesamt wurden Studien aus 9 Gesundheitskategorien untersucht
Bei der Auswertung der Daten ging es u. a. um die Wirksamkeit arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention allgemein, den ökonomischen Nutzen von Maßnahmen sowie die Evidenz, also den Zusammenhang zwischen Investition und Nutzen.
ROI für BGF liegt bei 2,7
Bereits 2015 hatte die iga einen durchschnittlichen Return-of-Investment (ROI) von 2,7 für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Prävention nachgewiesen.
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