Wenige Firmen nutzen bislang neues Sanierungsverfahren
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 22 Anträge für das außergerichtliche Verfahren nach dem Stabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz (StaRUG) registriert, das auch Krisenunternehmen in der Pandemie helfen soll, wie aus einer Auswertung des Fachmagazins "INDat Report" hervorgeht.
Restrukturierungsplan muss nicht einstimmig angenommen werden
Seit Anfang 2021 reicht es, wenn angeschlagene Unternehmen, die noch nicht zahlungsunfähig oder überschuldet sind, eine Mehrheit der Gläubiger vom ihrem Restrukturierungsplan überzeugen. Einzelne Gläubiger, an deren Widerspruch außergerichtliche Sanierungen bisher häufig scheiterten, können nun überstimmt werden.
Restrukturierungsgerichte befragt
Für die Auswertung wurden den Angaben zufolge alle 24 Restrukturierungsgerichte befragt, die die vertraulichen Verfahren auf Antrag des betroffenen Unternehmens einleiten und beaufsichtigen. In 4 der 22 Verfahren gab es im vergangenen Jahr einen gerichtlich bestätigten Restrukturierungsplan. Dazu zählte das Modeunternehmen Eterna, das das Vorhaben selbst publik machte. Andere Verfahren waren Ende 2021 noch nicht abgeschlossen, oder das Unternehmen zog die Anzeige zurück.
Fallzahl könnte steigen
Die geringe Fallzahl lasse allerdings nicht den Schluss zu, dass das neue Verfahren gescheitert sei, hieß es. Die Finanzhilfen in der Pandemie verminderten derzeit noch den Bedarf. Das könne sich schnell ändern, wenn die Staatshilfen für Unternehmen ausliefen. Die befürchtete Insolvenzwelle in der Pandemie ist dank milliardenschwerer Hilfen bislang ausgeblieben.
-
Abgabefristen für die Steuererklärungen 2019 bis 2025
1.637
-
Begünstigte Versicherungsverträge vor dem 1.1.2005 in Rentenform
1.3172
-
Unterhaltsleistungen an über 25 Jahre alte studierende Kinder
77016
-
Neuregelung des häuslichen Arbeitszimmers und der Pauschalen ab VZ 2023
730
-
Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen
597
-
Neue Bagatellgrenzen für betrieblich genutzte Grundstücksteile
5492
-
Feststellung des Grades der Behinderung für zurückliegende Zeiträume
524
-
Schätzung des Arbeitslohns bei Handwerkerleistungen
508
-
Behinderten-Pauschbetrag auch bei Pflegegrad 4 oder 5
463
-
Atypische Kapitalauszahlung aus einer betrieblichen Altersversorgung
411
-
72 % der Rentenleistungen im Jahr 2025 waren einkommensteuerpflichtig
05.08.2026
-
Schlussabrechnung versäumt: VG Düsseldorf bestätigt volle Rückforderung
05.08.2026
-
Werklieferung oder Werkleistung bei Verwendung selbst beschaffter Stoffe
31.07.2026
-
Neue Fixkosten: VG Würzburg übernimmt die NRW-Linie zum 30.6.2022
29.07.2026
-
Zinsabgrenzung bei Anleihen: Stückzinsen richtig erfassen
29.07.2026
-
Internationales Steuerrecht – Einstieg in ein anspruchsvolles Beratungsgebiet
28.07.2026
-
Fernlehrgang als Berufsausbildung im Kindergeldrecht
27.07.2026
-
Insolvenz in der Überbrückungshilfe: Kein Anspruch auf Auszahlung
22.07.2026
-
Überbrückungshilfen: Wenn die Haupterwerbsgrenze zur Rückforderung führt
15.07.2026
-
Unzuverlässigkeit bei einem Corona-Hilfspaket gefährdet alle Förderungen
08.07.2026