Manchmal ist es sinnvoll, einen Konflikt auf die Spitze zu treiben – zum Beispiel wenn veraltete Regeln überwunden werden müssen. Andererseits ist es auch sinnvoll, Konflikte zu beruhigen, wenn sie als Dauerstreit zu viele Ressourcen verbrauchen. Wann es mehr auf das eine oder das andere ankommt, diese Frage lässt sich mithilfe eines neuen Beobachtungsschemas beantworten. Konflikte werden dabei aus neun verschiedenen Perspektiven analysiert.
"Ich bin froh, dass unser Sohn Ihrem Sohn eine rein gehauen hat. Ich wisch mir den Hintern mit Ihren Vorwürfen." So und noch schlimmer schreien sich zwei Elternpaare an, deren elfjährige Söhne sich auf dem Schulhof geprügelt haben. Das Zitat stammt aus dem preisgekrönten Theaterstück "Der Gott des Gemetzels" der französischen Dramatikerin Yasmine Reza. Am Anfang wollen die Eltern eine einvernehmliche Aussage für die Schulbehörde verfassen und darin betonen, dass alles geklärt, vergeben und vergessen sei. Doch während der geplanten Aussprache, die als vernünftiges Gespräch beginnt, führen ein paar unbedachte Worte dazu, dass das Treffen immer aggressiver verläuft. Ein böses Wort ergibt automatisch das nächste.
Klaus Eidenschink, Executive Coach und Organisationsberater aus München, empfiehlt allen, die am Phänomen "Konflikt" interessiert sind, sich Rezas "Der Gott des Gemetzels" in der Filmversion von Roman Polanski anzusehen. Dabei könne man lernen, wie durch eine ungünstige Kommunikati...
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