So viele Jobs könnte die Automatisierung kosten
Es sind nicht nur einfache Tätigkeiten davon bedroht, durch Maschinen beziehungsweise Computer ersetzt zu werden. Die Spannweite reicht vom Lieferanten, der von autonomen Autos und Drohnen ersetzt werden könnte, über die Produktion bis hin zu den sogenannten "White Collar Jobs". So wurde unlängst bekannt, dass eine japanische Versicherung mehrere Dutzend Mitarbeiter - fast ein Drittel der Belegschaft - durch künstliche Intelligenz ersetzen will.
Automatisierung könnte mehr als eine Milliarde Jobs kosten
Weltweit gesehen könnten sogar mehr als eine Milliarde Jobs wegfallen - allein für China und Indien schätzen die Analysten das Automatisierungs-Potenzial auf rund 630 Millionen Arbeitsplätze. Dabei gibt es zwischen einzelnen Branchen ganz erhebliche Unterschiede und teilweise überraschende Ergebnisse. So leuchtet es beispielsweise ein, dass 64 Prozent der Stellen im produzierenden Gewerbe bedroht sind. Hingegen scheint es weniger auf der Hand zu liegen, dass im Bereich "Unterbringung und Gastronomie" sogar 66 Prozent der Arbeitnehmer ersetzbar sein sollen. Grundsätzlich sinkt die Automatisierungsgefahr mit steigender Komplexität. So sind im Segment "Unternehmensdienstleistungen, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" - unter das auch IT-Jobs fallen dürften - vergleichsweise wenige Jobs (39 Prozent) bedroht.
Auch neue Arbeitsplätze entstehen durch die Digitalisierung
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt in einer Studie zu einer wesentlich niedrigeren Zahl: Es spricht von rund 1,5 Millionen Arbeitsplätzen, die in Deutschland bis 2025 durch die Digitalisierung entfallen könnten. Die IAB-Experten betonen außerdem, dass gleichzeitig rund 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen - sprich: wegfallende und neue Arbeitsplätze würden sich insgesamt die Waage halten.
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