Viele Kandidierende mit Wirtschaftsexpertise für den Bundestag
4.506 Personen stellen sich in diesem Jahr zur Wahl. Darunter sind 1.422 Frauen, das ist jede dritte Person. Von Berufspolitikern über Softwareentwicklerin bis zu Audioredakteur spiegelt die Liste die Vielfalt der deutschen Arbeitswelt wider - wenn auch nicht repräsentativ. So die häufigste Jobkategorie unter allen Wahlbewerberinnen und Wahlbewerbern Berufspolitiker. Das liegt daran, dass 587 der gegenwärtigen 733 Abgeordneten erneut zur Wahl antreten.
Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft legen anteilig zu
Mit großem Abstand folgen Studierende (248), Rechtsanwälte bzw. Juristen (238 Personen) und Rentner (210). Die wirtschaftliche Expertise unter den Kandidierenden nimmt prozentual betrachtet zu. So finden sich auf der Liste in führenden Positionen Geschäftsführer (89), gefolgt von Unternehmern (74) und Selbstständige (60). Den unternehmerischen Sachverstand ergänzen 50 Kaufleute, 48 Diplom-Kaufleute sowie 41 Betriebswirte.
Im digitalen Bereich bringen mehr als 70 Personen fundierte Kompetenzen mit. Mit 130 Lehrern, 39 Polizeibeamten, 31 Erziehern und 22 Krankenpflegern bringen viele Kandidatinnen und Kandidaten Arbeitserfahrung aus systemrelevanten Berufen mit. Mit eher ausgefallenen Berufen fallen die Mitglieder von Die Partei auf: Die Kandidatinnen und Kandidaten üben laut Angaben die sicher nicht ganz ernst gemeinten Jobs als Biersommelier und Flaneur aus.
Der durchschnittliche Kandidat heißt Michael, ist 52 Jahre alt und Berufspolitiker
Bei den Männern ist Michael mit 82 Kandidaten der am häufigsten vorkommende Vorname – wie bereits bei der Bundestagswahl 2021. Der Name war Anfang der 70er-Jahre der am häufigsten vergebene Vorname. Daher überrascht es nicht, dass die Kandidaten im Durchschnitt 52 Jahre alt sind. Hinter Michael folgen Andreas (75 Kandidaten) und Thomas (71). Bei den Kandidatinnen kommt Anna mit 28 Vertreterinnen am häufigsten vor (Platz 18), ist im Schnitt 36 Jahre alt und löst damit Susanne (Durchschnittsalter 53 Jahre) ab, die 2021 noch die meisten Kandidatinnen stellte. Weitere häufige Frauennamen sind Anja (21), Julia (20) und Susanne (18).
Übrigens: Unter den Chefs der 160 Börsenunternehmen ist Christian der häufigste Vorname. Laut der deutsch-schwedischen besetzen aktuell sogar mehr Christians (10) als Frauen (7) Vorstandspositionen der Unternehmen in Dax, MDax und SDax.
Das könnte Sie auch interessieren:
Was die Parteien arbeitsrechtlich vorhaben
Frauenanteil in Aufsichtsräten, Vorständen und Führungspositionen 2025
Wie das politische Klima die Gesundheit migrantischer Azubis beeinflusst
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
721
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
669
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
361
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
358
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
298
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
256
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
255
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
241
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1944
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
192
-
Gesundheit wird unternehmerische Herausforderung
24.02.2026
-
Wo Personalprofis die besten Jobchancen haben
23.02.2026
-
Wie aus Distanz Gemeinschaft im Team entsteht
23.02.2026
-
Deutschlands Arbeitnehmende im EU-Vergleich am ältesten
19.02.2026
-
Machiavelli wollte das Richtige und predigte das Falsche
18.02.2026
-
Warnung vor gefährlicher Schatten-KI
16.02.2026
-
Fehlzeiten reduzieren: Tipps zur Analyse von Gesundheitsdaten
16.02.2026
-
Steuerfreier Sachbezug: Ein strategisches HR-Instrument
12.02.2026
-
Wie der Arbeitskontext die Leistungsbereitschaft beeinflusst
11.02.2026
-
Homeoffice steigert Produktivität – aber nur bis zu einem Kipppunkt
10.02.2026