| Umgang mit Epoxidharzen

Schutz vor Allergien

Ohne ausreichende Schutzausrüstung sollte niemand mit Epoxidharz umgehen müssen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Epoxidharze lösen Allergien aus. Schon ein einziger Kontakt kann reichen, eine Überreaktion auszulösen. Daher sollten Arbeiter, die mit Epoxidharzen umgehen, immer Persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.

Beim Einsatz von Epoxidharz sollten Bauarbeiter darauf achten, dass sie Handschuhe sowie eine Schutzbrille tragen. "Die Harze lösen häufig schnell Allergien aus", warnt Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Betriebs- und Werksärzte. Im Extremfall könne ein einziger, direkter Kontakt ausreichen, um eine dauerhafte Überreaktion zu provozieren. Sie könne wiederum dazu führen, dass Beschäftigte ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Bauarbeiter sollten deshalb von Anfang an beim Umgang damit sehr vorsichtig sein.

Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Epoxidharzen

Erste Hinweise auf eine allergische Reaktion seien, wenn die Haut sich rötet, juckt und Quaddeln bildet, sagt Wahl-Wachendorf. Einige Menschen bekämen auch Atembeschwerden.

Epoxidharze brauchen Bauarbeiter etwa zum Versiegeln von Oberflächen oder zum Beschichten. Es wird üblicherweise in 2 Komponenten geliefert, welche die Fachkräfte dann gebrauchsfertig mischen müssen. Dabei können Dämpfe entstehen. Deshalb tragen Beschäftigte neben Schutzhandschuhen und einer Schutzbrille idealerweise auch eine Atemmaske.


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Schlagworte zum Thema:  Persönliche Schutzausrüstung, PSA, Schutzhandschuhe, Schutzbrille, Atemschutz

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