UV-Strahler sorgen dafür, dass in Küchen keine unangenehmen Gerüche und Fettablagerungen auftreten. Doch nicht jede Anlage entspricht den Anforderungen der Sicherheitstechnik und des Gesundheitsschutzes. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) sagt, worauf es ankommt.

Moderne Anlagen haben nicht nur einen Kohlefilter, sondern reinigen die Luft mit ultraviolettem Licht. Diese UV-Reinigungssysteme verhindern Fettablagerungen in der Abluftanlage. Dadurch kommt es zu weniger Geruchsbelastung. Außerdem verringern sich die Brandlasten und die Reinigungskosten.

Bereits bei der Anschaffung von UV-Strahlern sollte man auf bestimmte Punkte achten

  • Die UV-Strahler sollten baulich lichtdicht von den Fettabscheidern entkoppelt sein.
  • Blaues Licht darf nie, vor allem auch nicht in den Arbeitsbereich, dringen.
  • Während die Fettabscheider zur Reinigung ausgebaut werden, darf der UV-Strahler nicht in Betrieb gesetzt werden können.
  • Wenn der Lüftungsventilator ausfällt, muss sich der UV-Strahler automatisch abschalten.

So funktionieren UV-Reinigungssysteme

UV-Strahlen wandeln Luftsauerstoff in Ozon um. Das Ozon wiederum zersetzt die Fettaerosole. Die Küchenabluft ist danach sauber und fettfrei. Sie kann sogar für die Wärmerückgewinnung genutzt werden. Ein Plus im Hinblick auf die Energieeinsparverordnung (EnEV).

UV-Strahlen und Ozon können die Gesundheit gefährden

Gefährlich für die Gesundheit werden UV-Reinigungsanlagen, wenn UV-Strahlen oder Ozon in den Arbeitsbereich gelangen. Das kann z. B. passieren, wenn Ozon durch ein Leck oder bei einem Lüftungskurzschluss angesaugt wird und in die Zuluft der Anlage gelangt.

UV-Strahler: DIN-Norm und BGN helfen weiter

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann sich bei der DIN-Norm EN 16282-8:2017 "Einrichtungen in gewerblichen Küchen – Elemente zur Be- und Entlüftung (Teil 8)" informieren. Vor der Anschaffung einer UV-Anlage empfiehlt es sich von der BGN bestätigen zu lassen, dass die Anlage den Anforderungen entspricht.