Passende Kleidung schützt besser
Ein Drittel aller Erwerbstätigen trägt Arbeitskleidung oder sogar Schutzkleidung. In vielen Berufen ist sie vorgeschrieben. In Pflegeberufen sind das häufig weiße Kittel. Handwerker tragen immer noch den „blauen Anton“, auch wenn der in der Zwischenzeit oft rot oder beige ist. Der Vorteil von berufsspezifischer Kleidung ist, dass sie auf die jeweiligen Bedingungen angepasst ist.
Arbeitsplatz und Einsatzzweck
Bei der Auswahl von Arbeitskleidung ist unter anderem zu berücksichtigen:
- das Berufsumfeld,
- die Bewegungsfreiheit bei Arbeiten in unterschiedlichen Körperhaltungen,
- die Witterung bei Arbeiten im Freien,
- das Raumklima bei Tätigkeiten etwa im Labor, im Kühlhaus oder am Hochofen,
- die Zweckmäßigkeit, um Hilfs- oder Arbeitsmittel am Körper tragen zu können,
- die Widerstandfähigkeit etwa gegenüber scharfen oder spitzen Gegenständen,
- der Schutz gegen Gefahrstoffe wie etwa Säuren.
Prävention
Bevor man sich für die entsprechende Ausrüstung entscheidet, lohnt es sich, den Arbeitsplatz und die -bedingungen sowie die Tätigkeiten im Rahmen der Gefährdungsanalyse genau anzuschauen. So lassen sich später Unfälle verhüten und Berufskrankheiten vermeiden.
Wer seine Arbeit im Straßenverkehr ausübt oder nachts draußen unterwegs ist, den schützen Berufs- und Arbeitsschutzkleidung in den Signalfarben Leuchtgelb oder Warnorange. Fluoreszierende oder reflektierende Elemente erhöhen dabei die Schutzfunktion.
Authentische Kleidung für das Wir-Gefühl
Passend heißt auch, dass große, kräftige Männer andere Modelle zur Verfügung gestellt bekommen als kleine, zierliche Frauen. Damit die Kleidung gerne getragen wird, sollte man sie am besten mit den Mitarbeitern zusammen aussuchen. Immer mehr legen Wert auf Design und Haltbarkeit. Wenn man gemeinsam eine einheitliche Kleidung auswählt, dann steht dem sicheren Unternehmensauftritt nichts mehr im Wege.
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