10 goldene Regeln für die alternde Gesellschaft
Fit für die Arbeit der Zukunft – wie das gehen kann, zeigt das Demographie Netzwerk e.V. (ddn). Es hat seine 10 Regeln für eine zukunftssichere Personalplanung in neuen Arbeitswelten dafür aktualisiert. So können Unternehmen aktiv auf den demografischen Wandel reagieren:
Gute Führung, faire Chancen für alle und flexible Arbeitszeitmodelle
- An erster Stelle stehen die gute Führung sowie eine Unternehmenskultur, die jung und alt zusammenbringt.
- Damit die Altersstruktur dauerhaft ausgewogen ist, muss die Personalplanung langfristig angelegt sein.
- Es müssen gerechte Maßstäbe für die Personalauswahl, den Einsatz der Arbeitskräfte sowie deren Fort- und Weiterbildung vorhanden sein, damit alle eine faire Chance haben.
- Damit Arbeit und Privatleben in allen Lebensphasen miteinander verbunden werden können, sollte ein Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle anbieten.
Gesundheit erhalten und fördern
- Der Mensch darf sich durch Arbeit nicht schaden. Die Arbeit muss also so gestaltet sein, dass sie den altersbedingten Voraussetzungen des einzelnen Mitarbeiters entspricht.
- Um bis ins Alter arbeiten zu können, ist die Gesundheit der Beschäftigten mit guten Arbeitsbedingungen zu erhalten. Dazu ist es auch notwendig, die Gesundheit zu fördern.
Von jung und alt profitieren und deren Stärken anerkennen
- Jüngere und ältere Mitarbeiter haben unterschiedliche Sichtweisen und Bedürfnisse. Das Unternehmen profitiert von beiden Seiten. Deshalb ist es sinnvoll, wenn verschiedene Generationen zusammenarbeiten.
- Auch ältere Mitarbeiter wollen und können Neues lernen. Eine Qualifizierung sollte für alle im Betrieb förderlich sein.
- Unternehmen tun gut daran, den Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiter gezielt zu nutzen. Mit dieser Form der Wertschätzung wird zudem die Motivation der Älteren erhalten.
- Ein Unternehmen sollte frühzeitig daran denken, seinen Mitarbeitern im Berufsleben immer wieder neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen. So bleibt Wissen lange im Unternehmen und den Mitarbeitern wird bei Zeiten der Übergang in die Rente leichter fallen.
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