Im Unternehmen anbieten
Unternehmen können auf das Vorsorgeverhalten ihrer Mitarbeiter positiv einwirken, in dem sie ihnen den Gang zum Arzt abnehmen. Medizinische Präventionsdienstleister wie Kern Medical (KME) unterstützen das Unternehmen und verlegen die Arztpraxis dafür vorübergehend in den Betrieb.
Darmkrebsvorsorge: Arbeitszeitaufwand für den einzelnen Mitarbeiter ist minimal
Die Aktion im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wird in den Betriebsablauf eingebunden. Der Arbeitszeitaufwand für den einzelnen Mitarbeiter ist minimal. Zum Angebot gehört auch die ärztliche Beratung von den Mitarbeitern, bei denen Krebs erkannt wurde oder die ein erhöhtes Risiko haben.
Die einzelnen Schritte der Präventionsmaßnahme im Unternehmen
- Information über Plakataushänge im Betrieb,
- Einladung der Mitarbeiter zur Teilnahme per Brief oder E-Mail,
- Ausfüllen eines Fragebogens durch den Mitarbeiter zur Abschätzung des Darmkrebsrisikos,
- Auswertung der Fragebögen durch den medizinischen Dienstleister,
- Versand eines immunologischen Tests an die Privatadresse der Mitarbeiter, die altersbedingt ein erhöhtes Risiko haben,
- Angebot eines ärztlichen Beratungsgesprächs bei erhöhtem Risiko oder wenn über 55-jährige Mitarbeiter noch keine Darmspiegelung gemacht haben,
- schriftliches Ergebnis bei negativem Befund, wenn also kein Verdacht auf Krebs besteht,
- telefonische ärztliche Beratung über mögliche Schritte bei positivem Befund.
Darmkrebsvorsorge im Betrieb am besten im Frühjahr
Die Darmkrebsvorsorge im Betrieb empfiehlt sich besonders im Frühjahr. Seit Jahren wirbt die Felix-Burda-Stiftung im März gezielt und umfangreich zum Thema Darmkrebs und Vorsorge in den Printmedien und im Fernsehen. Dadurch entsteht eine große Aufmerksamkeit für das Thema, die man für die Maßnahme im Unternehmen als zusätzliche Motivation nutzen kann.
Frühzeitig erkannt, ist Darmkrebs zu fast 100 % heilbar
Früherkennung von Darmkrebs ist wichtig: Frühzeitig erkannt, ist er zu fast 100 % heilbar. Unbehandelt führt er jedoch meist innerhalb von 12 Monaten zum Tod. Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 29.000 Menschen an Darmkrebs.
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
1.441
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
6731
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
556
-
Ist der Arbeitgeber zur Getränkeversorgung am Arbeitsplatz verpflichtet – wenn ja, wann?
528
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
365
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
318
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
181
-
Wenn ein Mitarbeiter nachts nicht mehr arbeiten darf
161
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
147
-
Gefahr durch Epoxidharz wird unterschätzt
124
-
KI am Arbeitsplatz: Chancen und Herausforderungen
24.06.2026
-
Wie KI Hautschäden schneller erkennt und verhindert
15.06.2026
-
Neue Biomonitoring-Methode deckt Phthalat-Belastungen auf
10.06.2026
-
Wie Geräusche die Arbeitsleistung beeinflussen
05.06.2026
-
Was Unternehmen jetzt zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten wissen müssen
03.06.2026
-
3 Tipps für mehr Akzeptanz des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen
29.05.2026
-
DGUV Barometer Arbeitswelt 2026: Arbeitsschutz steigert "Krisenresilienz"
26.05.2026
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
18.05.2026
-
Wie effektiv ist Betriebssport? Wissenschaftliche Studien liefern gemischte Ergebnisse
12.05.2026
-
Psychische Gesundheit im Betrieb: ifaa-Studie 2026
07.05.2026