Begriff

Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) – auch als Chlorfluorkohlenwasserstoffe (CFKW) bezeichnet – sind sehr stabil und nicht brennbar. Wegen ihrer Eigenschaften wurden FCKW v. a. verwendet als

  • Treibgase in Spraydosen,
  • Kältemittel in Klimaanlagen sowie Kühl- und Gefriergeräten,
  • Treibmittel für Schaumstoffe,
  • chemische Reinigungsmittel.

FCKW, das in höhere Luftschichten gelangt, setzt unter UV-Strahlung Chlor- und Fluorradikale frei. Die entstandenen Radikale reagieren mit Ozon, dies führt zum Abbau der Ozonschicht. FCKW tragen auch zur globalen Erwärmung bei, da sie Licht im infraroten Bereich absorbieren.

Der Einsatz von FCKW ist deshalb inzwischen in vielen Anwendungen verboten. Zum Schutz der Umwelt werden möglichst halogenfreie Ersatzstoffe eingesetzt, z. B. Propan oder Butan in Spraydosen. Bei unsachgemäßem Recycling von Altkühlschränken wird FCKW freigesetzt, neuere Geräte dürfen kein FCKW mehr enthalten.

FCKW waren nach Stoff- und Zubereitungsrichtlinie bisher nicht eingestuft, nach CLP-Verordnung sind sie nun eingestuft und mit dem Piktogramm GHS07 gekennzeichnet. Der Gefahrenhinweis "H420: Schädigt die öffentliche Gesundheit und die Umwelt durch Ozonabbau in der äußeren Atmosphäre" ersetzt den R-Satz "R 59: Gefährlich für die Ozonschicht".

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Folgende Vorschriften regeln den Einsatz von FCKW:

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