Ob im Privaten oder am Arbeitsplatz: Wann und wo Überbelastung entsteht, lässt sich nicht immer und oft nicht mit absoluter Sicherheit ausmachen. Doch Umfragen zeichnen immer wieder ein ähnliches Bild. Danach leidet in Deutschland jeder 8. Beschäftigte unter Stress, Ängsten oder Depression.

  • Laut DAK-Psychoreport 2020 sind von 2000 bis 2019 die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um insgesamt 137 % angestiegen. 2019 wurde der aktuelle Höchststand erreicht.
  • Bei der DAK verursachten psychisch bedingte Krankschreibungen im Jahr 2019 durchschnittlich 260 Fehltage pro 100 Versicherten. So viele wie nie. Bei den Frauen waren es sogar 328 Fehltage, bei den Männer "nur" 203. Die meisten Fehltage wurden durch Depressionen verursacht.
  • Und auch der AOK-Fehlzeitenreport 2019 belegt einen rasanten Anstieg. Innerhalb der letzten 10 Jahre sind die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 64,2 % angestiegen.
  • Im Fehlzeitenreport heißt es weiter, dass Beschäftigte, die mit großer Autonomie viel zu Hause arbeiten, am häufigsten darüber berichten, dass sie nicht abschalten können oder unter psychischen Beeinträchtigungen leiden.
  • Der Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse belegt: Psychische Erkrankungen sind heute der Grund Nummer eins für Fehltage in den Unternehmen ihrer Versicherten.
  • Während der Corona-Pandemie haben laut dem AOK-Fehlzeiten-Report 2021 psychische Beschwerden sowie emotionale Probleme, wie Lustlosigkeit, Nervosität oder Niedergeschlagenheit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen, zugenommen. Und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit z. B. bei psychischen Erkrankungen ist im Schnitt um 4 Tage gestiegen.

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