Fachbeiträge & Kommentare zu Einbringung

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VII Gesellschafterwechsel –... / 1.1 Eintritt eines Gesellschafters

Rz. 645 Tritt ein weiterer Gesellschafter in die bestehende GmbH & Co. KG gegen Geldeinlage oder Einlage anderer Wirtschaftsgüter ein, so greift § 24 UmwStG; die bisherigen Gesellschafter der GmbH & Co. KG bringen – aus Sicht des § 24 UmwStG – ihre Mitunternehmeranteile an der bisherigen GmbH & Co. KG in eine neue, durch den neu hinzutretenden Gesellschafter vergrößerte GmbH...mehr

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VII Gesellschafterwechsel –... / 1.4 Umstrukturierungen im Vorfeld der Veräußerung eines Mitunternehmeranteils

Rz. 658 Bei der Veräußerung von Mitunternehmeranteilen ist die besondere Tarifbegünstigung des § 34 Abs. 3 EStG [1] eingeschränkt, denn die Tarifbegünstigung wird nicht gewährt, wenn die Veräußerung eines Bruchteils eines Mitunternehmeranteils vorliegt oder Sonderbetriebsvermögen zurückbehalten wird; in beiden Sachverhalten entstehen laufende Gewinne, die auch der Gewerbesteu...mehr

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Forderungsmanagement: Prakt... / 3 Außergerichtliche Mahnungen und gerichtliches Mahnverfahren: Wie richtig vorgegangen wird

Das Mahn- und Inkassowesen beschäftigt sich mit der Einbringung fälliger Forderungen und wird in das außergerichtliche Mahnwesen und das gerichtliche Mahnverfahren unterteilt. Grundsätzlich setzt das Mahnwesen bei Zahlungsverzug des Kunden ein. Die Leistung des Kunden muss zunächst fällig sein. Die Fälligkeit ergibt sich aus der zwischen dem Verkäufer und dem Kunden getroffe...mehr

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ZErb 07/2020, Probleme bei ... / V. Möglichkeiten, den Problemen zu begegnen

Vorstehende Ausführungen werfen die Frage auf, wie den dargestellten Problemen in der Praxis begegnet werden kann. Festzuhalten ist zunächst, dass diese in der Regel nicht durch einseitige Maßnahmen auf Vermieterseite zu vertretbaren Bedingungen vollständig zu beseitigen sind. Zwar könnte man daran denken, durch Zwischenschaltung einer Person, die sowohl im Verhältnis zum Ve...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 1.6.4 Einbringung von Betrieben, Teilbetrieben und Mitunternehmeranteilen in eine Kapitalgesellschaft

Rz. 27 Auch in Einbringungsfällen (§ 20 UmwStG) ist eine Übertragung des Verlustabzugs aus dem eingebrachten Betrieb auf die Kapitalgesellschaft nicht zulässig; abziehbar bleibt aber ein von der Kapitalgesellschaft vor Einbringung erlittener Verlust.mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 1.6.2 Übertragende Umwandlung und Verschmelzung

Rz. 22 Unter Verschmelzung im handelsrechtlichen Sinn fallen die Verschmelzung von Körperschaften (eigentliche Verschmelzung), die Verschmelzung von Personengesellschaften und von Personen- und Kapitalgesellschaften sowie die Verschmelzung mit dem Vermögen eines Alleingesellschafters (§§ 2–122 UmwG 1995). Steuerrechtlich werden aber nur die Vermögensübertragungen zwischen ju...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 50... / 4.3.2.3 Weitere Anwendungsfälle

Rz. 214 Weitere Fälle dieser Art können vorliegen, wenn der ausl. Staat die Personengesellschaft als Kapitalgesellschaft besteuert (z. B. Spanien; mittel- und osteuropäische Staaten). Dann kann eine Veräußerung der Beteiligung an der Personengesellschaft durch einen unbeschränkt Stpfl. zur Nichtbesteuerung des Veräußerungsgewinns führen. Die Bundesrepublik sieht den Veräußer...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 13... / 7 Einbringung von Wirtschaftsgütern in einen gemeinschaftlichen Tierhaltungsbetrieb (§ 13 Abs. 6 EStG)

Rz. 359 Werden einzelne Wirtschaftsgüter eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs auf einen der gemeinschaftlichen Tierhaltung dienenden Betrieb i. S. v. § 34 Abs. 6a BewG einer Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaft oder eines Vereins gegen Gewährung von Mitgliedschaftsrechten übertragen, ist die auf den dabei entstehenden Gewinn entfallende ESt nach § 13 Abs. 6 S. 1 ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 49... / 2.2.2.7.1 Allgemeines

Rz. 161 Einkünfte aus der Veräußerung einer Beteiligung, die unter § 17 EStG fällt, sind nach Nr. 2 Buchst. e Doppelbuchst. aa) inländische Einkünfte und damit beschr. stpfl., wenn die Tatbestandsmerkmale des § 17 EStG erfüllt sind und die Kapitalgesellschaft ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im Inland hat. Diese Fassung der Vorschrift geht auf das G. v. 19.12.1985[1] zu...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 49... / 2.2.2.8.2 Erfasste Einkünfte

Rz. 181 Der Tatbestand ist eingeschränkt und erfordert sorgfältige Interpretation. Im Einzelnen werden erfasst: Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, die, isoliert betrachtet, nicht steuerbar oder nur stpfl. nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG wäre (Rz. 186); Veräußerung von Sachinbegriffen und Rechten, die, isoliert betrachtet, der Besteuerung als Einkünfte aus Vermietung und Verpa...mehr

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§ 9 Ersatzansprüche bei Ver... / g) Anspruch auf qualifizierten Zahnersatz

Rz. 435 Der Anspruch auf Zahnersatz eines durch einen Unfall Geschädigten ist nicht in jedem Fall auf den Leistungsumfang eines gesetzlichen Krankenversicherers beschränkt. Der Geschädigte braucht sich nicht auf einen kostengünstigeren konventionellen Zahnersatz, dessen Kosten zunächst von der Krankenkasse getragen werden, verweisen zu lassen (OLG Hamm DAR 2001, 359). Rz. 43...mehr

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Finanzierungskosten: Veranl... / 9.3.2 Einbringung

Wird ein durch ein Darlehen finanziertes privat genutztes Grundstück gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine vermögensverwaltende Personengesellschaft mit Vermietungseinkünften eingebracht, und übernimmt die Gesellschaft als Teil der Gegenleistung auch das Darlehen, wird dieses Darlehen, soweit nicht mehr nur der bisherige alleinige Darlehensnehmer Verpflichteter bl...mehr

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Finanzierungskosten: Veranl... / 9.4.1 Teilverwendung des Veräußerungserlöses

Veräußert ein Steuerpflichtiger seine bisher selbst genutzte und durch ein Darlehen finanzierte Immobilie und verwendet er unter Aufrechterhaltung des Darlehens nur einen Teil des Verkaufserlöses dazu, durch die Anschaffung einer anderen Immobilie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen, kann er aus dem fortgeführten Darlehen nicht mehr Schuldzinsen als Werbungs...mehr

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Vermeidung unerwünschter St... / c) Ertragsteuerliche Folgen

Da die hier beschriebene Klausel ertragsteuerlich als Nachfolgeklausel zu interpretieren ist, sind die beiden Altgesellschafter in den Eintrittsvorgang gar nicht unmittelbar einzubeziehen. Der neu eintretende Gesellschafter erwirbt den Anteil ertragsteuerlich unmittelbar von den Erben des verstorbenen Gesellschafters. Er weist seine AK für den erworbenen Anteil in einer Ergän...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.4 Einbringungsfälle

Rz. 992 Wird eine Kapitalgesellschaft durch Ausgliederung oder Einbringung eines Teilbetriebs mit Rückwirkung auf den steuerlichen Übertragungsstichtag[1] neu gegründet, besteht ab dem steuerlichen Übertragungsstichtag finanzielle Eingliederung.[2] Voraussetzung ist allerdings, dass nach § 20 Abs. 7, 8 KStG steuerlich eine Rückwirkung eintritt. Das ist nur der Fall bei Einbr...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.6.3 Beibehaltung oder Auflösung der Ausgleichsposten

Rz. 1023 § 14 Abs. 4 S. 5 KStG bestimmt, dass die Umwandlung der Organgesellschaft auf eine Personengesellschaft oder natürliche Person der Veräußerung der Beteiligung gleichgestellt wird und daher zur Auflösung des aktiven oder passiven Ausgleichspostens führt. Für die anderen Fälle der Umwandlung enthält die Vorschrift keine ausdrückliche Regelung. Problematisch ist das Fe...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.5 Anteilstausch

Rz. 998 Wird die Beteiligung an der Organgesellschaft in eine Kapitalgesellschaft als übernehmenden Rechtsträger gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht (Anteilstausch), wird diese Einbringung nach § 21 Abs. 2 UmwStG steuerlich als Veräußerung der Anteile behandelt. Da das Gesetz eine Rückwirkung nicht vorsieht, vertritt die Finanzverwaltung die Ansicht, dass di...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.6.2 Organschaftliche oder vororganschaftliche Verursachung

Rz. 1001 Ist die Organgesellschaft übernehmender Rechtsträger einer Umwandlung und fällt der Umwandlungsstichtag auf den Schluss des Wirtschaftsjahrs der Organgesellschaft, kann die Auffassung vertreten werden , dass der Übernahmegewinn steuerlich in dem Wirtschaftsjahr entsteht, in das der steuerliche Übertragungsstichtag fällt, während er sich in der Handelsbilanz erst in...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 4.4.5 Vorzeitige Beendigung des Ergebnisabführungsvertrags

Rz. 679 Der Ergebnisabführungsvertrag muss nach § 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 KStG für mindestens 5 Jahre (60 Monate) abgeschlossen und in dieser Zeit auch tatsächlich durchgeführt werden. Die Organschaft muss also mindestens 5 Jahre bestehen. Endet die Organschaft vor Ablauf dieses Zeitraums, kann der Ergebnisabführungsvertrag nicht mehr durchgeführt werden; die Wirkungen der Orga...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.2.2 Spaltung des Organträgers

Rz. 962 Bei der Spaltung des Organträgers ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Aufspaltung, eine Abspaltung oder eine Ausgliederung handelt.[1] Bei der Abspaltung bleibt der Rechtsträger bestehen, bei der Aufspaltung geht das Vermögen des Rechtsträgers auf zwei oder mehr Körperschaften über. In beiden Fällen erwerben die Gesellschafter der übertragenden Gesellschaft die ...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.1 Einleitung

Rz. 947 Umwandlungen nach dem UmwG führen zur Gesamtrechtsnachfolge, Spaltungen zur Teilrechtsnachfolge. Dabei geht das von der Umwandlung betroffene Vermögen ganz oder – bei der Abspaltung – teilweise auf den oder die übernehmenden Rechtsträger über. Handelsrechtlich betrifft dies bei einer Umwandlung des Organträgers die Beteiligung an der Organgesellschaft und den Ergebni...mehr

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Ermittlung der Gewerbesteuer / 3.2 Erweiterte Kürzung bei Grundstücksunternehmen

Anstelle der Kürzung i. H. v. 1,2 % des Einheitswerts kann auf Antrag bei Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten oder neben eigenem Grundbesitz eigenes Kapitalvermögen verwalten und nutzen, die Kürzung um den Teil des Gewerbeertrags erfolgen, der auf die Nutzung von Grundbesitz entfällt. Die Regelung kann von allen Unternehmen unabhängig von ihrer Rech...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 15 ... / 3 Zurechnung des Sanierungsertrages der Organgesellschaft bei dem Organträger (Satz 1 Nr. 1a)

Rz. 24a § 15 KStG ist durch Gesetz v. 27.6.2017[1] an die Neuregelung der Besteuerung von Sanierungsgewinnen in § 3a EStG angepasst worden.[2] Die Regelung soll frühestens für den Vz 2017 gelten, jedoch ist sie durch Art. 6 Abs. 2 des Gesetzes v. 27.6.2017 aufgeschoben worden. Die Neuregelung tritt danach erst an dem Tag in Kraft, an dem die Europäische Kommission durch Besc...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 2.1.5.2 Zuordnung der Organbeteiligung bei unmittelbarer Beteiligung (S. 4)

Rz. 141d S. 4 konkretisiert die Voraussetzungen für die finanzielle Eingliederung nach § 14 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 KStG im Hinblick auf den Inlandsbezug.[1] Danach muss die Beteiligung, die die finanzielle Eingliederung vermittelt, ununterbrochen während der ganzen Dauer der Organschaft einer inl. Betriebsstätte zuzuordnen sein. Diese Voraussetzung gilt für alle Organträger, also...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 5.1.2 Begriff der Mehr- und Minderabführungen

Rz. 713 Das Gesetz enthält keine Legaldefinition des Begriffs der Mehr- oder Minderabführungen. § 14 Abs. 4 S. 6 KStG kann nicht als Legaldefinition für § 14 Abs. 3 KStG herangezogen werden, da Abs. 4 S. 6 eindeutig nur auf Abs. 4 S. 1 verweist, nicht aber auf Abs. 3.[1] Jedoch ist der Begriff "Mehrabführung" bzw. "Minderabführung", der außer in § 14 Abs. 3 und 4 KStG auch in...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 5.2.2 Tatbestand der Mehr- und Minderabführungen mit Ursache in vororganschaftlicher Zeit

Rz. 748 § 14 Abs. 3 KStG enthält keine Definition, was unter einer Mehrabführung zu verstehen ist, die "ihre Ursache in vororganschaftlicher Zeit" hat.[1] Für Minderabführungen gilt Entsprechendes. Zweifelhaft kann der Begriff der Verursachung in vororganschaftlicher Zeit sein, weil der BFH[2] entschieden hatte, bei einer Gewinnabführung könne nicht danach unterschieden werd...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 15 ... / 4.2 Steuerfreistellungen nach § 8b KStG

Rz. 35 § 15 Satz 1 Nr. 2 KStG bestimmt, dass § 8b Abs. 1 – 6 KStG bei der Organgesellschaft nicht anzuwenden ist. Bei der Einkommensermittlung der Organgesellschaft sind also die in den genannten Vorschriften enthaltenen Vermögensmehrungen und -minderungen als steuerpflichtig zu behandeln, d. h., Vermögensmehrungen sind dem Einkommen hinzuzurechnen und Vermögensminderungen v...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 14 ... / 7.2.1 Verschmelzung

Rz. 948 Wird ein Organträger nach den Vorschriften des UmwG auf ein anderes Unternehmen verschmolzen, so tritt handelsrechtlich Gesamtrechtsnachfolge ein. Die Gesamtrechtsnachfolge, d. h. der kraft Gesetzes eintretende Übergang der Rechtsstellung der untergehenden auf die aufnehmende Gesellschaft, ist auch für die Organträgereigenschaft zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass...mehr

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Gewerbesteuer: Übersicht zu... / 3.2 Voraussetzung für den Verlustabzug

Unternehmensidentität bedeutet, dass der im Anrechnungsjahr bestehende Gewerbebetrieb mit dem Gewerbebetrieb, der im Jahr der Entstehung des Verlustes bestanden hat, identisch ist. Maßgebend sind hierbei Art der Betätigung, Kunden-/Lieferantenstamm, Arbeitnehmerschaft etc.[1] Wird ein Betrieb oder Teilbetrieb mit einem bereits bestehenden Betrieb vereinigt (Einbringung, Versc...mehr

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Kapitalkonto: Besonderheite... / 5.1 Ergänzungsbilanzen korrigieren die Werte der Gesamthandsbilanz

Ergänzungsbilanzen enthalten keine Wirtschaftsgüter. Diese Bilanz dient lediglich dazu, Korrekturen aus den Wertansätzen in der Gesamthandsbilanz darzustellen, soweit sie aus der Anschaffung des Mitunternehmeranteils Einbringung einzelner Wirtschaftsgüter in die Personengesellschaft Einbringung eines (Teil)Betriebs stammen oder von personenbezogenen Steuervergünstigungen herrühre...mehr

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Kapitalkonto: Besonderheite... / 4.2 Kapitalkonto II: variables Kapital

Dieses Konto ist vergleichbar mit dem Kapitalkonto des Einzelunternehmers. Hier werden alle ausstehenden Einlagen Gewinn-/Verlustanteile Privatentnahmen Privateinlagen des Gesellschafters verbucht. Achtung Gutschrift auf Kapitalkonto II einer Personengesellschaft bedeutet keine Gewährung von Gesellschaftsrechten Nach der bisherigen Rechtslage war der Vorgang entgeltlich, wenn ein G...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / II. Heilung der unbeabsichtigt beendigten Betriebsaufspaltung durch Einbringung?

In der Praxis immer wieder erwogen wird die Frage, ob eine Betriebsaufspaltung, die durch Wegfall der sachlichen oder personellen Verflechtung – ggf. unbeabsichtigt – beendet wurde, durch eine auf den Zeitpunkt vor der Beendigung der Betriebsaufspaltung rückbewirkte Einbringung des Besitzunternehmens[5] in die Betriebs-Kapitalgesellschaft "geheilt" werden kann. 1. Betriebsauf...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / 2. "Rettungsanker" durch Rückbewirkung der Einbringung?

Überlegenswert ist in dieser Situation, ob, wenn die unbeabsichtigte Beendigung der Betriebsaufspaltung erkannt worden ist, ggf. noch eine Rettungsmöglichkeit für die Betriebsaufspaltung durch die Rückbewirkung der Einbringung nach § 20 UmwStG besteht. Beispiel A ist Alleingesellschafter der A-GmbH und Alleineigentümer der Betriebs-Immobilie, die er aufgrund eines Mietvertrag...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / I. Einbringung: Bar-Kapitalerhöhung und Buchung der Sacheinlage ins Agio

BW-Fortführung als Gestaltungsziel: Steuerlicher Hintergrund einer Barkapitalerhöhung mit Einbringung eines einzelnen Vermögensgegenstands ("Sachagio") ist in der Regel die Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven. Die Beteiligten wünschen sich die Fortführung der BW der übertragenen Vermögensgegenstände auf Ebene der übernehmenden Kapitalgesellschaft und so die Vermeidung...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei der Einbringung von Geschäftsanteilen (GmbHStB 2020, Heft 6, S. 184)

Haftungsrisiken in typischen Umgestaltungssituationen Dr. Markus Wollweber, RA/FASt / Giuseppe Vitale, RA[*] Steuerberatung ist gefährliche Tätigkeit. Insbesondere die Umstrukturierung spielt auf den Klaviaturen unterschiedlicher Steuerarten für alle an der Umstrukturierung beteiligten Personen. Nachstehender Beitrag beleuchtet Haftungsrisiken in typischen Umgestaltungssituat...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / IV. Gemeiner Wertansatz, wenn Einbringung von Vermögen aus Drittstaaten

Ansässigkeit in Drittstaat: Ein Ansatz des gesamten eingebrachten Vermögens mit dem gemeinen Wert ist zwingend, wenn der Einbringende in einem Drittstaat ansässig ist und das Besteuerungsrecht der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich des Gewinns aus einer Veräußerung der dem Einzelunternehmer gewährten Anteile im Zeitpunkt der Umwandlung ausgeschlossen ist, da in diesem F...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / b) Rückbewirkungszeitpunkt

Sofern im obigen Beispiel ein Zeitpunkt für die Einbringung rückwirkend auf den 1.12.2019 – d.h. auf einen Zeitpunkt, zu dem der Mietvertrag noch nicht beendet war – gewählt wird, und der Einbringungsvertrag/-beschluss sowie die Eintragung der Einbringung bis spätestens 8 bzw. 12 Monate (Art. 2 §§ 4 und 7 des CovInsAG) nach dem Rückwirkungszeitpunkt im Handelsregister einget...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / a) Achtmonatige Rückbewirkung

Das Umwandlungsrecht und – ihm folgend – das Umwandlungssteuerrecht erlauben für die Einbringung gegen Gewährung neuer Anteile eine achtmonatige Rückbewirkung.[6] Wird – gerechnet ab der Eintragung der Einbringung im Handelsregister – bei dem übernehmenden Rechtsträger eine Bilanz aufgestellt, deren Bilanzstichtag nicht mehr als acht Monate vor dem Eintragungszeitpunkt liegt...mehr

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Steuerliche Fallstricke bei... / 2. Gleichzeitige Barkapitalerhöhung und Sacheinlage

Ausgehend von diesen Grundsätzen sind die Verträge so zu gestalten, dass eine Barkapitalerhöhung simultan mit der Verpflichtung der Einbringung der Anteile an der P-GmbH beschlossen und vereinbart wird. Hierbei ist wichtig, die Verpflichtung zur Einbringung der Sacheinlage – im obigen Beispiel zur Einbringung der Anteile an der P-GmbH – in jedem Fall in den Kapitalerhöhungsb...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / VI. Zusammenfassung

Eine BW-Fortführung kann auch durch eine Kombination aus einer Barkapitalerhöhung und einem Sachagio erreicht werden. Zu beachten ist, dass die Sacheinbringung in einem engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der Gewährung von Anteilen erfolgt. Aus diesem Grund sollten die Verträge so gestaltet werden, dass die Barkapitalerhöhung gleichzeitig mit der Verpflichtung d...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / 1. Kapitalerhöhung durch Bareinlage

Steuerlich ist es – ausgehend von der Rechtsprechung des BFH – möglich, die Einbringung von Betriebsvermögen (BV) oder Anteilen gegen Gewährung neuer Anteile an der P-GmbH dergestalt zu vollziehen, dass die Kapitalerhöhung aus einer Bareinlage gespeist wird, wenn zusätzlich zwingend nachstehende Umstände beachtet werden: Vorteil einer solchen Kombination von Bar- und Sacheinl...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / c) BW-Fortführung strittig

Im Streit steht die Frage, ob es für die BW-Fortführung schädlich ist, dass das einzubringende Vermögen – namentlich die wesentliche Betriebsgrundlage (im Beispiel: das Betriebsgrundstück) – im Zeitpunkt des Abschlusses des Einbringungsvertrags und der Fassung des Einbringungs-/Kapitalerhöhungsbeschlusses kein BV mehr ist.[8] Ansichten in der Literatur sehen insofern die Mögl...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / 1. Betriebsaufspaltung und Rechtsfolgen ihrer Beendigung

Das Vorliegen einer Betriebsaufspaltung zwischen einem Einzelunternehmen und einer Betriebs-Kapitalgesellschaft führt dazu, dass das Besitzunternehmen in einen Gewerbebetrieb umqualifiziert wird. Der Gewinn eines solches umqualifizierten Besitzunternehmens zählt zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG) und unterliegt der Gewerbesteuer. Sowohl die wesentliche Betriebs...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / V. Keine Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz

Kein Maßgeblichkeitsgrundsatz: Bei der Einbringung – insbesondere auch bei der Ausgliederung – besteht keine Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz. Daher kann eine BW-Fortführung auch dann erfolgen, wenn handelsrechtlich eine Aufdeckung stiller Reserven erfolgt.[22] Beispiel BW des Betriebs EUR 25.000; TW EUR 100.000; Stammkapital der GmbH EUR 25.000. Lösung: H...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / [Ohne Titel]

Dr. Markus Wollweber, RA/FASt / Giuseppe Vitale, RA[*] Steuerberatung ist gefährliche Tätigkeit. Insbesondere die Umstrukturierung spielt auf den Klaviaturen unterschiedlicher Steuerarten für alle an der Umstrukturierung beteiligten Personen. Nachstehender Beitrag beleuchtet Haftungsrisiken in typischen Umgestaltungssituationen.mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Steuerliche Fallstricke bei... / III. Rückwirkung bei im Einbringungszeitpunkt noch nicht bestehendem Teilbetrieb

Teilbetrieb als Sacheinlage: Ein Teilbetrieb kann – ebenso wie ein Betrieb – Gegenstand einer Sacheinlage i.S.d. § 20 Abs. 1 UmwStG sein. Dies ermöglicht es sowohl Personen- als auch Kapitalgesellschaften, aber auch natürlichen Personen, bei denen ein Betrieb häufig das gesamte BV umfasst, Teile eines solchen Betriebs im Wege der Sacheinlage nach § 20 Abs. 1 UmwStG einzubrin...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle grunderwerbsteuerr... / 5. Ausgliederung einer 100%igen Tochtergesellschaft durch Neugründung (II R 16/19)

Beispiel Eine grundstückshaltende Muttergesellschafter (M-GmbH) gliedert ihren gesamten Geschäftsbetrieb einschließlich des Grundbesitzes zur Neugliederung in eine 100%ige Tochtergesellschaft (T-GmbH) aus und hält diese Tochter-GmbH 5 Jahre im Alleineigentum. Lösung: Im vorliegenden Fall wird § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG durch eine Umwandlung i.S.d. UmwG verwirklicht. Gleichzeitig ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 5a... / 4.2 Behandlung stiller Reserven beim Wechsel der Gewinnermittlungsart

Rz. 63 Zum Schluss des Wirtschaftsjahrs, das der erstmaligen Anwendung des § 5a Abs. 1 S. 1 EStG vorangeht (Übergangsjahr), ist für jedes Wirtschaftsgut, das unmittelbar dem Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr dient, der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und Teilwert in einem besonderen Verzeichnis aufzunehmen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / II. Ertragsteuerliche Behandlung

Tz. 3 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Wegen der Breite des Spektrums, die die Förderung von Kunst und Kultur umfasst, ist die im Gesetz in § 68 Nr. 7 AO (Anhang 1b) enthaltene Aufzählung der kulturellen Einrichtungen (hierunter Theater) nicht abschließend. Einnahmen aus Theateraufführungen oder ähnlichen Aufführungen, die von einem entsprechend steuerbegünstigten Rechtsträger sat...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle grunderwerbsteuerr... / b) Die Vorschrift des § 6a GrEStG

Die GrESt-Befreiung nach § 6a GrEStG setzt voraus, dass ein nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 S. 1, Abs. 2, Abs. 2a, Abs. 3 oder Abs. 3a GrEStG eigentlich steuerbarer Vorgang durch eine Umwandlung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1-3 UmwG, eine Einbringung, einen anderen Erwerbsvorgang auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage oder eine vergleichbare europarechtliche Umstrukturierung ausgelöst wird. V...mehr