Fachbeiträge & Kommentare zu Beschäftigtendatenschutz

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bewerbung / 4 Datenschutz

Im Zuge des Bewerbungsverfahrens erhobene Daten über den Bewerber (Personalfragebögen) stellen eine Datenerhebung i. S. des Art. 4 Nr. 1 und Nr. 2 DS-GVO, deren Vorgaben zu beachten sind. Allerdings enthält die DSGVO keine spezifischen Regelungen zum Arbeitnehmerdatenschutz und insbesondere nicht zum Umgang mit Daten im Bewerbungsverfahren. Vielmehr ist über die Ermächtigung...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5 Der Beschäftigtendatenschutz

Der Begriff "Beschäftigtendatenschutz" ist auf den ersten Blick irreführend, da er kein gesetzlicher Begriff ist und somit nicht im Gesetzestext zu finden ist. Der Beschäftigtendatenschutz sollte ursprünglich in einem eigenen nationalen Gesetz normiert werden. Mit Bekanntwerden des Vorhabens, den Datenschutz durch eine Europäische Verordnung neu zu regeln, wurde das geplante...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4 Datenvernetzung und Datenauswertung im Beschäftigtendatenschutz

Die digitale Revolution macht auch vor Unternehmen und Personaldaten nicht Halt. "Bring your own device" (BYOD), "Choose your own device" (CYOD), Corporate Owned, Personally Enabled (COPE), Wearables und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind Begriffe, die vermehrt Einzug in den Unternehmensalltag halten. Auch die Verarbeitung von Beschäftigtendaten ist hiervo...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1 Wearables & Co – Begriffserklärungen

4.1.1 Bring your own device (BYOD) Unter BYOD wird die Praxis verstanden, eigene mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets und mittlerweile auch andere Devices wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, in das Firmennetzwerk zu integrieren. Angestellte bringen folglich ihre privaten Geräte in das Unternehmen(-snetzwerk) ein. 4.1.2 Choose your own device (CYOD) Bei CYOD lä...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1.2 Choose your own device (CYOD)

Bei CYOD lässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Auswahlmöglichkeit oder sogar die völlige Wahlfreiheit, mit welchen Geräten er beruflich ausgestattet werden und arbeiten möchte. Dabei muss die private Nutzung dieser Geräte nicht zwingend erlaubt sein, kann es aber sein. Corporate Owned, Personally Enabled (COPE) Die Bedeutung von COPE ist, dass das Unternehmen die Geräte ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.2.1 Gesundheitsdaten & Wearables

Eine Entwicklung, die eine Herausforderung für die Personalabteilung darstellt, ist die betriebliche Gesundheitsvorsorge mittels Apps und Wearables. Immer mehr Unternehmen beginnen damit, Mitarbeiter mit Smartwatches oder Fitnessarmbändern auszustatten, die sie beruflich und privat nutzen, um einen gesunden Lebensstil zu etablieren. Für das Unternehmen soll das nicht zuletzt...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1.1 Bring your own device (BYOD)

Unter BYOD wird die Praxis verstanden, eigene mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets und mittlerweile auch andere Devices wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, in das Firmennetzwerk zu integrieren. Angestellte bringen folglich ihre privaten Geräte in das Unternehmen(-snetzwerk) ein.mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1 Begründung des Beschäftigungsverhältnisses

Bewerberinnen und Bewerber sind nach § 26 Abs. 8 BDSG Beschäftigte. Dies bedeutet, dass die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten von Bewerberinnen und Bewerbern durch das BDSG geschützt sind und somit nur dann zulässig sind, wenn dies durch eine Rechtsgrundlage erlaubt ist oder der Bewerber entsprechend eingewilligt hat. 2.5.1.1 Fragerecht des Arbeitgebers in der Bewe...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2 Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses

Auch im laufenden Beschäftigtenverhältnis ist eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur dann zulässig, wenn die Verarbeitung durch gesetzliche Grundlage erlaubt ist oder die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer eingewilligt hat. 2.5.2.1 Erfassen und Speichern von Stammdaten Unternehmen dürfen nur solche Daten über ihre Beschäftigten speichern, die zur Durchführung des ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1.3 Wearables

Wearables sind tragbare Computersysteme, die während ihres Betriebs am Körper getragen werden. Wichtigster Unterschied gegenüber anderen mobilen Computersystemen, wie etwa Smartphones, ist dabei der Zweck. Bei Wearables ist nicht die Nutzung des Computersystems als solches die hauptsächliche Tätigkeit, sondern irgendeine Tätigkeit in der realen Welt, die von dem am Körper ge...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.2 Die digitale Revolution im Unternehmen als datenschutzrechtliche Herausforderung

Die technischen und digitalen Neuerungen bringen den Unternehmen deutliche Vorteile. Sie können Mitarbeiter, Partner und Kunden besser vernetzen. Ressourcen können optimiert und die Effizienz kann gesteigert werden. All diese Vorteile sind aber auch mit Risiken und (potenziellen) Nachteilen verbunden. So bedeutet eine bessere Vernetzung der Mitarbeiter auch ein detaillierter...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.1 Erfassen und Speichern von Stammdaten

Unternehmen dürfen nur solche Daten über ihre Beschäftigten speichern, die zur Durchführung des Beschäftigtenverhältnisses erforderlich sind. Dazu zählen vor allem die Stammdaten der Beschäftigten sowie Angaben zur Ausbildung und beruflicher Qualifikation. Nicht erforderlich und damit nicht erfasst werden sollten Daten aus der Privatsphäre des Beschäftigten (wie. z. B. Hobby...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1.4 Internet der Dinge/Internet of Things (IoT)

Das Internet der Dinge ist die Idee bzw. das System, aus dem die Wearables hervorgegangen sind. Es beschreibt eine Situation, in der der Mensch bei seinen Tätigkeiten in der realen Welt durch viele Computer unterstützt wird, ohne dass diese auffallen würden. Solche Computer sind u. a. die oben beschriebenen Wearables. Aber auch das Konzept des sog. Smart Home fällt in diesen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.3 Umgang mit Daten zum Gesundheitszustand

Daten zum Gesundheitszustand eines Beschäftigten genießen über Art. 9 DSGVO einen gesteigerten Schutz. Sie dürfen nur in engen Grenzen verarbeitet werden. Häufigster Anwendungsfall dürfte der Umgang mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sein. Aufgrund der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall hat das Unternehmen ein berechtigtes Interesse an diesen Daten und darf diese daher...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.2.3 Bewerbung mittels Social Media Profilen

Zeitweilig schien die Bewerbung mittels Social Media Profilen (z. B. Google+, Facebook, XING, LinkedIn) eine Möglichkeit zu werden, die immer mehr Unternehmen für ihre Bewerber anbieten. Aktuell kann man aber sagen, dass diese Methode bereits wieder auf dem Rückzug ist. Wollen Unternehmen jedoch auf solche Angebote zurückgreifen, ist Folgendes zu beachten: Die Bewerbung ist g...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.3 Beendigung des Beschäftigtenverhältnisses

Auch nach Beendigung des Beschäftigtenverhältnisses darf das Unternehmen die Daten ausgeschiedener Beschäftigter weiter verarbeiten, wenn dies nach § 26 BDSG erforderlich ist. Dies wird in der Regel vor allem bei Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses sowie bei einer möglichen betrieblichen Altersvorsorge gegeben sein. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Daten ehemal...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.2 Ärztliche Untersuchungen

Eine ärztliche Untersuchung von Bewerberinnen und Bewerbern ist nur dann erforderlich i. S. v. § 26 BDSG, wenn sich die Untersuchung auf die körperliche Eignung für die ausgeschriebene Stelle begrenzt. Allgemeine Untersuchungen, darunter zählen auch die Entnahme von Blut oder Urin zur Feststellung von Alkohol – oder Drogenmissbrauch, sind daher unzulässig. Sofern das Unterneh...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.2.2 Umgang mit Messenger-Apps

Immer beliebter wird auch der Einsatz von Messenger-Apps im geschäftlichen Kontext. Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und der hohen Anzahl von Nutzern werden häufig auch betriebliche Daten (wie z. B. Schichtpläne, Krankmeldungen, Termineinladungen und -absagen) über eine Messenger-App versendet. Allerdings bestehen aufgrund der technischen Funktionsweise solcher Dienste e...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.2 Umgang mit Daten zur Arbeitszeit

Da die Arbeitszeit in der Regel die Grundlage für die Vergütung einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers darstellt, hat das Unternehmen regelmäßig ein berechtigtes Interesse, die Arbeitszeiten der Beschäftigten festzuhalten. Bei der Ausgestaltung der Ermittlung der Arbeitszeit hat das Unternehmen im Wesentlichen freie Hand. So können Arbeitszeiten per Stechuhr, Chipkart...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 3.4 Umgang mit personenbezogenen Daten am Arbeitsplatz

Der Personalabteilung kann die Aufgabe zuteilwerden, eine Richtlinie für den Beschäftigtendatenschutz am Arbeitsplatz zu entwickeln und deren Einhaltung zu überwachen. Aber auch für die eigene Arbeit gelten diese Bestimmungen. Für diese Aufgaben findet sich im Folgenden eine Checkliste, die auf die wichtigsten Problembereiche eingeht. Diese Checkliste ist als Anregung zu ver...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.4 Die Einwilligung im Beschäftigtenkontext

Sofern keine Rechtgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Beschäftigtenkontext greift, kann eine Verarbeitung nur noch auf eine Einwilligung des Beschäftigten gestützt werden. Eine Einwilligung ist allerdings nur dann zulässig, wenn der Beschäftigte diese freiwillig abgibt. Aufgrund des Über-/Unterordnungsverhältnisses von Arbeitgeber zu Beschäftigtem i...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 1.2 Das Bundesdatenschutzgesetz

Die DSGVO regelt in Art. 88 Abs. 1, dass Mitgliedsstaaten spezifische Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz treffen können. Hiervon hat der deutsche Gesetzgeber Gebrauch gemacht. Spezifische Vorschriften zur Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses finden sich in § 26 BDSG. § 26 BDSG n. F. ist stark an dem bisherigen § 32 BDSG orientiert. In der Regel...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.3 Dauer der Aufbewahrung von Bewerbungsunterlagen

Sofern einem Bewerber abgesagt wird, sollten die Bewerbungsunterlagen spätestens 6 Monate nach der Versendung der Absage vollständig datenschutzkonform vernichtet werden. Dies gilt sowohl für Unterlagen in Papierform als auch für elektronische Unterlagen. Davon sind auch per E-Mail weitergeleitete Unterlagen und ggf. Kalendereinträge betroffen, wenn dort Bewerbungsunterlagen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.1 Fragerecht des Arbeitgebers in der Bewerbungsphase

Bereits im Bewerbungsgespräch gilt der Grundsatz, dass nur solche personenbezogene Daten durch den Arbeitgeber erfragt werden dürfen, die zur Wahrnehmung der ausgeschriebenen Stelle erforderlich i. S. d. § 26 BDSG sind. Erforderlich sind dabei insbesondere Fragen nach der Qualifikation, dem beruflichen Werdegang und nach bisherigen Arbeitszeugnissen. Sofern eine Frage nach d...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / Zusammenfassung

Überblick Datenschutz ist schon lange kein Randthema mehr, sondern fester Bestandteil der Gesellschaft und damit auch der Wirtschaft. Die gestiegene Bedeutung des Datenschutzrechts spiegelt sich vor allem in dem Bußgeldrahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wider. Unternehmen drohen bei Verstößen gegen die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten Bußgelder von...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 159 Ruhen ... / 3 Literatur/Materialien

Rz. 749 Azmons/Beck, Der Wiedereinstellungsanspruch auf einen Blick – Rechtlicher Umgang und praktische Umsetzung, NZA 2015 S. 1098. Bader, Die Befristung von Arbeitsverträgen zur Vertretung und der Rechtsmissbrauch, NJW 2017 S. 989. ders., Die Betriebsratsanhörung subjektiv determiniert – was folgt daraus?, NJW 2015 S. 1420. Bader-Jörchel, Das Befristungsrecht weiter in Bewegu...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sauer, SGB III § 159 Ruhen ... / 2.3.2.4.1 Grundlagen

Rz. 393 Dass die Verhinderung der Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses zu den Sperrzeitsachverhalten bei Arbeitsablehnung gehört, hat wohl im Gesetz nur klarstellende Bedeutung. Erfasst werden Fälle, in denen der Arbeitslose Vermittlungsvorschläge nicht aufgreift, keinen Vorstellungstermin vereinbart oder ein solches Vorstellungsgespräch versäumt wie auch Fälle, in de...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Rechtsfragen der Mitarbeite... / 1.2 Grenzen der Kontrollbefugnis

Das Recht des Arbeitgebers, seine Mitarbeiter zu kontrollieren, ist grundsätzlich anerkannt. Es hat seine Grundlage einerseits in dem schutzwürdigen Interesse des Arbeitgebers zu prüfen, ob der Arbeitnehmer die vertraglichen Haupt- und Nebenpflichten ordnungsgemäß erfüllt, andererseits in der Befugnis, Angriffe auf seine rechtlich geschützten Güter und Interessen abzuwehren,...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Rechtsfragen der Mitarbeite... / Zusammenfassung

Überblick Die Kontrolle von Mitarbeitern ist für Unternehmen eine regelmäßig notwendige, jedoch auch heikle Angelegenheit, die zahlreiche Rechtsfragen aufwirft. Der Kontrollbefugnis des Arbeitgebers sind vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung vielfältige Grenzen gesteckt. Zu beachten sind hierbei insbesondere die individuellen Rechte der Arbeitnehmer, Mitbestimmungsrechte de...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz bei Social Media und E-Mail-Nutzung

Zusammenfassung Überblick Der Datenschutz für Beschäftigte hat in den vergangenen Jahren viele Diskussionen und "heiße Themen" erlebt. Hierzu zählen vor allem Fragen der Nutzung des dienstlichen E-Mail-Accounts für private Zwecke oder der Umgang mit den sogenannten sozialen Medien und Netzwerken im und für das Unternehmen. Die nationalen gesetzgeberischen Aktivitäten für ein B...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz und neue Medien... / 1.2 Rechtsgrundlagen des Beschäftigtendatenschutzes

Der Beschäftigtendatenschutz ist durch Art. 88 Abs. 1 DSGVO i. V. m. § 26 BDSG geregelt. Inhaltlich deckt sich § 26 BDSG mit § 32 BDSG a. F. weitestgehend, sodass die bisher bestehenden Grundsätze auch in Zukunft Geltung behalten werden. 1.2.1 Definition des Beschäftigten Der Begriff des "Beschäftigten" ist gesetzlich in § 26 Abs. 8 BDSG definiert. Zu den Beschäftigten im Sinn...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.1 Social Media als Arbeitsinstrument

1.1.1 Die Pflicht zur Anmeldung Die Nutzung von sozialen Netzwerken zu rein beruflichen Zwecken unterliegt in seiner näheren Ausgestaltung dem Weisungsrecht des Arbeitgebers (§ 106 Gewerbeordnung). Allerdings ist es dem Arbeitgeber nur sehr begrenzt möglich, Mitarbeiter zum Anlegen von persönlichen Profilen zu verpflichten. Insbesondere in den Umgebungen, in denen die verfolg...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.2 Rechtlicher Hintergrund

2.2.1 Arbeitgeber als Diensteanbieter des TKG Aufgrund der Tatsache, dass ein privater E-Mail-Verkehr in der Realität meist gar nicht vollständig unterbunden werden kann – z. B. mindestens im Hinblick auf eingehende, private E-Mails – gehen einige der derzeit in Rechtsprechung und Literatur diskutierten Ansätze dahin, den Arbeitgeber nicht länger als Diensteanbieter im Sinne ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2 E-Mail-Account – Kontrolle durch den Arbeitgeber

2.1 Problemdarstellung Ob ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern die private Nutzung des Firmen-E-Mail-Accounts erlauben soll oder nicht, gehört nicht erst seit dem Inkrafttreten der DSGVO zu einer der meist diskutierten Fragen – nicht nur im Beschäftigtendatenschutz. Nach klassischer Auffassung ist E-Mail-Kommunikation das Gegenstück zur Papierkommunikation. Typischerweise unter...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.4 Leitfaden zur Kontrolle des E-Mail-Accounts

Damit nun der Arbeitgeber trotz erlaubter Privatnutzung des E-Mail-Accounts Einblick in die E-Mails seiner Mitarbeiter nehmen kann, sollten die folgenden Punkte Beachtung im Unternehmen finden. 2.4.1 Einwilligung der Mitarbeiter Mit Blick auf den Anwendungsbereich des Fernmeldegeheimnisses sollten grundsätzlich alle Mitarbeiter eine individuelle Einwilligung in die Kontrolle a...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.2 Social Media bei Bewerbungen

Die Nutzung der in sozialen Netzwerken vorhandenen Daten, um Bewerber zu bewerten, wird bereits von vielen Unternehmen genutzt. Hier ist es zu begrüßen, dass eine Tendenz festzustellen ist, den aus privaten Netzwerken wie Facebook gewonnenen Informationen nicht allzu viel Gewicht beizumessen, eben gerade weil sie aus dem privaten Umfeld der Bewerber stammen und deshalb für d...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.1 Problemdarstellung

Ob ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern die private Nutzung des Firmen-E-Mail-Accounts erlauben soll oder nicht, gehört nicht erst seit dem Inkrafttreten der DSGVO zu einer der meist diskutierten Fragen – nicht nur im Beschäftigtendatenschutz. Nach klassischer Auffassung ist E-Mail-Kommunikation das Gegenstück zur Papierkommunikation. Typischerweise unterhält ein Unternehmen e...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.1.2 Verhaltensanweisungen

Mitarbeiter, die das Unternehmen im Internet repräsentieren, sollen dies auch "richtig" machen. Fraglich ist, ob der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer immer gleich sehen, was "richtig" ist und was nicht. Fraglich ist sodann, inwieweit der Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts Einfluss auf das Verhalten des Mitarbeiters nehmen darf. Grundsätzlich gilt: Im rein beruflich...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.5 Marketing-Maßnahmen in Social Media

Neben der Koordination im Umgang mit sozialen Netzwerken in Bezug auf die eigenen Mitarbeiter sei hier am Rande erwähnt, dass auch andere Rechtsgebiete im medialen Umfeld Grenzen aufzeigen. So ist beispielsweise das "Erkaufen" von Nutzermeinungen mit positiven Bewertungen für ein Unternehmen oder das Platzieren von negativen Artikeln gegen einen Mitbewerber ein Verstoß gegen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.2.1 Arbeitgeber als Diensteanbieter des TKG

Aufgrund der Tatsache, dass ein privater E-Mail-Verkehr in der Realität meist gar nicht vollständig unterbunden werden kann – z. B. mindestens im Hinblick auf eingehende, private E-Mails – gehen einige der derzeit in Rechtsprechung und Literatur diskutierten Ansätze dahin, den Arbeitgeber nicht länger als Diensteanbieter im Sinne des TKG zu sehen. Rechtslage Diensteanbieter Di...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.3 Anwendungsbereich des Fernmeldegeheimnisses

Nach dem oben aufgezeigten Anwendungsbereich des Fernmeldegeheimnisses schützt dieses sowohl den Sender wie auch den Empfänger der Daten während des Kommunikationsvorganges. Im Folgenden soll deshalb dargestellt werden, dass nach dem Eintreffen einer E-Mail beim Arbeitgeber der Schutz des Fernmeldegeheimnisses für den Versender der E-Mail endet. Eine Strafbarkeit nach § 206 ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.4.1 Einwilligung der Mitarbeiter

Mit Blick auf den Anwendungsbereich des Fernmeldegeheimnisses sollten grundsätzlich alle Mitarbeiter eine individuelle Einwilligung in die Kontrolle auch ihrer privaten E-Mails unterschreiben: Eine Einwilligung durch den Empfänger der E-Mail lässt damit trotz der Anwendbarkeit des Fernmeldegeheimnisses bei Speicherung auf dem Server des Arbeitgebers die Strafbarkeit der Kont...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.1.1 Die Pflicht zur Anmeldung

Die Nutzung von sozialen Netzwerken zu rein beruflichen Zwecken unterliegt in seiner näheren Ausgestaltung dem Weisungsrecht des Arbeitgebers (§ 106 Gewerbeordnung). Allerdings ist es dem Arbeitgeber nur sehr begrenzt möglich, Mitarbeiter zum Anlegen von persönlichen Profilen zu verpflichten. Insbesondere in den Umgebungen, in denen die verfolgten Zwecke auch oder sogar nur ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1 Social-Media-Nutzung – Arbeitgeber und Beschäftigte

Die Nutzung von sozialen Netzwerken ist bereits für Millionen Deutsche und Milliarden Menschen weltweit zum Alltag geworden. Für viele sind solche Netzwerke ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders in ihrem Leben. So verwundert es nicht, dass sich berufliche, private und auch geschäftliche Interessen hier berühren und auch miteinander kollidieren. Einerseits steht ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.2.1 Bewerberrecherche in Social Media

Nachdem es keine speziellen Regelungen in der DSGVO oder im Bundesdatenschutzgesetz zum Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken gibt, stellt sich die Frage der momentanen rechtlichen Zulässigkeit solcher Recherchen. Zunächst einmal ist klarzustellen, dass Bewerber nach § 26 Abs. 8 Satz 2 BDSG als "Beschäftigte" gelten. Als Rechtsgrundlage für den Umgang mit Beschäftigtendate...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.4 Social Media Guidelines

Im Folgenden sollen Hinweise und Anregungen gegeben werden, um für das Unternehmen passende Social-Media-Guidelines zu erstellen, die für eine ausgewogene Nutzung von sozialen Netzwerken und kommunikativen Online-Medien sorgen. Die folgenden Punkte und Überlegungen sollten berücksichtigt werden: Unternehmensausrichtung: (Er-)klären Sie das Außenbild des Unternehmens, das in de...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.4.2 Kontrolle ohne Einwilligung der Mitarbeiter

Sollte eine Kontrolle des E-Mail-Accounts notwendig werden, ohne dass eine Einwilligung vom Betroffenen eingeholt werden kann bzw. konnte, so sollten die folgenden Punkte bei der Kontrolle Beachtung finden. Dabei sollte beachtet werden, dass die Kontrolle der privaten E-Mails zwar dem Fernmeldegeheimnis (§ 88 TKG) unterliegt und damit verboten ist. Unter Strafe gestellt nach...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / Zusammenfassung

Überblick Der Datenschutz für Beschäftigte hat in den vergangenen Jahren viele Diskussionen und "heiße Themen" erlebt. Hierzu zählen vor allem Fragen der Nutzung des dienstlichen E-Mail-Accounts für private Zwecke oder der Umgang mit den sogenannten sozialen Medien und Netzwerken im und für das Unternehmen. Die nationalen gesetzgeberischen Aktivitäten für ein Beschäftigtendat...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 1.3 Haftung für Arbeitgeber und Mitarbeiter

Im Folgenden sollen Haftungsrisiken für Arbeitgeber und Beschäftigte im Zusammenhang mit rechtlichen Vorfällen in einer Social-Media-Umgebung und Maßnahmen zu Minimierung solcher Risiken aufgezeigt und erläutert werden. Nach den §§ 7 und 10 TMG sind Arbeitgeber grundsätzlich für die Handlungen und Inhalte ihrer Mitarbeiter verantwortlich und haften damit für die Beseitigung d...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Beschäftigtendatenschutz be... / 2.2.2 Das Fernmeldegeheimnis und das Bundesverfassungsgericht

Ein anderer Lösungsansatz wird darin gesehen, den Schutzbereich des Fernmeldegeheimnisses zu prüfen und diesen differenziert nach ein- und ausgehenden E-Mails anzuwenden. Unter Berücksichtigung der bisher ergangenen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts lässt sich folgender Ansatz hieraus ableiten, der auch bereits in der Literatur vertreten wird: Das Bundesverfassungs...mehr