Fachbeiträge & Kommentare zu Beschäftigtendatenschutz

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz / 2 Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Mit der DSGVO hat der europäische Gesetzgeber erstmals eine unmittelbar zwingende, europaweit einheitliche gesetzliche Regelung zum Datenschutz geschaffen. Dabei steht die Verordnung gem. Art. 1 Abs. 1 DSGVO im Spannungsfeld von freiem Datenverkehr im Europäischen Binnenmarkt und dem persönlichen Datenschutz für den einzelnen EU-Bürger. Die diesbezügliche Konkretisierung und...mehr

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Datenschutz und neue Medien... / 1.2 Rechtsgrundlagen des Beschäftigtendatenschutzes

Der Beschäftigtendatenschutz ist durch Art. 88 Abs. 1 DSGVO i. V. m. § 26 BDSG geregelt. Inhaltlich deckt sich § 26 BDSG mit § 32 BDSG a. F. weitestgehend, sodass die bisher bestehenden Grundsätze auch in Zukunft Geltung behalten werden. 1.2.1 Definition des Beschäftigten Der Begriff des "Beschäftigten" ist gesetzlich in § 26 Abs. 8 BDSG definiert. Zu den Beschäftigten im Sinn...mehr

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Datenschutz und neue Medien... / 1.2.1 Definition des Beschäftigten

Der Begriff des "Beschäftigten" ist gesetzlich in § 26 Abs. 8 BDSG definiert. Zu den Beschäftigten im Sinne der Datenschutzgesetze zählen neben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern u. a. auch Auszubildende, Bewerberinnen und Bewerber sowie Personen, deren Beschäftigungsverhältnis bereits beendet ist.mehr

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Datenschutz und neue Medien... / 1.2.2 Kündigungsschutz des Datenschutzbeauftragten

§ 38 Abs. 2 i. V. m. § 6 Abs. 4 BDSG regelt den besonderen Kündigungsschutz für den betrieblich bestellten Datenschutzbeauftragten (DSB), sofern die Bestellung eines DSB verpflichtend ist. Dieser darf hiernach während der Zeit seiner Bestellung und noch ein Jahr nach seiner Abberufung nicht gekündigt werden. Einzige Ausnahme ist das Vorliegen von Gründen für eine außerordent...mehr

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Datenschutz und neue Medien... / 1.2.3 Konkrete Zweckbindung von Beschäftigtendaten

Die Verarbeitung von Beschäftigtendaten ist grundsätzlich nur in einem engen Rahmen zulässig. Beschäftigtendaten dürfen in Einklang mit § 26 BDSG regelmäßig verarbeitet werden, wenn dies zur Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist. Der Begriff der "Erforderlichkeit" ist hierbei eng auszulegen. Nur, wenn die Verarbeitung unmittelba...mehr

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Die Bedeutung der Datenschu... / 3.1 Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

Jeder Verantwortliche (früher "Verantwortliche Stelle") ist gem. Art. 30 Abs. 1 DSGVO zur Führung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten verpflichtet. Dieses Verzeichnis ist der zentrale Bestandteil der Datenschutzdokumentation und listet alle Verarbeitungen von personenbezogenen Daten im Unternehmen auf. Das Verzeichnis muss dabei die folgenden Angaben enthalten:...mehr

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Datenschutz und neue Medien... / 6 Elektronischer Versand von Gehaltsabrechnungen

Der Versand der Gehaltsabrechnungen an den Arbeitnehmer in elektronischer Form erscheint zeitgemäß und praktisch, kann doch so das Führen von umfangreichen Papierakten und der Aufwand und die Kosten der postalischen Versendung vermieden werden. Allerdings sollten Arbeitgeber nicht aus den Augen verlieren, dass bei der elektronischen Gehaltsabrechnung einige datenschutzrechtl...mehr

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Beschäftigtendatenschutz

Zusammenfassung Überblick Der Beschäftigtendatenschutz umfasst den Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und insbesondere das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Personen in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmer. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu finden sich in § 26 BDSG n. F. 1 Beschäftigte Nach § 26 Abs. 8 BDSG n. F. sind Beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeit...mehr

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Wichtige Änderungen durch d... / 7 Beschäftigtendatenschutz

Keine Verschärfungen Der Beschäftigtendatenschutz ist nunmehr in § 26 BDSG n. F. geregelt. Gegenüber den bisher in § 32 BDSG a. F. getroffenen Regelungen, ergeben sich nur Präzisierungen (z. B. in Bezug auf die Weitergabe von Daten an den Betriebsrat oder Einwilligungen). Verschärfungen in Bezug auf den Beschäftigtendatenschutz ergeben sich nicht.mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5 Der Beschäftigtendatenschutz

Der Begriff "Beschäftigtendatenschutz" ist auf den ersten Blick irreführend, da er kein gesetzlicher Begriff ist und somit nicht im Gesetzestext zu finden ist. Der Beschäftigtendatenschutz sollte ursprünglich in einem eigenen nationalen Gesetz normiert werden. Mit Bekanntwerden des Vorhabens, den Datenschutz durch eine Europäische Verordnung neu zu regeln, wurde das geplante...mehr

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Beschäftigtendatenschutz / Zusammenfassung

Überblick Der Beschäftigtendatenschutz umfasst den Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und insbesondere das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Personen in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmer. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu finden sich in § 26 BDSG n. F.mehr

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Beschäftigtendatenschutz / 3 Laufendes Beschäftigungsverhältnis

3.1 Personalakte Unterlagen zum Beschäftigungsverhältnis werden in einer Akte oder in elektronischer Form gespeichert. Form und Inhalt der Personalakte sind gesetzlich nicht geregelt. Nach einem Urteil des BAG ist eine Personalakte "die Sammlung von Urkunden und Vorgängen, die die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Mitarbeiters betreffen und in einem engen Zusamme...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4 Datenvernetzung und Datenauswertung im Beschäftigtendatenschutz

Die digitale Revolution macht auch vor Unternehmen und Personaldaten nicht Halt. "Bring your own device" (BYOD), "Choose your own device" (CYOD), Corporate Owned, Personally Enabled (COPE), Wearables und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind Begriffe, die vermehrt Einzug in den Unternehmensalltag halten. Auch die Verarbeitung von Beschäftigtendaten ist hiervo...mehr

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Beschäftigtendatenschutz / 3.3 Arbeitszeiterfassung

Werden Arbeitszeiten erfasst, fallen diese ebenfalls unter den Anwendungsbereich des BDSG. Gerade mit An- und Abwesenheitszeiten lassen sich umfangreiche Profile über das Verhalten des Mitarbeiters bilden. Eine Verhaltens- und Leistungskontrolle auf dieser Basis ist nicht zulässig. Aufgrund der Bedeutung dieser Datenkategorie ist ein Berechtigungskonzept zu etablieren, das nu...mehr

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Beschäftigtendatenschutz / 3.5 Anfragen beim Arbeitgeber

Häufig wenden sich Gläubiger und Inkassofirmen mit sog. Arbeitgeberanfragen an den Arbeitgeber, um zu überprüfen, ob Lohn- und Gehaltspfändungen aussichtsreich sein könnten. Generell ist dies nur zulässig, wenn der Arbeitnehmer in die Weitergabe einwilligt, der Arbeitgeber zur Abgabe einer Drittschuldnererklärung verpflichtet wurde oder eine Interessenabwägung zugunsten des G...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 1 Beschäftigte

Nach § 26 Abs. 8 BDSG n. F. sind Beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einschließlich der Leiharbeitnehmer, Auszubildende, Praktikanten, Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Rehabilitanden), Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbstständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind (Scheinselbstständige), Bewerber für ein Beschäftig...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 3.2 Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

Ein weiterer datenschutzrelevanter Bestandteil der Personalakte sind regelmäßig ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Auch wenn in diesen der Krankheitsgrund nicht explizit angegeben wird, kann schon die Namensangabe des behandelnden Facharztes ein Indiz für die Art der Erkrankung sein. Daher beinhalten bereits diese Dokumente Informationen, die als "Gesundheitsdaten...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 3.4 Lohn- und Gehaltsabrechnung

Häufig ist die Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung auf ein Steuerbüro oder einen spezialisierten Dienstleister ausgelagert. In diesem Fall liegt eine Auftragsverarbeitung vor, die entsprechend Art. 28 DSGVO zu erfolgen hat. Auftragsverarbeitung Danach sind Maßnahmen zu treffen, die gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die im Auftrag verarbeitet werden, nur entspr...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 3.6 Überwachungspflicht nach § 6 Abs. 2 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GwG)

Mitarbeiter in der Sparabteilung von Genossenschaften oder in der Maklerabteilung sind auf ihre Zuverlässigkeit in Bezug auf die Einhaltung des Geldwäschegesetzes zu prüfen. Geeignete Instrumente hierzu sind Personalkontroll- und Beurteilungssysteme. Es sind nicht alle Mitarbeiter des Wohnungsunternehmens zu überwachen, sondern nur die in den für Geldwäsche anfälligen Bereich...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 3.1 Personalakte

Unterlagen zum Beschäftigungsverhältnis werden in einer Akte oder in elektronischer Form gespeichert. Form und Inhalt der Personalakte sind gesetzlich nicht geregelt. Nach einem Urteil des BAG ist eine Personalakte "die Sammlung von Urkunden und Vorgängen, die die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse des Mitarbeiters betreffen und in einem engen Zusammenhang mit seinem...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 2 Anbahnung und Begründung des Beschäftigungsverhältnisses

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden regelmäßig eine Vielzahl personenbezogener Daten erhoben. Es steht in der Verantwortung des Wohnungsunternehmens, deren Sicherheit und Vertraulichkeit zu gewährleisten. Zugang zu diesen Daten dürfen nur Personen besitzen, die am Bewerbungs- und Auswahlverfahren direkt beteiligt sind. Bereits bei der Erhebung von personenbezogenen Date...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschäftigtendatenschutz / 4 Beendete Beschäftigungsverhältnisse

Eine unmittelbare Plicht zur Aufbewahrung von Personalunterlagen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses gibt es nicht. Die zulässigen Aufbewahrungspflichten sind vielmehr anhand der individuellen Aufbewahrungsfristen der vorgehaltenen Dokumente zu bestimmen. Maßgeblich sind dabei zunächst die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach BGB, HGB und AO. Gemäß § 195 BGB ver...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.1 Wearables & Co – Begriffserklärungen

4.1.1 Bring your own device (BYOD) Unter BYOD wird die Praxis verstanden, eigene mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets und mittlerweile auch andere Devices wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, in das Firmennetzwerk zu integrieren. Angestellte bringen folglich ihre privaten Geräte in das Unternehmen(-snetzwerk) ein. 4.1.2 Choose your own device (CYOD) Bei CYOD lä...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.1.2 Choose your own device (CYOD)

Bei CYOD lässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Auswahlmöglichkeit oder sogar die völlige Wahlfreiheit, mit welchen Geräten er beruflich ausgestattet werden und arbeiten möchte. Dabei muss die private Nutzung dieser Geräte nicht zwingend erlaubt sein, kann es aber sein. Corporate Owned, Personally Enabled (COPE) Die Bedeutung von COPE ist, dass das Unternehmen die Geräte ...mehr

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Datenschutz bei der Verwalt... / 11 Beschäftigung von Hausmeistern/Reinigungskräften durch die WEG

Wohnungseigentümergemeinschaften können für Reinigungs- bzw. Hausmeistertätigkeiten im Gemeinschaftseigentum Arbeitnehmer beschäftigen. Arbeitgeber ist die Wohnungseigentümergemeinschaft, vertreten durch den Verwalter. In Bezug auf den Beschäftigtendatenschutz gelten die allgemeinen Grundsätze.mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1 Begründung des Beschäftigungsverhältnisses

Bewerberinnen und Bewerber sind nach § 26 Abs. 8 BDSG Beschäftigte. Dies bedeutet, dass die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten von Bewerberinnen und Bewerbern durch das BDSG geschützt sind und somit nur dann zulässig sind, wenn dies durch eine Rechtsgrundlage erlaubt ist oder der Bewerber entsprechend eingewilligt hat. 2.5.1.1 Fragerecht des Arbeitgebers in der Bewe...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2 Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses

Auch im laufenden Beschäftigtenverhältnis ist eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur dann zulässig, wenn die Verarbeitung durch gesetzliche Grundlage erlaubt ist oder die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer eingewilligt hat. 2.5.2.1 Erfassen und Speichern von Stammdaten Unternehmen dürfen nur solche Daten über ihre Beschäftigten speichern, die zur Durchführung des ...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.2 Die digitale Revolution im Unternehmen als datenschutzrechtliche Herausforderung

Die technischen und digitalen Neuerungen bringen den Unternehmen deutliche Vorteile. Sie können Mitarbeiter, Partner und Kunden besser vernetzen. Ressourcen können optimiert und die Effizienz kann gesteigert werden. All diese Vorteile sind aber auch mit Risiken und (potenziellen) Nachteilen verbunden. So bedeutet eine bessere Vernetzung der Mitarbeiter auch ein detaillierter...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 4.1.1 Bring your own device (BYOD)

Unter BYOD wird die Praxis verstanden, eigene mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets und mittlerweile auch andere Devices wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, in das Firmennetzwerk zu integrieren. Angestellte bringen folglich ihre privaten Geräte in das Unternehmen(-snetzwerk) ein.mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.1.3 Wearables

Wearables sind tragbare Computersysteme, die während ihres Betriebs am Körper getragen werden. Wichtigster Unterschied gegenüber anderen mobilen Computersystemen, wie etwa Smartphones, ist dabei der Zweck. Bei Wearables ist nicht die Nutzung des Computersystems als solches die hauptsächliche Tätigkeit, sondern irgendeine Tätigkeit in der realen Welt, die von dem am Körper ge...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.2.1 Gesundheitsdaten & Wearables

Eine Entwicklung, die eine Herausforderung für die Personalabteilung darstellt, ist die betriebliche Gesundheitsvorsorge mittels Apps und Wearables. Immer mehr Unternehmen beginnen damit, Mitarbeiter mit Smartwatches oder Fitnessarmbändern auszustatten, die sie beruflich und privat nutzen, um einen gesunden Lebensstil zu etablieren. Für das Unternehmen soll das nicht zuletzt...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.3 Dauer der Aufbewahrung von Bewerbungsunterlagen

Sofern einem Bewerber abgesagt wird, sollten die Bewerbungsunterlagen spätestens 6 Monate nach der Versendung der Absage vollständig datenschutzkonform vernichtet werden. Dies gilt sowohl für Unterlagen in Papierform als auch für elektronische Unterlagen. Davon sind auch per E-Mail weitergeleitete Unterlagen und ggf. Kalendereinträge betroffen, wenn dort Bewerbungsunterlagen...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.1 Erfassen und Speichern von Stammdaten

Unternehmen dürfen nur solche Daten über ihre Beschäftigten speichern, die zur Durchführung des Beschäftigtenverhältnisses erforderlich sind. Dazu zählen vor allem die Stammdaten der Beschäftigten sowie Angaben zur Ausbildung und beruflicher Qualifikation. Nicht erforderlich und damit nicht erfasst werden sollten Daten aus der Privatsphäre des Beschäftigten (wie. z. B. Hobby...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Dokumentationspflichten der... / 2.3.2 Verfahrensverzeichnis für die Beschäftigung von Arbeitnehmern

Muster: Verfahrensverzeichnis eines Wohnungsunternehmens für den Beschäftigtenschutzmehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.3 Umgang mit Daten zum Gesundheitszustand

Daten zum Gesundheitszustand eines Beschäftigten genießen über Art. 9 DSGVO einen gesteigerten Schutz. Sie dürfen nur in engen Grenzen verarbeitet werden. Häufigster Anwendungsfall dürfte der Umgang mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sein. Aufgrund der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall hat das Unternehmen ein berechtigtes Interesse an diesen Daten und darf diese daher...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.3 Beendigung des Beschäftigtenverhältnisses

Auch nach Beendigung des Beschäftigtenverhältnisses darf das Unternehmen die Daten ausgeschiedener Beschäftigter weiter verarbeiten, wenn dies nach § 26 BDSG erforderlich ist. Dies wird in der Regel vor allem bei Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses sowie bei einer möglichen betrieblichen Altersvorsorge gegeben sein. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Daten ehemal...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Sanktionen bei Datenschutzv... / 1.2 Schwerwiegende Verstöße nach Art. 83 Abs. 5 DSGVO

Bei besonders schwerwiegenden Verstößen, darunter Verstöße gegen die Datenverarbeitungsgrundsätze und gegen die Betroffenenrechte oder im Fall einer Verarbeitung ohne Rechtsgrundlage, sind Geldbußen von bis zu 20.000.000 EUR oder bei Unternehmen bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs, wobei der jeweils höhere Betrag als maximale Buße verh...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.1.4 Internet der Dinge/Internet of Things (IoT)

Das Internet der Dinge ist die Idee bzw. das System, aus dem die Wearables hervorgegangen sind. Es beschreibt eine Situation, in der der Mensch bei seinen Tätigkeiten in der realen Welt durch viele Computer unterstützt wird, ohne dass diese auffallen würden. Solche Computer sind u. a. die oben beschriebenen Wearables. Aber auch das Konzept des sog. Smart Home fällt in diesen...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.2.3 Bewerbung mittels Social Media Profilen

Zeitweilig schien die Bewerbung mittels Social Media Profilen (z. B. Google+, Facebook, XING, LinkedIn) eine Möglichkeit zu werden, die immer mehr Unternehmen für ihre Bewerber anbieten. Aktuell kann man aber sagen, dass diese Methode bereits wieder auf dem Rückzug ist. Wollen Unternehmen jedoch auf solche Angebote zurückgreifen, ist Folgendes zu beachten: Die Bewerbung ist g...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 3.4 Umgang mit personenbezogenen Daten am Arbeitsplatz

Der Personalabteilung kann die Aufgabe zuteilwerden, eine Richtlinie für den Beschäftigtendatenschutz am Arbeitsplatz zu entwickeln und deren Einhaltung zu überwachen. Aber auch für die eigene Arbeit gelten diese Bestimmungen. Für diese Aufgaben findet sich im Folgenden eine Checkliste, die auf die wichtigsten Problembereiche eingeht. Diese Checkliste ist als Anregung zu ver...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / Zusammenfassung

Überblick Datenschutz ist schon lange kein Randthema mehr, sondern fester Bestandteil der Gesellschaft und damit auch der Wirtschaft. Die gestiegene Bedeutung des Datenschutzrechts spiegelt sich vor allem in dem Bußgeldrahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wider. Unternehmen drohen bei Verstößen gegen die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten Bußgelder von...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.2 Ärztliche Untersuchungen

Eine ärztliche Untersuchung von Bewerberinnen und Bewerbern ist nur dann erforderlich i. S. v. § 26 BDSG, wenn sich die Untersuchung auf die körperliche Eignung für die ausgeschriebene Stelle begrenzt. Allgemeine Untersuchungen, darunter zählen auch die Entnahme von Blut oder Urin zur Feststellung von Alkohol – oder Drogenmissbrauch, sind daher unzulässig. Sofern das Unterneh...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.2 Umgang mit Daten zur Arbeitszeit

Da die Arbeitszeit in der Regel die Grundlage für die Vergütung einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers darstellt, hat das Unternehmen regelmäßig ein berechtigtes Interesse, die Arbeitszeiten der Beschäftigten festzuhalten. Bei der Ausgestaltung der Ermittlung der Arbeitszeit hat das Unternehmen im Wesentlichen freie Hand. So können Arbeitszeiten per Stechuhr, Chipkart...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Datenschutzbeauftragter nac... / 2.5 Pflicht zur Geheimhaltung und Vertraulichkeit

Die von der Datenverarbeitung betroffenen Personen können den Datenschutzbeauftragten zu allen Fragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und mit der Wahrnehmung ihrer Rechte aus der Grundverordnung zu Rate ziehen. Der Datenschutzbeauftragte ist nach dem Recht der Union oder der Mitgliedsstaaten bei der Erfüllung seiner Aufgaben an die Wahrung d...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.4 Die Einwilligung im Beschäftigtenkontext

Sofern keine Rechtgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Beschäftigtenkontext greift, kann eine Verarbeitung nur noch auf eine Einwilligung des Beschäftigten gestützt werden. Eine Einwilligung ist allerdings nur dann zulässig, wenn der Beschäftigte diese freiwillig abgibt. Aufgrund des Über-/Unterordnungsverhältnisses von Arbeitgeber zu Beschäftigtem i...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 1.2 Das Bundesdatenschutzgesetz

Die DSGVO regelt in Art. 88 Abs. 1, dass Mitgliedsstaaten spezifische Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz treffen können. Hiervon hat der deutsche Gesetzgeber Gebrauch gemacht. Spezifische Vorschriften zur Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses finden sich in § 26 BDSG. § 26 BDSG n. F. ist stark an dem bisherigen § 32 BDSG orientiert. In der Regel...mehr

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Datenschutz im Personalwesen / 4.2.2 Umgang mit Messenger-Apps

Immer beliebter wird auch der Einsatz von Messenger-Apps im geschäftlichen Kontext. Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und der hohen Anzahl von Nutzern werden häufig auch betriebliche Daten (wie z. B. Schichtpläne, Krankmeldungen, Termineinladungen und -absagen) über eine Messenger-App versendet. Allerdings bestehen aufgrund der technischen Funktionsweise solcher Dienste e...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.1 Fragerecht des Arbeitgebers in der Bewerbungsphase

Bereits im Bewerbungsgespräch gilt der Grundsatz, dass nur solche personenbezogene Daten durch den Arbeitgeber erfragt werden dürfen, die zur Wahrnehmung der ausgeschriebenen Stelle erforderlich i. S. d. § 26 BDSG sind. Erforderlich sind dabei insbesondere Fragen nach der Qualifikation, dem beruflichen Werdegang und nach bisherigen Arbeitszeugnissen. Sofern eine Frage nach d...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Übersicht: Dokumente zum ne... / 4 Mustervorlagen zum neuen Datenschutzrecht speziell für Wohnungs- und Immobilienunternehmen

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Übersicht: Dokumente zum ne... / 2 Beiträge zum neuen Datenschutzrecht speziell für Wohnungs- und Immobilienunternehmen

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