Kosten für einen Schulhund sind teilweise Werbungskosten

Das FG Düsseldorf hat entschieden, dass eine Lehrkraft die Aufwendungen für einen sog. Schulhund anteilig von der Steuer absetzen kann.

Werbungskostenabzug ist teilweise möglich 

Vor dem FG Düsseldorf klagte eine Lehrerin, die ihren privat angeschafften Hund im Unterricht als sog. Schulhund einsetzt. Fraglich war, ob und in welcher Höhe die Kosten für den Unterhalt des Hundes als Werbungskosten der Klägerin anerkannt werden können. Das FG Düsseldorf hat der Klage teilweise stattgegeben und die Aufwendungen in Höhe eines geschätzten beruflichen Anteils von 50 % als Werbungskosten anerkannt. Die Revision ist unter dem Az. VI R 52/18 anhängig.

FG Düsseldorf, Urteil v. 14.9.2018, 1 K 2144/17 E, veröffentlicht am 7.2.2019

Schlagworte zum Thema:  Werbungskosten